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Vollständige Überarbeitung 16.02.2011 - Update
15.07.2011 |
Logos und Grafiken aus Urheberrechtsgründen verändert
"Durch das
Zinssystem wird das Wirtschaftssystem irgendwann zusammenbrechen und
wir können
nur hoffen, dass es nicht zu sehr blutigen Revolutionen
kommen wird. [...]" ( Dr. Jürgen Kremer, Prof. für
Wirtschaftsmathematik am RheinAhrCampus Remagen
) Quelle
Auf
dieser Seite will ich darlegen, dass sich die
Menschheit aus meiner Sicht heute gleich in mehrfacher Hinsicht in
einem
zunehmend lebensbedrohlichen Dilemma
befindet, welches nur durch einen grundlegenden Wertewandel aufzulösen
sein wird. Dieser Wertewandel muß(!)
mit ebenso grundlegenden
Veränderungen des
Geld- und
Finanzsystems einhergehen, damit dieser auch auf Dauer tragfähig
gestaltet werden kann. Ferner muß dieser Wandel von den
wohlhabenden Nationen der Ersten Welt ausgehen, die es wider besseren
Wissens bis zum
heutigen Tage versäumt haben ihren Ressourcen- verzehrenden Lebensstil
zu korrigieren und an die natürlichen Gegebenheiten des Lebensraums
Erde
anzupassen.
Ein „weiter wie bisher“ ist ferner auch ethisch
nicht
vertretbar, da diese Art des Wirtschaftens die
Lebensgrundlagen der Menschen armer Länder zerstört, was insbesondere
in den rohstoffreichen Ländern der Dritten Welt
inzwischen zu katastrophalen Lebensverhältnissen geführt hat.
Verhältnisse die den Beobachter unwillkürlich an den für endgültig
überwunden geglaubten Kolonialismus der letzen Jahrhunderte erinnert.
Die heutige Wirtschaftspolitik der
wohlhabenden gegenüber den armen Nationen der Welt,
insbesondere auch die der EU und den USA, muß als imperialistisch
bezeichnet werden !
Die
offene militärische Gewalt der
Vergangenheit ist durch die verdeckt operierende Kapitalgewalt einer
transnational organisierten Hochfinanz in Form von verzinsten Krediten
ersetzt
worden.
Kredite die vorgeblich
der "Entwicklungshilfe" dienen und geldsystembedingt nichtzurückgezahlt
werden können, siehe hier
! Auf diese Weise werden die armen Nationen
nun bereits seit Jahrzehnten
'legal' geplündert, da die dingliche Sicherung dieser Kredite den
ungehinderten
Zugriff auf die natürlichen Ressourcen dieser Länder ermöglicht.
Kredite die zudem - wie sich noch zeigen wird - von der Hochfinanz über
das Bankensystem buchstäblich aus dem 'Nichts' geschöpft
werden ! Der
Imperialismus der Vergangenheit lebt also in anderem Gewand
fort. Nicht weniger menschenverachtend als in der Vergangenheit,
nur raffinierter, effizienter und verlogener als damals -
Sklaverei 2.0
*"Ich
fürchte mich nicht vor der Rückkehr des Faschisten in der Maske des
Faschisten, sondern vor dessen Rückkehr in der Maske des Demokraten."
( Theodor W. Adorno, Soziologe,
Philosoph, Musiktheoretiker und Komponist, 1903 - 1969 ) *Wird Adorno
zugeschrieben. Mehrere unbestätigte Quellen.
Da
die permanente Überbeanspruchung des Ökosystems letztlich auch die
Lebensgrundlagen der wohlhabenden Nationen bedroht,
besteht der einzig sinnvolle Ausweg aus diesem Dilemma in einer
Umgestaltung des Wirtschaftssystems in eine »ökosoziale Marktwirtschaft«,
wie sie z.B. vom Club of Rome und anderen Organisationen seit einiger
Zeit gefordert
wird. Die ökosoziale Marktwirtschaft ist eine auf globale
Solidarität basierende Ökonomie, die der stetig zunehmenden Verknappung
natürlicher Ressourcen durch *Entmaterialisierung der Wirtschaft
entgegenwirkt, und armen Nationen zugleich eine gerechte Teilhabe an
zukünftigen Wertschöpfungsprozessen durch Querfinanzierung und entsprechend
angepasste Rahmenbedingungen garantieren würde.
Die Deutsche Gesellschaft
des 1968 gegründeten Club of Rome
( *Stichworte
: Rohstoffeffizienz,
"Faktor-10-Strategie" ) Der Club of Rome, der sich
bereits seit einigen Jahrzehnten
mit Zukunftsfragen der Menschheit beschäftigt, wirbt in Verbindung mit
der "Global Marshall Plan Initiative" für eine möglichst
rasche Einführung der ökosozialen Marktwirtschaft. Allerdings ist die
vom Club of Rome und der Global Marshall Plan Initiative
angestrebte Art der Finanzierung dieses Vorhabens über eine
"Finanztransaktionssteuer" der grundsätzlich falsche Ansatz, wie sich
im
Verlaufe dieser Beschreibung noch für jeden erkennbar zeigen wird.
Des Weiteren ist die Motivation zur Umsetzung der ökosozialen
Marktwirtschaft z.T. leider fehlgeleitet :
Zum Einen muß mit der geforderten Reduzierung des Rohstoffverbrauchs
zugleich eine deutliche Erhöhung der Ressourcenproduktivität angestrebt
und umgesetzt werden ( = geschlossene Produktionskreisläufe die eine
dementsprechende Erhöhung der Energieflussdichte erfordern ), die
meines Wissens mit den erreichbaren Flussdichten von Windkraft-,
Solar- und Gezeitenkraftwerken etc. jedoch nicht realisiert werden
können. Insbesondere nicht zur täglichen Bedarfsdeckung einer weiter
steigenden
Erdbevölkerung von inzwischen 6,8 Mrd. Menschen.
Glücklicherweise forschen
seit geraumer Zeit kreative Erfinder
an sehr
vielversprechenden Möglichkeiten, wie die Problematik einer
hochpotenten und zugleich inherent sicheren Energieversorgung in naher
Zukunft gelöst werden könnte :
"Kalte Fusion in der Black Box ?" -
Die Festkörperkernforschung überprüft einen möglicherweise
revolutionären Durchbruch bei der Energieerzeugung. Ein
Artikel von Haiko Lietz, Heise / Telepolis, 23.03.2011. Und : "Einführung
in die Raumenergie- Technologien" - auf der Webseite der
Deutschen Vereinigung für Raumenergie e.V.
Claus
Turtur
Ergänzend hierzu :
"Die Vakuumfeldenergie"
- theoretischer und praktischer Nachweis der Nullpunktsenergie. Vortrag
auf dem Freie- Energie- Symposium des Jupiter-Verlags, 7./8. Nov. 2009
( online- Video ). Ein sehr informativer Vortrag von Dr.
Claus Turtur, Prof. der Physik an der FH Wolfenbüttel.
Zum Zweiten ist die
vom
Club of Rome und anderen Organisationen verbreitete Annahme offenbar
falsch, die besagt, dass der
Mensch durch die
Verbrennung fossiler Energieträger
einen "katastrophalen Klimawandel" ausgelöst habe :
Der gesamte CO2- Volumenanteil in der Atmosphäre
der Erde liegt derzeit bei ca.0,038 Prozent [380 ppm]. Der
anthropogene, also vom Menschen gemachte Anteil liegt gegenwärtig bei
etwa 0,00114 Prozent bzw. bei ca.3 Prozent [11,4 ppm] dieser 0,038
Prozent. Damit
sind also etwa 97 Prozent des CO2 in der Atmosphäre der Erde
natürlichen Ursprungs. Hinweis:
Die
genannten
Prozentangaben variieren je nach Datenquelle minimal. Ausführliche
Informationen finden Sie u.A. hier :EIKE - Europäisches Institut für Klima und
Energie. Weiteres hierzu am Ende dieser Seite !
Die
Umgestaltung des geldsystembedingt inhumanen und das Ökosystem
zerstörenden Weltwirtschaftssystems in eine Ökonomie, die sich
konsequent am Erhalt
des Lebensraumes
Erde und
am Ausbau und Schutz der sozialen Integrität der (.Welt-.)
Gesellschaft
orientiert, würde den wohlhabenden Nationen zudem die
hoffnungsvolle Perspektive eröffnen,
verheerenden Verteilungskriegen um endliche Ressourcen aus dem Wege
gehen zu können. Verteilungskriege die bereits seit Jahrtausenden zum
alltäglichen 'Geschäft' der Mächtigen zählen, und sich in naher Zukunft
in Verbindung mit dieser, - als epochal zu bezeichnenden globalen Krise
letztlich gar zum 3.Weltkrieg
ausweiten könnten !
Die
Basis für
diesen Wertewandel sehe ich in einer grundlegenden
Neugestaltung
des heutigen Finanzsystems und in einer gesellschaftlichen
Besinnung darauf das die
Ökonomie, lediglich als Teil des gesellschaftlichen Lebens primär
den Belangen des einzelnen Menschen und
denen des Gemeinwohls dienen soll,
und selbstverständlich (!)
nicht
umgekehrt.
Wie
die gegenwärtige Finanzkrise aufzeigt
und bestätigt,
ist die primäre gesellschaftliche Funktion
der
Ökonomie sowohl national als auch international inzwischen nahezu
vollständig einer kopflosen und armseligen »Gier-nach-mehr-Ideologie«der
totalen Profitmaximierung zu Lasten des Gemeinwohls und der der Umwelt
gewichen. Stellt man die zu bewältigenden ökonomischen- und sozialen
Herausforderungen nun dem gegenwärtigen Zustand der
modernen
Zivilisation gegenüber, wird offenkundig, dass grundlegende
kulturelle Kurskorrekturen schlicht lebensnotwendig
sind.
Bleiben
diese auch weiterhin aus, wird diese Fehlentwicklung
schließlich unweigerlich in eine nicht kontrollierbare
Abfolge globaler Katastrophen führen !
Wie auf den Seiten "Schuldenfalle"
und
auch"Hyperinflation"
kurz
dargelegt,
liegen in dieser sich zuspitzenden Fehlentwicklung der Gesellschaft (.die
sich in der Geschichte in ähnlicher
Weise bereits mehrfach so vollzog.) bis zum
heutigen Tage nicht
korrigierte, systemimmanente Fehler des
Geldsystems zugrunde.
Die gegenwärtige Finanzkrise ist
eine schwerwiegende Systemkrise
des Geld- und Finanzsystems.
Dr. Bernd
Senf, Professor
für Volkswirtschaftslehre
an der
FHW Berlin beschreibt diese Fehler des
Geldsystems und die damit untrennbar verbundenen Machtstrukturen in
einem
zweistündigen Interview mit Nicolas Hofer recht ausführlich »Interview mit Bernd
Senf« ( online- Video ).
Das größte Hindernis auf dem Wege zu
einer grundlegenden Neugestaltung
des Finanz- und Wirtschaftssystems besteht zum einen im vehementen
Widerstand den die global agierende Finanz- und Wirtschaftslobby
jeder Systemveränderung entgegen setzt. Zum anderen
besteht das
Problem aber vor allem auch darin das
die Bevölkerung(en) über die strukturelle Beschaffenheit dieses
Geld- und
Finanzsystems und den damit verbundenen Verflechtungen
und Konfliktpotentialen von den Medien schlicht und ergreifend nicht,
oder nur zögerlich und dann auch nur in sehr unzureichender Weise
informiert wird ! Es
bestätigt sich heute was Paul
Sethe, deutscher Publizist, Journalist und
Geisteswissenschaftler am 5 Mai 1965 in einem Leserbrief an
den "SPIEGEL" schrieb (.Auszug.) :
Prof.
Bernd Hamm :"[...]
Die
Medien sind entweder im Eigentum des deutschen Produktions- oder
Finanzkapitals oder hängen an Werbeabnahmen aus dieser Quelle."
Prof.
Bernd Hamm zeichnet in seinem Essay :
»Medienmacht - wie und zu wessen Nutzen unser
Bewußtsein gemacht wird«
die
Entwicklung der Medien seit den 70er Jahren nach und kommt zu dem
Schluß, daß mit der zunehmenden Privatisierung und Kommerzialisierung
der Medien die Selbstaufklärungsmechanismen der Gesellschaft in
steigenden Maßen versagen :"Die
Herrschaft
des Kapitals über die
Medien, weltweit ebenso wie bei uns, wird sich weiter perfektionieren.
Da es kaum mehr Alternativen gibt, wird es auch zunehmend schwierig,
sich die Informationen zu beschaffen, die für eine eigene kritische
Meinungsbildung unerläßlich sind. Die Bewußtseinsindustrie hat ihr Ziel
erreicht : Unsere Wahrnehmung der Dinge, unsere Meinungsbildung folgt
einem industriell organisierten Prozeß. [...]" Wenn die
deutsche Demokratie wirklich
funktionieren soll,
braucht es eine friedliche Revolution gegen diese Meinungsmaschine. Aus
:
»Eine
Revolution gegen die Meinungsmaschine« von Dr. Joachim
Jahnke.
Wolfgang Lieb, 23. Januar 2010 ( nachdenkseiten.de
) :"Hätte
es eines Belegs für die Unterwürfigkeit der Medien unter die Obrigkeit
bedurft, so wird er mit der Verleihung mit der Auszeichnung Angela
Merkels mit dem Deutschen Medienpreis einmal mehr geliefert. Unter dem
Vorsitz des ehemaligen Spiegel-Chefredakteurs Stefan Aust wählten
weitere nicht genannte „führende“ Chefredakteure die Preisträgerin aus.
Sich sonst gerne als vierte Gewalt und als Kontrollinstanz gegenüber
der Politik aufspielende Chefredakteure machen ihren Kotau vor der
Herrschaft und das noch unter dem Namen „Media Control“. Das spricht
Bände über ihr kontrollierendes Rollenverständnis. Es ist gerade so,
als würde die Gerichtsbarkeit der Exekutive huldigen und sie als
oberste Wahrerin des Rechts auszeichnen". Quelle : »Angela
Merkel wird mit dem „Deutschen Medienpreis“ ausgezeichnet«
Von
einigen wenigen Ausnahmen abgesehen, erweisen sich
die Massenmedien gegenwärtig eher als folgsame Interessenhüter der
inzwischen beinahe
allmächtigen und im Hintergrund agierenden Kapitaleliten in In- und
Ausland, denn als
gesellschaftpolitisches Korrektiv für
die nun überdeutlich zu Tage tretenden ökonomischen- und
sozialen Konflikte, die
dieses destruktive Geld- und Finanzsystem systematisch hervorgetrieben
hat.
Das
sich ferner auch der Öffentlich- rechtliche Rundfunk daran beteiligt,
die wesentlichen, die
ausschlaggebenden Faktoren dieser Weltwirtschaftskrise
noch immer weitestgehend zu verschweigen und durch sinnlose Beiträge zu
verschleiern, - was einer
systematischen
Irreführung der
Öffentlichkeit entspricht, stellt meiner Meinung ein Kapitalverbrechen
an der Bevölkerung dar !
WesentlicheHintergrundinformationen
zu dieser Systemkrise und zum Geldsystem sind gegenwärtig beinahe
ausschließlich
nur im Internet und in einigen Fachbüchern zu finden. Es gilt hier
daher folgendes
festzustellen
und zu beschreiben :
Wir
leben in einer
die demokratische Gesellschaftsordnung langsam aber stetig immer weiter
zerstörenden Finanz- Oligarchie, die an zwingend erforderlichen
Systemveränderungen zum
Schutz des Gemeinwohls offenbar nicht interessiert ist, und deren
Machenschaften von den Medien nicht, oder nur in gänzlich
unzureichender Weise
an
die Oberfläche gelassen werden.
So ist
es dann auch nicht
verwunderlich das Persönlichkeiten wie z.B. Helmut Creutz, Prof.
Bernd Senf, Lyndon LaRouche, Andreas Popp, Prof. Wolfgang Berger, Prof.
Margrit
Kenndy oder Prof. Bernard Lietaer
u.a., die
die systemimmanenten Fehler im Geld- und Finanzsystem klar erkannt
haben und
sich bereits
seit etlichen Jahren um eine öffentliche Debatte
bemühen, von der großen Mehrheit unserer Presseorgane nach
wie vor weitestgehend totgeschwiegen werden. Statt dessen werden der
stark verunsicherten Öffentlichkeit wieder und wieder die
selben "Experten" präsentiert, die ihrerseits nachweislich nicht in
der Lage waren diese schwere Systemkrise vorherzusagen, geschweige
denn,
aus den nun
immer offensichtlicher werdenden Folgen
dieser dramatischen Fehlentwicklung sinnvolle
Rückschlüsse zu ziehen und entsprechende Fehleranalysen zu erstellen.
Das jedoch ist die Aufgabe von "Fachleuten". Ergänzend hierzu :Ökonomie
oder Irrsinn ?
- Der Crash des
globalen Finanz- und Wirtschaftssystems -
Die moderne
Zivilisation und mit ihr die armen Länder der Dritten Welt, - deren
Bevölkerungen heute mehr den je ums nackte Überleben kämpfen,
leidet also
nicht nur an der mit
Abstand schwersten
Finanz- und Wirtschaftskrise seit den 30er Jahren des letzten
Jahrhunderts, sondern, ebenso wie damals auch, an der beklemmenden
'Unfähigkeit' zu zwingend(!)erforderlichen
Systemkorrekturen. Die verheerenden Folgen diesen Starrsinns dürften
allgemein
bekannt sein : StichwortHyperinflation
1923 und die darauf folgende Weltwirtschaftskrise 1929 als Wegbereiter
des
Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkriegs ! Die folgende
Grafik zeigt schematisch auf, wie das zinsbasierte Geld- und
Finanzsystem
prinzipiell beschaffen ist.
Die
Systematik des Schuldgeldsystems : Schulden
durch Verleihen Da alles
Geld in diesem Geld- und Finanzsystem nur durch Verleihen in den Umlauf
der Volkswirtschaften gelangt, ist jeder in Umlauf gebrachte
Geldschein immer mit
Schulden in Höhe seines Nennwertes
belastet. Aufgrund dieses grundlegenden Zusammenhangs bedingen alle
sich bildenden
Geldvermögen Schuldenlasten in gleicher Höhe ! Dadurch das alle
Guthaben und Schulden zudem verzinst werden, wachsen im
Verlaufe von einigen Jahrzehnten nach dem
Start dieses Schuldgeldsystems in einem Teil der
Gesellschaft die Geldvermögen [.Kurve 1.] immer
schneller ( exponentiell) an. Kurve 4
illustriert, dass parallel zu dieser Entwicklung in einem anderen Teil
der
Gesellschaft die Höhe
der Verschuldung in exakt gleichem Maße, also ebenfalls exponentiell
ansteigt. Die Spiegelsymmetrie der Kurven 1 und 4
beschreibt diesen systemimmanenten Zusammenhang zwischen Schuldenlasten
und
Geldvermögen.
Der Zinseffekt
Da
die
exponentielle Charakteristik des Zinseffekts ( Zins + Zinseszins ) im
Verlaufe
der Zeit
zunehmend nur noch hohe
und sehr
hohe Guthaben durch stetig wachsende Zinsgewinne begünstigt,
Geld in diesem Geldsystem indes ausschließlich durch Verleihen in
Umlauf gelangt, führen die sich parallel hierzu aufbauenden Zinslasten
nach einigen Jahrzehnten in
einem immer größer werdenden Teil der Gesellschaft zu einer immer
größer werdenden finanziellen Belastung, die die
Geldvermögen auf der anderen Seite schließlich immer schneller
anwachsen
lässt. Diese
sich dynamisch erst langsam und unmerklich, dann jedoch immer rascher
aufbauende Entwicklung begünstigt also einen
immer kleiner werdenden Personenkreis durch stetig schneller und
steiler
anwachsende Zinsgewinne. Der Zins stellt somit einen im
heutigen Geld- und Finanzsystem verborgenen Umverteilungsmechanismus zu
Gunsten einer kleinen
Klientel dar. Mit weitreichenden Konsequenzen.
Das
die viel zitierte "Schere" zwischen Arm und Reich in
unserer Gesellschaft ( wie auch global ) immer
weiter auseinander geht, ist systembedingt. Die ökonomischen-
und sozialen Folgewirkungen dieses zinsbasierten Schuldgeldsystems auf
die ( Welt- ) Gesellschaft sind also als mathematisch bedingt zwangsläufig
zu bezeichnen !
Deutsche Welle, 15.06.2010. Kluft zwischen Arm und Reich wächst.
"In
Deutschland wird die Kluft zwischen Arm und Reich größer :
Die Mittelschicht schrumpft und Menschen mit niedrigerem Einkommen
haben weniger. Wirtschaftsforscher befürchten nun eine Destabilisierung
der Gesellschaft. [...]"
Die exponentiell verlaufende Dynamik des
Zinseffekts hat inzwischen dazu
geführt, dass in Deutschland heute nur noch etwa 10% der Bevölkerung
von
Zinserträgen effektiv profitieren, da auch in allen Preisen für Güter
und
Dienstleistungen des alltäglichen Bedarfs permanent steigende
Zinslasten internalisiert werden müssen, die mittlere- und insbesondere
niedrige Einkommensbezieher proportional nun immer stärker belasten.
Die
folgende Grafik von Helmut Creutz veranschaulicht
diesen Sachverhalt. Auf Heise / Telepolis ist zu dieser Problematik im
Jahre 2005 ein recht informativer Artikel mit dem Titel »Eigentum verpflichtet« erschienen,
in dem auch über eine Petition an den Deutschen Bundestag berichtet
wird. Anstoß für die Petition war :
"Artikel 14
des Grundgesetzes ( Eigentum verpflichtet ) muß durch entsprechende
gesetzliche Regelungen wieder zu mehr Geltung verholfen werden." Der
Begründungstext zur Petition lautete :
"Der deutsche Staat hat Eintausendvierhundert ( 1400
) Milliarden Euro
Schulden und muss dafür ca. 80 Milliarden Euro Zinsen zahlen. Die
Wirtschaft hat noch einmal doppelt so viele Schulden und immer mehr
Privathaushalte sind überschuldet. Die Guthabenzinsen, die die
Gläubiger erhalten, fließen zu 96% an die reichere Bevölkerungshälfte,
47% an die reichsten 10%, wobei die 200 000 Superreichen nicht mit
erfasst sind. So wandern jährlich über 300 Milliarden Euro, mehr als
der Bundeshaushalt, von den Arbeitenden zu den Besitzenden."
Der
sogenannte "Armutsbericht" der Bundesregierung bestätigt die Zins-
Analyse von
Helmut Creutz. Das heutige Geldsystem
transferiert
Gelder in verdeckter Weise und in permanent beschleunigtem Maße von Arm
zu Reich. Quelle : http://www.jjahnke.net/armut.html
Auch
die Berechnungen des Statistischen Bundesamtes machen deutlich das
sich die "Schere" zwischen Arm und Reich in den zurückliegenden Jahren
immer steiler geöffnet hat. Quelle :http://www.jjahnke.net/A-Einkommen.html
"Das Zinssystem
bevorzugt in
krasser Weise die Besitzenden. Der Ertrag des Wachstums dient nicht in
erster Linie dem Volkswohlstand, sondern konzentriert sich bei wenigen,
sichert das exponentielle Wachstum der großen Vermögen. Die
Verfügungsgewalt verlagert sich immer mehr auf gewaltige private,
anonyme Gebilde, welche von der Geldseite her politische Macht und
Willensbildung zu manipulieren verstehen." ( Werner
Rosenberger, INWO Schweiz ) Quelle :Kapitel 16 aus "Das Geldsyndrom"
von Helmut Creutz, ISBN 3-548-35456-4, 1997.
Vor
etwa 20
Jahren tauchte in Deutschland das Phänomen der
"Ellenbogengesellschaft" auf,
das dann auch in etlichen Diskusionssendungen thematisiert wurde.
Dieses Phänomen war
und ist ein zwangsläufiger Effekt des gegenwärtigen Geldsystems ! Die
sozial nun immer schneller erkaltende Gesellschaft ( Kinderarmut,
HartzIV, Altersarmut etc. ) folgt in ihrer
soziologischen Fehlentwicklung der
Exponentialfunktion der systemischen Fehler des heutigen Geld- und
Finanzsystems.
Dieses
Geldsystem zerstört die ökonomische- und soziale Integrität
der Gesellschaft von Innen her, -
erst schleichend,
dann immer schneller. Diese
Fehlentwicklung wird
sich unaufhaltsam
fortsetzen, wenn dieses Geldsystem nicht grundlegend
verändert
wird !
Das
Schuldgeldsystem
und die Banken Da alles Geld in diesem
Geldsystem ferner nur
von Banken in Umlauf gebracht
wird, ist
Geld
in diesem Geldsystem immer
Kreditgeld. Wie
zuvor dargelegt, ist
jeder sich im Umlauf befindliche Geldschein durch den systemischen
Zusammenhang von Schulden und Vermögen immer mit
Schulden in Höhe seines Nennwertes belastet. Jeder Geldschein ist somit
also immer
auch ein Schuldschein!
Und wie jede über Kredite entstandene Verschuldung so muß
auch diese, um die Schulden tilgen zu können, an die
Banken - zuzüglich Zinsen
-
zurückgezahlt werden. Es wird nun offensichtlich das
dies nicht nur nicht möglich, sondern
schlicht absurd
ist, da die vollständige Rückzahlung aller Schulden aufgrund des
Zusammenhangs von Schulden und Vermögen alles
im
Umlauf befindliche Geld vollständig löschen bzw. tilgen würde !
Damit
wird nun auch klar das die sich national- wie international nun immer
schneller auftürmenden Schuldenlasten (
Staatshaushalte, Privathaushalte, mittelständische Betriebe, Dritte
Welt )
definitiv nicht
abgetragen werden können ! Denn die stetig steigenden Schuldenlasten
sind, ebenso
wie die permanent steigenden Vermögen auf der anderen Seite, in der
Struktur
dieses Geldsystemsangelegt
und daher nicht vermeidbar.
( Mehr dazu unten :Der
Verschuldungszwang ) Ergänzend hierzu »Kein Boden in Sicht«.
Ein
aufschlussreicher Artikel zur aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise
und zur
systembedingten Verschuldungsproblematik von Tomasz Konicz, Heise /
Telepolis. Mathematisch stellt sich dieser Zusammenhang wie folgt
dar :
+10.000€ addiert
mit -10.000€ ergibt = 0€. Ergo :
keine Schulden = kein Geld.Dieses
Geld- und Finanzsystem basiert folglich einzig und allein auf Verschuldung,
- wie insbesondere
auch an der nun immer rasanter in die Höhe treibenden
Staatsverschuldung direkt abzulesen ist.National
wie international
! Hier noch einmal in anderer
Form ( ohne Zinseffekt ) :
Ein Beispiel hierzu
:
Dadurch
das alles Geld in diesem Geldsystem immer Kreditgeld
ist, ist der
100€
Geldschein in Ihrem Portmonee mit 100€ Schulden + Zinsen belastet,
die entweder Sie selbst oder jemand anders an eine Bank
zurückzahlen muß. Guthaben sind in diesem Schuldgeldsystem somit also
immer :
Forderungen an Schuldner
! Dieser Zusammenhang erzeugt eine hochdynamische gesellschaftliche
Entwicklung, dessen ökonomische- wie soziologische
Folgewirkungen jeden Einzelnen von uns in
dominanter
Weise geformt und nachhaltig geprägt hat. Die
"Leistungs- und Konsumgesellschaft" ist entstanden.
Systembedingt steigende
Vermögen in
den
Händen Weniger.=.Permanent
steigende Forderungen gegenübereiner
immer größer werdenden Zahl von Schuldnern.=.Steigender Zwang zur Leistungserbringung einer
wachsenden Mehrheit.=.zum alleinigen Nutzen Weniger.Ein
sich exponentiell beschleunigender Teufelskreis der die
Gesellschaft mehr und mehr spaltet, bis diese ihre ökonomische- und soziale
Integrität schließlich endgültig droht zu verlieren ! Die folgende
Grafik
von Helmut Creutz veranschaulicht die Eigendynamik
dieser Entwicklung.
Wir
leben in einem durch die Eigendynamik des Kreditgeldsystems geprägten
Wirtschafts- und Gesellschaftssystem, in
dem das
Geld, - das ursprünglich
lediglich als neutrales Tauschmittel erfunden
wurde, aufgrund der unerkannten Beschaffenheit dieses auf
Verschuldung basierenden Systems quasi unmerklich diktiert, wie wir
denken und
handeln und was uns 'notwendig'erscheint. Diese
kollektive
und als dogmatisch zu bezeichnende monetäre Prägung der gesamten
Gesellschaft,
die auf einer fundamentalen Unkenntnis über die Wirkung dieses
Geldsystems und der
sich hieraus nährenden, nicht hinterfragten Annahme basiert, dass
Geld „an sich“ einen echten Wert
darstellt ( was indes nichtder
Fall ist, mehr dazu hier :Was ist
Geld ? ) macht aus
dieser internationalen Krise
des Finanz- und Wirtschaftssystems eine weit umfassendere
Krise, - eine Krise des
Bewusstseins der Gesellschaft, die eine
grundlegende Neuorientierung (.eine
Rückbesinnung auf das, was echte Werte
sind.)
und eine dementsprechende Korrektur
des Geldsystems not- wendig
macht.
Monetarismus als
Religionsersatz:
Ob
das, was den Akteuren in
diesem Schuldgeld- getriebenen Wirtschaftssystem erstrebenswert
erscheint
realisiert zu werden,
entscheidet heute kaum mehr eine als sinnvoll zu bezeichnende
gesellschaftliche Zielsetzung, sondern vorrangig die durch die
Werbeindustrie erweckbaren Bedürfnisse
des "Konsumenten", die zur Verfügung stehenden
Geldmittel - und vor allem aber :
Die zu erwartende Gewinnspanne ! Der
tatsächliche
Bedarf der Gesellschaft spielt in den zwanghaft- monetär getriebenen
Wertschöpfungsprozessen der modernen Zivilisation inzwischen längst
eine
untergeordnete Rolle.
Die systembedingte Eigendynamik dieser wirtschaftlichen- und
soziologischen
Fehlentwicklung, die erst durch die Kenntnis der Systematik dieses
Geldsystems vollständig
beschrieben und korrigiert werden kann, hat nun jenen Status
hervorgebracht den wir selbst
zutreffend als "Überflussgesellschaft" bezeichnen. Über den
tatsächlichen physischen Bedarf der Gesellschaft sind wir
heute in der Tat weitestgehend hinaus.
Diese Ressourcen- verzehrende Lebensweise
ist mit den
verfügbaren Rohstoffen des Planeten Erde nicht in
Einklang zu bringen und wird entweder gewaltsam, oder durch
Veränderungen
der Lebensweise beendet werden. Veränderungen, die mit dem
gegenwärtigen Geld- und Finanzsystem und den damit verbundenen
Machtstrukturen, -
wie sich noch zeigen wird, jedoch nicht
umsetzbar sind ! Daher spricht leider viel für die erstgenannte
'Lösung', wie inzwischen auch immer deutlicher erkennbar wird.
Ergänzend hierzu
»The Story of Stuff« (
deutschsprachige Fassung ). Ein ausgezeichneter Kurzfilm über die nicht
aufrecht zu erhaltenden Konsumgewohnheiten der modernen Zivilisation
und dessen verheerende Folgen für Mensch und
Umwelt.
Die
geldsystembedingte Fokussierung auf den monetären Gewinn einer jeden
Unternehmung hat die Akteure der
Wirtschaft, die Politik, und auch jeden Einzelnen von uns mehr
und mehr dazu verleitet über die
Sinnhaftigkeit ökonomischer Prozesse vorrangig nur noch in
monetären Dimensionen nachzudenken :
Das Produkt
generiert den Gewinn, ist nicht mehr Zweck an sich, sondern nur noch
Mittel
zum Zweck :
Zweck zum
Gewinn. Was sich "rechnet" erscheint nicht nur sinnvoll, sondern gar
notwendig. Und wer gewinnt, hat Recht. Da der monetäre
Gewinn flüchtig ist und stets 'erneuert' werden muß, müssen, - durch den
Zinseffektin
stetig beschleunigtem
Maße, wieder
und wieder
neue, individuelles Glück und Zufriedenheit versprechende
Produkte und Dienstleistungen her, um dieses in mehrfacher Hinsicht
verzehrende Wirtschaftssystem um jeden Preis am
laufen zu halten. Fastfood ! Sowohl in materieller, geistiger, als auch
und insbesondere in emotionaler Hinsicht.
Der Mensch selbst und seine materiellen- und sozialen Bedürfnisse, um
dessen
Bedarfsdeckung wegen das Tauschmittel Geld und die arbeitsteilige
Ökonomie
einst erdacht und entwickelt wurden,
erscheinen in der Eigenlogik dieses monetär getriebenen
Wirtschaftssystems zunehmend als
bremsende "Kostenfaktoren", die um des notwendigen Profitstrebens
Willen
reduziert
werden müssen. Die sinnfremde Umkehrung des primären Zwecks der
Ökonomie
findet heute in den zweidimensionalen Denkmustern des Neoliberalismus
Ausdruck, die auch die Mehrheit der Ökonomen inzwischen regelrecht
verinnerlicht haben, - die der Struktur dieses Schuldgeldsystems
entsprechen, und letztlich zwangsläufig aus diesem
hervorgegangen
sind. Eine Zwangsjacke für den Verstand ! Beschränkung im eigentlichen
Sinne des Wortes. Über
die notwendige Beantwortung der entscheidenden Frage nach dem »Warum« in ökonomischen
Prozessen, und der damit verbundenen Formulierung sinnvoller
gesellschaftlicher Zielsetzungen, hat heute kaum
noch jemand Zeit einen Gedanken zu 'verschwenden'. Den "Zeit
ist Geld" und "Die
Konkurrenz schläft nicht"...
"Menschen sind nicht Gefangene
ihres Schicksals, nur Gefangene ihrer Gedanken."( Franklin D. Roosevelt, Pan
American Day, 15 April 1939 )
Diese
zwanghafte und nicht hinterfragte monetäre Fixierung ist
es die unserer Gesellschaft nun in beschleunigtem Maße die Fähigkeit
zur
Vernunft raubt, und die viele gar nicht mehr erkennen lässt das nicht
das Geld
diktiert, was tatsächlich machbar ist und was uns zu Wohlstand in
eigentlichem Sinne verhilft, sondern
die verfügbaren Ressourcen des Planeten
Erde ( Stichwort "physische
Ökonomie" [1]
und nicht sogenannte Finanzprodukte ), eine
intakte Umwelt, und schließlich die Förderung und der Schutz der
kulturellen- und sozialen Errungenschaften des Menschen.
Dieses
Schuldgeldsystem hat die moderne Zivilisation zu einer Masse von
konkurrierenden und emotional verarmten Einzelkämpfern gemacht, die
sich wie Hamster in ihrem Laufrad
abstrampeln um an ein Geld zu kommen, das systembedingt bei Weitem
nicht für alle reicht, nicht
reichen wird, nicht
reichen kann !
Trotz einer über Jahrzehnte hinweg
weltweit gestiegenen
Wirtschaftsleistung ist
das genaue Gegenteil der Fall :
die allgemeine Verschuldung [2]
steigt. Ein offenkundiger (!)
Widerspruch, der aufgrund der
strukturellen Beschaffenheit dieses auf Verschuldung basierenden
Geld- und Finanzsystems doch keiner ist.
Das
heutige
Geldsystem erweist sich bei genauer Analyse der
Zusammenhänge als ein sich immer schneller drehendes Laufrad für die
Gesellschaft, in der jeder in der Notwendigkeit gefangen ist, seinen
Mitmenschen das Kreditgeld abzujagen. Dieses Schluldgeldsystem
schwächt, deformiert und zerstört
soziale Werte,die
für das Überleben des Einzelnen und das der Gesellschaft notwendig sind!
[1] Das
allgemein verbreitetste Missverständnis und zugleich der
bemerkenswerteste wie auch schwerwiegendste Denkfehler der
vorherrschenden
Volkswirtschaftslehre ist :
buchstäblich
alle
echten Werte, alles menschlich machbare und erstrebenswerte, - und
damit die ökonomische- und soziale Entwicklung der gesamten
Gesellschaft dem
Konstrukt des heutigen Finanzsystems, und damit einer sinnlos-
inflationären und mathematisch unvermeidbar destruktiven Vermehrung des
Geldes unterzuordnen. Diese geistlose neoliberale Doktrin
macht Geld in gänzlich unangemessener wie
unverantwortlicher Weise zu eine Art Gottheit, und den einzelnen
Menschen und auch ganze Nationen damit zu Sklaven des Geld-
und
Finanzsystems ! Welche Blüten eine derartig monetär-
ideologische Verblendung hervortreibt, - die man durchaus zutreffend
als eine "das Bewusstsein der Gesellschaft dominierende Geldmatrix"
bezeichnen kann, macht diese internationale Krise des Finanzsystems mit
ihren vollkommen sinnlosen
"Bailouts" in Milliarden-
und Billionenhöhe zu Lasten des Gemeinwohls ganzer Völker
überdeutlich.
Die
heutige Weltwirtschafts- 'Ordnung' hat mit einer dem Menschen
dienenden Volkswirtschaft,
der "physischen Ökonomie", welche auf
naturwissenschaftlichen
Erkenntnissen, echten Werten und der primären Zielsetzung der
Befriedigung menschlicher Bedürfnisse basiert - inzwischen fast nichts mehr gemein !
Es ist für jeden einsichtig und nachvollziehbar das wir
selbstverständlich nicht vom Geld und von dessen Vermehrung leben,
sondern de facto ausschließlichvon
dem, was der
Planet Erde in der Lage ist an natürlichen Ressourcen
auf Dauer zu 'liefern',
und von dem, was der Mensch Kraft notwendiger technischer Innovationen
unter Einsatz
des gesunden Menschenverstandes im Interesse des Gemeinwohls daraus
macht. Der Begriff "Wirtschaftswachstum" ist in diesem Zusammenhang
indes missverständlich und generell nicht zutreffend. Eine
ressourcenbasierte und durch technische Innovationen getragene Ökonomie
ist keine Verbrauchs- Ökonomie sondern ein ( natürlichen Prozessen
analoger ) Transformationsprozess, der natürliche Ressourcen in stetig
effizienter werdendem Maße in ein geschossenes System ( geschlossene
Produktionskreisläufe ) überführt. Das gegenwärtige Wirtschaftssystem
transformiert die Ressourcen der Erde in einer immer schneller
werdenden Abfolge in wachsende Müllberge. Wir entziehen uns in
beschleunigtem Maße unsere Lebensgrundlagen !
Ein Geldsystem das aus Sicht einer echten Volkswirtschaft, - einer
ressourcenbasierten Ökonomie Sinn
macht, kann (!)
nicht mehr als das Mittel zur Umsetzung sinnvoller Ziele in einer
arbeitsteiligen
Gesellschaft sein : Geld
als neutrales "Mittel zum Zweck" in einer dem Einzelnen und dem
Gemeinwohl dienenden
Funktion. Die Gegenwart verkehrt diesen in physischer Hinsicht
korrekten und aus soziologischer Sicht sinngebenden Ansatz in grotesker
Weise ins Gegenteil ! Mehr zu
den Grundzügen der physischen Ökonomie hier :
"Wirtschaftlicher
Wert vs. Geld". Ein 17 min. Ausschnitt
aus einem Vortrag mit dem US- Politiker und Ökonom Lyndon LaRouche.
Ergänzend hierzu :
"Zeitgeist
Addendum" - Einer der wertvollsten Filme dieser Tage.
[2] Die
Gesamtverschuldung aller Nationen belief sich bereits
vor
Ausbruch der gegenwärtigen Weltfinanz- und Wirtschaftskrise
auf über 400 Billionen US- Dollar. Diese
Summe
entspricht in etwa dem siebenfachen jährlichen Bruttoinlandsprodukt ( BIP ) aller (!) Volkswirtschaften
der
Erde. ( Quelle.: »Der
Geist des Geldes«. Ein
Dokumentarfilm von Yorick Niess aus dem Jahr 2007 ).Siehe hierzu auch : "World debt comparison".
Diese als Weltkarte gestaltete interaktive Weltschuldenuhr zeigt,- wenn
auch in absoluten Zahlen aufgrund unterschiedlicher
Berechnungsgrundlagen abweichend von den Erhebungen aus der
Dokumentation "Der Geist des Geldes",- die permanent steigende
Gesamtverschuldung der Nationen von 2000 bis 2012.
"Die
ökonomische
Anarchie der heutigen kapitalistischen Gesellschaft ist meiner Meinung
nach die eigentliche Ursache des Übels. Vor uns sehen wir eine riesige
Gemeinschaft von Erzeugern, deren Mitglieder unaufhörlich bestrebt
sind, einander die Früchte ihrer kollektiven Arbeit zu berauben - nicht
mit Gewalt, aber im Allgemeinen in getreuer Einhaltung der gesetzlich
feststehenden Regeln. [...]. Die Produktion ist für den
Profit da - nicht für den Bedarf. Es gibt keine Vorsorge dafür, daß all
jene, die fähig und bereit sind, zu arbeiten, immer Arbeit finden
können. Es gibt fast immer ein "Heer von Arbeitslosen". Der Arbeiter
lebt dauernd in der Angst, seinen Job zu verlieren. Da
arbeitslose und schlecht bezahlte Arbeiter keinen profitablen Markt
darstellen, ist die Warenproduktion beschränkt und große Not ist die
Folge. Technologischer Fortschritt führt häufig zu mehr
Arbeitslosigkeit statt zu einem Milderung der Last der Arbeit für alle.
Das Gewinnmotiv ist in
Verbindung mit
der Konkurrenz zwischen den Kapitalisten für Instabilität in der
Akkumulation und Verwendung des Kapitals verantwortlich und dies
bedeutet zunehmende Depressionen. Unbegrenzte Konkurrenz führt zu einer
riesigen Verschwendung von Arbeit und zu dieser Lähmung des sozialen
Bewußtseins von Individuen, die ich zuvor erwähnt habe.
Diese
Lähmung der Einzelnen halte ich für das größte Übel des Kapitalismus.
Unser ganzes Bildungssystem leidet darunter. Dem Studenten wird ein
übertriebenes Konkurrenzstreben eingetrichtert und er wird dazu
ausgebildet, raffgierigen Erfolg als Vorbereitung für seine zukünftige
Karriere anzusehen." ( Albert Einsteins Kritik am
kapitalistischen System ) Quellen :hier und hier. Zur Freiwirtschaftslehre
Silvio
Gesells sagte Albert Einstein ( Aus "Mein Weltbild" ) :
"Ich
erfreue mich an dem glänzenden Stil von Silvio Gesell. [...] Die
Schaffung eines Geldes, das sich nicht horten läßt*, würde zur Bildung
von Eigentum in anderer, in wesentlicherer Form führen."Quelle
*Informationen
zum umlaufgesicherten Geldsystem Silvio Gesells finden Sie in
einer kurzen Abhandlung von Prof. Dr. Wolfgang
Berger : "Geld
muss fließen". Herr Wolfgang Berger ist
Vorsitzender der INWO Deutschland. "INWO" steht für"Initiative
für natürliche Wirtschaftsordnung". Monetarismus
ist ein ( verdecktes ) Machtinstrument Wir kennen
alle
den
Ausspruch "Geld
regiert die
Welt". Und wir wissen alle das wir Geld als Tauschmittel in einer
arbeitsteiligen Gesellschaft so
dringend brauchen,
wie
die Luft zum atmen. Aus
zuvor
dargelegtem wird ersichtlich, dass dieses
Geldsystem beinahe unmerklich im
Verlaufe von einigen Jahrzehnten eine hierarchische Gesellschaft
erzeugt, deren sich stetig verfestigende private
Machtstrukturen das
soziale
Gefüge der Gesellschaft schließlich grundlegend verändert. Ein
derartiges Machtgefüge entspricht in seiner Beschaffenheit dem feudaler
Herrschaftssysteme, und
widerspricht damit dem rechtsstaatlicher Prinzipien ( Gewaltenteilung )
in
einer
Demokratie
diametral ! Das
folgende Zitat von Jean - Jacques Rousseau
beschreibt
diese für feudalherrschaftliche Systeme als typisch zu bezeichnende
Machtstruktur.
"Das Geld, das man
besitzt, ist das Instrument der Freiheit, dasjenige, dem man nachjagt,
das Instrument der Knechtschaft." Aus : Bekenntnisse, Band
II. Quelle
Wie ein Rückblick in die Geschichte zeigt, wurde Geld bis zum heutigen
Tage tatsächlich nur sehr selten als das verwendet wozu es einst
erdacht war, nämlich als neutrales ( zinsfreies ) Tauschmittel. Der
Grund hierfür ist vorrangig in der hierarchischen Struktur menschlicher
Gesellschaften zu sehen und erklärt sich so im Grunde fast von selbst :
Geldsysteme wurden in der Geschichte der Menschheit naheliegenderweise
nicht vom einfachen Volk und in dessen Interesse implementiert,
sondern, - wie könnte es auch anders sein, von einer nach Machterhalt
und Reichtum strebenden elitären Oberschicht. Es handelt sich bei der
gegenwärtigen Geldproblematik also keineswegs um ein
neuartiges
Phänomen, sondern buchstäblich um einen "alten Hut"!
Es
sollte niemanden überraschen das die Macht,
die dem Geld als universelles Mittel zum Zweck stets
anhaftet, unwiderstehlich zu Missbrauch verführt und in der
Vergangenheit sehr oft von Herrschern oder elitären
Gruppen
zur Durchsetzung ihrer egoistisch motivierten Interessen missbraucht
wurde. Die vielleicht bekannteste Epoche grenzüberschreitender
monetärer Macht findet sich im Hochmittelalter,
als der elitäre Orden der Tempelritter ein international verzweigtes
Finanzsystem schufen, das in seiner Dominanz beinahe mit der der
heutigen Wallstreet verglichen werden kann.
Die monopolistische
Geldmacht
der Templer erstreckte sich seinerzeit über ganz Europa und den Nahen
Osten. Kein König, kein
Fürst und kein Abt kam bald mehr ohne das Geld des
Templer aus, die schließlich auch den gesamten Berufsstand der
Kaufleute unter
ihre Kontrolle brachten. (...)
Das endgültige Ende der monetären
Vorherrschaft der Templer kam am 13 Oktober 1307, als die
Großmeister
des Ordens auf Weisung des französischen Königs Philipp den IV
verhaftet
wurden und die Organisation der "Global Player" damit zerschlug !
Das Siegel des Templerordens,
der transnationalen
Hochfinanz des Mittelalters.
"[...]
Die
zugrunde
liegende
Abfolge "Kreditbedarf - Verschuldung und Enteignung" zieht sich wie ein
roter Faden, wie ein Thema mit Variationen durch einige Tausend Jahre
Geldgeschichte [...]" Prof. Dr. Bernd Senf aus
"Bankgeheimnis Geldschöpfung".
Betrachtet
man das Thema »Macht
und Geld« in
diesem
Kontext, also im
Rahmen geschichtlicher Epochen und aus der Zeit elitärer
Herrschaftssysteme, - und so muß(!)
die
heutige Geldproblematik betrachtet werden um zu sinnvollen
Rückschlüssen in der
gegenwärtigen Krise kommen zu können, so ist es nur allzu
naheliegend das der Missbrauch des
Geldes den Lauf der Geschichte auch heute in
entscheidender Weise beeinflusst und prägt. Denn
wie zuvor dargelegt ist auch das heutige Geldsystem kein neutrales
Tauschmittelsystem, sondern ein Schuld-
Geldsystem,
ein Macht-
Instrument, dessen strukturelle Beschaffenheit aus eben
dieser Zeit feudaler Herrschaftssysteme stammt ! Schwerwiegenste
systemische Fehler,
die den Bevölkerungen und auch der Mehrheit ihrer Politiker bis zum
heutigen Tage
weitestgehend verborgen
gebliebenen
sind und entsprechend nicht korrigiert wurden, und dessen
Folgewirkungen nun immer erkennbarer mit dieser
elitären
Herrschaftsform
korrelieren !
Aus eben diesem Grunde in der
Verfassung der Vereinigten Staaten von Amerika festgelegt, dass
ausschließlich die demokratischlegitimierten
Volksvertreter des Kongresses befugt sind zu veranlassen Geld zu
"schöpfen" ( herstellen zu lassen ) und schuldfrei
( nicht
durch Verleihen ) in
Umlauf
zu bringen. Quelle :Die Verfassung der Vereinigten Staaten von
Amerika vom 17. September 1787. Artikel 1, Abschnitt 8.
Wie die Entstehungsgeschichte der vermeintlich staatlichen US-
Zentralbank
"Federal Reserve System" jedoch aufzeigt,
befindet sich die Kontrolle über das Geldsystem auch in
den Vereinigten Staaten, - und damit inzwischen weitestgehend global,
seit knapp 100
Jahren in privater Hand ! Gleich mehr hierzu und zum
Thema "Geldschöpfung".
"[...]
... wir
haben eine monopolistische Geldordnung, wo die Zentralbanken über ihre
Zinspolitik Konjungturpolitik betreiben. [...] ... wir sind erpressbar
geworden [...] ... unterm Strich führt das dazu, dass die bürgerliche Gesellschaft in
ihren Fundamenten zerstört wird !"
Frank Schäffler,
FDP, im Interview
mit Michael Mross für MMnews. Das 10 minütige Interview
mit Frank Schäffler können Sie sich hier
ansehen ( online- Video )
Die folgende Grafik des Wirtschaftsanalytikers Helmut Creutz macht
deutlich welch
enormes Konfliktpotential dieses destruktive Schuldgeldsystem letztlich
birgt. Dieses
Geldsystem verhindert und löst keine
Probleme, es treibt sie systematisch hervor. Mathematisch
belegbar und an den sozialen Verwerfungen in der ( Welt- )
Gesellschaft immer deutlicher erkennbar. Dem Glaubensbekenntnis, dass
der Neoliberalismus den bestmöglichen
Nutzen der Ressourcen für alle ermögliche, ist mit der Aufdeckung der
systemimmanenten Fehler dieses Schuldgeldsystems nun spätestens jetzt
jede
Argumentationsgrundlage entzogen !
Das
kapitalistische System, - der Monetarismus, stellt sowohl aus
ökonomischer- als auch
aus soziologischer Sicht eine Absurdität dar. Es erhebt Geld zum
höchsten Gut und verzehrt echte Werte, bis es sich hierdurch
schließlich selbst
zerstört und totalitären Systemen den Weg ebnet. Die obige Grafik von
Helmut Creutz zeigt dies und die Gegenwart ( wie auch die
Vergangenheit ) muß als Bestätigung hierfür (jetzt ! )
erkannt werden.
"Wenn der Friede
die Frucht der
Gerechtigkeit ist, dann ist der
Konflikt, die kriegerische Auseinandersetzung, die Frucht der
Ungerechtigkeit.
Tatsächlich waren fast alle Kriege der letzten Jahrhunderte
Wirtschaftskriege." ( Adolf Paster, Gründer der INWO Österreich und Präsident der
Hifa- Austria. Quelle : "Die
Zukunft beginnt jetzt", in der Zeitschrift "Der Dritte Weg" 7/92.
Die
Geldschöpfung, der Verschuldungs- und
der Wachstumszwang
Wie aus dem folgenden Zitat des
ehemaligen belgischen Zentralbankers Bernard
Lietaer
hervorgeht und sich im Verlaufe dieser Beschreibung mehrmals bestätigen
wird, entsteht Geld immer dann, wenn eine Bank einen Kredit vergibt.
Diese Beschreibung erscheint zunächst
merkwürdig und unverständlich, trifft jedoch den Kern. Denn Banken
schöpfen Geld aus dem 'Nichts' ! Bernard
Lietaer :
"Während
Wirtschaftslehrbücher behaupten, dass Menschen und
Firmen um Marktanteile und Ressourcen ringen, behaupte ich, dass sie in
Wirklichkeit um Geld
kämpfen – sie gebrauchen die Märkte
und Ressourcen dafür. Die Gier und Furcht vor Mangel wird
ständig aufrecht erhalten und verstärkt
durch die Art Geld, die wir benützen. Wir können zum Beispiel
mehr als genug Essen produzieren um
alle satt zu machen und es ist definitiv genug Arbeit auf der Welt da
für alle, aber es ist ganz klar nicht
genug Geld auf der Erde um für das alles zu bezahlen. Es ist ein
Fakt, dass Zentralbanken dafür da
sind diesen Mangel zu kreieren und aufrecht zu erhalten. Geld wird
geschaffen, wenn es die Banken
verleihen.
Wenn
eine Bank dich mit einer 100.000 $ Hypothek versorgt,
dann wird nur der Kreditbetrag geschaffen. Die Bank erwartet, dass du
200.000 $ über die
nächsten 20 Jahre zurückbezahlst,
aber sie schafft nicht die zweiten 100.000 $,- die Zinsen. Die Bank
schickt dich anstatt dessen in die
harte Welt hinaus, um gegen jeden zu kämpfen, um diese zweiten
100.000 $ aufzubringen." ( Quellen :An interview with
Bernard Lietaer by Sarah van Gelder, in "YES !, A journal of
positive futures." »http://www.transaction.net/press/interviews/lietaer0497.html«.
Eine deutsch übersetzte Fassung dieses Interviews finden Sie hier : »http://www.connection.de/magazintexte/spirit/gier-knappheit.html«.
Siehe auch »Beyond greed and scarcity - by Bernard
Lietaer«
Es gilt hier drei Arten der
"Geldschöpfung" zu
unterscheiden :
Geldschöpfung durch
Zentralbanken = Die Herstellung von "Banknoten", dem
gesetzlichen
Zahlungsmittel eines Landes / Währungsraums ( Papiergeld ).
Geldschöpfung
durch Geschäftsbanken = Die Schöpfung von sogenanntem "Giralgeld" (
Buchgeld ).
Geldschöpfung
durch den Staat ( in Deutschland ) = Die
Herstellung von Münzgeld. Das Münzgeld soll hier
kein
Thema sein, da das Münzgeld vom Volumen her für
die wirtschaftliche Entwicklung heute nahezu
irrelevant ist.
Die
Geldschöpfung der Zentralbanken
Da
Geld nicht mehr wie in der Vergangenheit durch Edelmetalle wie Gold und
Silber gedeckt ist, haben
Zentralbanken heute die Möglichkeit Liquidität ( Papiergeld ) praktisch
in beliebigen
Mengen aus
dem 'Nichts' zu schöpfen. Der Vorgang der Geldschöpfung der
Zentralbank besteht darin das gesetzliche Zahlungsmittel
eines Landes / Währungsraumes
herzustellen, und
für Zins ( "Leitzins" ) an das Bankensystem weiter zu leiten. Neben
einigen weiteren Aufgaben ist die
Zentralbank außerdem dafür zuständig die umlaufende Geldmenge zu
kontrollieren und zu regulieren. Da das gesetzliche Zahlungsmittel ein
Gemeingut ist, und es sich bei der
Herstellung und Inumlaufbringung des Geldes dementsprechend um
hoheitlicheAufgaben
handelt, sollte man als selbstverständlich voraussetzen
können das
die Zentralbank eines Landes eine Institution des Staates ist und
sich somit im Eigentum und in der Kontrolle der öffentlichen Hand
befindet.
Foto
: IWF, 2002
Der
Ex-
Chef des Federal Reserve Systems, Alan Greenspan, hat in seiner
'Amtszeit' die
Geldmenge M3 extrem ausgeweitet und
so auch
die
Immobilienblase zu
verantworten, die die heutige Finanz- und Wirtschaftskrise letztlich
auslöste. Sein Nachfolger, Ben
Bernanke, setzt die zügellose inflationäre*
Dollarflut fort ...
Nach Recherchen u.A.
von
Prof. Bernd Senf befanden und befinden sich
jedoch
noch heute etliche Zentralbanken in Europa im Besitz oder im Teilbesitz
privater
Anteilseigner ! Wie Prof. Eckhard Grimmel im Jahr 2000 nachwies, war
auch der »Rechtsstatus der Deutschen Bundesbank« seinerzeit
nicht
eindeutig zu klären.
Was die international bei Weitem einflussreichste Zentralbank
betrifft, die amerikanische "FED" ( Federal
Reserve System ), die neben
der nationalen Währung für
die USA mit dem Dollar auch die Weltleitwährung stellt, ist eindeutig
nachgewiesen, dass diese Zentralbank von ihrer Gründung an eine private
Zentralbank ist. Inzwischen ist hierzu auch ein (
irreführender ) Artikel
auf der ARD-Webseite »http://www.boerse.ard.de« erschienen : »Die Hüter des Dollar« von
Bettina Seidl.
Das private Bankiers nicht
vorrangig
die Interessen des Gemeinwohls im Sinn haben, sondern vor allem ihre
eigenen, sollte allgemein bekannt sein. Der Ex- Chef der "FED", Alan
Greenspan, in einem »Interview der PBS« vom 18.09.2007
zum rechtlichen Status der Federal Reserve : "Nun gut,
lassen Sie uns festhalten. Die Federal Reserve ist eine
unabhängige Einrichtung. Das bedeutet im Grunde, dass es keine
Regierungsbehörde gibt, die Handlungen von uns ( der FED )
überstimmen
kann. Solange diese Regelung gilt, und es hat nicht den Anschein, dass
die Regierung oder der Kongress, oder sonst
wer, verlangen, dass wir
Dinge tun, die wir als nicht in unserem Sinne erachten. Somit ist uns
das Verhältnis zur Regierung, um ehrlich zu sein, egal. [...]"
Die
Ausführungen Alan Greenspans zum gesellschaftlichen Status der
"FED" sollten in ihrer Konsequenz erkannt und verstanden werden :
Die Aktivitäten dieser ( und anderer Zentralbanken ) unterliegt weder
der Kontrolle der Regierung, noch der des Parlamentes und seiner
gewählten Volksvertreter, nicht der einer per Verfassung legitimierten
staatlichen Kontrollinstanz, geschweige denn, der öffentlichen
Kontrolle des "Souveräns", - des Volkes ! Das nicht
hinterfragte
Postulat der "Unabhängigkeit" der Zentralbanken in der westlichen Welt
entpuppt sich bei genauerer Betrachtung als unhaltbare
Autonomie
mit diktatorischer Monopolstellung !
Ron
Paul, US- Kongressabgeordneter und scharfer Kritiker der Federal Reserve: "[...] Sie ( die Federal Reserve ) ist
eine unmoralische Institution, weil wir dieser heimlichtuerischen
Einrichtung die Befugnis*
gegeben haben,
Geld aus dem
'Nichts' zu erschaffen - und wenn Sie oder ich so etwas täten,
würde
man uns
als
Geldfälscher brandmarken - so, warum also haben wir dieses
Falschgeld
legalisiert ? [...] ... die Federal Reserve ist eine Kreatur, die Werte
vernichtet. Seit diese Einrichtung existiert, hat der Dollar etwa 97%
seiner Kaufkraft verloren. Sie ( die Menschen ) werden dazu ermuntert
zu
sparen, doch wozu sparen, wenn der Dollar seinen Wert verliert ? Das
ist wahrlich keine Ermunterung." Quelle
: Die
Webside des
Abgeordneten Ron Paul -"Abolish
the Fed - Ron Paul on CNBC". Congressman Paul explains why we should
abolish the Federal Reserve. He was interviewed yesterday on CNBC's
Kudlow & Company. Watch
Video : Congressman Ron Paul, CNBC
debate with Faiz Shakir, March 20, 2008.
*Ron
Paul spricht hier den "Federal Reserve Act"
an, durch den das hoheitliche Privileg der Geldschöpfung in
den Vereinigten Staaten
im Jahre 1913 in die Hand eines Zusammenschlusses privater
Großbanken gegeben wurde. Von diesem Zeitpunkt an muß sich der US-
Staat
Gelder über verzinste Kredite von privaten Bank leihen. Als Sicherung
für diese an den Staat vergebenen Kredite übereignet die Regierung
diesen Privatbanken seit nunmehr 98 Jahren "Staatsobligationen",
Schuldverschreibungen ! Hier der Stand der Verschuldung
der USA im Jahre 2008.
Prof. Dr. Bernd Senf
beschreibt
den Vorgang der Übereignung der Geldschöpfung durch den Kongress im
Jahre 1913 im oben
erwähnten Interview mit Nicolas Hofer. Eine
ebenso
eindrucksvolle wie aufschlussreiche Rede von Ron Paul vor
dem US- Repräsentantenhaus vom 15.02.2006 finden Sie hier
und hier: "Das Ende der
Dollar- Hegemonie" (
deutschsprachige Fassung ).
Foto
:
United States Congress
Ron
Paul, rep. Kongress- abgeordneter
und scharfer Kritiker des privaten Federal
Reserve
Systems.
Auszüge
aus Louis T. McFadden's Rede im US- Repräsentantenhaus am 10. Juni 1932: "[...] Herr Vorsitzender, wir
haben in diesem Land eine der korruptesten
Institutionen, die die Welt je gesehen hat. Ich beziehe mich auf den
Federal Reserve Vorstand und die Federal Reserve Banken. Der Federal Reserve Vorstand,
eine Vorstands- Regierung, hat die
Regierung der Vereinigten Staaten
und das Volk der Vereinigten Staaten um genug Geld betrogen, um die
Staatsschulden bezahlen zu können.
Die Plünderungen und die
Ungerechtigkeiten des Federal Reserve Vorstands und die Aktivitäten der
Federal Reserve Banken haben diesesLand gemeinsam genug Geld gekostet,
um
die Staatsschulden mehrfach bezahlen zu können. [...]
Einige Menschen
denken, dass
die Federal Reserve Banken Institutionen der US- Regierung sind. Es
sind aber private Monopole, die das Volk dieser vereinigten Staaten
ausbeuten; in ihrem eigenen Interesse und dem ihrer ausländischen
Kunden, im Interesse von Spekulanten im In- und Ausland, im Interesse
von reichen räuberischen Geldverleihern. [...]
Jede
Anstrengung wurde vom
Federal
Reserve Vorstand unternommen, um seine Macht zu verbergen, aber die
Wahrheit ist, dass die FED die Regierungsgewalt der
Vereinigten Staaten
an sich gerissen hat. [...]"
Rep.
Louis McFadden, June 10, 1932. Congressional Record, 72nd Congress,
1st
session, page 12595 - 12603. McFadden was the
president of the Pennsylvania Banker's Association ( 1914 - 15 ) and
president of the First National Bank of Canton, Pennsylvania ( 1916 -
25 ). He had been
Chairman of the House Banking and Currency Committee
for over 10 years when he made this speech denouncing the Federal
Reserve System. Quellen :"Teach Peace Moment : Senator Louis T.
McFadden on the Federal Reserve Corporation" und"Louis T. McFadden : An American Hero" von
Richard C. Cook ( Atlantic Free Press ) und hier und hier.
Weitere Zitate finden Sie auf der Seite "Die FED".
Ergänzend
hierzu : "Wer sind die Herren der ( Geld- ) Schöpfung ?"
Fragen von Abgeordneten
im Britischen Parlament an den Schatzkanzler ( = Finanzminister ).
Quelle :
Parliamentary
Debates, Fifth Series – Vol. 371, 710, House of Commons, 6. Mai 1941.
Übersetzt von Prof. Dr. Bernd Senf, September
2009. Hier der englische Originaltext.
Der Aktualitätsbezug des folgenden Zitats des 3. Präsidenten der
USA., Thomas Jefferson, macht heute für
alle erkennbar das prophetische Gaben in Bezug auf die Kontrolle des
Geldsystems nicht erforderlich waren um die Zukunft
der amerikanischen
Bevölkerung vorhersagen zu können. Wenn das Volk nicht mehr
zahlen kann, wird es in seinem
Land (!)kurzerhand
enteignet und auf die Strasse gesetzt !
"[...] Wenn
die
amerikanische Bevölkerung jemals Privatbanken
erlaubt, unsere Währung zu kontrollieren, zuerst durch Inflation,
dann durch Deflation, werden die Banken und die
Konzerne, die sich entwickeln werden, die Leute all ihres Eigentums
berauben und ihre Kinder werden
obdachlos in dem Kontinent erwachen, den ihre Väter eroberten. Die
Zuweisung von Macht sollte
von den Banken genommen und
wieder auf die Bevölkerung übertragen werden, der sie
eigentlich gehört." ( Thomas Jefferson, dritter
Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, 1743 - 1826 ) Quelle : Die Homepage vonDr. Walter E. Williams, Wirtschaftswissenschaftler
an der George Mason University.
Foto
von Dorothea Lange
Die große Depression im Jahre 1929.
Der Auslöser war damals eine schwere
Krise des Geld- und Finanzsystems.
Foto
von David Shankbone
Einer
der vielen Obdachlosen in den USA im Jahre
2009. Die Geschichte wiederholt sich. Der Auslöser
ist wieder eine Systemkrise des Finanzsystems.
"Unser
Geld
bedingt den
Kapitalismus, den Zins, die Massenarmut, die Revolte und schließlich
den Bürgerkrieg, der zur Barbarei zurückführt. [...] Wer es
vorzieht, seinen
eigenen Kopf etwas anzustrengen statt fremde Köpfe einzuschalten, der
studiere des Geldwesen." ( Silvio Gesell )Quelle :
Silvio Gesell, "Geld oder Krieg" ( 1912 ), in : Gesammelte Werke Band 7, S. 170.
Der
gegenwärtige rechtliche Status vieler Zentralbanken in der
westlichen Welt ist mit einer demokratischen Gesellschaftsordnung (
Stichworte :
Gewaltenteilung,
Rechtsstaatlichkeit ) nicht
zu
vereinbaren. Ferner stellt die hoheitliche Kontrolle über
die eigene
Währung ein grundlegender
Bestandteil derstaatlichen
Souveränität dar ! Die folgenden Zitate von US- Präsident Abraham Lincoln und William
Lyon Mackenzie King, ehemaliger
Premierminister von Kanada, der
die Bank von
Kanada im Jahre 1938 verstaatlichte, bringen
diese Sachverhalte in aller notwendigen
Klarheit zum Ausdruck.
"Das
Privileg, sein eigenes Geld zu schöpfen und in Umlauf zu bringen, ist
das höchste Alleinrecht des Staates und seine größte kreative
Möglichkeit. Die Menschen erhalten damit eine Währung, die so sicher
ist wie die Macht des Staates. Anstatt die Menschen zu beherrschen,
wird es zum Diener der Menschheit. Die Demokratie wird dadurch stärker
als die Geldmacht." ( Abraham
Lincoln )
Quelle : Monetary
Policy, Senate document 23, Page 91. 1865.
Siehe auch :National economy and the banking system of
the United States by
Robert L. Owen, former chairman, Committee on banking and currency,
United States Senate. Published 1939 by United States Govt. print. off. in
Washington. Und :The CONQUEST OF POVERTY by
Gerald Grattan McGeer, 1935.
"Bis die Geldschöpfung wieder
der Regierung obliegt und als ihre deutlichste und heiligste
Verantwortung anerkannt wird, ist alles Gerede über Souveränität des
Parlaments und Demokratie leer und aussichtslos … Sobald eine
Nation
diesen Einfluss abtritt, ist es gleich, wer ihre Gesetze
schreibt …
Zinswucher,
sobald
wirksam, zerstört jede Nation."
( William Lyon Mackenzie King )
Quelle :The Federal Reserve Abolition Act
by Stephen Lendman, und Funding Public Health Care With a Publicly
Owned Bank :
How Canada Did It by Ellen Brown, "The Huffington Post",
Januar 2010.
Die
Staatsverschuldung am Beispiel Deutschlands
Es ist nicht nachvollziehbar warum auch die
Bundesrepublik
Deutschland von ihrer Gründung an öffentliche Ausgaben ( neben
Einnahmen über Steuern und Abgaben ) über verzinste
Kredite quasi fremdfinanziert hat. Man
muß sich bewusst machen wie sich die
Situation tatsächlich darstellt :
Selbst wenn
sich die Deutsche Bundesbankseit
Gründung der Bundesrepublik tatsächlich im Alleinbesitz der
öffentlichen Hand befindet, muss sich der deutsche Staat seit
60 Jahren
permanent verschulden, da
die Deutsche Bundesbank das gesetzliche Zahlungsmittel, also
die Banknoten des Staates, - und damit die
Banknoten des Volkes, des
"Souveräns"* in einer
demokratischen Gesellschaft,ausschließlich
nur über den Umweg des Bankensektors in Umlauf
bringt ! *Artikel 20 GG Abs.2 "Alle
Staatsgewalt geht vom Volke aus ..."
Der deutsche Staat
verschuldet sich also seit Gründung der Bundesrepublik mit seiner eigenen Währung*, indem er sich sein Geld
über
verzinste Kredite von privaten Geschäftsbanken leiht, und
sich so selbst und damit
die Bürgerin und Bürger in eine systembedingt immer weiter
anwachsende Verschuldung treibt ! Das dieser doch 'erstaunliche'
Sachverhalt meines Wissens bis dato noch in keiner
öffentlichen Diskussion oder in der Presse thematisiert wurde, ist
bemerkenswert. Ich erinnere hier an die Problematik der "Pressefreiheit",
siehe oben. ( *als auch über "Staatsanleihen" und
internationale
"Kapitalmärkte", Stichwort :Auslandsverschuldung
)
"[...] Entscheidend ist
also, dass es sich beim Währungsamt um eine staatliche Behörde ( = Amt
) handeln muss, die allen Bürgern des Staates dient, nicht jedoch, wie
die heutige Zentralbank, ausschließlich den privaten Geschäftsbanken,
welche das Geld nur gegen Zins und Zinseszins an Produzenten,
Konsumenten und Staatsorgane ( !
) verleihen und deshalb absurder Weise insgesamt mehr
Geld zurückverlangen*,
als sie jemals ausgeliehen haben. [...]"( Siehe unten :*Der
Verschuldungszwang ) Aus : »Das Geldwesen muss verstaatlicht werden ! -
Anmerkungen zum Freigeld von Silvio Gesell« von Prof. Eckhard Grimmel.
Trailer zum
Vortrag :"Geld
aus
dem Nichts. Die unentdeckten Geheimnisse der Banken". Den
vollständigen Vortrag von Jürgen Vierheller können Sie sich hier
ansehen.
In diesem Zusammenhang muß folgendes ergänzend erwähnt werden : Jedem Unternehmer
ist klar das er gewinnbringend wirtschaften muß ( in diesem
Wirtschaftssystem, andere Modelle sind denkbar ) wenn
sein Unternehmen langfristig bestehen soll. Dadurch das der Staat
öffentliche Investitionen von Anbeginn zu einem immer größer werdenden
Teil über
verzinste Kredite fremdfinanziert hat, hat er
sich damit selbst zu einem Wirtschaftsteilnehmer, - zu einem
Unternehmen
gemacht, das, wenn es nicht in die Verschuldung geraten will, in
diesem Geldsystem natürlich
ebenfalls
fortlaufend in ausreichendem Maße gewinnbringend wirtschaften
muß, um die durch den Zins- und Zinseszins in die Höhe treibenden
Schuldenlasten an
die
Gläubiger zurückzahlen zu können.
Foto
von Eric Chan
Das Euro- Symbol.
Im Hintergrund der Eurotower
in Frankfurt am Main.
Da
der Staat jedoch keine
Firma ist ( nicht sein kann und nicht sein soll ), die durch
die Produktion von Waren oder durch die Entwicklung und Vermarktung von
Dienstleistungen permanent Gewinne erwirtschaften kann ( es sei denn,
es sind einträgliche Bodenschätze in hinreichendem Maße vorhanden ), muß diese
unsinnige Art der Finanzierung öffentlicher Ausgaben über verzinste
Kredite zwangsläufig in
eine stetig anwachsende Verschuldung, - und damit in eine immer größer
werdende Abhängigkeit zu
privaten nationalen- und internationalen Kapitalgebern führen ! Hier die »Staatsverschuldung
Deutschlands«
von 1948 - 2008. Der gegenwärtige Stand
der
Staatsverschuldung liegt bei ca.1,7 Billionen Euro ( Mai 2010 ).
Da dieses
Geldsystem zudem,
wie zuvor dargelegt, auf Verschuldung basiert, ist der seit Jahrzehnten
propagierte Abbau der Staatsverschuldung nicht
mehr,
als eine Illusion. Dieser Schuldenberg kann systembedingt nicht
getilgt werden !
Es ist also buchstäblich sinnlos die Staatsausgaben zum Zwecke der
Schuldentilgung
weiter kürzen zu wollen. Das einzige
was hierdurch erreicht wird, ist, dass die ohnehin schon erheblichen
sozialen Defizite im Lande
noch weiter anwachsen werden.
Ohne grundlegende
systemische- und rechtliche Veränderungen des heutigen Geld- und
Finanzsystems wird die
Staatsverschuldung Deutschlands,
so wie in der Vergangenheit auch, aus einfachen mathematischen Gründen
immer weiter
ansteigen ...
Joseph
Huber, Prof.
für Wirtschafts- und Umweltsoziologie an der Martin- Luther-
Universität Halle- Wittenberg und James Robertson,
ehemaliger Direktor des Forschungsinstitutes der Britischen Banken und
Politikberater fordern in einem Beitrag der "Zeitschrift
für
Sozialökonomie", Ausgabe April 2009 : "Die Geldschöpfung
muß vollständig in öffentliche Hand gebracht werden, in dem die
Giralgeldschöpfung der Geschäftsbanken ( siehe unten ) unterbunden
wird,
und der Staat seine
eigene Währungnicht
weiterhin über Kredite, sondern
direkt und zinslos von der Zentralbank erhält".»Geldschöpfung
in öffentlicher Hand« Einen weiteren Artikel zur Thematik
Geldschöpfung und Zentralbanken finden Sie
hier »Bankgeheimnis Geldschöpfung« von
Prof. Dr. Bernd Senf. Weitere Artikel zum Thema finden Sie hier und hier.
Die
Geldschöpfung der Geschäftsbanken Der Bevölkerung ist zudem bis zum
heutigen
Tage verborgen geblieben, dass
auch Geschäftsbanken Geld buchstäblich aus dem 'Nichts' schöpfen können
! Als
Grundlage hierfür genügt diesen eine
Mindesteinlage an Bargeld ( "Banknoten" ), die die Geschäftbanken, wie
zuvor
beschrieben, von der
Zentralbank für Zins erhalten. Auf
diesem Sockelbetrag an Bargeld können Geschäftsbanken nun sogar ein
Vielfaches ( Faktor 10
bis 40!*) an
sogenanntem "Giralgeld" schöpfen. Giralgeld ist Buchgeld, also Geld das
durch eine bloße buchhalterische Eintragung 'entsteht'.
(*Siehe "Mindestreserven" auf der Webseite
der Deutschen Bundesbank und hier )
Dieses "Giralgeld" ist
nur
durch den Sockelbetrag an Bargeld der Zentralbank gedeckt, den
die
Geschäftsbank als Sicherung für dieses autonom geschöpfte Geld
im eigenen
Hause ( plus einer kleinen Reserve für Bar- Auszahlungen in den
Filialen
) vorhalten
muß.
Manchmal sagt ein Bild
mehr als Worte.
Wie
aus dem obigen Zitat von Bernard
Lietaer hervorgeht, wird
Geld in dem
Moment geschöpft, wenn Banken Kredite vergeben.
Dieses
'Geld' ist im
Falle der Kreditvergabe von Geschäftbanken eben dieses
per Tastatureingabe de facto aus dem 'Nichts' erzeugte digitale
"Giralgeld". Giralgeld
ist:
Das was Ihnen Ihr online- Konto
anzeigt, wenn Sie sich bei Ihrer Bank via Internet "einloggen". Sie
sehen am Bildschirm nur Zahlen, keine Münzen oder Banknoten. Diese
Zahlen sind "Giralgeld". 'Geld' das tatsächlich nur in digitaler
Form 'existiert', also in Form von Zahlen im
Computer Ihrer Bank !
Giralgeld stellt lediglich ein "Anspruch auf Bargeld" dar,
welches die Geschäftsbanken, wie zuvor beschrieben, in geringen Mengen
in ihren Filialen für Bar- Auszahlungen
vorhalten.
Es handelt sich bei der digitalen
Giralgeldschöpfung
privater Kreditinstitute*
also um das
Privileg, auf der Grundlage eines
geringen
Betrages
tatsächlich vorhandener Banknoten in erheblichem Umfang
eigenmächtig Geld aus dem 'Nichts' zu erzeugen, welches vom
Staat
jedoch
bemerkenswerterweise als gesetzliches Zahlungsmittel anerkennt wird !
Ein Buchhaltungstrick der
besonderen Art und mit staatlichem 'Segen', der indes so gut wie
niemandem auffällt, da
Zahlungstransfers
heute
weitestgehend bargeldlos ( per Überweisung oder Kreditkarte )
abgewickelt werden.
*"Geld
entsteht durch „Geldschöpfung“. Sowohl staatliche Zentralbanken als
auch private Geschäftsbanken können Geld schaffen. Im Eurosystem
entsteht Geld vor allem durch die Vergabe von Krediten.....[...] Die Geschäftsbanken
schaffen Geld durch Kreditvergabe..[...]" Quelle.: "Das Bankensystem", Seite 88./.89, Kapitel 4.4 -
Geldschöpfung der Banken. Ein offizielles
Dokument der
Deutschen Bundesbank.
Ein konkretes Beispiel macht deutlich, wie selbstverständlich wir
dieses virtuelle 'Geld' privater Kreditinstitute heute verwenden : Viele
Bürgerin und Bürger bezahlen ihre Einkäufe, ob nun im
Internet
oder im Supermarkt, inzwischen mittels Kreditkarte. Wenn Sie nun aber
meinen das Sie für diese Einkäufe mit Geld
bezahlen, liegen Sie falsch ! Denn tatsächlich bezahlen
Sie mit
"Giralgeld", also mit virtuellen und buchstäblich aus dem 'Nichts'
erzeugten Zahlen privater Banken, die Ihrem Kontostand im
Moment des 'Bezahlens' subtrahiert, und dem Konto des Verkäufers
einfach
hinzuaddiert werden. Und auch wenn es gewiss schwer zu glauben ist,
aber Geld ist bei diesem inzwischen alltäglichen Vorgang tatsächlich
nicht
im
'Spiel'.
Zurück
zur digitalen Geldschöpfung
Die weitreichenden Konsequenzen dieser wundersamen
digitalen Geldvermehrung privater Kreditinstitute
sollen nun Stück-für-Stück
erläutert werden.
"[...]
Damit ist die Situation gegeben, dass die ( M3 genannte ) Geldmenge zu 90 - 95%
von der
privaten Hand geschaffen wird [ gemeint ist dieses
digitale "Giralgeld" ]
und nur zum geringsten
Teil vom Staat selbst. Die beiden Autoren halten diesen Zustand nicht
nur für hochproblematisch, sondern auch für untragbar : Heute
nehmen Regierungen Schulden in einem Geld auf, dessen Neuschöpfung sie
den Banken selbst genehmigt haben und für das sie Zinsen an Banken und
Privatpersonen zahlen müssen. Ein großer Teil der Staatsverschuldung
ist also allein der Tatsache „geschuldet“, dass der Staat das Geld im
Wesentlichen nicht selbst „macht“, sondern „machen lässt“ und dafür
Zinsen bezahlt. ( Ein sog. „Staatsfinanzierer“ ist übrigens die
HypoRealEstate bzw. deren Tochter Depfa ). [...]" Aus :
»Geldschöpfung in öffentliche Hand«
von Joseph Huber und James Robertson,
Mitinitiator / Unterstützer der "Monetative" - Geldschöpfung
in öffentliche Hand.
Für
dieses autonom und aus dem 'Nichts' erzeugte digitale Kredit- 'Geld'
verlangen
die Geschäftsbanken bekanntermaßen Zinsen
und
eine Kreditsicherung in Form von dinglichen Sicherheiten.
Es stellt
sich nun natürlich die Frage, wie das
Zinsnehmen und insbesondere die vertraglich verlangte dingliche
Sicherung zu
rechtfertigen sind, wenn die Gegenleistung der Geschäftsbanken
lediglich darin besteht, die gewährte Kreditsumme per Tastatureingabe
einfach aus dem 'Nichts' zu erzeugen ?! Man muß sich klar machen was
passiert,
wenn die Kreditnehmer z.B. durch Arbeitslosigkeit nicht mehr
zahlen können. Ich erinnere hier an die beiden Bilder oben
und an das Zitat von
US- Präsident Thomas Jefferson !
Das
gesamte Komplex des heutigen Zentral- und Geschäftsbankensystems ist,
- im
Gegensatz zu anders lautenden Meldungen, aufgrund seines einzigartigen (.Macht-.) Monopols
der (.Schuld-.)
Gelderschaffung aus dem 'Nichts' offenkundig
kein "normaler" Bestandteil unseres Wirtschafts-
und Gesellschaftssystems ! Wenn
man
sich nun vor
Augen führt das private Geschäftsbanken in gleicher Weise
'Geld' einfach aus dem
'Nichts' erzeugen, und dieses sogenannte 'Geld', - wie aus obiger
Textpassage "Geldschöpfungin
öffentliche Hand" bereits hervorgeht, auch an
Staatshaushalte für
Zins
und Zinseszins verleihen,
sollte spätestens jetzt jedem klar geworden sein, was das
bedeutet !
"Wir sind komplett von den Banken
abhängig.Jeder
einzelne Dollar ( gilt gleichermaßen für "D-Mark",
"Lira", "Euro" etc.
)im Umlauf wurde zuvor von
irgendwem geborgt, bar oder
als Buchgeld. Wenn die
Bankenfür
genügend synthetisches Geld sorgen, geht es uns gut, wenn nicht, leiden
wir Not. Uns
fehlt ein Geldsystem, das von Dauer ist. Sieht man sich die
Gesamtsituation an, so wird deutlich, wie absurd und tragisch unsere
hoffnungslose Position ist. Und
auch wenn es kaum zu glauben ist,
entspricht es der Realität. Genau hierüber sollte
jeder intelligente
Mensch Nachforschungen anstellen und sich seine eigenen Gedanken
machen. Das ist derart wichtig, dass es zum Zusammenbruch
unserer
heutigen Zivilisation führen könnte, wenn es nicht sehr
bald zu einem
weit reichenden Verständnis der Thematik kommt und die Defekte im
System behoben werden."
( Robert
H. Hemphill,
Kreditmanager der Federal
Reserve Bank Atlanta, 1935 ) Quellen :
Im Vorwort von einem Buch des bekanntesten Ökonomen des 20.
Jahrhunderts, Irving Fisher, "100% Money", 1935, und "Insiderwissen : Silber,
investieren in die Zukunft", ein Buch von David Morgan aus
dem Jahr 2006, und :
Web of Debt - "LESSONS FROM THE JAPANESE" von
Ellen Brown. Und : "Wie Geld gelehrt wird !" Bewusste
Fehlinformationen - "Geld
& Geldpolitik", herausgegeben im Auftrag der
Arbeitsgemeinschaft zu Förderung der
wirtschaftlichen- und sozialen Bildung e.V, Bonn, von Dr. Adalbert
Kitsche und Prof. Dr. Heinz Markmann, in Zusammenarbeit mit der
Deutschen Bundesbank. Auf Seite 45 dieses offiziellen Dokuments der
vorgeblich "staatlichen" Deutschen Bundesbank wird die
Giralgeldschöpfung privater Banken beschrieben :
"[...]
Die
Geschäftsbanken können auch
selbst Geld schaffen, das sogenannte Giralgeld. Der
Geldschöpfungsprozess durch die Geschäftsbanken lässt sich durch die
damit verbundenen Buchungen erklären : Wenn eine Geschäftsbank einem
Kunden einen Kredit gewährt, dann bucht sie in ihrer Bilanz auf der
Aktivseite eine Kreditforderung gegenüber dem Kunden ein –
beispielsweise 100.000 Euro. Gleichzeitig schreibt die Bank
dem
Kunden auf dessen Girokonto, das auf der Passivseite der Bankbilanz
geführt wird, 100.000 Euro gut. Diese Gutschrift erhöht die Einlagen
des Kunden auf seinem Girokonto – es entsteht Giralgeld, das die
Geldmenge erhöht. Das so geschaffene Giralgeld kann der Bankkunde
nutzen, um den Kauf von Waren und Dienstleistungen zu bezahlen.
Auf den
ersten Blick könnte man meinen, der Kreditkunde sei durch die
Geldschöpfung reicher geworden. Doch dem ist nicht so. Denn seinem
durch die Kreditaufnahme entstandenen Guthaben steht eine gleich hohe
Verbindlichkeit gegenüber, nämlich die Pflicht, den Kredit wieder zu
tilgen. Zudem muss er für den Kredit fortlaufend Zinsen zahlen. [...]"
Die Deutsche Bundesbank erweckt in ihrer neutral
und sachlich anmutenden
Beschreibung den Eindruck, dass die autonome Geldschöpfung privater
Kreditinstitute nicht nur rechtlich und moralisch unbedenklich ist,
sondern etwas ganz „Normales“
sei. Ist es das !?
Was
ist Geld, Prof. Bernard Lietaer ? Der Schein trügt(
00.01.13 ) Es
werde Geld und Schulden - Die Geschäftsbanken: Bernard
Lietaer
beschreibt in diesem kurzen Videoausschnitt wie Geschäftsbanken
virtuelles digitales "Giralgeld" auf
der Grundlage von Zentralbanknoten, wie zuvor beschrieben, per
Tastatureingabe einfach aus dem 'Nichts' erschaffen.
Das diese, im wahrsten
Sinne
des
Wortes unglaublich klingende Schilderung des Vorgangs der Geldschöpfung
den Tatsachen entspricht,
soll nun an drei Beispielen beschrieben und belegt werden :
1.
Als
die als "Argentinien Krise"
bezeichnete
Finanz- und
Wirtschaftskrise in den Jahren 2001 / 02 ihren Höhepunkt
erreichte, strömten die Menschen aus Sorge um ihr Erspartes in die
Filialen der Banken und hoben ihr gesamtes Guthaben ab. Nach
relativ kurzer Zeit waren die Banken jedoch nicht mehr in
der Lage Bargeld an ihre Kunden herauszugeben, und schlossen darauf hin
umgehend
ihre Filialen. Die Erklärung für diese rasch
einsetzende Bargeldverknappung geht
aus obiger Beschreibung hervor. Die recht knappen
Bargeldbestände, die die Geschäftbanken in den Filialen vorhalten,
reichen im alltäglichen Geschäftsbetrieb für gelegentlich vorkommende
Bar- Auszahlungen aus,
aber natürlich nicht, wie in Argentinien geschehen, wenn die Kunden
die
Banken
in großer Zahl regelrecht
'stürmen'.
2. So
wird nun auch
verständlich warum Bundeskanzlerin Merkel und Finanzminister
Steinbrück zu Beginn
dieser internationalen Finanzkrise der stark verunsicherten
Bevölkerung vor laufenden Kameras versprachen, dass die Bankguthaben
der
Bundesbürger
staatlich
gesichert seien. Für diese Zusage gibt es bis dato übrigens keine entsprechenden
gesetzlichen Regelungen, - die jedoch zwingend erforderlich sind, wenn
dieses 'Versprechen' im Ernstfall greifen soll. Ein
ähnlicher Ansturm auf
die Banken in Deutschland, wie seinerzeit in Argentinien, hätte binnen
kürzester Zeit
offenbart das sich auf den Konten der Bundesbürger
beinahe ausschließlich nur virtuelles "Giralgeld" ( =
buchstäblich Nichts ! ) befindet.
In
diesem Zusammenhang sollte daran erinnert werden, dass das
"Banken- Rettungspaket" in Höhe von
480 Mrd. Euro für "notleidende
Kreditinstitute" im
Eilverfahren und de facto unter Umgehung der parlamentarischen
Kontrolle durchgesetzt
und verabschiedet wurde. Ferner muß die "SoFFin" ( Sonderfonds
Finanzmarktstabilisierung ), die
Gelder aus diesem "Rettungspaket" an die Banken verteilt, nicht
offenlegen, an welche Bank welche Summe diesen Geldes fließt. Geld ( =
Forderungen
!)
für
das die Bürger nun ungefragtgerade
stehen müssen.
Die
Abgeordneten
des Deutschen Bundestages haben sich zudem
auch langfristig jede rechtswirksame
Kontrollmöglichkeit über die internen Vorgänge der "SoFFin" von
der
Bundesregierung nehmen lassen. Eine derartige Aufhebung der
Gewaltenteilung ist mit dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland nichtzu vereinbaren
!
Besetzt
ist die "SoFFin" mit privaten Bankiers, Anwälten der Hochfinanz,
ehemaligen Politikern und Staatsekretären, die die strikte
Geheimhaltung der Interna dieser Einrichtung für notwendig
erachten. Auf der Webseite der "SoFFin" ist zu
lesen,
dass diese Einrichtung eine Bundesanstalt sei.
*"Gib mir die
Kontrolle über die
Währung einer Nation, und es ist mir
gleichgültig,
wer ihre Gesetze macht." ( Mayer A. Rothschild, 1744 - 1812 )
*Wird
M. A. Rothschild zugeschrieben.
Mehrere unbestätigte Quellen.
Es drängt
sich hier nun die Frage auf wie eine staatliche Institution mit privaten
Akteuren besetzt werden kann, die zudem noch am
Parlament vorbei
Gesetze
erarbeiten und deren Aktivitäten keiner
wirksamen Kontrolle der gewählten Volksvertreter unterliegt ?!
Weiteres zur
"SoFFin" entnehmen Sie bitte dem Beitrag des ARD-
Magazins "Plusminus" vom 19.05.2009
:
"Verfassungsbruch
- SoFFin außer Kontrolle",
7 min. online- Video.
LobbyControl, Oktober 2008 :Finanzkrise und
Lobbyismus "[...] An
dem Rettungspaket der Bundesregierung ist die Finanzbranche direkt
beteiligt. Laut "Spiegel" arbeiteten neben
Kanzleramt und Finanzministerium auch Bundesbankpräsident Axel Weber,
Deutsche- Bank- Chef Josef Ackermann, Commerzbank- Chef Martin Blessing
und Bankenpräsident Klaus- Peter Müller an der Konzeption mit. [...] Die Finanzbranche hatte in den
letzten Jahren immer wieder eigene Leute im Finanzministerium sitzen.
Diese haben an wesentlichen Gesetzen für die Branche mitgewirkt, z.B.
dem Investmentmodernisierungsgesetzt, das Hedgefonds in Deutschland
zuließ, an der Umsetzung der europäischen Finanzmarktrichtlinie, am
Kreditwesengesetzes und der Finanzdienstleistungsaufsicht. [...]"
N24,
29.10.2009 :Bundesbank- Präsident fordert Schuldenabbau "[...]
Bundesbank-
Präsident Axel Weber hat die
neue Bundesregierung eindringlich zum Schuldenabbau ermahnt : Die
Konsolidierung müsse "das Hauptschlagwort dieser Legislaturperiode"
sein. [...]"
5. Oktober 2010. NachDenkenSeiten. Werner
Rügemer :
Subvention, Korruption, Marktzerstörung "[...] Die
Rettung
bankrotter
Banken in der westlichen Wertegemeinschaft seit 2007 war und ist eine
solche Subvention. Sie verstößt gegen die grundlegenden Prinzipien der
Marktwirtschaft und der mit ihr verbundenen Wirtschafts- und
Gesellschaftsordnung. Ähnliche Fälle hatten wir schon oft, gerade in
den hochkapitalistischen Ländern wie USA und Deutschland.
Neu ist die
quantitative Dimension und die Gleichzeitigkeit in allen großen
Staaten, die der Marktwirtschaft und der Demokratie verpflichtet sind.
Und es handelt sich zusätzlich nicht um einzelne Rechtsbrüche, sondern
um einen systematischen, flächendeckenden, nachhaltigen Rechtsbruch :
Insolvenzverchleppung und -verhinderung ist in allen westlichen Staaten
nach den geltenden Gesetzen eine Straftat. [...]"
Prof.
Bernd Senf in seinem Vortrag"Der Staat in der Schuldenfalle,
Bankgeheimnis Geldschöpfung".
Die Deutung dieser
Sachverhalte und Vorgänge überlasse ich Ihnen. Um hier zu
den richtigen
Schlussfolgerungen gelangen zu können ist es indes hilfreich, die
Entstehungsgeschichte der amerikanischen Zentralbank "FED" zu kennen.
Eine
kurze Beschreibung dieser mit einigen sehr aussagekräftigen Zitaten
von US- Präsidenten und
Kongressabgeordneten finden Sie hier :Federal
Reserve System - die FED. Weitere Informationen hierzu
finden Sie in "Bankgeheimnis Geldschöpfung" von
Prof. Dr. Bernd Senf.
Zurück zum
Giralgeld.Dieses
Buchgeld 'existiert' heute, wie oben bereits dargelegt,
praktisch nur noch in
digitaler Form in den Großrechnern der Banken.
Mit
diesem digitalen
Geld werden alle
bargeldlosen Zahlungstransfers abgewickelt. In der Gewissheit das es
Ihnen ( wie auch mir vor einigen Monaten )
noch recht schwer fällt wirklich zu erfassen, was Giralgeld ist und
wie
massiv dieses sogenannte 'Geld' unser aller Leben durch seine
ökonomische Wirksamkeit bestimmt und
dominiert, hier nun eine kurze Zusammenfassung : Diese
virtuellen und aus dem 'Nichts' geschöpften 'Gelder' privater Banken
sind tatsächlich nicht mehr als
digitale
Verrechnungseinheiten*,
die heute im
Computerzeitalter
mit Lichtgeschwindigkeit und in nahezu unbegrenztem
Umfang von A nach
B über den Globus transferiert werden. (*praktisch
wertlose weil weitestgehend ungedeckte und per Tastatureingabe erzeugte
Zahlenkolonnen, denen Banken
einfach ein
"$" oder "€" Symbol anfügen um den Eindruck zu erwecken, dass es sich
hierbei um werthaltige "echte" Gelder handelt ). Als Beleg
hierfür siehe hier :Die
umgekippte Pyramide globaler Liquidität.
Der
weit überwiegende Teil des "Banken- Rettungspaketes" in Höhe
von 480
Mrd.
Euro ist übrigens ebenfalls nur virtuelles digitales "Giralgeld"
privater Kreditinstitute. Mehr dazu hier :Die "Banken-
Rettungspakete". Geld und Schulden aus dem 'Nichts'. Gleiches
gilt für die weiter oben erwähnten 1,7 Billionen Euro
Staatsverschuldung ! Man kann sich des Eindrucks nicht
erwehren, als befänden wir uns in der "Welt des Geldes" in einer
virtuellen Realität eines Computerspiels. Und tatsächlich
entspricht dies den gegenwärtigen Umständen, wie insbesondere auch das
folgende
Beispiel zeigen wird.
Diese wundersamen und aus dem
'Nichts' erzeugten 'Gelder' machen, - dank des fleißigen
Druckens von ebenfalls weitgehend ungedecktem Papiergeld der US-
Notenbank "FED" und anderen
vorgeblich "staatlichen" Zentralbanken inzwischen ein
Gesamtvolumen aus, welches die
jährliche Weltwirtschaftsleistung um ein Vielfaches
übersteigt. Als
Beleg für diese These sei nun folgendes Beispiel erwähnt. 3.
Das weltweit an
den spekulativen Finanzmärkten ( siehe Kurve X
in der Grafik
oben
) sich immer weiter aufsummierende Gesamtvolumen der sogenannten "Derivate"
beläuft sich derzeit auf über 863 Billionen US- Dollar. ( 863 Billionen
= 863.000.000.000.000 Dollar, oder 863 x
Tausend Milliarden Dollar. ) Siehe auch hier. Diese
astronomische Summe
entspricht in etwa dem 15- fachen jährlichen Bruttoinlandsprodukt ( BIP ) aller Volkswirtschaften
der Erde !
( Zur Erinnerung :
Die Gesamtverschuldung aller Nationen der Erde belief sich Mitte
2007 auf etwa 400 Billionen US- Dollar ) Die abnorme Höhe
dieser
Summe macht sofort
deutlich, dass diese 863 Billionen Dollar nicht aus
Wertschöpfungsprozessen der Realwirtschaften gekommen sein
können, sondern von Banken einfach
aus dem
'Nichts' geschöpft wurden. Diesem Papier- und Giralgeld stehen, - wie
bereits erwähnt, keine echten Werte
gegenüber. Dieses Geld besitzt also keinerlei Kaufkraft !
Spätestens
dann, wenn auch diese autonom erzeugte
Spekulationsblase platzt,
wird
dieses Finanzsystem endgültig kollabieren. Hieraus wird klar : Dieses
Finanzsystem kannnicht
"gerettet" werden ! Es gibt ein Wort das
diese
kaum zu fassenden Verhältnisse zutreffend beschreibt :Wahnsinn ! Mit
Methode allerdings, wie sich noch zeigen wird.
"Den
Menschen muss geholfen werden, über das Wesen des Geldes nachzudenken.
Es muss ihnen gesagt werden, was Geld ist, was Geld macht, und wo die
Möglichkeiten des gegenwärtigen Geldsystems liegen, Menschen und
Nationen unter die Kontrolle einiger Weniger zu bringen." ( Henry
Ford, 1863 - 1947, aus :"My Life and Work", Doubleday,
Page &
Co., 1922, S.163
)
Die
Dollarflut aus dem
'Nichts' "[...] Nach
dem Kollaps des Neuen Marktes und dem 11. September 2001 verschärfte
sich das Problem weiter : In
den folgenden vier Jahren brachte die
Federal Reserve mehr Dollar in Umlauf als in der gesamten 200- jährigen
US- Währungsgeschichte zuvor. Im Herbst 2005 wurde überdies
in
den
USA dekretiert, daß das Geldmengenwachstum nicht mehr statistisch
erfaßt wird. Es soll offensichtlich niemand merken, was da eigentlich
vor sich geht.Noch
dramatischer ist die Entwicklung der nicht von der Fed, sondern von
Privatbanken mit Hilfe von Greenspans "innovativen Finanzprodukten"
erzeugten Geldmenge, die rein virtuell in Computern generiert wurde –
aber dennoch schreckliche Verwüstungen in der Realität anrichtet.
Der
US- Milliardär Warren Buffet spricht in diesem Zusammenhang von "finanziellen
Massenvernichtungswaffen": Sie bergen Gefahren,
die
im Augenblick zwar verborgen, potentiell jedoch todbringend sind.
[...] Der
Bankriese J.P. Morgan war nicht nur der Erfinder der "finanziellen
Massenvernichtungswaffen" zu Ende des Jahrtausends,
sondern kontrolliert weltweit die meisten Hedge- Fonds, nämlich 398 (
Stand 2005 ). Man sollte sich nicht wundern, daß dieser
Hauptverursacher des großen Crashs gleichzeitig in der Folge auch ihr
größter Profiteur wurde. Im Frühjahr 2008 schnappte sich J.P. Morgan
die Investment- Bank Bear Stearns für zwei Dollar pro Aktie; ein Jahr
zuvor waren Bear Stearns- Anteilscheine noch für 159 Dollar gehandelt
worden. Als im September 2008 die Sparkasse Washington Mutual
zusammenbrach, der bis dahin größte Bankenkollaps der Geschichte,
schlug J.P. Morgan wieder zu : Für Anlagen, die auf 176 Milliarden
Dollar geschätzt wurden, bezahlte die Bank gerade 1,9 Milliarden. [...]"
Aus : »Fiktives Kapital, realer Krieg« von Jürgen
Elsässer aus seinem aktuellen Buch "Nationalstaat und
Globalisierung".
Der
globale Systemausfall "Die
Größenordnung
des Derivatemarktes, der etwa das 530- Fache der
amerikanischen Geldmenge M1 beträgt, das 34- Fache des US- Bond-
Marktes ( 25.2 Billionen USD Stand 2006 ), das 19- Fache des weltweiten
Anleihemarktes ( 44.9 Billionen USD Stand 2006 ) und etwa das 24- Fache
des weltweiten Aktienmarktes ( 36.6 Billionen USD Stand Oktober 2008 ),
zeigt, dass das Problem der dort angehäuften tickenden Zeitbomben nur
noch in einem Supergau an den internationalen Finanzmärkten enden kann.
[...]" Quelle :
"Massenvernichtungswaffe Swap", ein
Artikel von Artur P. Schmidt, 29.06.2009, Heise / Telepolis.
Der
Verschuldungszwang
Aus
dem obigen Zitatdes
ehemaligen Zentralbankers Bernard
Lietaer geht des Weiteren hervor das die Zinsen, die auf jeden
geschaffenen Kredit von
Banken erhoben werden, nichtdurch den Vorgang der
Kreditgelderschaffung mit in
den Umlauf
einer Volkwirtschaft gebracht werden. Da nun sowohl die Kredite als
auch
die Zinsen von den Schuldnern aufgebracht
werden müssen,
da diese
ansonsten ihr erarbeitetes Eigentum ( Stichwort : dinglicheKreditsicherung
) an die
Banken
durch Pfändung
oder gar durch Zwangsversteigerung
verlieren würden, wird das im Umlauf der Volkswirtschaft befindliche Geldvolumen im Laufe
der Zeit stetig kleiner, - und der Kreditbedarf wächst weiter an.
Foto
von F. Kromberg / W.J.Pilsak Geld
regiert die Welt.
Wer also das Geld regiert ...
Um
diesen,
durch den Zinseffekt in stetig sich beschleunigendem Maße
erzeugten Liquiditätsschwund wieder und
wieder ausgleichen zu können, müssen
( gesamtwirtschaftlich betrachtet ) ständig neue Kredite generiert und
aufgenommen
werden ( Neuverschuldung = systembedingte Ausweitung der kreditären
Geldmenge ), die ihrerseits natürlich
ebenfalls wieder mit
Zins- und Zinseszins belastet sind - usw. usw.Max
von Bock ist es in seinem nur
16 minütigen Trickfilm »Wie Geld
funktioniert !...« ausgezeichnet
gelungen, die Eigendynamik dieses systembedingten Verschuldungszwangs sehr
anschaulich zu schildern.
Die mathematisch bedingte Folge dieses sich über
mehrere Jahrzehnte
hinweg erst schleichend,
dann immer schneller
( exponentiell ) vollziehenden Prozesses ist schließlich der Zustand
der totalen Überschuldung
weiter Teile der Bevölkerung, und auch der der internationalen
Staatshaushalte. Der jetzige
Zustand, - der Status vor
dem systembedingten Kollaps des ( Welt- )
Wirtschaftssystems
!
Ein Volk
das permanent zur Leistungserbringung gezwungen
wird um
sein erarbeitetes Hab und Gut, und damit seine Existenzgrundlagen, gegen den
systembedingten Verschuldungszwang dieses Geldsystems zu
verteidigen, ist kein
freies Volk, da es sich diesem Zwang praktisch nicht entziehen kann.
Auch nicht durch die Nutzung alternativer Regionalwährungen, da der
Staat von seinen Bürgerin und Bürgern verlangt, für die
Begleichung von Steuernund Abgaben das gesetzliche
Zahlungsmittel bzw. "Giralgeld" zu verwenden.
Ich
sehe hier einen
erheblichen Konflikt
mit Art.12
Abs.3 des Grundgesetzes.: "Zwangsarbeit
ist nur bei einer gerichtlich angeordneten Freiheitsentziehung
zulässig." Des Weiteren widerspricht
das
heutige Geld- und Finanzsystem in Beschaffenheit und Wirkung dem internationalen
Pakt fürbürgerliche- und politische
Rechte
der Vereinten Nationen,.-.den unveräußerlichen Menschenrechten, und ist
somit als rechtswidrig
zu bezeichnen.!
Prof. Dr. Bernd Senf aus "Bankgeheimnis Geldschöpfung" :
"[...] Das Bankgeheimnis Geldschöpfung verdeckt die Fragwürdigkeit,
dass
die Banken für aus dem Nichts geschöpftes Geld von den Kreditnehmern
Zinsen und Tilgung fordern - und bei Nichterfüllung auf das beliehene
Eigentum der Schuldner - wie zum Beispiel Immobilien - zurück greifen
und es zwangsversteigern lassen. Auf diese Weise verlieren
überschuldete Schuldner zuweilen das Dach über dem Kopf und den Boden
unter den Füßen. Diese Konsequenz kann auch ganze überschuldete Länder
( zum Beispiel der Dritten Welt ) treffen, so dass die Gläubiger die
Kontrolle über Menschen und Ressourcen bekommen. Die zugrunde liegende
Abfolge "Kreditbedarf - Verschuldung und Enteignung" zieht sich wie ein
roter Faden, wie ein Thema mit Variationen durch einige Tausend Jahre
Geldgeschichte, aber sie wird besonders grotesk, wenn die Mittel zur
Kreditvergabe - wenn auch in gewissen Grenzen - aus dem Nichts
geschöpft werden. Man kann diesen Zusammenhang auf einen kurzen Nenner
bringen :
"Mit selbst
geschöpftem Geld -
kaufen sie die Welt"
Der
Wachstumszwang
Aus dem systembedingten Zwang zur Neuverschuldung ergibt sich nun
ebenso
zwanghaft, dass die Wirtschaftsleistung der Volkswirtschaft(en)
ebenfalls stetig wachsen muß,
um die
aus dem Verschuldungszwang resultierenden Zinsforderungen der
Kapitalgeber weiter bedienen zu können.
Da die Höhe der
Verschuldung durch den Zinseffekt exponentiell ansteigt, müsste das
Wirtschaftsleistung (.siehe grüne
Kurve in der Grafik oben.)
ebenfalls fortwährend exponentiell ansteigen, was in einer Welt
mit begrenzten Ressourcen und Absatzmärkten auf Dauer jedoch schlicht unmöglich ist
! Das
Wirtschaftswachstum wird sich also früher oder später abschwächen
müssen.
Da
die
Forderungen der Kapitalgeber durch den
Zinseffekt indes stetig weiter und immer
schneller anwachsen, versinkt der Staat und die (.Welt-.)
Gesellschaft insgesamt
nun in einer immer bedrohlicher werdenden Schuldenfalle, die
schließlich
unweigerlich im Kollaps enden muß,
da die Schuldenlasten von den Schuldnern letztlich nicht mehr bedient
werden können. An der extremen Aufweitung der Kurven 1 und 4
ist ersichtlich, dass die Volkswirtschaften und auch die
Staatshaushalte inzwischen
kaum noch
in der Lage sind weitere Kredite aufzunehmen. Stichworte.: "Kreditklemme" in
der Realwirtschaft und "Staatsbankrotte" u.A. in der Eurozone.
"Niemand
ist
hoffnungsloser
versklavt als der, der fälschlich
glaubt frei zu sein". Quelle (
Johann
Wolfgang von Goethe )
Dieses auf
Verschuldung basierende Geld- und Finanzsystem erzeugt eine sich früher
oder
später zwangsläufigeinstellende
Überschuldungskrise, die
innerhalb des bestehenden Systemsnichtüberwunden werden kann !Die
Behauptung, dass diese globale Finanz- und Wirtschaftskrise durch die
Etablierung
"strengerer Regeln" auf den Finanzmärkten prinzipiell überwindbar sei,
ist daher als mathematisch haltlos und absurd
zu
bezeichnen. Dieses
destruktive Geld- und
Finanzsystemmuß
so schnell wie möglich in ein geregeltes Konkursverfahren* überführt werden,
bevor das internationale Wirtschaftssystem durch das Platzen der
Derivateblase endgültig kollabiert, und hierdurch eine
ökonomische- und soziale Katastrophe globalen Ausmaßes erzeugt !
Ich erinnere in diesem
Zusammenhang an die verheerenden Folgen der Hyperinflation in den
1930er Jahren in Deutschland. Diese Tragödie
würde sich heute beinahe weltweit ereignen ...
Man
muß sich bewusst werden in welch existentieller Gefahr sich die
Staatengemeinschaft
gegenwärtig befindet. Sollten sich diese 863 Billionen Dollar in die
Realwirtschaft ergießen ( was in naher Zukunft passieren könnte ) würde
dies die global vernetzte Ökonomie wahrscheinlich vollständig zum
erliegen bringen. Die Folge wäre aufgrund des enormen
Verbreitungsgrades des US- Dollar als Weltleitwährung ein annähernd
weltweit
einsetzendes Massensterben, - das schließlich gar Milliarden
das
Leben
kosten könnte ! *Der
US- Ökonom und Politiker Lyndon LaRouche
fordert dazu auf, das bankrotte
und sich täglich weiter destabilisierende globale Finanzsystem sofort
in ein geregeltes Konkursverfahren
zu überführen und durch Kreditsysteme souveräner
Nationalstaaten [1] zu
ersetzen, deren Zweck ausschließlich der Fortentwicklung der
Menschheit
und der der physischen Ökonomie dienen
soll. Der erste zwingend notwendige Schritt hierzu ist die von LaRouche
und
anderen geforderte internationale Implementierung des "Glass- Steagall- Acts" [2]. Ergänzend
hierzu :
Konferenz des Schiller- Instituts vom 21. - 22. Februar 2009 in
Rüsselsheim :
"Der Wiederaufbau der Weltwirtschaft nach der
Systemkrise".
[1]
Aus der dargelegten Systematik des heutigen Geldsystems ergibt sich nun
der logische Rückschluss, dass Geld
grundsätzlich nicht durch Verleihen sondern
z.B. durch öffentliche Investitionen in Umlauf zu bringen ist,
um ein, - entsprechend der in Umlauf gebrachten Geldmenge,
permanent steigendes Maß an Verschuldung systembedingt ausschließen zu
können. In diesem Falle entfiele die
Negativkurve aus der gesamtwirtschaftlichen Finanzierungsrechnung. Geld
käme so durch hoheitliche Geldschöpfung schuldfrei
in
Umlauf, und diente
dem Staat und der
Gesellschaft insgesamt fortan
als das, wozu es eigentlich erdacht war :
als neutrales Tauschmittel ohne Eigenwert. Ich erinnere in
diesem
Zusammenhang an die Zitate von
Abraham Lincoln und William Lyon Mackenzie
King. Siehe hierzu
auch : Petition
an den Bundestag :
Geldschöpfung durch den Staat undMonetative
- "Geldschöpfung in öffentliche Hand".
[2] Der
"Glass-Steagall-Act" stellt eine sogenannte "Firewall" ( die strikte
gesetzliche Trennung ) zwischen der spekulativen- und der
realwirtschaftlichen Sphäre des Finanzsystems dar. Nach dessen
Implementierung kann der hoffnungslos bankrotte Teil des globalen
Finanzsystems gefahrlos in ein geregeltes Konkursverfahren überführt
werden.
Lyndon LaRouche:"[...] Wir
sind jetzt an dem Punkt angelangt, wo ein Zusammenbruch der
gesamten Zivilisation droht. Wir haben es nicht bloß mit einer
Wirtschaftsdepression zu tun. Über den Punkt sind wir längst hinaus.
Wir sind an dem Punkt, wo eine Kettenreaktion droht. Ein weiterer
schwerer Einbruch des US-Dollars – der in den jüngsten Monaten schon
beträchtlich im Wert gefallen ist – würde China ruinieren, Indien
unvorstellbar schaden und Europa verheeren. Europa, China, Indien und
andere Länder könnten einen plötzlichen Zusammenbruch des Dollars der
Art, wie er jetzt ansteht, nicht überstehen. Und das ist ein Prozeß,
der schon läuft.Wir leben
also in einer ungewöhnlichen Zeit. Es ist nicht nur eine Depression,
der wir ins Auge sehen müssen : Es ist die
Gefahr eines weltweiten, langen neuen finsteren Zeitalters der
Menschheit.
[...]" Quelle :"Die gegenwärtige
Weltfinanzkrise" von Lyndon LaRouche, »Neue Solidarität Nr. 39/2007«
"Ozeane
von
Papiergeld steigen
an in
einer immer schneller steigenden Rate der Steigerung. Das ist kein
internationales Finanzsystem, das ist ein internationaler Finanzprozess
und dieser Prozess hat den Charakter einer Explosion. Alle Prozesse
haben einen Anfang, eine Mitte und ein Ende. Wird dieser explosive
Finanzprozess noch fünf Jahre halten ? Wir wissen es in dem Moment,
wenn
die explosive Expansion enden wird, das Zusammenziehen des Kredits
kommt, sofort und mit Gewalt : nach der Explosion kommt die Implosion
der Kredite. Diese unverantwortliche Expansion des Kredits ( der
Schulden ) und die explosive Kreation von Geld wird an ein Ende kommen,
da der Prozess sich selbst erschöpft. Die Welt,
wie wir sie heute kennen, wird nach diesem Kollaps ( Implosion ) des
Weltfinanzsystems in Ruinen liegen."Hugo
Salinas Price. Quelle
Angelides-
Kommission bestätigt LaRouches Warnungen ( 00:13:52 )
Der Ausbruch der Finanzkrise 2007 in den USA und der sich jetzt
inflationär beschleunigende Zusammenbruch des Weltfinanzsystems waren
vorhersehbar und hätten verhindert werden können.! Die
Analysen des Ökonomen Lyndon LaRouche wurden im "Angelides- Bericht"
Ende Januar 2011 bestätigt und machen die Notwendigkeit zur sofortigen
Umsetzung von "Glass- Steagall" überdeutlich. Ein Video- Bericht der BÜSO.
BÜSO,
01.02.2011:"Es
gibt keine Alternative zu Glass- Steagall ... Nachdem Millionen von
Amerikanern ihre Arbeit, ihre Rente oder ihr Eigenheim verloren haben
und in Armut und Not absinken, hat die
Untersuchungskommission zur Finanzkrise ( FCIC )
ihre seit langem erwartete Studie veröffentlicht und deutlich gesagt,
daß man die Schuldenblase hätte vermeiden können und müssen. In dem
unter Leitung von Phil Angelides erstellten Bericht wird die Aushöhlung
und schließlich Abschaffung des Trennbankengesetzes Glass- Steagall als
Hauptursache der Krise identifiziert. [...]"
Globalisierung und Privatisierung
An dieser Stelle muss ich nochmals darauf hinweisen : Das heutige
Geldsystem
ist nichtunser
Geldsystem, also das Geldsystem eines Volkes bzw. das eines Staates,
sondern das private Geldsystem
einer transnational organisierten Hochfinanz,
welche über 'unabhängige' "Ratingagenturen" bestimmen, welches Land
zu welchen Konditionen Gelder über Kredite von Banken erhalten.Man muß sich klar machen was
das für die demokratische
Gesellschaftsordnung und die Souveränität ( = das Recht, selbstbestimmt
leben zu können ) einer Nation
bedeutet : Über die Kreditwürdigkeit
ganzer Völker entscheiden übergeordnete private
Institutionen, deren "Rating" umso 'freundlicher' ausfällt, je höher
die zukünftige
Wirtschaftsleistung eines
Landes (
also die Profitspanne für
Kapitalgeber )
eingestuft wird.
Wenn eine Nation ihre "Hausaufgaben" nicht zur vollen Zufriedenheit der
privaten Geldschöpfer und Investoren gemacht hat, -
Märkte entsprechend nicht
weiter "liberalisiert" hat, Steuern für Konzerne nicht weiter gesenkt
hat, dass Gesundheitswesen nicht für private Versicherungsunternehmen
geöffnet
hat, die Lohn- und Lohnnebenkosten nicht gesenkt und
Sozialleistungen nicht weiter konsequent gekürzt hat,.-.wird über höher
verzinste Kredite von privaten Institutionen der Hochfinanz kurzerhand
abgestraft !
Oder aber bekommt, wie am
Beispiel der Dritten Welt, schließlich gar kein Geld mehr!
Noch
einmal:Private Ratingagenturen
bewerten im Auftrag von
privaten Banken und
Investoren ganze Nationen und bestrafen diese, wenn diese den
verlangten Anforderungen nicht genügen. Dieser Tatbestand muß Kraft
gesunden Menschenverstandes, - vorausgesetzt das „so etwas“
in einer neoliberal konditionierten Welt noch
verstanden wird, als Ungeheuerlichkeit
ersten Ranges
bezeichnet werden !
Die
"FED". Foto von Dan Smith.
Es werde Geld und
Schulden Teil II - Die
Zentralbanken:
Das Eccles Building in Washington D.C. ist
der Hauptsitz des im 100%-igen Privatbesitz
befindlichen Federal Reserve
Systems. Papier in beliebigen Mengen zu bedrucken (
"Banknoten" herzustellen ) ist
heute ebenso
einfach wie billig. Zu wessen Nutzen wird nun langsam immer klarer ...
Zur
Gruppe der Hochfinanz
zählen nicht nur international agierende Großbanken
sondern auch
transnationale Megakonzerne, die sich, - ebenso wie die Banken und
deren autonom erzeugte virtuelle Kapitalströme, der hoheitlichen
Kontrolle der
internationalen
Staatengemeinschaft in den
zurückliegenden Jahrzehnten mehr und mehr entzogen haben, und so
inzwischen beinahe alle globalen Rohstoffströme unter ihre
Kontrolle bringen konnten. Privatisierung und Monopolisierung in
globalem Maßstab.
Die Macht,
die
wirtschaftliche- und soziale Entwicklung eines Landes steuern zu
können,
ist der nationalen Politik durch das Geldsystem der Hochfinanz und der
neoliberalen Ideologie zur schrankenlosen Globalisierung der Wirtschaft
Stück-für-Stück genommen worden. Die Staatengemeinschaft steckt in
einer künstlich kreierten Schuldenfalle, - einer kreditären Falle
privat geschöpften
Schuldgeldes,
und ist
hierdurch inzwischen beliebig erpressbar
geworden. Wie weit diese
Erpressbarkeit inzwischen gediehen ist, macht die gegenwärtige
Finanzkrise überdeutlich :
Die
Regierungen können nur noch reagieren und
werden nun durch die sogenannten "Rettungspakete" noch weiter in
die Verschuldung, und damit noch tiefer in die Abhängigkeit zur
Hochfinanz
getrieben.Die
Souveränität der Staaten ist durch diese
monetäre Abhängigkeit offenkundig zerstört worden, - was den Sinn von Wahlen,
insbesondere in demokratischen Gesellschaften, schließlich ad absurdum
führt !
Kündigung
des Gesellschaftsvertrags
"[...] Es geht keineswegs um notwendige Opfer für alle in Zeiten der
Krise. Kürzung der Lohnfortzahlung bei Krankheit, Aufhebung des
Kündigungsschutzes, radikale Schnitte bei allen Sozialleistungen und
Lohnsenkung trotz steigender Produktivität sind kein Krisenmanagement
mehr. Die Reformer im Zeichen der Globalisierung kündigen vielmehr den
ungeschriebenen Gesellschaftsvertrag der Republik, der die soziale
Ungleichheit durch Umverteilung von oben nach unten in Grenzen hielt.
Das Modell des europäischen Wohlfahrtsstaats habe ausgedient,
propagieren sie, im weltweiten Vergleich sei er nun zu teuer. Die
Betroffenen verstehen sehr wohl. [...] Auch sind die Soziallasten in
Deutschland keineswegs explodiert, ihr Anteil am Bruttosozialprodukt
war 1995 sogar geringer als 20 Jahre zuvor. Was wirklich trifft, ist
dagegen der stete Verweis auf die Politik der anderen, bisherigen
Industrieländer. Staatsausgaben kürzen, Löhne senken und
Sozialleistungen streichen, das Programm ist von Schweden über
Österreich bis Spanien im Kern gleich. Und überall endet der Protest in
Resignation. [...]
In
einer globalen Zangenbewegung
hebt die neue Internationale des
Kapitals ganze Staaten und deren bisherige gesellschaftliche Ordnung
aus den Angeln. An der einen Front droht sie mal hier, mal dort mit
Kapitalflucht und erzwingt so drastische Steuerabschläge sowie
milliardenschwere Subventionen oder kostenlose Infrastruktur. Wo das
nicht wirkt, hilft Steuerplanung im großen Stil : Gewinne werden nur
noch in den Ländern ausgewiesen, wo der Steuersatz auch wirklich
niedrig ist. Weltweit sinkt der Anteil, den Kapitaleigner und
Vermögensbesitzer zur Finanzierung staatlicher Aufgaben beitragen. Auf
der anderen Seite fahren die Lenker der globalen Kapitalströme das
Lohnniveau ihrer steuerzahlenden Beschäftigten kontinuierlich nach
unten. Auch die Lohnquote, der Anteil der Lohnbezieher am
gesellschaftlichen Reichtum, sinkt im Weltmaßstab. Keine Nation allein
vermag sich dem Druck entgegenzustellen. Das Modell Deutschland,
kommentiert der US- Ökonom Rüdiger Dornbusch, werde im transnationalen
Wettbewerb nun »regelrecht abgekocht« [...]
Foto
von Mark
Hirschey
US- Börsen- und
Investor- Guru
Warren Buffett 'verdiente' über 50 Milliarden Dollar (!) mit spekulativen
Geschäften auf Kosten der Weltgesellschaft.
Rückwärts geht es in
die Zukunft, und Gewinner wie Heinrich von Pierer, der Chef des
Weltkonzerns Siemens, triumphieren : "Der
Wettbewerbswind
ist zum Sturm geworden, und der richtige Orkan steht
uns noch bevor".
Die Wortwahl Pierers und
anderer Bannerträger des
neuen Globalismus
soll glauben machen, bei alldem handele es sich um einen gleichsam
naturgegebenen Prozeß,
Ergebnis eines unaufhaltsamen technischen und wirtschaftlichen
Fortschritts. Das ist
Unsinn. Die
globale wirtschaftliche Verflechtung ist keineswegs ein Naturereignis,
sondern
wurde durch zielstrebige Politik bewußt herbeigeführt. Vertrag für
Vertrag, Gesetz
für Gesetz waren es immer Regierungen und Parlamente, deren Beschlüsse
die Barrieren für den grenzüberschreitenden Verkehr von Kapital und
Waren beseitigt haben.
Von der Freigabe des Devisenhandels über den europäischen Binnenmarkt
bis zur fortwährenden
Ausdehnung des Welthandelsabkommens GATT haben Regierungspolitiker der
westlichen
Industrieländer systematisch jenen Zustand selbst heraufbeschworen, mit
dem sie nun
nicht mehr fertig werden. [...]"
"Privatisierung
kommt von privare, ein lateinisches Wort mit der Bedeutung ‚berauben‘.
Wenn nun eine Privatisierung stattfindet, dann werden
Gemeinschaftsgüter von privaten Interessenten aufgekauft - oder sogar
verschenkt ...
und das ist nichts anderes, als
eine Beraubung der Gemeinschaft." ( Hermann Scheer, SPD-
Bundestagsabgeordneter und Träger des alternativen
Nobelpreises. Quelle)
Prof.
Jean
Ziegler: "[...] In der
Ordnung
des
globalisierten Kapitalismus, der dank Hunger und Schuld prosperiert,
sind die Handlungsmöglichkeiten beschränkt. Entweder verhält sich der
Kosmokrat wie ein Mensch, der mit anderen Menschen solidarisch ist...
und sein Reich bricht zusammen. Oder er schickt jedes Mitgefühl und
jede Sympathie zum Teufel, verhält sich wie ein wilder und zynischer
Beutejäger... und die Kapitalrendite steigt, die Profite klettern in
den Himmel, und unter seinen Füßen werden die Massengräber immer
tiefer. - Eine andere Wahl gibt es kaum. Und in Anbetracht der
stattlichen persönlichen Gewinne, die den Fürsten aus ihrer Aktivität
zufließen, ist es für sie nicht sehr verlockend, den Weg des Mitgefühls
einzuschlagen und aus dem Spiel auszusteigen. [...]" (
Aus : "Das
Imperium der
Schande" von Jean Ziegler, Seite 229f, Kapitel :
"Die Refeudalisierung der Welt"
Ein
Aufstand des Gewissens ( 00:03:08 ) Prof.Jean Zieglerist ein Schweizer Soziologe,
Politiker und Sachbuchautor.
Von 1967 bis zu seiner Abwahl 1983 und erneut von 1987 bis 1999 war er
Genfer Abgeordneter im Nationalrat für die SP. Von 2000 bis 2008 war er
UN- Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung, zuerst im Auftrag
der Menschenrechtskommission, dann des Menschenrechtsrats sowie
Mitglied der »UN-Task-Force« für humanitäre
Hilfe im Irak. Am 26. März
2008 wurde Jean Ziegler in den Beratenden Ausschuss des
Menschenrechtsrats
gewählt, wo er gemäß Losentscheid für ein Jahr Einsitz nahm. Prof.
Ziegler
erhielt trotz des Widerstands der USA die meisten Stimmen aller sieben
Kandidierenden, nämlich 40 von 47. Er ist außerdem im Beirat der
Bürger- und Menschenrechtsorganisation »Business
Crime Control«.
Jean
Ziegler weist im
obigen Video u.A. darauf hin, dass die westlichen
Demokratien durch den entgrenzenden Kapitalismus inzwischen akut
gefährdet
sind in herrschaftliche Feudalsysteme transformiert zu werden. Wie weit dieser hochgradig
gefährliche Transformationsprozess bereits fortgeschritten ist, zeigt
sich insbesondere auch am fortwährenden Ausverkauf öffentlichen
Eigentums. Da auch die
öffentlichen Haushalte der wohlhabenden Nationen durch den permanenten
Verschuldungszwang in den letzten Jahrzehnten unter einen immer
massiveren
monetären Anpassungsdruck geraten sind, befinden wir uns auch in der
Bundesrepublik inzwischen längst in einer Zeit, in
der öffentliches Eigentum in zunehmendem Maße in
Privateigentum umgewandelt wird :
Die Bahn, die Post, Krankenhäuser, der öffentliche Nahverkehr,
die »städtische Schmutzwasserentwässerung«
etc.
etc.
Siehe auch »Heuschrecken
im öffentlichen Raum :
Public Private Partnership - Anatomie eines globalen Finanzinstruments« von Christine Wicht und »Cross
Border Leasing«und »Privatisierung als Ursache der
Finanzkatastrophe« von Werner Rügemer, und »Moderner Feudalismus ( "Meudalismus" ) in
Deutschland« von Harald Wozniewski. Was
vor einigen Jahrzehnten in
der Dritten Welt begann, wird heute in der Ersten Welt
fortgesetzt. Die
ebenso simple wie wirkungsvolle Formel
hierfür lautet :
»Erzeuge
Schulden und erhebe Forderungen «
[ Privatisierung und
Monopolisierung durch
Ver- und Überschuldung ]
Was mit dem Ausverkauf öffentlichen Eigentums schleichend und in immer größerem Ausmaßvorangetrieben wird, ist nicht weniger, als eine systematische EnteignungvonVolkseigentum !Wohlbemerkt:
Mit
aus dem 'Nichts' geschöpftem Papier- und Giralgeld transnational
organisierter Banken.Einfacher
kann man auf 'legalem Wege' kaum zu immer mehr Eigentum, und
damit zu einer stetig wachsenden wirtschaftlichen- und politischen
Macht gelangen !
"[...]
Die galoppierende Privatisierung von Volksvermögen läßt viele
bangen, was wohl als Nächstes kommt. Wird demnächst unsere Luft von den
nationalenVolksvertretern
an Global Players verhökert ? [...]" Aus : »Die Mega- Liberalisierung. Globalisierung -
Privatisierung - Deregulierung« von Viktor Farkas.
Public Private
Partnership:
Ausverkauf des Trinkwassers in Deutschland ( 00:09:59 )
14.02.2011, Berliner Wassertisch :Wasser
gehört in Bürgerhand - Schluss mit den Geheimverträgen !"Gesetzentwurf
durch Volksentscheid angenommen. Mitteilung der Landeswahlleiterin vom
13. Februar 2011. Der Gesetzentwurf über die Offenlegung der
Teilprivatisierungsverträge bei den Berliner Wasserbetrieben wurde
durch Volksentscheid angenommen. ... 98,2% der Teilnehmer stimmten mit
Ja. [...]"
Zu welch
schwerwiegenden und
vollkommen überflüssigen
Verteilungskonflikten uns die systembedingten Zwänge dieses
Schuldgeldsystems geführt und verführt
haben, - was
dieses destruktive Geldsystem inzwischen aus dem ökonomischen- und
sozialen Gefüge unserer
Gesellschaft gemacht hat, muß nun in der hierfür notwendigen
Klarheit beschrieben werden. Bei alledem handelt es sich
indes um ein
auflösbares Gefangenendilemmata, das als solches (jetzt ! )erkannt und korrigiert werden
muß, bevor dieses Finanzsystem endgültig zusammenbricht und
unsere Gesellschaft hierdurch zerstört !
Das
über Jahrzehnte
hinweg wiederholte Argument
:
Die Staatsfinanzen müssten konsolidiert werden um die
immer bedrohlicher werdende Staatsverschuldung
abbauen zu
können, was, wie zuvor dargelegt, systembedingt nicht
möglich ist,
wird nun dazu genutzt um :
Immer mehr
Sozialleistungen zu kürzen, Krankenkassenbeiträge zu erhöhen
und Leistungen zu streichen, die Steuer- und Abgabenlast für den Mittelstand und für Normalverdiener zu erhöhen und
zugleich für
Wohlhabende und Konzerne weiter zu senken, den Billiglohnsektor weiter
auszubauen und damit wissentlich
Altersarmut zu erzeugen, die Menschen- und
Bürgerrechte in eklatanter Weise zu
missachten* und immer weiter zu
untergraben ( Kinderarmut,
"Hartz- Reformen") und schließlich
immer mehr
Volkseigentum
an private Investoren zu veräußern.
Und
über die von offensichtlich inkompetenten 'Experten' propagierte
"alternativlose Rettung" des Finanzsektors wird nun
der
Druck zu weiteren, die ökonomische- und soziale Integrität der
Gesellschaft
systematisch zerstörenden Kürzungen öffentlicher Investitionen noch
deutlich erhöht. Zur Rechtfertigung von weiteren "harten
Einschnitten im Sozialbereich" und entsprechenden "Reformen" wird nun
abermals das Totschlagargument der "angespannten Situation
der öffentlichen Haushalte" genutzt ...
Anwälte
die
erwerbslose
Mitbürger ( stikmatisierend als "HartzIV- Empfänger" bezeichnet ) im
Kampf für ihr unveräußerliches Recht auf ein
menschenwürdiges Leben unterstützen, finden Sie hier :http://www.anwaelte-gegen-hartz4.de/.
Das sich Erwerbslose, - die in diesem Wirtschaftssystem zwangsläufig
immer zahlreicher werden müssen, ihr Grundrecht
(!) auf ein menschenwürdiges Dasein in
Deutschland heute mit Hilfe eines Anwalts und vor Gericht erstreiten
müssen, macht deutlich, in welchem Zustand sich dieses Land ( wieder )
befindet. Es geht nicht vorwärts, sondern mit gewaltigen Schritten
zurück in eine dunkle Vergangenheit ...
"Ziel
aller
Wirtschaft ist die Bedarfsdeckung des Volkes."
"Die Wirtschaft hat
der Entfaltung der schaffenden Kräfte des Menschen und der Gemeinschaft
zu dienen. [...] Die Zeit vor
1933 hat zu
große Zusammenballungen industrieller Unternehmungen gebracht. Diese
bekamen dadurch einen monopolartigen Charakter. Sie wurden für die
Öffentlichkeit undurchsichtig und unkontrollierbar.
Wenn der
Aktienbesitz der großen industriellen Unternehmungen, abgesehen von
wenigen Ausnahmen, wie z.B. Krupp, auch stark gestreut war, so wurde
doch die Zusammensetzung des Aufsichtsrats und Vorstandes infolge der
Vertretung der zahlreichen Aktionäre durch wenige Banken von einem
verhältnismäßig kleinen Kreis von Personen bestimmt.
Die zu dem engen
Kreis der Vertreter der Großbanken und der großen industriellen
Unternehmungen gehörigen Personen hatten infolgedessen eine zu große
wirtschaftliche und damit zu große politische Macht. [...] Unternehmungen monopolartigen
Charakters, Unternehmungen, die einen
bestimmte Größe überschreiten müssen, verleihen eine wirtschaftliche
und damit eine politische Macht, die die Freiheit im Staate gefährden
kann. [...] Darüber hinaus
soll bei
diesen Unternehmungen das machtverteilende Prinzip eingeführt werden,
damit jede mit dem Gemeinwohl unverträgliche Beherrschung wesentlicher
Wirtschaftszweige durch den Staat, Privatpersonen oder Gruppen
ausgeschlossen wird. [...] Die schon vor 1933 begonnene
gesetzliche Kontrolle des Geld- und
Bankwesens sowie des Versicherungswesens muss weiter ausgebaut werden.[...] Leistungsfähige Klein- und
Mittelbetriebe sind um ihres
volkswirtschaftlichen Wertes und ihrer sozialen Aufstiegsmöglichkeiten
willen zu fördern. [...]
Durch geeignete Maßnahmen soll den Arbeitnehmern eine Beteiligung am
Ertrage gesichert werden. [...]"
Das »Ahlener
Programm« der Christlich Demokratischen
Union ( CDU ) der britischen Zone vom 3. Februar 1947.
"Wollt
ihr
dem Staat Bestand
verleihen, dann nähert die äußeren Rangstufen soweit wie möglich an,
duldet weder übermäßig Reiche noch Bettler; diese beiden ihrem Wesen
nach nicht voneinander zu trennenden Stände sind für das Gemeinwesen
gleichermaßen verhängnisvoll. Aus dem einen gehen die Förderer der
Tyrannei hervor, aus dem anderen die Tyrannen". Jean -
Jacques Rousseau ( 1762 ) Quelle :"Das Ende der Bescheidenheit - Aneignung !"
"Ob
Privatisierung
öffentlicher Dienste oder Einführung von Studiengebühren, ob Harz IV
und Sozialkürzungen oder globale Militärinterventionen und Vorgaben zur
Aufrüstung : Die gesellschaftspolitische Agenda der Bundesrepublik wird
von der Bertelsmann- Stiftung entworfen. Diese "gemeinnützige" und
steuerbegünstigte "Reformwerkstatt", die zugleich das größte
Aktienpaket am Bertelsmann- Konzern als weltweit viertgrößten
Medienunternehmen hält, stellt die erfolgreichste Public- Private
Partnership dar - nicht allein auf Firmenprofit, sondern zugleich auch
auf gesellschaftliche Steuerung ausgerichtet."
Foto
von א ( Aleph ),
http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.5/
Bundeskanzlerin
Merkel pflegt, - wie auch Politiker aus der Führungsriege anderer
Parteien, enge Beziehungen zu
Medienmachern, Konzernen, und elitären Think Tanks wie der "Bertelsmann
Stiftung".
Foto
von Sandstein,
World Economic Forum 2010.
Einer der
prominentesten und einflussreichsten "Finanzexperten" der Bundesrepublik.: Regierungsberater,
Chef der Deutschen Bank und des internationalen Bankenverbandes, Josef Ackermann.
Die Bertelsmann Stiftung entwirft
Zukunftsstrategien für Deutschland, Europa, und den 'Rest' der
Welt : »International Bertelsmann Forum«. Eine
Veranstaltung der Bertelsmann Stiftung vom 22. / 23.09.2006 in Berlin
mit einem Strategiepapier des C·A·P - "Bertelsmann Forschungsgruppe
Politik".
Anwesend waren u.A. :
EU-
Kommissionspräsident José Manuel Barroso, Gunter Thielen,
Vorstandsvorsitzender der Bertelsmann AG, Liz Mohn, Vorsitzende
der Bertelsmann Stiftung und Prof. Dr. Werner Weidenfeld, Mitglied des
Vorstands der Bertelsmann Stiftung und Direktor des C·A·P, Kanzlerin
Angela Merkel, Bundesverteidigungsminister Franz Josef Jung, Dominique
de Villepin, Guy Verhofstadt, Ferenc Gyurcsány, Carlo Azeglio Ciampi
und Henry Kissinger, der auch zum
engsten Kreis des in der Öffentlichkeit noch immer weitestgehend
unbekannten elitären Zirkels der jährlich stattfindenden »Bilderberg- Konferenzen« zählt. Siehe auch »Bilderberg- Konferenz. Verschwiegene
Weltmacht«
von Marcus Klöckner, Frankfurter Rundschau Juni 2008, und auf der
Webseite des Forschungsprojektes "Wem gehört die EU ?" am
Institut für Soziologie der Westfälischen Wilhelms- Universität Münster
»Bilderberg- Konferenzen. Schweigende
Massenmedien, schweigende Sozialwissenschaften.«
"Die
Aktivitäten der Bertelsmann
Stiftung integrieren die Definition von Gemeinwohl in eine neuartige,
gefährliche, aggressive Europapolitik im Interesse der Konzerne. In der
neuen Weltordnung der Bertelsmann Stiftung gilt als »demokratisch« nur,
wer Marktöffnung für die Konzerne betreibt - und umgekehrt. Mit dieser
Stoßrichtung gewinnt sie derzeit fast unbeschränkte Definitionsmacht
über das Projekt Zivilgesellschaft." Quelle : "Die »gute
Regierung« des Bildungswesens :
Bertelsmann Stiftung" von Ingrid Lohmann, Manuskript des Beitrags zum
20. DGfE- Kongreß, FFM 2006, Symposium 19 - http://www.erzwiss.uni-hamburg.de/Personal/Lohmann/Publik/BertelsmannStiftung.pdf
"[...]
Bertelsmann versucht auf den verschiedensten Ebenen und auf die
verschiedensten Themen Einfluss auszuüben : zum Thema Demographie und
für Privatvorsorge, in der Schul- und Hochschulpolitik, für
Studiengebühren und für den Rückzug des Staates aus bisher öffentlichen
Dienstleistungen. Die Bertelsmann Stiftung hat großen Einfluss auf die
Agenda 2010 und die Hartz- Reform- Entwürfe. Die deutschen
Medienunternehmen tragen die Kampagne „Du bist Deutschland“ , unter
tatkräftiger Hilfe wiederum der Bertelsmann Stiftung.
Das
Pharmaunternehmen Altana AG, das im Wesentlichen der Familie Quant
gehört, finanziert eine Aktion der so genannten Jungen
Bundestagsabgeordneten zur so genannten Generationengerechtigkeit und
damit pro Privatvorsorge. Die Deutsche- Bank- Gruppe finanziert das
Deutsche Institut für
Altersvorsorge ( DIA ), das wiederum Aufträge an andere Personen und
Institutionen des neoliberalen Netzwerks vergibt. Die Robert Bosch
Stiftung finanziert eine Kommission unter dem Vorsitz von Kurt
Biedenkopf zu Familie und demographischem Wandel. McKinsey ist der
Initiator eines Kreises, der zusammen mit „Stern“ , ZDF und Web.de mit
Hilfe einer Umfrag eine subtile Propaganda für neoliberale Ideen macht.
[...]" Aus :
"Machtwahn - Wie eine mittelmäßige Führungselite uns zugrunde richtet"
von Albrecht Müller. Quelle
» Die Richtlinien der Politik
werden ( wieder ) weitgehend von Eliten der
Hochfinanz entworfen und
bestimmt«
[ Eliten und in dessen Auftrag
arbeitende "Think
Tanks", die sich der Bevölkerung nie zur Wahl
stellten. Und nie zur Wahl stellen werden ]
Wer
die Fäden zieht
Reinhard Jellen ( Telepolis ) im Gespräch mit dem Soziologen Hans
Jürgen Krysmanski ( German Power Structure Research )
über globale- und nationale Macht- und Funktionseliten. Auszug aus Teil
1 vom 29.12.2009 :
"Hans
Jürgen Krymanski ist emeritierte Professor für Soziologie an der
Universität Münster und hat sich in seinem Buch "Hirten und Wölfe - Wie
Geld- und Machteliten sich die Welt aneignen", das nun in einer zweiter
und gründlich überarbeiteten sowie erweiterten Auflage erschienen ist,
der Erforschung jener gewidmet, von denen Carl Schmitt in einer lichten
Stunden sagte :
"Eliten sind
diejenigen, deren Soziologie keiner zu schreiben wagt." Inspiriert vom
Modell der amerikanischen Herrschaftsstrukturforschung Power Structure Research,
rückt er jenen zu Leibe, welche die monetär gefasste Welt regieren,
dabei so einflussreich sind, dass sie öffentlich nicht in Aktion treten
müssen und dennoch trotz aller Machtfülle gestürzt werden können. [...]
Reinhard Jellen :Welchen
gesellschaftlichen und politischen Einfluss besitzen die Superreichen
und welche Kanäle benutzen sie dabei ? Hans Jürgen Krysmanski : "[...] Die amerikanische
Herrschafts- Strukturforschung ( Power Structure Research ) hat
ziemlich
überzeugend die Pfade nachgewiesen, wie in dieser "mächtigsten
Demokratie der Welt" heute die zentralen politischen Entscheidungen
ablaufen. Und dieses Herrschaftsmodell ist, wie McDonald's, ein
Exportschlager geworden. Auch in Berlin versucht man sich ja an einer
Kopie. Die Richtlinien der Politik werden in den USA in Netzwerken
festgelegt, die weitaus dauerhafter sind ( auch was das Personal angeht
) als die jeweiligen Präsidentschaften.
Foto
von Norbert Schiller, World Economic Forum.
Macht im Hintergrund :Bilderberg-
Eminenz Henry Kissinger.
Es ist völliger Unsinn,
den jeweiligen amerikanischen Präsidenten als den "mächtigsten Mann der
Welt" zu apostrophieren. Wir sehen ja, wie Clinton oder Bush und all
die anderen und demnächst Obama und vielleicht einmal Sarah Palin im (
wohlgepolsterten ) Machtvakuum verschwinden. [...]"
Elite- Universitäten,
Stiftungen und Think Tanks Das
amerikanische Power Structure Research hat für die USA die
entscheidenden Gesetzgebungsverfahren untersucht und gezeigt, wie
Superreiche und Konzerne durch Fördermittel, Forschungsaufträge,
Personal die wichtigsten Universitäten, Stiftungen und Denkfabriken in
der Hand haben. Und von diesen Institutionen her wird "die Wirklichkeit
definiert", werden Handlungsmöglichkeiten eingegrenzt und das
politische Weltbild bestimmt. Über die Elite- Universitäten, die großen
Stiftungen und Think Tanks wird ein großer Teil des "Einflussgeldes"
verteilt, von dort kommen die "Experten", die in einem Geflecht von
formellen und informellen Diskussions- und Planungsgruppen
Gesetzesvorlagen vorbereiten usw. Die Expertisen landen dann bei den
Parteien, in Ausschüssen. Geld plätschert in die Wahlkassen der
Abgeordneten und Senatoren und in die offenen Hände der Meinungsmacher.
So ist relativ sichergestellt, dass nur Regelungen und Gesetze der
ursprünglichen 'Auftraggeber' realisiert werden, wie sich leicht am
Umgang mit der Finanzkrise, mit der Gesundheitskrise, mit der Ökokrise
– und an den zunehmenden Frustrationsanzeichen bei Barack Obama –
ablesen lässt. [...]" Quelle :http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31762/1.html.
Eliten
und der Geldmachtkomplex "[...]
Ein
Aspekt
wird bei der Erforschung dieser Netzwerke allerdings oft
vernachlässigt. Der informelle – d.h. private, hyperprivate – Charakter
dieser Treffen eröffnet den privatesten aller Privaten, den
Superreichen, Möglichkeiten des Mitmischens, wie wir sie seit den
Zeiten des Hochfeudalismus nicht mehr kennen. Erst jüngst gab es wieder
ein herausragendes Secret Meeting of Billionaires : Auf Einladung von
Bill Gates und Warren Buffett traf sich ein Dutzend der reichsten Leute
dieser Welt an der Rockefeller University.Dabei waren
so bekannte Philanthropen wie New Yorks Bürgermeister
Michael Bloomberg, George Soros, Eli Broad, Oprah
Winfrey, David
Rockefeller Sr.
und Ted Turner.
Nach Berichten weigerten sich
die
Teilnehmer standfest, den Inhalt ihrer Diskussionen preiszugeben. Man
hörte aber, dass es um die globale Rezession, die Rolle von
Wohltätigkeit in dieser Situation und auch, man höre und staune, um
Möglichkeiten der Verringerung
der Weltbevölkerung ging*. Nun
gehört diese Gruppe
sicher zu den 'liberalen', 'sozialen', sogar 'progressiven' Vertretern
ihres Standes. Man kann sich gut vorstellen, dass auch weniger
gemeinsinnorientierte Privatiers sich solcher Absprachemöglichkeiten
bedienen. [...]" Quelle :
"Eliten und der Geldmachtkomplex"
von Hans Jürgen Krysmanski.
*Die
globale Erwärmungs- Agenda ist tod - es lebe die
Überbevölkerungsagenda "Nach
der
nicht abreißen wollenden Pannenserie
der erfundenen oder falsch berechneten Welt- Erwärmungswerte hat die
Globale Elite eine noch größere Panikpropagandakeule ausgepackt : Die
Welt- Überbevölkerung ! Ein jetzt an die Öffentlichkeit gekommenes
Geheimpapier lässt Schreckliches ahnen. Das Dokument wurde vom
amerikanischen Sender "Foxnews" veröffentlicht. Im
Netz ist eine PDF- Version des Originaltextes mit dem schönen Namen
»The Secretary-General’s Retreat – Alpbach, 5.-6. September 2010«
eingestellt, in der jeder nachlesen kann, was die Vereinten
Nationen für
einen grausamen Plan ausgeheckt haben. Im
schönen Österreich haben sich Herr Ban-Ki-Moon und sechzig Globalisten
der obersten Riege in dem abgelegenen Örtchen Alpbach getroffen, um
nicht nur die CO2- Legende wieder in anderem Gewand, sondern gleich die
nächste Stufe der Repressionen gegen die Menschheit in eine schöne Form
zu gießen. [...]"Quelle.
Prof. Dr. Gerhard Gerlich, Physiker an der TU Braunschweig : "Es ist eine
unbestreitbare Tatsache, dass die hier dargestellten Schwierigkeiten
mit der Aussagekraft aller globaler Klimamodelle den sogenannten
‚Klimawissenschaftlern’ bekannt sind. Als die ‚Klimawissenschaftler’
von den Politikern ( IPCC ) die Aufgabe übernahmen, mit
Modellrechnungen die angeblich durch Kohlendioxid verursachten
Klimaveränderungen zu berechnen, haben diese Leutesehr
bewußt gelogen und die Öffentlichkeit betrogen, da sie genau wußten,
dass nie realitätsnahe ‚Rechnungen’ möglich sind und sein werden.
Deshalb werden die ‚Ergebnisse’ wie vom Delphischen Orakel verkündet,
wodurch die ‚Klima- Wissenschaftler’ nur schwer von Astrologen zu
unterscheiden sind. [...]" Quelle : "Freispruch für CO2 ? Immer mehr
Wissenschaftler zweifeln an der Klimaschädlichkeit des unreaktiven Gases"
( Pdf.- Datei, 380KB )
The
Great Global Warming Swindle, Teil 1 - 6 ( deutsch ) (
01:00:58 )
Dieser
Dokumentarfilm des britischen Fernsehproduzenten Martin Durkin
wurde zuerst von "Channel 4" ausgestrahlt.
Er arbeitet auf, wie es zur Lüge mit der Klimaänderung durch den
Menschen kam und warum es sich dabei um eine bewußte politische Lüge
handelt. ( Text :http://der-weg.org/klima.html )
Weltumspannende
Klimadiktatur droht "[...]
Im Jahr 1990 stellte das 1988 gegründete
IPCC seinen ersten Weltklimabericht vor, der in einhundert Jahren eine
Katastrophe prophezeite. Zwar musste das IPCC seine Aussagen in den
Folgejahren abmildern, doch hatte das IPCC inzwischen übernationale
Macht erlangt, die es auszubauen galt. Das Geld spielte keine Rolle
mehr, seit man sich auf die politische Bühne begeben hatte und eine
immer größere Zahl von „Wissenschaftlern“ dem IPCC zuarbeiteten.
Nochmals und in aller Deutlichkeit : Das IPCC ist entgegen den Statuten
eine politische Organisation und keine naturwissenschaftliche. Inzwischen
hat die „Klimakatastrophe“ auch die
letzte Regierung der Erde erreicht. Das „Kyoto-Protokoll“ wurde
geboren, die unsinnigste Geldvernichtungsmaschine, die Politiker
erfinden konnten. Vor allem die deutschen Regierungen begannen, die
Wirtschaft des Landes „ökologisch“ auszurichten, ohne auf die Warnungen
jener Naturwissenschaftler zu hören, die der „Klimakatastrophe“ noch
nicht erlegen waren. Das Ergebnis der „nachhaltigen ökologischen
Ausrichtung“ wird eine stete Verarmung der heute noch reichen
Industrieländer mit Deutschland als Vorreiter zur Folge haben. Sie
mutierte inzwischen zur schlimmsten Selbstverstümmelung, die sich
Menschen ausdenken konnten, weil sie unweigerlich in eine
weltumspannende Klimadiktatur münden wird. Wann das Unheil sein Ende
findet, vermag niemand zu sagen. Wird
es irgendwann einmal kälter, werden die
gleichen Geister aufstehen und wiederum behaupten, diese neue
„Klimakatastrophe“ wäre von Menschen gemacht. Unzählige Forscher werden
bereit sein, das durch „wissenschaftliche“ Untersuchungen zu
bestätigen." Quelle :
"Wider die Klimahysterie" von
Christian Bartsch, F.A.Z.
Arte
TV. Der Fall Kissinger, Teil 1 - 8 ( 01:16:48 )
Eine aufschlussreiche Dokumentation über den Werdegang des Bilderberg-
Funktionärs Henry Kissinger. Ein Dokumentarfilm von Alex Gibney und
Eugene Jarecki.
Neuerdings
erscheinen auch vereinzelt Meldungen in den Massenmedien über den
elitären Zirkel der Bilderberger und ihre "privaten*
informellen Meetings", die jeweils weiträumig von staatlichen Institutionen
wie der Polizei, Geheimdiensten und
Militär von der
Aussenwelt abgeschirmt werden, und zu denen Vertreter der Medien, - es
sei den sie werden eingeladen, generell keinen Zutritt haben.
*Wie
auf der ( erst seit einigen Monaten existierenden ) offiziellen Bilderberg- Webseite nachzulesen
ist.: "Participants attend Bilderberg
in a private and not an official capacity".
"Für die
einen ist es eine Art "Weltregierung" im Schatten, für die anderen nur
ein überholter Gesprächskreis: Streng abgeschirmt von der Außenwelt ist
die geheimnisumwobene Bilderberg- Gruppe zu ihrem jährlichen Treffen in
Spanien zusammengekommen. Die Konferenz des exklusiven Zirkels aus
Politikern, Ökonomen, Unternehmern, Adeligen und Militärs tagt in einem
Luxushotel in Sitges bei Barcelona an der Costa Dorada. Rund
350
Polizisten sind nach Presseberichten vom 4. Juni 2010 im Einsatz.
Globalisierungsgegner protestierten gegen das Treffen. Die Liste der
rund 100 Teilnehmer ist vertraulich, aber nach den Berichten gehören zu
ihnen unter anderem Königin Beatrix der Niederlande, Spaniens Königin
Sofía, der frühere US- Außenminister Henry Kissinger, Microsoft-
Gründer Bill Gates und Paul Volcker, Ex- US- Notenbankchef und Berater
von Präsident Barack Obama. Auf der Tagesordnung des bis 6. Juni 2010
dauernden Treffens stehen demnach Themen wie die Wirtschafts- und
Finanzkrise, die Zukunft des Euro, die Lage in Afghanistan oder die
Spannungen mit dem Iran. Spaniens Ministerpräsident José Luis Rodríguez
Zapatero wolle die "Bilderberger" bei dem Treffen dazu aufrufen,
Vertrauen in den Sparkurs seines Landes zur Überwindung der
Schuldenkrise zu haben.
Das
elitäre
Forum war 1954 von Prinz Bernhard der Niederlande ins Leben
gerufenen worden, um die Beziehungen zwischen Westeuropa und den USA zu
stärken. Der Name "Bilderberg" kommt vom ersten Konferenzort, einem
Hotel im niederländischen Oosterbeek. Über die Gespräche wird
traditionell völliges Stillschweigen bewahrt. Die Presse ist nicht
zugelassen. Dies hat im Laufe der Jahrzehnte Verschwörungstheorien
genährt, wonach die "Bilderberger" eine Art "globale Herrschaft"
anstrebten und eine neue Weltordnung begründen wollten".
28.05.2010:
Kopp- Verlag Online. Der britische Abgeordnete Nigel Farage stellt in
seiner
Rede im EU- Parlament die demokratische Legitimation des
Ratspräsidenten Herman van
Rompuy in Frage. In der Tat drängt sich hier die Frage auf : Wer
ist Herman van Rompuy, und wer hat ihn
gewählt ?!
01.06.2010.
Am Dienstag präsentierte Daniel Estulin, Journalist und Autor des
Buchs "Die wahre Geschichte der Bilderberger", den
EU- Abgeordneten in einer Pressekonferenz seine langjährigen Recherchen
über die Bilderberg- Group,
welche die einflussreichsten Menschen aus internationaler Politik,
Militär, Presse, transnationalen Konzernen und Banken zusammenbringt,
und sich
bereits seit Jahrzehnten und ohne jede demokratische Legitimation
hinter verschlossenen Türen in geheimen privatenMeetings trifft.
( Übersetzung für Teil 2 in
Bearbeitung )
02.06.2010. Re- Feudalisierung und
Privatisierung der Macht ? "Die
sogenannten Bilderberg- Konferenzen finden seit 1954 jährlich an
wechselnden, möglichst geheim gehaltenen Orten statt. Angeblich sind
die Treffen rein privater Natur, doch wenn die Mächtigen aus Wirtschaft
und Adel Politiker zum geheimen Gespräch laden, wundern sich auch
Menschen, die keinen Verschwörungstheorien anhängen. [...]"Nach
Jahrzehnten beharrlichen Schweigens: Ein bemerkenswert
engagiert geschriebener Artikel von Detlef Grumbach auf der Webseite
des "Deutschlandfunk".
08.06.2010. Bilderberger : Spanien auf der
Speisekarte. Von Jürgen Elsässer. "Diesjährige
Konferenz der Wirtschaftsbosse an der Costa Dorada. Es
war schon immer seltsam, wenn nicht verdächtig, dass über die private
Wirtschaftskonferenz zu Anfang jedes Jahres in Davos in den Medien
breit berichtet wurde, aber die Konferenzen der Trilateralen Kommission
und der Bilderberger ignoriert – mit dem Hinweis, das seien private
Treffen. Dieses bewußte Wegsehen gab allen denen Recht, die von einer
Omerta sprachen, von einem Schweigegelübde – wie bei der Mafia. [...]"
11.06.2010. AG Friedensforschung,
Universität Kassel "Bilderberg-
Treffen in Spanien : Die
Linke stellt Bundesregierung Fragen zur Geheimkonferenz. SPD-
Politiker Olaf Scholz unterwirft sich Schweigepakt. [...] Unter
schwerer Bewachung nahm die Tagung vom 3. bis 6. Juni ihren Lauf, doch
worüber sich beispielsweise der deutsche Sozialdemokrat Olaf Scholz mit
dem US- Bankier David Rockefeller und dem griechischen Finanzminister
George Papaconstantinou austauschte, das bleibt für die Öffentlichkeit
ein Geheimnis. Die gut 130 handverlesenen Teilnehmer der diesjährigen
Bilderberg- Konferenz haben, genauso wie die in den mehr als 50 Jahren
zuvor, einen Schweigepakt akzeptiert. Was bei der Zusammenkunft
besprochen wird, soll nicht nach außen dringen. Die Öffentlichkeit kann
nur erahnen, daß demokratisch gewählte Politiker mit der globalen
Geldelite nicht zusammenkommen, um über das schöne Wetter oder ihr
Handicap beim Golf zu reden. Eine Aussage des Ehrenvorsitzenden der
Bilderberger selbst, Etienne Davignon, in der Internetzeitung EU-
Observer ( euobserver.com/9/27778
) gewährte jüngst einen kleinen Einblick in die Gestaltungsmacht des
Zirkels. Davignon sagte, der Euro sei auf Bilderberg zurückzuführen.
[...]"
24.05.2011.Schweizer Nationalrat fordert die Verhaftung
gesuchter Bilderberg- Teilnehmer in der Schweiz. "Nach dem Brief
an die Bundesrätin und Vorsteherin des Eidgenössischen Justiz- und
Polizeidepartements Simonetta Sommaruga, betreffend der Bilderberg-
Konferenz, fordert nun der jurassische Nationalrat Dominique Bättig die
Verhaftung von den Konferenz- Teilnehmern, welche wegen
Kriegsverbrechen international gesucht werden ( Bush, Kissinger,
Cheney, Perle ). Gestützt auf das Römer
Statut
über den Internationalen Strafgerichtshof, wird dieser entweder auf
Grund einer Staatenbeschwerde, einer Initiative des Sicherheitsrats der
Vereinten Nationen oder einer eigenen Initiative seiner Anklagebehörde
tätig [...]"
16.06.2010.
EZB-
Pressekonferenz ( 00:03:09 )
Claudio Celani ( EIR- Nachrichtenagentur ) befragt EZB- Chef Jean- Claude Trichet, der 2009
ebenfalls Teilnehmer der Bilderberg- Konferenz war, erneut zu Glass- Steagall. Trichets
bemerkenswerte Antwort :"[...]
Für uns ist das weder dringend, noch in der gegenwärtigen Situation
besonders angebrach. Aber ich lasse Ihnen Ihre Meinung. Sie haben Ihre,
wir haben unsere." Die ablehnende Haltung der
EZB- Bankiers widerspricht nicht
nur dem gesunden Menschenverstand, sondern vor allem und für jeden
unschwer erkennbar, den mathematischen Gegebenheiten :Geld-
Tranfervolumen an den globalen Kapitalmärkten pro Tag
"Die
Bilderberg- Gruppe ist ein elitärer Zirkel, der seit 1954 Top- Eliten
aus Europa und den USA zusammen bringt - Wirtschaftsbosse und Strategen
treffen auf handverlesene Politiker und Journalisten. Vom 3.- 6. Juni
2010 fand das Bilderberg- Jahrestreffen im spanischen Sitges statt.
[...]"
"Mit einem
außergewöhnlichen Hilferuf setzt sich das Europaparlament gegen die
Übermacht der Finanzlobby zur Wehr. "Das Ungleichgewicht zwischen der
Macht dieser Lobby und mangelnden Gegenexpertisen erscheint uns als
Gefahr für die Demokratie. [...] Es gibt keine neutrale Instanz, die
die Zahlen der Banken überprüfen kann. [...]" Hier der
Link zum Aufruf
der
EU- Parlamentarier :http://www.finance-watch.org/
28.09.2010. MMnews :Euro- Konferenz
zensiert "[...]
Mehr
als 700 Teilnehmer zählte die Konferenz „Der Euro vor dem
Zusammenbruch“ letztes Wochenende in Berlin. In den deutschen Medien
wurde die Konferenz jedoch komplett ignoriert, was einem medialen
Skandal gleichkommt. Weder Fernsehen noch Zeitungen erwähnten das Event
auch nur mit einer Silbe, obwohl trotz sorgfältiger Pressearbeit alle
Agenturen, Zeitungen, Sender eingeladen waren. Doch niemand kam ! Das
Problem "Euro" soll im Westen totgeschwiegen werden, so der Eindruck.
[...]" (( Pressefreiheit
? ))
22.10.2010. Schweiz Nagazin :Deutsche Medien : Verlacht, verhöhnt
und verspottet "Die
deutschen Massenmedien haben den Einfluss auf ihre Leserschaft
verloren. Kaum noch ein Beitrag der den Redakteuren nicht links und
rechts um die Ohren gehauen wird. Für die Massenmedien Deutschlands
beginnt eine neue Zeitrechnung. Ihre über Jahre manipulierte und
gelenkte Leserschaft folgt ihnen nicht mehr. Bild, Spiegel, Stern oder
Focus und viele andere Publikationen sind in ihren Meinungen isoliert
und verlieren immer weiter an Boden. Mittlerweile werden fast sämtliche
Artikel durch die Leser in den Foren oder Kommentarfeldern verrissen,
sofern man sich noch traut Kommentare zuzulassen. Dies unterbleibt aber
immer häufiger bei brisanten Themen. Dort wo Leser- Kommentare noch
zugelassen sind, werden Artikel derart ins Lächerliche gezogen, dass
man sich wahrlich wundern muss. [...]"
Geld
für die Zukunft - Auswege aus zyklischen Wirtschaftskrisen
( 00:03:04 )
Bernard Lietaers Ausführungen zum gegenwärtigen Zustand des
Weltfinanzsystems machen deutlich, dass es ein „weiter wie
bisher“ definitiv nicht geben wird ! Die Menschheit befindet
sich aufgrund der globalen Vernetzung dieses hoffnungslos bankrotten
Schuldgeldsystems und der sich zuspitzenden Verknappung natürlicher
Ressourcen am Scheideweg. Lietaer lässt keine Zweifel daran
das die "Rettung" dieses Finanzsystems nicht möglich ist, und
beschreibt hier
mit anderen Worten was Albert Einstein einst so formulierte :"Eine neue Art von Denken ist
notwendig, wenn die Menschheit weiterleben will." ( Quelle
) Einen 35 minütigen
Film zu Peter
Russells Buch "The Global Brain", welches von Bernard Lietaer hier angesprochenen wird,
finden Sie hier :The
Global Brain - Die erwachende Erde
11.11.2010. FTD. G20- Treffen :
Ackermann lehnt
Reform des Währungssystems ab "Der Chef der Deutschen Bank
findet, dass das derzeitige Modell "ein gutes ist". Eine Rückkehr zum
Goldstandard hält er für unnötig. Auch die Kritik an der Dollarschwemme
der Fed teilt der Schweizer nicht. Und was China treibt, findet der
Topbanker ebenfalls okay. [...]"
13.11.2010.
MMnews :Trichet mit
Realitätsverlust "EZB-
Chef
Trichet :
Inflationsängste in der Euro- Zone sind unbegründet. Inflationsrate im
Euro- Raum sei nie über zwei Prozent gestiegen. "Nicht stark wie die D-
Mark, sondern stärker als die D- Mark ist hier die richtige
Charakterisierung. [...]"
Ebenso
wie der immer dominanter werdende Einfluß von elitären Zirkeln und
"Think Tanks" der Hochfinanz auf Parteien und Presseorgane, - und der
damit einhergehenden
Bewusstseinsbildung der Bevölkerung, so gehört die
fortschreitende Enteignung von
öffentlichem Eigentum zu einer kohärenten, sich exponentiell
beschleunigenden Fehlentwicklung, die dem Automatismus jenes
Umverteilungsprozesses von
Unten
nach Oben folgt,
der durch dieses private Schuldgeldsystem systematisch erzeugt und im
Interesse Weniger kontrolliert
und manipuliert wird.
Ein kritischer Blick in die
Realität unseres Daseins
beschreibt die hieraus erwachsenden gesellschaftlichen Konflikte, die
als zwangsläufige
Resultate zuvor dargelegter mathematischer Zusammenhänge erkanntwerden
müssen !
Es werden heute nun immer deutlicher erkennbar auch die Lebens- und
Rechtsverhältnisse der wohlhabenden Nationen Schritt-für-Schritt an
private Eigentums- und Machtinteressen angeglichen. In ähnlicher Weise
ist
in den
zurückliegenden Jahrzehnten mit der Dritten Welt verfahren worden:
Diese Welt ist
krank. Dieses Kind muß gerettet
werden, nicht Banken.
Trotz
spektakulärerSchuldenerlasse, die aufgrund manipulierter
Zinssätze für Kredite zur 'Entwicklungshilfe' bedeutungslos blieben,
sind diese
Länder weiterhin in einer unentwegt anwachsenden Verschuldung
gefangen, und
werden so
gezwungen herzugeben, wonach die international agierenden autonomen
Großbanken, transnationale Konzerne und private Investoren auch immer verlangen !
"Wenn
„wir“ der
sogenannten „Dritten
Welt“ wieder einmal einen „Schuldenerlass“ in Aussicht stellen und
einen weiteren Kredit vergeben, ist allen klar, dass diese Länder das
Geld nie zurückzahlen können. Sollen sie auch nicht. Diese Länder
sollen sich bloß
hoffnungslos verschulden, um so ihrenKredithaien hilflos ausgeliefert
zu sein.
Können
die Länder die fälligen Raten nicht bezahlen, kommen die Weltbank und
der Internationale Währungsfond ( IWF ) und stellen ihre Bedingungen
für neue „Überbrückungskredite“ bzw. die Verlängerung der Laufzeiten.
Die wichtigste Forderung ist immer die Abwertung der Währung. So sollen
angeblich die Exporte auf dem Weltmarkt preiswerter werden. Tatsächlich
verteuern sich dadurch aber die überlebensnotwendigen Importe. Die
Auslandsschulden steigen zusätzlich, da diese nicht in der
Landeswährung, sondern in US- Dollar abgerechnet werden. [...]" Quelle
: INITIATIVE
Information - Natur - Gesellschaft - "Die Kriege und Schulden der Dritten
Welt".
Siehe hierzu auf der Seite Filme :"Economic Hit Man". John
Perkins im
Dienst der Wirtschaftsmafia
Kopp- Online, 08.02.2011. Pulverfass Ägypten : Wie Banken und
Investoren die Welt in den Hunger treiben. "Den
Hintergrund für die plötzlich und explosionsartig ausgebrochenen
Unruhen in Ägypten und Tunesien bildet eine sich verschärfende
weltweite Krise, ausgelöst vom sprunghaften Anstieg der
Lebensmittelpreise und der Arbeitslosigkeit. Laut Associated Press
leben rund 40 Prozent der Menschen in Ägypten an der von der Weltbank
definierten Armutsgrenze von unter zwei Dollar am Tag. Nach Schätzungen
von Analysten liegt die Preisinflation bei Lebensmitteln in Ägypten
derzeit bei unhaltbaren 17 Prozent pro Jahr. In den ärmeren Ländern
müssen die Menschen 60 bis 80 Prozent ihres Einkommens für Lebensmittel
aufwenden, in den Industrieländern dagegen nur 10 bis 20 Prozent.
Steigt der Preis für eine Gallone ( ca. vier Liter ) Milch oder einen
Laib Brot für die Amerikaner um rund einen Dollar, dann kann dieser
Anstieg für Menschen in Ägypten und anderen Ländern den Hungertod
bedeuten. [...]"
Die
Demontage der UNO "[...]
Heute
kontrollieren die von der US- amerikanischen Regierung dominierten und
geführten G8 den Sicherheitsrat ( außer China ), den IWF, die Weltbank,
die WTO und nicht zu vergessen die NATO ( ausgestattet mit einem neuem
Mandat, das auf gemeinsamen Interessen, anstatt gemeinsamem Territorium
beruht ), die ich alle zusammen als G8- Institutionen bezeichnen werde.
Auch wenn die US- Regierung die Führung innehat, so sind die anderen
sieben nichtsdestotrotz loyale Gefolgsleute. Die Logik, die hinter all
dem steht, ist die Absicht, dem Westen den Zugang zu den globalen
natürlichen Ressourcen zu sichern - auf Kosten anderer Länder, die
immer mehr Einfluss verlieren, vor allem Entwicklungsländer. [...]"
Aus : "Gesellschaft zerstören - Der neoliberale
Anschlag auf Demokratie und Gerechtigkeit" von Bernd Hamm. Wir erleben eine sich
schleichend vollziehende Renaissance des
Feudalismus ( in
globalem Maßstab ),
indem nun abermals die nicht
hinterfragteund daher sklavische
Abhängigkeit der Schuldner vom Geldsystem der Hochfinanz zur
Durchsetzung niederer egoistischer Interessen genutzt wird
!
» Dieser
Tatbestand macht Geld zu einem gewaltigen universellen Machtinstrument
in den Händen Weniger «[
Diese Macht basiert einzig und allein
auf der Unwissenheit des Volkes und der ( mutmaßlich
überwiegenden
Mehrheit ) seiner Politiker ]
Heute
Griechenland, morgen wir "Ziel
des
neoliberalen Projekts ist es, die „Dritte Welt“ in die Erste zu tragen
und ein globales Feudalsystem zu errichten. Überschuldete Haushalte
sind kein Zufall. Sie entsprechen der Logik des Systems und werden
inszeniert. Denn nicht solvente, sondern zahlungsunfähige Schuldner
verhalten sich gefügig gegenüber den Wünschen machthungriger Gläubiger.
Griechenland war erst der Anfang. Was heute dort geschieht, kann morgen
auch bei uns geschehen. [...]" Quelle :Hinter den Schlagzeilen,
Konstantin Weckers Webmagazin. Ergänzend hierzu : "Der Untergang
der Republik - Die Systemkrise als Wegbereiter zur überstaatlichen
Diktatur ..."
Ein
"Must-See-Film" mit ebenso aufschlussreichem wie brisantem Inhalt des
amerikanischen Journalisten und Filmemachers Alex Jones.
Weiterführende Informationen zur systematischen Demontage national-
souveräner Regierungsstrukturen und der damit einhergehenden
Transformation zu einem anonymen und antidemokratischen
Weltregierungssystem ( Government zu Governance ) finden Sie auf der
sehr informativen Webseite von Dr. rer. pol. Karl H. Pitz :http://www.macroanalyst.de/
"[...]
Das
Ergebnis dieser Entwicklungen ist eine Oligarchie von
privatem Kapital, dessen enorme Kraft nicht einmal von einer
demokratisch organisierten politischen Gesellschaft überprüft werden
kann. Dies ist so, da die Mitglieder der gesetzgebenden Organe von
politischen Parteien ausgewählt sind, die im Wesentlichen von
Privatkapitalisten finanziert oder anderweitig beeinflusst werden und
in der Praxis die Wähler von der Legislative trennen. Die Folge ist,
dass die "Volksvertreter" die Interessen der unterprivilegierten
Schicht der Bevölkerung nicht ausreichend schützen. Außerdem
kontrollieren unter den vorhandenen Bedingungen die Privatkapitalisten
zwangsläufig direkt oder indirekt die Hauptinformationsquellen (
Presse,
Radio, Bildung ). Es ist deshalb äußerst schwierig und - für den
einzelnen Bürger in den meisten Fällen fast unmöglich - objektive
Schlüsse zu ziehen und in intelligenter Weise Gebrauch von seinen
politischen Rechten zu machen. [...]"
Photo
by Severin Nowacki,
World Economic Forum 2007.
Eine weitere
"Stiftung"
US-
Multimilliardär Bill Gates erhielt für sein soziales Engagement,
der "Bill und Melinda Gates Stiftung"*, den Indira Gandhi- Preis.
Prof.
Jean
Ziegler:"In der Nacht des 4. August 1789
haben die Abgeordneten der Nationalversammlung das Feudalsystem in
Frankreich abgeschafft. Heute müssen wir mit ansehen, wie die Welt von
neuem feudalisiert wird. Die despotischen Herrscher sind wieder da. Die
neuen kapitalistischen
Feudalsysteme besitzen nunmehr eine Macht, die kein Kaiser, kein König,
kein Papst vor ihnen je besessen hat.
Die 500 mächtigsten
transkontinentalen kapitalistischen Privatgesellschaften der Welt - in
der Industrie, im Handel, in den Dienstleistungen, im Bankwesen -
kontrollierten im Jahr 2004 52% des Weltsozialprodukts, mit anderen
Worten : mehr als die Hälfte aller Güter, die auf unserem Planeten
innerhalb eines Jahres erwirtschaftet werden.
Ja, der Hunger, das
Elend, die Unterdrückung der Armen sind entsetzlicher als je zuvor. Die
Attentate vom 11. September
2001 in New York, Washington und Pennsylvania haben eine dramatische
Beschleunigung dieses Prozesses der Refeudalisierung bewirkt. Sie waren
für die neuen Despoten der Anlass, die Welt in Besitz zu nehmen. Sich
der Ressourcen zu bemächtigen, die für die Glückseligkeit der
Menschheit notwendig sind. Die
letzten Dämme der Zivilisation drohen zu brechen. Das internationale
Recht liegt in den letzten Zügen.
Die Organisation der Vereinten
Nationen und ihr Generalsekretär werden rüde behandelt und diffamiert.
Die kosmokratische Barbarei kommt mit Riesenschritten voran. Aus dieser
neuen Realität ist dieses Buch ( "Das Imperium der Schande" ) hervorgegangen." Jean Ziegler beschreibt in
seinem Buch
"Das Imperium der
Schande" wo ein Großteil des weltweit erwirtschafteten Reichtums zu
finden ist, und wozu dieser genutzt wird. Siehe hierzu auch »Die Welt gehört Wenigen«
( 3 min.Videoausschnitt aus "Der Geist des Geldes" ) und ein »Interview mit Prof. Jean Ziegler«. Ergänzend
hierzu :»Weltherrschaft des Managements -
Der Anfang des "gerechten" Wirtschaftskrieges«, Arte- TV 2007,
( YouTube- Video in 7 Teilen )
*"Es
gibt gutherzige Menschen, denen es daran liegt, anderen zu helfen.
Selbstverständlich, gibt es auch Organisationen, deren erstes Interesse
ehrlicher Hilfe gilt. Daran gibt es keinen Zweifel. Doch, leider, gibt
es auch andere Beispiele zur Genüge. Groß aufgezogene Spendenaufrufe,
bei denen nur ein kleiner Prozentsatz dem Zweck zugeführt wird,
steuerlich absetzbare Spenden ins ferne Ausland, von denen die Hälfte
zurückbezahlt wird, und dann gibt es noch die unglaubliche
Philanthropie der reichsten Männer dieser Welt, im speziellen, Bill
Gates und Warren Buffett. Während der zweitgenannte schon vor Jahren
fast sein gesamtes Vermögen, 37 Milliarden Dollar, dem Wohle der
Menschheit zu überlassen ankündigte, verspricht Bill Gates, jetzt noch
einmal 10 Milliarden dazuzulegen. Was steckt wirklich dahinter ? [...]"
Quelle :
The Intelligence - Der Schwindel mit Spendengeldern.
Der
international renommierte
Staatsrechtler Prof. Dr. iur. Karl Albrecht Schachtschneider beschreibt
diese hochgradig gefährliche Fehlentwicklung so :"[...] Der
Kapitalismus läßt
dem menschlichen Ideal der Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit keine
Chance. Der Kapitalismus entliberalisiert, entdemokratisiert,
entsozialisiert, entrepublikanisiert die Lebensverhältnisse. Der
Kapitalismus entnationalisiert die Völker. Der Kapitalismus
entrechtlicht die Gesetze. [...]" Aus : »Demokratie versus Kapitalismus«.
In diesem
Zusammenhang möchte ich auf das Dokument »Argumente
gegen die Zustimmung zum Vertrag über eine Verfassung für Europa«
von Prof. Schachtschneider
hingewiesen. ( Der Wortlaut "Verfassung für Europa" wurde
zwischenzeitlich durch "Vertrag für Europa" ersetzt.
Rechtlich hat sich indes nichts Wesentliches geändert ). Es ist
sehr aufschlussreich sich dieses Dokument
einmal durchzulesen. Das
der Vertrag von
Lissabon trotz der bereits ergangenen Ablehnung der Völker Frankreichs
und den Niederlanden nun doch und ohne Referenden rechtsverbindlich in
Kraft getreten ist, stellt eine ebenso grundlegende wie unentschuldbare
Missachtung demokratischer
Grundregeln dar !
Bedrucktes
Papier ohne
jeden
Eigenwert: Schleichend
und unerkannt zerstört das Machtinstrument Geld das
ökonomische- und soziale Gefüge der Welt- gesellschaft...
Das ein
völkerrechtsverbindliches Vertragswerk von
Verfassungsrang (!)
in demokratischen Gesellschaften der ausdrücklichen
Zustimmung des "Souveräns" - des
Volkes -
bedarf, ist eigentlich eine Selbstverständlichkeit die unseren
Volksvertretern bekannt sein sollte ?! ( Das Demokratieprinzip :Artikel 20 GG Abs.2 "Alle
Staatsgewalt geht vom Volke aus ..."
)Ergänzend hierzu : Václav Klaus
erklärt den Lissabon- Vertrag »http://www.pi-news.net/2009/01/vaclav-klaus-erklaert-den-lissabon-vertrag/«.
Und "Demokratie oder
Trugbild", ein sehr informatives Interview mit Andreas Popp (
online- Video ).
Um diesen Vertrag hätte es in Mitgliedsstaaten der EU eine ebenso
lebhafte
wie ausführliche öffentliche Debatte geben müssen,
nach dessen Abschluss die Bevölkerungen dann hätten ( aus-
) wählen können,
unter welchen sozialen, wirtschaftlichen, und politischen
Rahmenbedingungen die Menschen in Europa zukünftig leben wollten.
Offenbar war ein demokratischer Entscheidungsfindungsprozess um
diesen
eminent wichtigen Vertrag jedoch nicht
erwünscht ! Einen Video- Vortrag von Prof. Schachtschneider
zum Vertrag von Lissabon finden Sie hier : "Der Lissabonner Vertrag". Weiterführende
Dokumente zum Thema finden Sie auf der Webseite
von Prof. Schachtschneider.
Der
Crash Wer
nun noch immer
meint das es bei dieser Finanzkrise tatsächlich um Geld
geht,
hat den Sinn und Zweck des kapitalistischen Geld- und Finanzsystems
nicht verstanden. Der Hochfinanz geht es gewiss nicht ums Geld ! Denn
das
wird, wie zuvor dargelegt, von ihnen selbst in nahezu beliebigen Mengen
in Form einer immer weiter ausufernden Verschuldung einfach aus
dem 'Nichts' geschöpft, kann in diesem System niemals
zurückgezahlt bzw. getilgt werden, 'existiert' inzwischen zu 90 -
95% nur noch in
digitaler Form [ "Giralgeld" : nicht mehr als
Zahlenkolonnen in den Großrechnern der Banken ] und ist nach dem
Kollaps des Finanzsystems
augenblicklich bedeutungslos ! Geld
ist in diesem Geldsystem nur Mittel zum
Zweck einer transnational organisierten Finanz- Oligarchie, deren Interesse nur dem gilt,
was diese mit ihrem Geldsystem international erpressen
und erbeuten können.
» Es
geht hier folglich ausschließlich um Macht und nicht um Geld«
[ Macht
über die internationale
Staatengemeinschaft zur gewaltsamen Durchsetzung faschistoid-
elitärer Macht- und Eigentumsinteressen in
einer sich aufgrund zunehmender globaler Ressourcenverknappung
grundlegend
verändernden Welt ]
Uralte primitive
Denkmuster aus grauer Vorzeit, die heute zwangsläufig in eine nicht
kontrollierbare
Abfolge globaler Katastrophen
führen müssen ! Zumindest um das zu erkennen sollte der Grips dieser
komplett größenwahnsinnigen 'Eliten' eigentlich reichen.
Das
Zentralorgan dieser überstaatlichen Oligarchie ist namentlich das durch
Bilderberg- Eminenzen gesteuerte Federal
Reserve System, das die Kaufkraft des US- Dollardurch eine
zügellose inflationäre Dollarflut inzwischen um
ca. 97%seines
ursprünglichen Wertes ( Bezugsjahr 1913 ) herunter manipuliert hat. Es
darf wohl als selbstverständlich vorausgesetzt werden, dass die
Geldschöpfer
der "FED" wissen was sie tun ! Es muß erkannt werden was
uns allen bevorsteht wenn(jetzt ! ) nicht rasch und konsequent
gehandelt wird. Denn dieses Geld- und Finanzsystem ist
aus einfachen
und für jeden
nachvollziehbaren Gründen am Ende !
Welche
Werte bleiben
nach dem Kollaps eines Finanzsystems ? Echte Werte : Eigentum ! Das
Eigentum, welches man zuvor mit diesem aus dem 'Nichts' geschöpften
Papier- und Giralgeld national wie international erbeutet hat ! Und
Eigentum ist
stets Macht. Dieser
Enteignungsprozess betrifft, wie obenbereits
dargelegt, natürlich auch das Privateigentum ( Sparguthaben, Immobilien
etc.) der Bürger in Europa ! Wie
ein Rückblick in die Geschichte zeigt, wurde dieses zinsbasierte
Schuldgeldsystem nach dem zwangsläufigen Zusammenbruch einfach
'neu' gestartet, was folgerichtig dann auch die Erklärung
dafür ist, warum wir
uns gegenwärtig abermals an der Schwelle zum Kollaps des Finanzsystems
befinden.
Es
gehört nicht all zu viel Phantasie dazu um zu erkennen und zu
begreifen, dass der Kollaps des Finanzsystems im Interesse der
Hochfinanz liegt, damit
ein Neustart dieses Schuldgeldsystems überhaupt möglich wird ...
"Ich
sehe in naher Zukunft eine Krise heraufziehen. Sie enerviert mich und
läßt mich um die Sicherheit meines Landes zittern. In Friedenszeiten
schlägt die Geldmacht Beute aus der Nation und in Zeiten der
Feindseligkeiten konspiriert sie gegen sie. Sie ist despotischer als
eine Monarchie, unverschämter als eine Autokratie, selbstsüchtiger als
eine Bürokratie. Sie verleumdet all jene als Volksfeinde, die ihre
Methoden in Frage stellen und Licht auf ihre Verbrechen werfen.
Aktiengesellschaften sind inthronisiert worden, und eine Zeit der
Korruption an höchsten Stellen wird folgen, und die Geldmacht des
Landes wird danach streben ihre Herrschaft zu verlängern, indem sie die
Vorurteile des Volkes ausspielt, bis der Reichtum in den Händen von
wenigen angehäuft und die Republik vernichtet ist."( Abraham
Lincoln, 16.
Präsident
der Vereinigten Staaten von Amerika, fünf
Monate vor seiner Ermordung am Karfreitag den 14. April 1865 )
Ein zunächst 'sanfter' anmutendes, für unsere Zukunft jedoch kaum
weniger gefährliches Szenario beschreiben Günter Hannich und Andreas
Popp :
Günter Hannich, 15.
November 2010 :Der Weg zu
Überwachungsstaat und perfekter Diktatur. "Immer
häufiger kommt heute die Forderung nach elektronischem Geld, oder einer
Kartenwährung. Dieses Zahlungsmittel wird dabei immer als besonders
modern dargestellt, während die herkömmlichen Scheine und Münzen als
altmodisch und unbequem verunglimpft werden. [...] Verlust
der Freiheit:Das
Risiko besteht darin, daß alle Zahlungsvorgänge kontrolliert und
überwacht werden können. Es kann jederzeit, auch im nachhinein,
festgestellt werden, wer, wann, wo, was und für welchen Betrag gekauft
hat. Damit lassen sich zutreffende Nutzerprofile erstellen, mit denen
der einzelne genau kontrolliert werden kann. Auch besteht die
Möglichkeit, das Konto systemkritischer Personen jederzeit zu sperren
und so Druck auf die freie Meinungsäußerung auszuüben. [...]"
Andreas
Popp, MMnews 01. Januar 2011. Bargeld- Verbot :
Willkommen in 1984 "Ein
weiterer Baustein dieser generalstabsmäßigen Freiheitsberaubung der
Menschen ist die Abschaffung des Bargeldes. Mit diesem aus meiner Sicht
echten Terroranschlag gegen die Völker durch das herrschende
Finanzsystem, wird offenbar ein Gang höher geschaltet in der
angestrebten Neuordnung. Wer in Zukunft nicht mehr im Interesse des
Wahnsinns spurt, wird durch ein einfaches Abschneiden am
Zahlungsverkehr in seiner Existenz zerstört. Dass wir uns aus meiner
Sicht längst nicht mehr in einem Rechtsstaat bewegen, habe ich oft
gesagt und selbst alteingesessene Anwälte stimmen meinen Aussagen
mittlerweile oft zu, auch wenn sie jahrelang meine „wilden Thesen“
ablehnten.
George Orwell hat mit seinem Roman „1984“ schon damals unsere Zukunft
voraus gesagt. [...]
Die anvisierte Abschaffung des Bargeldes macht alle Menschen völlig
abhängig von den Vorgaben der Machtsysteme und ihrer ausführenden
Politiker. [...]"
Prof. Dr. Eberhard Hamer vom
Mittelstandsinstitut Niedersachsen hat Ende 2004 einen Artikel
veröffentlicht, der die Hintergründe dieser sich damals bereits
ankündigenden Systemkrise recht anschaulich beleuchtet »Der -
Weltgeldbetrug« - http://www.goldseiten.de/content/kolumnen/artikel.php?storyid=611 und auch hier http://nationaleschulden.files.wordpress.com/2010/11/der-welt-geldbetrug.pdf.
Insbesondere in Bezug auf die
Erbeutung von Eigentum gibt
dieser Artikel einen Einblick in das, was in den
zurückliegenden
Jahrzehnten in der ganzen
Welt in stetig zunehmendem Maße zu beobachten war. Widerspruch muß
allerdings in Bezug auf die Beschreibung der Rolle der
Deutschen
Bundesbank geäußert werden, siehe
oben.
Schon wieder mal geht es in der Geschichte der Menschheit um Raub und
die zutiefst skrupellose Durchsetzung egoistischer Machtinteressen zu
Lasten des
Gemeinwohls. Und diesmal sogar in globalem Maßstab ! Und wieder mal
wird
zur Umsetzung dieser Ziele das universelle Machtinstrument Geld
verwendet. Und
wieder mal geschieht all dies, ohne das die Bevölkerungen auch nur
annähernd darüber informiert sind, wie dieses Geldsystem funktioniert,
und wer dieses Geldsystem kontrolliert.
Die Geschichte wiederholt
sich
Fazit
:
Wir bewegen uns auf eine ökonomische- und soziale Katastrophe zu,
dessen
Schweregrad die furchtbaren Folgen der letzten großen Krise in den
1930er Jahren sehr wahrscheinlich noch deutlich übertreffen wird. Mischen Sie sich ein !
Es ist
Ihr Leben und die Zukunft Ihrer Kinder,
die durch diesen armseligen feudalistischen Macht- und Besitzwahn zerstört
werden !
Das erforderliche Hintergrundwissen um die Politik zum sofortigen
Handeln
zu
bewegen steht Ihnen hiermit zur Verfügung. Fordern Sie von der Politik
die Schaffung eines öffentlich kontrollierten Geldsystems ein.
Noch ist es für grundlegende Korrekturen nicht zu spät !
Mir ist natürlich bewusst das
diese komprimierte Beschreibung viele Fragen unbeantwortet
lässt. Wenn Sie sich hier erstmalig mit diesem
Themenkomplex beschäftigen, wird Ihnen vieles an dieser Beschreibung
sicher
unverständlich und vermutlich auch unglaubwürdig erscheinen. Es
geht hier indes nicht um
Glaubensfragen irgendwelcher Art, sondern um die Aufdeckung und
Beschreibung von
mathematisch und geschichtlich belegbaren Zusammenhängen, dessen
Folgewirkungen inzwischen als
offensichtlich zu bezeichnen sind. Ich kann ich Ihnen an dieser
Stelle nur
empfehlen sich das »Interview mit
Prof. Dr. Bernd
Senf« anzusehen, in dem er recht
ausführlich
beschreibt was ich hier nur in komprimierter Form darlegen
kann. Ergänzend zu den
Ausführungen von Prof. Bernd Senf möchte ich zudem nochmals auf den
sehr
aufschlussreichen Vortrag von Jürgen Vierheller verweisen »Geld
aus dem Nichts. Die unentdeckten Geheimnisse der Banken«.Wenn
Sie
hierfür keine
Zeit erübrigen wollen, -
was ich Ihnen jedoch nachdrücklich empfehle, sollten Sie
sich den
Trickfilm »Warum überall Geld
fehlt. Die Geschichte vom Goldschmied Fabian« ansehen, der in knapp 60
Minuten bereits eine Fülle an
wesentlichen Informationen
vermittelt.
Weiterführende
Video- Vorträge mit Prof. Bernd Senf finden Sie hier :
Teil 1"Tiefere
Ursachen der Weltfinanzkrise - und ein Ausblick auf die Konsequenzen."
Teil 2 "Der Staat in der
Schuldenfalle, Bankgeheimnis Geldschöpfung."
Geld ist Mittel zum Zweck, welches durch nichts weiter gedeckt
sein muß, als durch das Vertrauen der Menschen in seine
Tauschwertstabilität. Diese Stabilität erzielt man allein dadurch indem
man die umlaufende Geldmenge stabil hält. Mehr ist nicht
erforderlich. Die von vielen geforderte Wiedereinführung einer
Gelddeckung durch Edelmetalle ist grundfalsch ! Geld ist ein
universelles Tauschmittel ohne Eigenwert.
Wer Geld
einen Wert
gibt erzeugt automatisch Macht und entsprechend Ohnmacht in der
Gesellschaft, welche früher oder später zwangsläufig zu krisenhaften
Entladungen führen müssen. Nach Einführung eines öffentlich
kontrollierten Geldes als reines Tauschmittel wäre prinzipiell alles
finanzierbar,
was die Gesellschaft finanzieren will, und was die verfügbaren
Ressourcen der Erde ermöglichen. Ökonomische Prozesse sind
Verhandlungssache, - wofür man sich gegenseitig bezahlt ist letztlich
( fast ) egal. Nur Geld muß jeder haben, das niemandem gehört.
"Geld ist
die
Ressource der
Ressourcen, das heißt es ist die Ressource für die Verteilung aller
anderer wirtschaftlicher Ressourcen und seiner selbst... Eine
öffentliche Währung, die von Hand zu Hand geht als anonymes
Zahlungsmittel, das niemandem wirklich gehört, ist ein öffentliches
Gut, dessen Wert dem Gemeinwohl zugute kommen und selbst nicht
Gegenstand von Geschäftemacherei sein sollte." [...] Auf
längere
Sicht könnte Zinsfreiheit und Neutralität des Vollgeldes zur Änderung
des Verständnisses von Geld führen und den materialistischen Geist,
Utilitarismus und Kapitalismus untergraben. Geld könnte aufhören ein
Zweck an sich zu sein und substantielleren Prioritäten Platz machen."
Prof. Joseph Huber, Mitgründer der Monetative
- "Geldschöpfung in öffentliche Hand". Quelle :Neues Geld - Neue Welt - Die drohende
Wirtschaftskrise - Ursachen ...
"[...]
Das
Wohlbefinden und der
Wohlstand des einzelnen Menschen, das Glück der Volksgemeinschaft, die
Zufriedenheit des ganzen Volkes und der Friede der Welt sind
hauptsächlich, wenn nicht gänzlich und allein, ein Geldproblem."
( Vincent C. Vickers, 1910
- 1919 Gouverneur
der Bank von England ). Quellen : "Economic Tribulation". Siehe auch Free Books und Deutsche Wirtschaftsgemeinschaft.
Und auch auf dieser Webseite in Auszügen ( in deutscher Übersetzung ) :Economic
Tribulation