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Die Struktur des Schuldgeldsystems: Die Zinsdynamik, der Wachstumszwang,
und der zwangsläufige Crash des heutigen Finanz- und Wirtschaftssystems

( Logos und Grafiken auf dieser Seite aus Urheberrechtsgründen z.T geändert )

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Macht, Ohnmacht, und die Pressefreiheit

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Die ( Macht- ) Struktur des Schuldgeldsystems und
der drohende Crash des globalen Finanz- und Wirtschaftssystems


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Update 15.07.2011

"Durch das Zinssystem wird das Wirtschaftssystem irgendwann zusammenbrechen und wir können
nur hoffen, dass es nicht zu sehr blutigen Revolutionen kommen wird. [...]"
( Dr. Jürgen Kremer, Prof. für Wirtschaftsmathematik am RheinAhrCampus Remagen ) Quelle

Auf dieser Seite will ich darlegen, dass sich die Menschheit aus meiner Sicht heute gleich in mehrfacher Hinsicht in einem zunehmend lebensbedrohlichen Dilemma befindet, welches nur durch einen grundlegenden Wertewandel aufzulösen sein wird. Dieser Wertewandel muß(!) mit ebenso grundlegenden Veränderungen des Geld- und Finanzsystems einhergehen, damit dieser auch auf Dauer tragfähig gestaltet werden kann. Ferner muß dieser Wandel von den wohlhabenden Nationen der Ersten Welt ausgehen, die es wider besseren Wissens bis zum heutigen Tage versäumt haben ihren Ressourcen- verzehrenden Lebensstil zu korrigieren und an die natürlichen Gegebenheiten des Lebensraums Erde anzupassen.

Ein „weiter wie bisher“ ist ferner auch ethisch nicht vertretbar, da diese Art des Wirtschaftens die Lebensgrundlagen der Menschen armer Länder zerstört, was insbesondere in den rohstoffreichen Ländern der Dritten Welt inzwischen zu katastrophalen Lebensverhältnissen geführt hat. Verhältnisse die den Beobachter unwillkürlich an den für endgültig überwunden geglaubten Kolonialismus der letzen Jahrhunderte erinnert. Die heutige Wirtschaftspolitik der wohlhabenden gegenüber den armen Nationen der Welt, insbesondere auch die der EU und den USA, muß als imperialistisch bezeichnet werden!

leidzins Die offene militärische Gewalt der Vergangenheit ist durch die verdeckt operierende Kapitalgewalt einer transnational organisierten Hochfinanz in Form von verzinsten Krediten ersetzt worden.

Kredite die vorgeblich der "Entwicklungshilfe" dienen und geldsystembedingt nicht zurückgezahlt werden können, siehe hier! Auf diese Weise werden die armen Nationen nun bereits seit Jahrzehnten 'legal' geplündert, da die dingliche Sicherung dieser Kredite den ungehinderten Zugriff auf die natürlichen Ressourcen dieser Länder ermöglicht. Kredite die zudem - wie sich noch zeigen wird - von der Hochfinanz über das Bankensystem buchstäblich aus dem 'Nichts' geschöpft werden! Der Imperialismus der Vergangenheit lebt also in anderem Gewand fort. Nicht weniger menschenverachtend als in der Vergangenheit, nur raffinierter, effizienter und verlogener als damals - Sklaverei 2.0

*"Ich fürchte mich nicht vor der Rückkehr des Faschisten in der Maske des Faschisten, sondern vor dessen Rückkehr in der Maske des Demokraten" ( Theodor W. Adorno, Soziologe, Philosoph, Musiktheoretiker und Komponist, 1903 - 1969 ) *Wird Adorno zugeschrieben. Mehrere unbestätigte Quellen.

Da die permanente Überbeanspruchung des Ökosystems letztlich auch die Lebensgrundlagen der wohlhabenden Nationen bedroht, besteht der einzig sinnvolle Ausweg aus diesem Dilemma in einer Umgestaltung des Wirtschaftssystems in eine »ökosoziale Marktwirtschaft«, wie sie z.B. vom Club of Rome und anderen Organisationen seit einiger Zeit gefordert wird. Die ökosoziale Marktwirtschaft ist eine auf globale Solidarität basierende Ökonomie, die der stetig zunehmenden Verknappung natürlicher Ressourcen durch *Entmaterialisierung der Wirtschaft entgegenwirkt, und armen Nationen zugleich eine gerechte Teilhabe an zukünftigen Wertschöpfungsprozessen durch Querfinanzierung und entsprechend angepasste Rahmenbedingungen garantieren würde.  club_of_rome
Die Deutsche Gesellschaft
des 1968 gegründeten
Club of Rome

( *Stichworte: Rohstoffeffizienz, "Faktor-10-Strategie" ) Der Club of Rome, der sich bereits seit einigen Jahrzehnten mit Zukunftsfragen der Menschheit beschäftigt, wirbt in Verbindung mit der "Global Marshall Plan Initiative" für eine möglichst rasche Einführung der ökosozialen Marktwirtschaft. Allerdings ist die vom Club of Rome und der Global Marshall Plan Initiative angestrebte Art der Finanzierung dieses Vorhabens über eine "Finanztransaktionssteuer" der grundsätzlich falsche Ansatz, wie sich im Verlaufe dieser Beschreibung noch für jeden erkennbar zeigen wird.
Des Weiteren ist die Motivation zur Umsetzung der ökosozialen Marktwirtschaft z.T. leider fehlgeleitet: Zum Einen muß mit der geforderten Reduzierung des Rohstoffverbrauchs zugleich eine deutliche Erhöhung der Ressourcenproduktivität angestrebt und umgesetzt werden ( = geschlossene Produktionskreisläufe die eine dementsprechende Erhöhung der Energieflussdichte erfordern ), die meines Wissens mit den erreichbaren Flussdichten von Windkraft-, Solar- und Gezeitenkraftwerken etc. jedoch nicht realisiert werden können. Insbesondere nicht zur täglichen Bedarfsdeckung einer weiter steigenden Erdbevölkerung von inzwischen 6,8 Mrd. Menschen.

Glücklicherweise forschen seit geraumer Zeit kreative Erfinder an sehr vielversprechenden Möglichkeiten, wie die Problematik einer hochpotenten und zugleich inherent sicheren Energieversorgung in naher Zukunft gelöst werden könnte: "Kalte Fusion in der Black Box?" - Die Festkörperkernforschung überprüft einen möglicherweise revolutionären Durchbruch bei der Energieerzeugung. Ein Artikel von Haiko Lietz, Heise / Telepolis, 23.03.2011. Und: "Einführung in die Raumenergie- Technologien" - auf der Webseite der Deutschen Vereinigung für Raumenergie e.V. claus_turtur.jpg
Claus Turtur

Ergänzend hierzu: "Die Vakuumfeldenergie" - theoretischer und praktischer Nachweis der Nullpunktsenergie. Vortrag auf dem Freie- Energie- Symposium des Jupiter-Verlags, 7./8. Nov. 2009 ( online- Video ). Ein sehr informativer Vortrag von Dr. Claus Turtur, Prof. der Physik an der FH Wolfenbüttel.  

Zum Zweiten ist die vom Club of Rome und anderen Organisationen verbreitete Annahme offenbar falsch, die besagt, dass der Mensch durch die Verbrennung fossiler Energieträger einen "katastrophalen Klimawandel" ausgelöst habe: Der gesamte CO2- Volumenanteil in der Atmosphäre der Erde liegt derzeit bei ca.0,038 Prozent [380 ppm]. Der anthropogene, also vom Menschen gemachte Anteil liegt gegenwärtig bei etwa 0,00114 Prozent bzw. bei ca.3 Prozent [11,4 ppm] dieser 0,038 Prozent. Damit sind also etwa 97 Prozent des CO2 in der Atmosphäre der Erde natürlichen Ursprungs. Hinweis: Die genannten Prozentangaben variieren je nach Datenquelle minimal. Ausführliche Informationen finden Sie u.A. hier: EIKE - Europäisches Institut für Klima und Energie. Weiteres hierzu am Ende dieser Seite!

global_marshall_plan_initiative
Global Marshall Plan
- balance the world -
Die Umgestaltung des geldsystembedingt inhumanen und das Ökosystem zerstörenden Weltwirtschaftssystems in eine Ökonomie, die sich konsequent am Erhalt des Lebensraumes Erde und am Ausbau und Schutz der sozialen Integrität der ( Welt-) Gesellschaft orientiert, würde den wohlhabenden Nationen zudem die hoffnungsvolle Perspektive eröffnen, verheerenden Verteilungskriegen um endliche Ressourcen aus dem Wege gehen zu können. Verteilungskriege die bereits seit Jahrtausenden zum alltäglichen 'Geschäft' der Mächtigen zählen, und sich in naher Zukunft in Verbindung mit dieser,- als epochal zu bezeichnenden globalen Krise letztlich gar zum 3.Weltkrieg ausweiten könnten!

Die Basis für diesen Wertewandel sehe ich in einer grundlegenden Neugestaltung des heutigen Finanzsystems und in einer gesellschaftlichen Besinnung darauf das die Ökonomie, lediglich als Teil des gesellschaftlichen Lebens primär den Belangen des einzelnen Menschen und denen des Gemeinwohls dienen soll, und selbstverständlich(!) nicht umgekehrt.

Wie die gegenwärtige Finanzkrise aufzeigt und bestätigt, ist die primäre gesellschaftliche Funktion der Ökonomie sowohl national als auch international inzwischen nahezu vollständig einer kopflosen und armseligen »Gier-nach-mehr-Ideologie« der totalen Profitmaximierung zu Lasten des Gemeinwohls und der der Umwelt gewichen. Stellt man die zu bewältigenden ökonomischen- und sozialen Herausforderungen nun dem gegenwärtigen Zustand der modernen Zivilisation gegenüber, wird offenkundig, dass grundlegende kulturelle Kurskorrekturen schlicht lebensnotwendig sind. Bleiben diese auch weiterhin aus, wird diese Fehlentwicklung schließlich unweigerlich in eine nicht kontrollierbare Abfolge globaler Katastrophen führen!

Wie auf den Seiten "Schuldenfalle" und auch "Hyperinflation" kurz dargelegt, liegen in dieser sich zuspitzenden Fehlentwicklung der Gesellschaft ( die sich in der Geschichte in ähnlicher Weise bereits mehrfach so vollzog ) bis zum heutigen Tage nicht korrigierte, systemimmanente Fehler des Geldsystems zugrunde. 
dollarspirale
Die gegenwärtige Finanzkrise ist
eine schwerwiegende Systemkrise
des Geld- und Finanzsystems.

Dr. Bernd Senf, Professor für Volkswirtschaftslehre an der FHW Berlin beschreibt diese Fehler des Geldsystems und die damit untrennbar verbundenen Machtstrukturen in einem zweistündigen Interview mit Nicolas Hofer recht ausführlich »Interview mit Bernd Senf« ( online- Video ).

Das größte Hindernis auf dem Wege zu einer grundlegenden Neugestaltung des Finanz- und Wirtschaftssystems besteht zum einen im vehementen Widerstand den die global agierende Finanz- und Wirtschaftslobby jeder Systemveränderung entgegen setzt. Zum anderen besteht das Problem aber vor allem auch darin das die Bevölkerung(en) über die strukturelle Beschaffenheit dieses Geld- und Finanzsystems und den damit verbundenen Verflechtungen und Konfliktpotentialen von den Medien schlicht und ergreifend nicht, oder nur zögerlich und dann auch nur in sehr unzureichender Weise informiert wird! Es bestätigt sich heute was Paul Sethe, deutscher Publizist, Journalist und Geisteswissenschaftler am 5 Mai 1965 in einem Leserbrief an den "SPIEGEL" schrieb ( Auszug ):

"[...] Pressefreiheit ist die Freiheit von 200 reichen Leuten, ihre Meinung zu verbreiten. ... Da die Herstellung von Zeitungen und Zeitschriften immer größeres Kapital erfordert, wird der Kreis der Personen, die Presseorgane herausgeben, immer kleiner. Damit wird unsere Abhängigkeit immer größer und immer gefährlicher. [...]" Siehe auch »Wirtschaftsverbrechen.de« und »Knebel für Kritiker« und »Gerade das vermeintlich Unpolitische ist in höchstem Grade politisch« und »Achtung von Pressefreiheit und Bürgerrechten weltweit gesunken« und »Die Pressefreiheit im Zeichen des Neoliberalismus«. Einige Jahre später konstatierte Peter Scholl- Latour beinahe wortgleich: "Die Freiheit der Presse im Westen, wobei die viel besser ist als anderswo, ist letztlich die Freiheit von 200 reichen Leuten ihre Meinung zu veröffentlichen."

presse-freiheit Prof. Bernd Hamm: "[...] Die Medien sind entweder im Eigentum des deutschen Produktions- oder Finanzkapitals oder hängen an Werbeabnahmen aus dieser Quelle."  Prof. Bernd Hamm zeichnet in seinem Essay:

»Medienmacht - wie und zu wessen Nutzen unser Bewußtsein gemacht wird« die Entwicklung der Medien seit den 70er Jahren nach und kommt zu dem Schluß, daß mit der zunehmenden Privatisierung und Kommerzialisierung der Medien die Selbstaufklärungsmechanismen der Gesellschaft in steigenden Maßen versagen: "Die Herrschaft des Kapitals über die Medien, weltweit ebenso wie bei uns, wird sich weiter perfektionieren. Da es kaum mehr Alternativen gibt, wird es auch zunehmend schwierig, sich die Informationen zu beschaffen, die für eine eigene kritische Meinungsbildung unerläßlich sind. Die Bewußtseinsindustrie hat ihr Ziel erreicht: Unsere Wahrnehmung der Dinge, unsere Meinungsbildung folgt einem industriell organisierten Prozeß. [...]" Wenn die deutsche Demokratie wirklich funktionieren soll, braucht es eine friedliche Revolution gegen diese Meinungsmaschine. Aus: »Eine Revolution gegen die Meinungsmaschine« von Dr. Joachim Jahnke.

Wolfgang Lieb, 23. Januar 2010 ( nachdenkseiten.de Quelle ): "Hätte es eines Belegs für die Unterwürfigkeit der Medien unter die Obrigkeit bedurft, so wird er mit der Verleihung mit der Auszeichnung Angela Merkels mit dem Deutschen Medienpreis einmal mehr geliefert. Unter dem Vorsitz des ehemaligen Spiegel-Chefredakteurs Stefan Aust wählten weitere nicht genannte „führende“ Chefredakteure die Preisträgerin aus. Sich sonst gerne als vierte Gewalt und als Kontrollinstanz gegenüber der Politik aufspielende Chefredakteure machen ihren Kotau vor der Herrschaft und das noch unter dem Namen „Media Control“. Das spricht Bände über ihr kontrollierendes Rollenverständnis. Es ist gerade so, als würde die Gerichtsbarkeit der Exekutive huldigen und sie als oberste Wahrerin des Rechts auszeichnen": »Angela Merkel wird mit dem „Deutschen Medienpreis“ ausgezeichnet«

Von einigen wenigen Ausnahmen abgesehen, erweisen sich die Massenmedien gegenwärtig eher als folgsame Interessenhüter der inzwischen beinahe allmächtigen und im Hintergrund agierenden Kapitaleliten in In- und Ausland, denn als gesellschaftpolitisches Korrektiv für die nun überdeutlich zu Tage tretenden ökonomischen- und sozialen Konflikte, die dieses destruktive Geld- und Finanzsystem systematisch hervorgetrieben hat.

Das sich ferner auch der Öffentlich- rechtliche Rundfunk daran beteiligt, die wesentlichen, die ausschlaggebenden Faktoren dieser Weltwirtschaftskrise noch immer weitestgehend zu verschweigen und durch sinnlose Beiträge zu verschleiern,- was einer systematischen Irreführung der Öffentlichkeit entspricht, stellt meiner Meinung ein Kapitalverbrechen an der Bevölkerung dar!

Wesentliche Hintergrundinformationen zu dieser Systemkrise und zum Geldsystem sind gegenwärtig beinahe ausschließlich nur im Internet und in einigen Fachbüchern zu finden. Es gilt hier daher folgendes festzustellen und zu beschreiben:
  attac_deutschland
   Globalisierung ist
   gestaltbar!
   attac Deutschland

Wir leben in einer die demokratische Gesellschaftsordnung langsam aber stetig immer weiter zerstörenden Finanz- Oligarchie, die an zwingend erforderlichen Systemveränderungen zum Schutz des Gemeinwohls offenbar nicht interessiert ist, und deren Machenschaften von den Medien nicht, oder nur in gänzlich unzureichender Weise an die Oberfläche gelassen werden.

So ist es dann auch nicht verwunderlich das Persönlichkeiten wie z.B. Helmut Creutz, Prof. Bernd Senf, Lyndon LaRouche, Andreas Popp, Prof. Wolfgang Berger, Prof. Margrit Kenndy oder Prof. Bernard Lietaer u.a., die die systemimmanenten Fehler im Geld- und Finanzsystem klar erkannt haben und sich bereits seit etlichen Jahren um eine öffentliche Debatte bemühen, von der großen Mehrheit unserer Presseorgane nach wie vor weitestgehend totgeschwiegen werden. Statt dessen werden der stark verunsicherten Öffentlichkeit wieder und wieder die selben "Experten" präsentiert, die ihrerseits nachweislich nicht in der Lage waren diese schwere Systemkrise vorherzusagen, geschweige denn, aus den nun immer offensichtlicher werdenden Folgen dieser dramatischen Fehlentwicklung sinnvolle Rückschlüsse zu ziehen und entsprechende Fehleranalysen zu erstellen. Das jedoch ist die Aufgabe von "Fachleuten". Ergänzend hierzu: Ökonomie oder Irrsinn?

-  Der drohende Crash des globalen Finanz- und Wirtschaftssystems  -

Die moderne Zivilisation und mit ihr die armen Länder der Dritten Welt,- deren Bevölkerungen heute mehr den je ums nackte Überleben kämpfen, leidet also nicht nur an der mit Abstand schwersten Finanz- und Wirtschaftskrise seit den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts, sondern, ebenso wie damals auch, an der beklemmenden 'Unfähigkeit' zu zwingend(!) erforderlichen Systemkorrekturen. Die verheerenden Folgen diesen Starrsinns dürften allgemein bekannt sein: Stichwort Hyperinflation 1923 und die darauf folgende Weltwirtschaftskrise 1929 als Wegbereiter des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkriegs! Die folgende Grafik zeigt schematisch auf, wie das zinsbasierte Geld- und Finanzsystem prinzipiell beschaffen ist. 

grafik_finanzsystem
Schema des heutigen zinsbasierten Schuldgeldsystems.

Diese Grafik entspricht der der gesamtwirtschaftlichen Finanzierungsrechnung auf der Seite Schuldenfalle, ist jedoch noch um weitere Kurvenverläufe ergänzt bzw. komplettiert worden, um die wesentlichen Fehler des heutigen Geldsystems Schritt-für-Schritt beschreiben zu können. Datenquellen der Deutschen Bundesbank in tabellarischer Form: Ergebnisse der gesamtwirtschaftlichen Finanzierungsrechnung für Deutschland 2006 bis 2011.pdf ( Ab Seite 19 - Geldvermögen und Verbindlichkeiten ). Und: Monatsbericht Mai 2010.pdf. ( Ab Seite 52 ). Ergänzend hierzu: Hochrechnung bis 2021 von Dipl.- Ing. Ulrich Engelke. Eine differenziertere grafische Darstellung der gesamtwirtschaftlichen Finanzierungsrechnung für die Bundesrepublik in Relation zum BIP finden Sie »hier«.

Die Systematik des Schuldgeldsystems: Schulden durch Verleihen
Da alles Geld in diesem Geld- und Finanzsystem nur durch Verleihen in den Umlauf der Volkswirtschaften gelangt, ist jeder in Umlauf gebrachte Geldschein immer mit Schulden in Höhe seines Nennwertes belastet. Aufgrund dieses grundlegenden Zusammenhangs bedingen alle sich bildenden Geldvermögen Schuldenlasten in gleicher Höhe! Dadurch das alle Guthaben und Schulden zudem verzinst werden, wachsen im Verlaufe von einigen Jahrzehnten nach dem Start dieses Schuldgeldsystems in einem Teil der Gesellschaft die Geldvermögen [ Kurve 1 ] immer schneller ( exponentiell ) an. Kurve 4 illustriert, dass parallel zu dieser Entwicklung in einem anderen Teil der Gesellschaft die Höhe der Verschuldung in exakt gleichem Maße, also ebenfalls exponentiell ansteigt. Die Spiegelsymmetrie der Kurven 1 und 4 beschreibt diesen systemimmanenten Zusammenhang zwischen Schuldenlasten und Geldvermögen.

Der Zinseffekt
Da die exponentielle Charakteristik des Zinseffekts ( Zins + Zinseszins ) im Verlaufe der Zeit zunehmend nur noch hohe und sehr hohe Guthaben durch stetig wachsende Zinsgewinne begünstigt, Geld in diesem Geldsystem indes ausschließlich durch Verleihen in Umlauf gelangt, führen die sich parallel hierzu aufbauenden Zinslasten nach einigen Jahrzehnten in einem immer größer werdenden Teil der Gesellschaft zu einer immer größer werdenden finanziellen Belastung, die die Geldvermögen auf der anderen Seite schließlich immer schneller anwachsen lässt. Diese sich dynamisch erst langsam und unmerklich, dann jedoch immer rascher aufbauende Entwicklung begünstigt also einen immer kleiner werdenden Personenkreis durch stetig schneller und steiler anwachsende Zinsgewinne. Der Zins stellt somit einen im heutigen Geld- und Finanzsystem verborgenen Umverteilungsmechanismus zu Gunsten einer kleinen Klientel dar. Mit weitreichenden Konsequenzen.

Das die viel zitierte "Schere" zwischen Arm und Reich in unserer Gesellschaft ( wie auch global ) immer weiter auseinander geht, ist systembedingt. Die ökonomischen- und sozialen Folgewirkungen dieses zinsbasierten Schuldgeldsystems auf die ( Welt- ) Gesellschaft sind also als mathematisch bedingt zwangsläufig zu bezeichnen!

Deutsche Welle, 15.06.2010. Kluft zwischen Arm und Reich wächst. "In Deutschland wird die Kluft zwischen Arm und Reich größer: Die Mittelschicht schrumpft und Menschen mit niedrigerem Einkommen haben weniger. Wirtschaftsforscher befürchten nun eine Destabilisierung der Gesellschaft. [...]"

Die exponentiell verlaufende Dynamik des Zinseffekts hat inzwischen dazu geführt, dass in Deutschland heute nur noch etwa 10% der Bevölkerung von Zinserträgen effektiv profitieren, da auch in allen Preisen für Güter und Dienstleistungen des alltäglichen Bedarfs permanent steigende Zinslasten internalisiert werden müssen, die mittlere- und insbesondere niedrige Einkommensbezieher proportional nun immer stärker belasten. Die folgende Grafik von Helmut Creutz veranschaulicht diesen Sachverhalt. Auf Heise / Telepolis ist zu dieser Problematik im Jahre 2005 ein recht informativer Artikel mit dem Titel »Eigentum verpflichtet« erschienen, in dem auch über eine Petition an den Deutschen Bundestag berichtet wird. Anstoß für die Petition war: "Artikel 14 des Grundgesetzes ( Eigentum verpflichtet ) muß durch entsprechende gesetzliche Regelungen wieder zu mehr Geltung verholfen werden." Der Begründungstext zur Petition lautete:

"Der deutsche Staat hat Eintausendvierhundert ( 1400 ) Milliarden Euro Schulden und muss dafür ca. 80 Milliarden Euro Zinsen zahlen. Die Wirtschaft hat noch einmal doppelt so viele Schulden und immer mehr Privathaushalte sind überschuldet. Die Guthabenzinsen, die die Gläubiger erhalten, fließen zu 96% an die reichere Bevölkerungshälfte, 47% an die reichsten 10%, wobei die 200 000 Superreichen nicht mit erfasst sind. So wandern jährlich über 300 Milliarden Euro, mehr als der Bundeshaushalt, von den Arbeitenden zu den Besitzenden."

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Die Grafik von Helmut Creutz macht den exponentiellen Anstieg der Zinserträge zu Gunsten Weniger sichtbar. Quelle: "Die Umverteilung durch die Zinsströme" ( pdf. 100 KB ) auf "humane-wirtschaft.de". Ergänzend hierzu: "Neues Geld - Neue Welt. Die drohende Wirtschaftskrise - Ursachen und Auswege" auf "neuesgeld.com". Und: "Jenseits von Gier und Knappheit". Ein Interview mit Bernard Lietaer. Prof. Bernard Lietaer war u.A. in hoher Position in der belgischen Zentralbank tätig.
 
armut_reichtum_deutschland
Der sogenannte "Armutsbericht" der Bundesregierung bestätigt die Zins- Analyse von Helmut Creutz. Das heutige Geldsystem transferiert Gelder in verdeckter Weise und in permanent beschleunigtem Maße von Arm zu Reich. Quelle: http://www.jjahnke.net/armut.html

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Auch die Berechnungen des Statistischen Bundesamtes machen deutlich das sich die "Schere" zwischen Arm und Reich in den zurückliegenden Jahren immer steiler geöffnet hat. Quelle: http://www.jjahnke.net/wochenbuch3.html

"Das Zinssystem bevorzugt in krasser Weise die Besitzenden. Der Ertrag des Wachstums dient nicht in erster Linie dem Volkswohlstand, sondern konzentriert sich bei wenigen, sichert das exponentielle Wachstum der großen Vermögen. Die Verfügungsgewalt verlagert sich immer mehr auf gewaltige private, anonyme Gebilde, welche von der Geldseite her politische Macht und Willensbildung zu manipulieren verstehen." ( Werner Rosenberger, INWO Schweiz ) Quelle: Kapitel 16 aus "Das Geldsyndrom" von Helmut Creutz, ISBN 3-548-35456-4, 1997.

Vor etwa 20 Jahren tauchte in Deutschland das Phänomen der "Ellenbogengesellschaft" auf, das dann auch in etlichen Diskusionssendungen thematisiert wurde. Dieses Phänomen war und ist ein zwangsläufiger Effekt des gegenwärtigen Geldsystems! Die sozial nun immer schneller erkaltende Gesellschaft ( Kinderarmut, HartzIV, Altersarmut etc. ) folgt in ihrer soziologischen Fehlentwicklung der Exponentialfunktion der systemischen Fehler des heutigen Geld- und Finanzsystems. Dieses Geldsystem zerstört die ökonomische- und soziale Integrität der Gesellschaft von Innen her, - erst schleichend, dann immer schneller. Diese Fehlentwicklung wird sich unaufhaltsam fortsetzen, wenn dieses Geldsystem nicht grundlegend verändert wird!

Das Schuldgeldsystem und die Banken
Da alles Geld in diesem Geldsystem ferner nur von Banken in Umlauf gebracht wird, ist Geld in diesem Geldsystem immer Kreditgeld. Wie zuvor dargelegt, ist jeder sich im Umlauf befindliche Geldschein durch den systemischen Zusammenhang von Schulden und Vermögen immer mit Schulden in Höhe seines Nennwertes belastet. Jeder Geldschein ist somit also immer auch ein Schuldschein! Und wie jede über Kredite entstandene Verschuldung so muß auch diese, um die Schulden tilgen zu können, an die Banken - zuzüglich Zinsen - zurückgezahlt werden. Es wird nun offensichtlich das dies nicht nur nicht möglich, sondern schlicht absurd ist, da die vollständige Rückzahlung aller Schulden aufgrund des Zusammenhangs von Schulden und Vermögen alles im Umlauf befindliche Geld vollständig löschen bzw. tilgen würde!
 
Damit wird nun auch klar das die sich national- wie international nun immer schneller auftürmenden Schuldenlasten ( Staatshaushalte, Privathaushalte, mittelständische Betriebe, Dritte Welt ) definitiv nicht abgetragen werden können! Denn die stetig steigenden Schuldenlasten sind, ebenso wie die permanent steigenden Vermögen auf der anderen Seite, in der Struktur dieses Geldsystems angelegt und daher nicht vermeidbar. ( Mehr dazu unten: Der Verschuldungszwang ) Ergänzend hierzu »Kein Boden in Sicht«. Ein aufschlussreicher Artikel zur aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise und zur systembedingten Verschuldungsproblematik von Tomasz Konicz, Heise / Telepolis. Mathematisch stellt sich dieser Zusammenhang wie folgt dar:

+10.000€ addiert mit -10.000€ ergibt = 0€. Ergo: keine Schulden = kein Geld. Dieses Geld- und Finanzsystem basiert folglich einzig und allein auf Verschuldung,- wie insbesondere auch an der nun immer rasanter in die Höhe treibenden Staatsverschuldung direkt abzulesen ist. National wie international! Hier noch einmal in anderer Form ( ohne Zinseffekt ):

10.000€ Kreditvolumen  =>  10.000€ in Umlauf gebrachtes Geld  =>  10.000€ Schulden

Ein Beispiel hierzu: Dadurch das alles Geld in diesem Geldsystem immer Kreditgeld ist, ist der 100€ Geldschein in Ihrem Portmonee mit 100€ Schulden + Zinsen belastet, die entweder Sie selbst oder jemand anders an eine Bank zurückzahlen muß. Guthaben sind in diesem Schuldgeldsystem somit also immer: Forderungen an Schuldner! Dieser Zusammenhang erzeugt eine hochdynamische gesellschaftliche Entwicklung, dessen ökonomische- wie soziologische Folgewirkungen jeden Einzelnen von uns in dominanter Weise geformt und nachhaltig geprägt hat. Die "Leistungs- und Konsumgesellschaft" ist entstanden.

Systembedingt steigende Vermögen in den Händen Weniger = Permanent steigende Forderungen gegenüber einer immer größer werdenden Zahl von Schuldnern = Steigender Zwang zur Leistungserbringung einer wachsenden Mehrheit = zum alleinigen Nutzen Weniger. Ein sich exponentiell beschleunigender Teufelskreis der die Gesellschaft mehr und mehr spaltet, bis diese ihre ökonomische- und soziale Integrität schließlich endgültig droht zu verlieren! Die folgende Grafik von Helmut Creutz veranschaulicht die Eigendynamik dieser Entwicklung.

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Die "monetäre Teufelsspirale" von Helmut Creutz stellt eine abgewandelte Form des oben dargestellten Schemas des Schuldgeldsystems dar. Quelle: "Woran auch diese Regierung scheitern wird" ( pdf.- Datei ).

Das Diktat des Geldsystems
Wir leben in einem durch die Eigendynamik des Kreditgeldsystems geprägten Wirtschafts- und Gesellschaftssystem, in dem das Geld,- das ursprünglich lediglich als neutrales Tauschmittel erfunden wurde, aufgrund der unerkannten Beschaffenheit dieses auf Verschuldung basierenden Systems quasi unmerklich diktiert, wie wir denken und handeln und was uns 'notwendig' erscheint. Diese kollektive und als dogmatisch zu bezeichnende monetäre Prägung der gesamten Gesellschaft, die auf einer fundamentalen Unkenntnis über die Wirkung dieses Geldsystems und der sich hieraus nährenden, nicht hinterfragten Annahme basiert, dass Geld „an sich“ einen echten Wert darstellt ( was indes nicht der Fall ist, mehr dazu hier: Was ist Geld? ) macht aus dieser internationalen Krise des Finanz- und Wirtschaftssystems eine weit umfassendere Krise,- eine Krise des Bewusstseins der Gesellschaft, die eine grundlegende Neuorientierung ( eine Rückbesinnung auf das, was echte Werte sind ) und eine dementsprechende Korrektur des Geldsystems not- wendig macht.

silvio_gesell
Der Geld- und  Sozial- reformer und Begründer der Freiwirtschaftslehre Silvio Gesell.
Monetarismus als Religionsersatz: Ob das, was den Akteuren in diesem Schuldgeld- getriebenen Wirtschaftssystem erstrebenswert erscheint realisiert zu werden, entscheidet heute kaum mehr eine als sinnvoll zu bezeichnende gesellschaftliche Zielsetzung, sondern vorrangig die durch die Werbeindustrie erweckbaren Bedürfnisse des "Konsumenten", die zur Verfügung stehenden Geldmittel - und vor allem aber: Die zu erwartende Gewinnspanne! Der tatsächliche Bedarf der Gesellschaft spielt in den zwanghaft- monetär getriebenen Wertschöpfungsprozessen der modernen Zivilisation inzwischen längst eine untergeordnete Rolle.

Die systembedingte Eigendynamik dieser wirtschaftlichen- und soziologischen Fehlentwicklung, die erst durch die Kenntnis der Systematik dieses Geldsystems vollständig beschrieben und korrigiert werden kann, hat nun jenen Status hervorgebracht den wir selbst zutreffend als "Überflussgesellschaft" bezeichnen. Über den tatsächlichen physischen Bedarf der Gesellschaft sind wir heute in der Tat weitestgehend hinaus.

Diese Ressourcen- verzehrende Lebensweise ist mit den verfügbaren Rohstoffen des Planeten Erde nicht in Einklang zu bringen und wird entweder gewaltsam, oder durch Veränderungen der Lebensweise beendet werden. Veränderungen, die mit dem gegenwärtigen Geld- und Finanzsystem und den damit verbundenen Machtstrukturen,- wie sich noch zeigen wird, jedoch nicht umsetzbar sind! Daher spricht leider viel für die erstgenannte 'Lösung', wie inzwischen auch immer deutlicher erkennbar wird. Ergänzend hierzu »The Story of Stuff« ( deutschsprachige Fassung ). Ein ausgezeichneter Kurzfilm über die nicht aufrecht zu erhaltenden Konsumgewohnheiten der modernen Zivilisation und dessen verheerende Folgen für Mensch und Umwelt.

Die geldsystembedingte Fokussierung auf den monetären Gewinn einer jeden Unternehmung hat die Akteure der Wirtschaft, die Politik, und auch jeden Einzelnen von uns mehr und mehr dazu verleitet über die Sinnhaftigkeit ökonomischer Prozesse vorrangig nur noch in monetären Dimensionen nachzudenken: Das Produkt generiert den Gewinn, ist nicht mehr Zweck an sich, sondern nur noch Mittel zum Zweck: Zweck zum Gewinn. Was sich "rechnet" erscheint nicht nur sinnvoll, sondern gar notwendig. Und wer gewinnt, hat Recht. Da der monetäre Gewinn flüchtig ist und stets 'erneuert' werden muß, müssen,- durch den Zinseffekt in stetig beschleunigtem Maße, wieder und wieder neue, individuelles Glück und Zufriedenheit versprechende Produkte und Dienstleistungen her, um dieses in mehrfacher Hinsicht verzehrende Wirtschaftssystem um jeden Preis am laufen zu halten. Fastfood! Sowohl in materieller, geistiger, als auch und insbesondere in emotionaler Hinsicht.

Der Mensch selbst und seine materiellen- und sozialen Bedürfnisse, um dessen Bedarfsdeckung wegen das Tauschmittel Geld und die arbeitsteilige Ökonomie einst erdacht und entwickelt wurden, erscheinen in der Eigenlogik dieses monetär getriebenen Wirtschaftssystems zunehmend als bremsende "Kostenfaktoren", die um des notwendigen Profitstrebens Willen reduziert werden müssen. Die sinnfremde Umkehrung des primären Zwecks der Ökonomie findet heute in den zweidimensionalen Denkmustern des Neoliberalismus Ausdruck, die auch die Mehrheit der Ökonomen inzwischen regelrecht verinnerlicht haben,- die der Struktur dieses Schuldgeldsystems entsprechen, und letztlich zwangsläufig aus diesem hervorgegangen sind. Eine Zwangsjacke für den Verstand! Beschränkung in eigentlichem Sinne des Wortes. Über die notwendige Beantwortung der entscheidenden Frage nach dem »Warum« in ökonomischen Prozessen, und der damit verbundenen Formulierung sinnvoller gesellschaftlicher Zielsetzungen, hat heute kaum noch jemand Zeit einen Gedanken zu 'verschwenden'. Den "Zeit ist Geld" und "Die Konkurrenz schläft nicht"...

"Menschen sind nicht Gefangene ihres Schicksals, nur Gefangene ihrer Gedanken." ( Franklin D. Roosevelt, Pan American Day, 15 April 1939 )

Diese zwanghafte und nicht hinterfragte monetäre Fixierung ist es die unserer Gesellschaft nun in beschleunigtem Maße die Fähigkeit zur Vernunft raubt, und die viele gar nicht mehr erkennen lässt das nicht das Geld diktiert, was tatsächlich machbar ist und was uns zu Wohlstand in eigentlichem Sinne verhilft, sondern die verfügbaren Ressourcen des Planeten Erde ( Stichwort "physische Ökonomie" [1] und nicht sogenannte Finanzprodukte ), eine intakte Umwelt, und schließlich die Förderung und der Schutz der kulturellen- und sozialen Errungenschaften des Menschen.

Dieses Schuldgeldsystem hat die moderne Zivilisation zu einer Masse von konkurrierenden und emotional verarmten Einzelkämpfern gemacht, die sich wie Hamster in ihrem Laufrad abstrampeln um an ein Geld zu kommen, das systembedingt bei Weitem nicht für alle reicht, nicht reichen wird, nicht reichen kann!

Trotz einer über Jahrzehnte hinweg weltweit gestiegenen Wirtschaftsleistung ist das genaue Gegenteil der Fall: die allgemeine Verschuldung [2] steigt. Ein offenkundiger(!) Widerspruch, der aufgrund der strukturellen Beschaffenheit dieses auf Verschuldung basierenden Geld- und Finanzsystems doch keiner ist.
laufrad
Das heutige Geldsystem erweist sich bei genauer Analyse der Zusammenhänge als ein sich immer schneller drehendes Laufrad für die Gesellschaft, in der jeder in der Notwendigkeit gefangen ist, seinen Mitmenschen das Kreditgeld abzujagen. Dieses Schluldgeldsystem schwächt, deformiert und zerstört soziale Werte, die für das Überleben des Einzelnen und das der Gesellschaft notwendig sind! 

[1] Das allgemein verbreitetste Missverständnis und zugleich der bemerkenswerteste wie auch schwerwiegendste Denkfehler der vorherrschenden Volkswirtschaftslehre ist: buchstäblich alle echten Werte, alles menschlich machbare und erstrebenswerte,- und damit die ökonomische- und soziale Entwicklung der gesamten Gesellschaft dem Konstrukt des heutigen Finanzsystems, und damit einer sinnlos- inflationären und mathematisch unvermeidbar destruktiven Vermehrung des Geldes unterzuordnen. Diese geistlose neoliberale Doktrin macht Geld in gänzlich unangemessener wie unverantwortlicher Weise zu eine Art Gottheit, und den einzelnen Menschen und auch ganze Nationen damit zu Sklaven des Geld- und Finanzsystems! Welche Blüten eine derartig monetär- ideologische Verblendung hervortreibt,- die man durchaus zutreffend als eine "das Bewusstsein der Gesellschaft dominierende Geldmatrix" bezeichnen kann, macht diese internationale Krise des Finanzsystems mit ihren vollkommen sinnlosen "Bailouts" in Milliarden- und Billionenhöhe zu Lasten des Gemeinwohls ganzer Völker überdeutlich.

Die heutige Weltwirtschafts- 'Ordnung' hat mit einer dem Menschen dienenden Volkswirtschaft, der "physischen Ökonomie", welche auf naturwissenschaftlichen Erkenntnissen, echten Werten und der primären Zielsetzung der Befriedigung menschlicher Bedürfnisse basiert - inzwischen fast nichts mehr gemein!

Es ist für jeden einsichtig und nachvollziehbar das wir selbstverständlich nicht vom Geld und von dessen Vermehrung leben, sondern de facto ausschließlich von dem, was der Planet Erde in der Lage ist an natürlichen Ressourcen auf Dauer zu 'liefern', und von dem, was der Mensch Kraft notwendiger technischer Innovationen unter Einsatz des gesunden Menschenverstandes im Interesse des Gemeinwohls daraus macht. Der Begriff "Wirtschaftswachstum" ist in diesem Zusammenhang indes missverständlich und generell nicht zutreffend. Eine ressourcenbasierte und durch technische Innovationen getragene Ökonomie ist keine Verbrauchs- Ökonomie sondern ein ( natürlichen Prozessen analoger ) Transformationsprozess, der natürliche Ressourcen in stetig effizienter werdendem Maße in ein geschossenes System ( geschlossene Produktionskreisläufe ) überführt. Das gegenwärtige Wirtschaftssystem transformiert die Ressourcen der Erde in einer immer schneller werdenden Abfolge in wachsende Müllberge. Wir entziehen uns in beschleunigtem Maße unsere Lebensgrundlagen!
          
Ein Geldsystem das aus Sicht einer echten Volkswirtschaft,- einer ressourcenbasierten Ökonomie Sinn macht, kann(!) nicht mehr als das Mittel zur Umsetzung sinnvoller Ziele in einer arbeitsteiligen Gesellschaft sein: Geld als neutrales "Mittel zum Zweck" in einer dem Einzelnen und dem Gemeinwohl dienenden Funktion. Die Gegenwart verkehrt diesen in physischer Hinsicht korrekten und aus soziologischer Sicht sinngebenden Ansatz in grotesker Weise ins Gegenteil! Mehr zu den Grundzügen der physischen Ökonomie hier: "Wirtschaftlicher Wert vs. Geld". Ein 17 min. Ausschnitt aus einem Vortrag mit dem US- Politiker und Ökonom Lyndon LaRouche. Ergänzend hierzu: "Zeitgeist Addendum" - Einer der wertvollsten Filme dieser Tage.

[2] Die Gesamtverschuldung aller Nationen belief sich bereits vor Ausbruch der gegenwärtigen Weltfinanz- und Wirtschaftskrise auf über 400 Billionen US- Dollar. Diese Summe entspricht in etwa dem siebenfachen jährlichen Bruttoinlandsprodukt ( BIP ) aller(!) Volkswirtschaften der Erde. ( Quelle: »Der Geist des Geldes«. Ein Dokumentarfilm von Yorick Niess aus dem Jahr 2007 ).Siehe hierzu auch: "World debt comparison". Diese als Weltkarte gestaltete interaktive Weltschuldenuhr zeigt,- wenn auch in absoluten Zahlen aufgrund unterschiedlicher Berechnungsgrundlagen abweichend von den Erhebungen aus der Dokumentation "Der Geist des Geldes", die permanent steigende Gesamtverschuldung der Nationen von 2000 bis 2012.

"Die ökonomische Anarchie der heutigen kapitalistischen Gesellschaft ist meiner Meinung nach die eigentliche Ursache des Übels. Vor uns sehen wir eine riesige Gemeinschaft von Erzeugern, deren Mitglieder unaufhörlich bestrebt sind, einander die Früchte ihrer kollektiven Arbeit zu berauben - nicht mit Gewalt, aber im Allgemeinen in getreuer Einhaltung der gesetzlich feststehenden Regeln. [...]. Die Produktion ist für den Profit da - nicht für den Bedarf. Es gibt keine Vorsorge dafür, daß all jene, die fähig und bereit sind, zu arbeiten, immer Arbeit finden können. Es gibt fast immer ein "Heer von Arbeitslosen". Der Arbeiter lebt dauernd in der Angst, seinen Job zu verlieren. Da arbeitslose und schlecht bezahlte Arbeiter keinen profitablen Markt darstellen, ist die Warenproduktion beschränkt und große Not ist die Folge. Technologischer Fortschritt führt häufig zu mehr Arbeitslosigkeit statt zu einem Milderung der Last der Arbeit für alle.

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Albert Einstein
( 1879 - 1955 )
Das Gewinnmotiv ist in Verbindung mit der Konkurrenz zwischen den Kapitalisten für Instabilität in der Akkumulation und Verwendung des Kapitals verantwortlich und dies bedeutet zunehmende Depressionen. Unbegrenzte Konkurrenz führt zu einer riesigen Verschwendung von Arbeit und zu dieser Lähmung des sozialen Bewußtseins von Individuen, die ich zuvor erwähnt habe. Diese Lähmung der Einzelnen halte ich für das größte Übel des Kapitalismus. Unser ganzes Bildungssystem leidet darunter. Dem Studenten wird ein übertriebenes Konkurrenzstreben eingetrichtert und er wird dazu ausgebildet, raffgierigen Erfolg als Vorbereitung für seine zukünftige Karriere anzusehen." ( Albert Einsteins Kritik am kapitalistischen System ) Quellen: hier und hier. Zur Freiwirtschaftslehre Silvio Gesells sagte Albert Einstein ( Aus "Mein Weltbild" ):

"Ich erfreue mich an dem glänzenden Stil von Silvio Gesell. [...] Die Schaffung eines Geldes, das sich nicht horten läßt*, würde zur Bildung von Eigentum in anderer, in wesentlicherer Form führen." Quelle

*Informationen zum umlaufgesicherten Geldsystem Silvio Gesells finden Sie in einer kurzen Abhandlung von Prof. Dr. Wolfgang Berger: "Geld muss fließen". Herr Wolfgang Berger ist Vorsitzender der INWO Deutschland. "INWO" steht für "Initiative für natürliche Wirtschaftsordnung".

Monetarismus ist ein ( verdecktes ) Machtinstrument
Wir kennen alle den Ausspruch "Geld regiert die Welt". Und wir wissen alle das wir Geld als Tauschmittel in einer arbeitsteiligen Gesellschaft so dringend brauchen, wie die Luft zum atmen. Aus zuvor dargelegtem wird ersichtlich, dass dieses Geldsystem beinahe unmerklich im Verlaufe von einigen Jahrzehnten eine hierarchische Gesellschaft erzeugt, deren sich stetig verfestigende private Machtstrukturen das soziale Gefüge der Gesellschaft schließlich grundlegend verändert. Ein derartiges Machtgefüge entspricht in seiner Beschaffenheit dem feudaler Herrschaftssysteme, und widerspricht damit dem rechtsstaatlicher Prinzipien ( Gewaltenteilung ) in einer Demokratie diametral! Das folgende Zitat von Jean - Jacques Rousseau beschreibt diese für feudalherrschaftliche Systeme als typisch zu bezeichnende Machtstruktur.

"Das Geld, das man besitzt, ist das Instrument der Freiheit, dasjenige, dem man nachjagt, das Instrument der Knechtschaft." Aus: Bekenntnisse, Band II. Quelle

Wie ein Rückblick in die Geschichte zeigt, wurde Geld bis zum heutigen Tage tatsächlich nur sehr selten als das verwendet wozu es einst erdacht war, nämlich als neutrales ( zinsfreies ) Tauschmittel. Der Grund hierfür ist vorrangig in der hierarchischen Struktur menschlicher Gesellschaften zu sehen und erklärt sich so im Grunde fast von selbst: Geldsysteme wurden in der Geschichte der Menschheit naheliegenderweise nicht vom einfachen Volk und in dessen Interesse implementiert, sondern,- wie könnte es auch anders sein, von einer nach Machterhalt und Reichtum strebenden elitären Oberschicht. Es handelt sich bei der gegenwärtigen Geldproblematik also keineswegs um ein neuartiges Phänomen, sondern buchstäblich um einen "alten Hut"!

Es sollte niemanden überraschen das die Macht, die dem Geld als universelles Mittel zum Zweck stets anhaftet, unwiderstehlich zu Missbrauch verführt und in der Vergangenheit sehr oft von Herrschern oder elitären Gruppen zur Durchsetzung ihrer egoistisch motivierten Interessen missbraucht wurde. Die vielleicht bekannteste Epoche grenzüberschreitender monetärer Macht findet sich im Hochmittelalter, als der elitäre Orden der Tempelritter ein international verzweigtes Finanzsystem schufen, das in seiner Dominanz beinahe mit der der heutigen Wallstreet verglichen werden kann.

Die monopolistische Geldmacht der Templer erstreckte sich seinerzeit über ganz Europa und den Nahen Osten. Kein König, kein Fürst und kein Abt kam bald mehr ohne das Geld des Templer aus, die schließlich auch den gesamten Berufsstand der Kaufleute unter ihre Kontrolle brachten. (...)

Das endgültige Ende der monetären Vorherrschaft der Templer kam am 13 Oktober 1307,  als die Großmeister des Ordens auf Weisung des französischen Königs Philipp den IV verhaftet wurden und die Organisation der "Global Player" damit zerschlug!

Wer sich eingehend mit der Geschichte monetärer Machtausübung beschäftigen möchte findet hier entsprechende Informationen: "Geld ( regiert ) ruiniert die Welt - Eine kritische Kulturgeschichte des Geldes" von Jörgen Bastian.
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Das Siegel des Templerordens,
der transnationalen
 Hochfinanz des Mittelalters.

"[...] Die zugrunde liegende Abfolge "Kreditbedarf - Verschuldung und Enteignung" zieht sich wie ein roter Faden, wie ein Thema mit Variationen durch einige Tausend Jahre Geldgeschichte [...]" Prof. Dr. Bernd Senf aus "Bankgeheimnis Geldschöpfung".

Betrachtet man das Thema »Macht und Geld« in diesem Kontext, also im Rahmen geschichtlicher Epochen und aus der Zeit elitärer Herrschaftssysteme, - und so muß(!) die heutige Geldproblematik betrachtet werden um zu sinnvollen Rückschlüssen in der gegenwärtigen Krise kommen zu können, so ist es nur allzu naheliegend das der Missbrauch des Geldes den Lauf der Geschichte auch heute in entscheidender Weise beeinflusst und prägt. Denn wie zuvor dargelegt ist auch das heutige Geldsystem kein neutrales Tauschmittelsystem, sondern ein Schuld- Geldsystem, ein Macht- Instrument, dessen strukturelle Beschaffenheit aus eben dieser Zeit feudaler Herrschaftssysteme stammt! Schwerwiegenste systemische Fehler, die den Bevölkerungen und auch der Mehrheit ihrer Politiker bis zum heutigen Tage weitestgehend verborgen gebliebenen sind und entsprechend nicht korrigiert wurden, und dessen Folgewirkungen nun immer erkennbarer mit dieser elitären Herrschaftsform korrelieren!

Aus eben diesem Grunde in der Verfassung der Vereinigten Staaten von Amerika festgelegt, dass ausschließlich die demokratisch legitimierten Volksvertreter des Kongresses befugt sind zu veranlassen Geld zu "schöpfen" ( herstellen zu lassen ) und schuldfrei ( nicht durch Verleihen ) in Umlauf zu bringen. Quelle: Die Verfassung der Vereinigten Staaten von Amerika vom 17. September 1787. Artikel 1, Abschnitt 8.

Wie die Entstehungsgeschichte der vermeintlich staatlichen US- Zentralbank "Federal Reserve System" jedoch aufzeigt, befindet sich die Kontrolle über das Geldsystem auch in den Vereinigten Staaten,- und damit inzwischen weitestgehend global, seit knapp 100 Jahren in privater Hand! Gleich mehr hierzu und zum Thema "Geldschöpfung".

"[...] ... wir haben eine monopolistische Geldordnung, wo die Zentralbanken über ihre Zinspolitik Konjungturpolitik betreiben. [...] ... wir sind erpressbar geworden [...] ... unterm Strich führt das dazu, dass die bürgerliche Gesellschaft in ihren Fundamenten zerstört wird!" Frank Schäffler, FDP, im Interview mit Michael Mross für MMnews. Das 10 minütige Interview mit Frank Schäffler können Sie sich hier ansehen ( online- Video )

Die folgende Grafik des Wirtschaftsanalytikers Helmut Creutz macht deutlich welch enormes Konfliktpotential dieses destruktive Schuldgeldsystem letztlich birgt. Dieses Geldsystem verhindert und löst keine Probleme, es treibt sie systematisch hervor. Mathematisch belegbar und an den sozialen Verwerfungen in der ( Welt- ) Gesellschaft immer deutlicher erkennbar. Dem Glaubensbekenntnis, dass der Neoliberalismus den bestmöglichen Nutzen der Ressourcen für alle ermögliche, ist mit der Aufdeckung der systemimmanenten Fehler dieses Schuldgeldsystems nun spätestens jetzt jede Argumentationsgrundlage entzogen!

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Grafik aus der Publikation: "Wirtschaftliche Triebkräfte von Rüstung und Krieg". Hier das Original der Grafik von Helmut Creutz.

Das kapitalistische System - der Monetarismus, stellt sowohl aus ökonomischer- als auch aus soziologischer Sicht eine Absurdität dar. Es erhebt Geld zum höchsten Gut und verzehrt echte Werte, bis es sich hierdurch schließlich selbst zerstört und totalitären Systemen den Weg ebnet. Die obige Grafik von Helmut Creutz zeigt dies und die Gegenwart ( wie auch die Vergangenheit ) muß als Bestätigung hierfür ( jetzt! ) erkannt werden.

"Wenn der Friede die Frucht der Gerechtigkeit ist, dann ist der Konflikt, die kriegerische Auseinandersetzung, die Frucht der Ungerechtigkeit. Tatsächlich waren fast alle Kriege der letzten Jahrhunderte Wirtschaftskriege." ( Adolf Paster, Gründer der INWO Österreich und Präsident der Hifa- Austria. Quelle: "Die Zukunft beginnt jetzt", in der Zeitschrift "Der Dritte Weg" 7/92.

Die Geldschöpfung, der Verschuldungs- und der Wachstumszwang
Wie aus dem folgenden Zitat des ehemaligen belgischen Zentralbankers Bernard Lietaer hervorgeht und sich im Verlaufe dieser Beschreibung mehrmals bestätigen wird, entsteht Geld immer dann, wenn eine Bank einen Kredit vergibt. Diese Beschreibung erscheint zunächst merkwürdig und unverständlich, trifft jedoch den Kern. Denn Banken schöpfen Geld aus dem 'Nichts'! Bernard Lietaer:

"Während Wirtschaftslehrbücher behaupten, dass Menschen und Firmen um Marktanteile und Ressourcen ringen, behaupte ich, dass sie in Wirklichkeit um Geld kämpfen – sie gebrauchen die Märkte und Ressourcen dafür. Die Gier und Furcht vor Mangel wird ständig aufrecht erhalten und verstärkt durch die Art Geld, die wir benützen.

Wir können zum Beispiel mehr als genug Essen produzieren um alle satt zu machen und es ist definitiv genug Arbeit auf der Welt da für alle, aber es ist ganz klar nicht genug Geld auf der Erde um für das alles zu bezahlen. Es ist ein Fakt, dass Zentralbanken dafür da sind diesen Mangel zu kreieren und aufrecht zu erhalten. Geld wird geschaffen, wenn es die Banken verleihen.
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Bernard Lietaer

Wenn eine Bank dich mit einer 100.000 $ Hypothek versorgt, dann wird nur der Kreditbetrag geschaffen. Die Bank erwartet, dass du 200.000 $ über die nächsten 20 Jahre zurückbezahlst, aber sie schafft nicht die zweiten 100.000 $,- die Zinsen. Die Bank schickt dich anstatt dessen in die harte Welt hinaus, um gegen jeden zu kämpfen, um diese zweiten 100.000 $ aufzubringen." ( Quellen: An interview with Bernard Lietaer by Sarah van Gelder, in "YES!, A journal of positive futures." »http://www.transaction.net/press/interviews/lietaer0497.html«. Eine deutsch übersetzte Fassung dieses Interviews finden Sie hier: »http://www.connection.de/magazintexte/spirit/gier-knappheit.html«. Siehe auch »Beyond greed and scarcity - by Bernard Lietaer«

Es gilt hier drei Arten der "Geldschöpfung" zu unterscheiden:

1. Geldschöpfung durch Zentralbanken = Die Herstellung von "Banknoten", dem gesetzlichen Zahlungsmittel eines Landes / Währungsraums ( Papiergeld ). 

2. Geldschöpfung durch Geschäftsbanken = Die Schöpfung von sogenanntem "Giralgeld" ( Buchgeld ).

3. Geldschöpfung durch den Staat ( in Deutschland ) = Die Herstellung von Münzgeld. Das Münzgeld soll hier kein Thema sein, da das Münzgeld vom Volumen her für die wirtschaftliche Entwicklung heute nahezu irrelevant ist.
Die Geldschöpfung der Zentralbanken
Da Geld nicht mehr wie in der Vergangenheit durch Edelmetalle wie Gold und Silber gedeckt ist, haben Zentralbanken heute die Möglichkeit Liquidität ( Papiergeld ) praktisch in beliebigen Mengen aus dem 'Nichts' zu schöpfen. Der Vorgang der Geldschöpfung der Zentralbank besteht darin das gesetzliche Zahlungsmittel eines Landes / Währungsraumes herzustellen, und für Zins ( "Leitzins" ) an das Bankensystem weiter zu leiten. Neben einigen weiteren Aufgaben ist die Zentralbank außerdem dafür zuständig die umlaufende Geldmenge zu kontrollieren und zu regulieren. Da das gesetzliche Zahlungsmittel ein Gemeingut ist, und es sich bei der Herstellung und Inumlaufbringung des Geldes dementsprechend um hoheitliche Aufgaben handelt, sollte man als selbstverständlich voraussetzen können das die Zentralbank eines Landes eine Institution des Staates ist und sich somit im Eigentum und in der Kontrolle der öffentlichen Hand befindet.

Foto : IWF, 2002
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Der Ex- Chef des Federal Reserve Systems, Alan Greenspan, hat in seiner 'Amtszeit' die Geldmenge M3 extrem ausgeweitet und so auch die Immobilienblase zu verantworten, die die heutige Finanz- und Wirtschaftskrise letztlich auslöste. Sein Nachfolger, Ben Bernanke, setzt die zügellose inflationäre* Dollarflut fort ...

Nach Recherchen u.A. von Prof. Bernd Senf befanden und befinden sich jedoch noch heute etliche Zentralbanken in Europa im Besitz oder im Teilbesitz privater Anteilseigner! Wie Prof. Eckhard Grimmel im Jahr 2000 nachwies, war auch der »Rechtsstatus der Deutschen Bundesbank« seinerzeit nicht eindeutig zu klären.

Was die international bei Weitem einflussreichste Zentralbank betrifft, die amerikanische "FED" ( Federal Reserve System ), die neben der nationalen Währung für die USA mit dem Dollar auch die Weltleitwährung stellt, ist eindeutig nachgewiesen, dass diese Zentralbank von ihrer Gründung an eine private Zentralbank ist. Inzwischen ist hierzu auch ein ( irreführender ) Artikel auf der ARD-Webseite »http://www.boerse.ard.de« erschienen: »Die Hüter des Dollar« von Bettina Seidl.

Das private Bankiers nicht vorrangig die Interessen des Gemeinwohls im Sinn haben, sondern vor allem ihre eigenen, sollte allgemein bekannt sein. Der Ex- Chef der "FED", Alan Greenspan, in einem »Interview der PBS« vom 18.09.2007 zum rechtlichen Status der Federal Reserve: "Nun gut, lassen Sie uns festhalten. Die Federal Reserve ist eine unabhängige Einrichtung. Das bedeutet im Grunde, dass es keine Regierungsbehörde gibt, die Handlungen von uns ( der FED ) überstimmen kann. Solange diese Regelung gilt, und es hat nicht den Anschein, dass die Regierung oder der Kongress, oder sonst wer, verlangen, dass wir Dinge tun, die wir als nicht in unserem Sinne erachten. Somit ist uns das Verhältnis zur Regierung, um ehrlich zu sein, egal. [...]"
   
( *Hohe Inflation = massive Ausweitung der Geldmenge = hohe Geldentwertung = erheblicher Verlust der Kaufkraft der Währung. Siehe auch: »Dollar setzt Talfahrt unvermindert fort« und »Der Dollar wird weiter einbrechen« )

Die Ausführungen Alan Greenspans zum gesellschaftlichen Status der "FED" sollten in ihrer Konsequenz erkannt und verstanden werden: Die Aktivitäten dieser ( und anderer Zentralbanken ) unterliegt weder der Kontrolle der Regierung, noch der des Parlamentes und seiner gewählten Volksvertreter, nicht der einer per Verfassung legitimierten staatlichen Kontrollinstanz, geschweige denn, der öffentlichen Kontrolle des "Souveräns",- des Volkes! Das nicht hinterfragte Postulat der "Unabhängigkeit" der Zentralbanken in der westlichen Welt entpuppt sich bei genauerer Betrachtung als unhaltbare Autonomie mit diktatorischer Monopolstellung!

Ron Paul, US- Kongressabgeordneter und scharfer Kritiker der Federal Reserve: "[...] Sie ( die Federal Reserve ) ist eine unmoralische Institution, weil wir dieser heimlichtuerischen Einrichtung die Befugnis* gegeben haben, Geld aus dem 'Nichts' zu erschaffen - und wenn Sie oder ich so etwas täten, würde man uns als Geldfälscher brandmarken - so, warum also haben wir dieses Falschgeld legalisiert? [...] ... die Federal Reserve ist eine Kreatur, die Werte vernichtet. Seit diese Einrichtung existiert, hat der Dollar etwa 97% seiner Kaufkraft verloren. Sie ( die Menschen ) werden dazu ermuntert zu sparen, doch wozu sparen, wenn der Dollar seinen Wert verliert? Das ist wahrlich keine Ermunterung."

Quelle: Die Webside des Abgeordneten Ron Paul- "Abolish the Fed - Ron Paul on CNBC". Congressman Paul explains why we should abolish the Federal Reserve. He was interviewed yesterday on CNBC's Kudlow & Company. Watch Video: Congressman Ron Paul, CNBC debate with Faiz Shakir, March 20, 2008.

*Ron Paul spricht hier den "Federal Reserve Act" an, durch den das hoheitliche Privileg der Geldschöpfung in den Vereinigten Staaten im Jahre 1913 in die Hand eines Zusammenschlusses privater Großbanken gegeben wurde. Von diesem Zeitpunkt an muß sich der US- Staat Gelder über verzinste Kredite von privaten Bank leihen. Als Sicherung für diese an den Staat vergebenen Kredite übereignet die Regierung diesen Privatbanken seit nunmehr 98 Jahren "Staatsobligationen", Schuldverschreibungen! Hier der Stand der Verschuldung der USA im Jahre 2008.

Prof. Dr. Bernd Senf beschreibt den Vorgang der Übereignung der Geldschöpfung durch den Kongress im Jahre 1913 im oben erwähnten Interview mit Nicolas Hofer. Eine ebenso eindrucksvolle wie aufschlussreiche Rede von Ron Paul vor dem US- Repräsentantenhaus vom 15.02.2006 finden Sie hier und hier: "Das Ende der Dollar- Hegemonie" ( deutschsprachige Fassung ). 
Foto : United States Congress
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Ron Paul, rep. Kongress- abgeordneter und scharfer Kritiker des privaten Federal Reserve Systems.


Auszüge aus Louis T. McFadden's Rede im US- Repräsentantenhaus am 10. Juni 1932: "[...] Herr Vorsitzender, wir haben in diesem Land eine der korruptesten Institutionen, die die Welt je gesehen hat.

Foto : Bain News Service
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Louis T. McFadden
( 1876 - 1936 )
Ich beziehe mich auf den Federal Reserve Vorstand und die Federal Reserve Banken. Der Federal Reserve Vorstand, eine Vorstands- Regierung, hat die Regierung der Vereinigten Staaten und das Volk der Vereinigten Staaten um genug Geld betrogen, um die Staatsschulden bezahlen zu können.
Die Plünderungen und die Ungerechtigkeiten des Federal Reserve Vorstands und die Aktivitäten der Federal Reserve Banken haben dieses Land gemeinsam genug Geld gekostet, um die Staatsschulden mehrfach bezahlen zu können. [...]

Einige Menschen denken, dass die Federal Reserve Banken Institutionen der US- Regierung sind. Es sind aber private Monopole, die das Volk dieser vereinigten Staaten ausbeuten; in ihrem eigenen Interesse und dem ihrer ausländischen Kunden, im Interesse von Spekulanten im In- und Ausland, im Interesse von reichen räuberischen Geldverleihern. [...]

Jede Anstrengung wurde vom Federal Reserve Vorstand unternommen, um seine Macht zu verbergen, aber die Wahrheit ist, dass die FED die Regierungsgewalt der Vereinigten Staaten an sich gerissen hat. [...]"

Rep. Louis McFadden, June 10, 1932. Congressional Record, 72nd Congress, 1st session, page 12595 - 12603. McFadden was the president of the Pennsylvania Banker's Association ( 1914 - 15 ) and president of the First National Bank of Canton, Pennsylvania ( 1916 - 25 ). He had been Chairman of the House Banking and Currency Committee for over 10 years when he made this speech denouncing the Federal Reserve System. Quellen: "Teach Peace Moment: Senator Louis T. McFadden on the Federal Reserve Corporation" und "Louis T. McFadden : An American Hero" von Richard C. Cook ( Atlantic Free Press ) und hier und hier. Weitere Zitate finden Sie auf der Seite "Die FED".

Ergänzend hierzu: "Wer sind die Herren der ( Geld- ) Schöpfung?" Fragen von Abgeordneten im Britischen Parlament an den Schatzkanzler ( = Finanzminister ). Quelle: Parliamentary Debates, Fifth Series – Vol. 371, 710, House of Commons, 6. Mai 1941. Übersetzt von Prof. Dr. Bernd Senf, September 2009. Hier der englische Originaltext.

Der Aktualitätsbezug des folgenden Zitats des 3. Präsidenten der USA., Thomas Jefferson, macht heute für alle erkennbar das prophetische Gaben in Bezug auf die Kontrolle des Geldsystems nicht erforderlich waren um die Zukunft der amerikanischen Bevölkerung vorhersagen zu können. Wenn das Volk nicht mehr zahlen kann, wird es in seinem Land(!) kurzerhand enteignet und auf die Strasse gesetzt!

"[...] Wenn die amerikanische Bevölkerung jemals Privatbanken erlaubt, unsere Währung zu kontrollieren, zuerst durch Inflation, dann durch Deflation, werden die Banken und die Konzerne, die sich entwickeln werden, die Leute all ihres Eigentums berauben und ihre Kinder werden obdachlos in dem Kontinent erwachen, den ihre Väter eroberten. Die Zuweisung von Macht sollte von den Banken genommen und wieder auf die Bevölkerung übertragen werden, der sie eigentlich gehört." ( Thomas Jefferson, dritter Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, 1743 - 1826 ) Quelle: Die Homepage von Dr. Walter E. Williams, Wirtschaftswissenschaftler an der George Mason University.

Foto von Dorothea Lange
grosse_depression_1929
Die große Depression im Jahre 1929.
Der Auslöser war damals eine schwere
Krise des Geld- und Finanzsystems.
Foto von David Shankbone
zeltlager_sacramento
Einer der vielen Obdachlosen in den USA im Jahre
2009. Die Geschichte wiederholt sich. Der Auslöser
ist wieder eine Systemkrise des Finanzsystems.

"Unser Geld bedingt den Kapitalismus, den Zins, die Massenarmut, die Revolte und schließlich den Bürgerkrieg, der zur Barbarei zurückführt. [...] Wer es vorzieht, seinen eigenen Kopf etwas anzustrengen statt fremde Köpfe einzuschalten, der studiere des Geldwesen." ( Silvio Gesell ) Quelle:  Silvio Gesell, "Geld oder Krieg" ( 1912 ), in: Gesammelte Werke Band 7, S. 170.

Der gegenwärtige rechtliche Status vieler Zentralbanken in der westlichen Welt ist mit einer demokratischen Gesellschaftsordnung ( Stichworte: Gewaltenteilung, Rechtsstaatlichkeit ) nicht zu vereinbaren. Ferner stellt die hoheitliche Kontrolle über die eigene Währung ein grundlegender Bestandteil der staatlichen Souveränität dar! Die folgenden Zitate von US- Präsident Abraham Lincoln und William Lyon Mackenzie King, ehemaliger Premierminister von Kanada, der die Bank von Kanada im Jahre 1938 verstaatlichte, bringen diese Sachverhalte in aller notwendigen Klarheit zum Ausdruck.

"Das Privileg, sein eigenes Geld zu schöpfen und in Umlauf zu bringen, ist das höchste Alleinrecht des Staates und seine größte kreative Möglichkeit. Die Menschen erhalten damit eine Währung, die so sicher ist wie die Macht des Staates. Anstatt die Menschen zu beherrschen, wird es zum Diener der Menschheit. Die Demokratie wird dadurch stärker als die Geldmacht." ( Abraham Lincoln ) Quelle: Monetary Policy, Senate document 23, Page 91. 1865. Siehe auch: National economy and the banking system of the United States by Robert L. Owen, former chairman, Committee on banking and currency, United States Senate. Published 1939 by United States Govt. print. off. in Washington. Und: The CONQUEST  OF  POVERTY by Gerald Grattan McGeer, 1935.

"Bis die Geldschöpfung wieder der Regierung obliegt und als ihre deutlichste und heiligste Verantwortung anerkannt wird, ist alles Gerede über Souveränität des Parlaments und Demokratie leer und aussichtslos … Sobald eine Nation diesen Einfluss abtritt, ist es gleich, wer ihre Gesetze schreibt … Zinswucher, sobald wirksam, zerstört jede Nation." ( William Lyon Mackenzie King ) Quelle: The Federal Reserve Abolition Act by Stephen Lendman, und Funding Public Health Care With a Publicly Owned Bank : How Canada Did It by Ellen Brown, "The Huffington Post", Januar 2010.

Die Staatsverschuldung am Beispiel Deutschlands
Es ist nicht nachvollziehbar warum auch die Bundesrepublik Deutschland von ihrer Gründung an öffentliche Ausgaben ( neben Einnahmen über Steuern und Abgaben ) über verzinste Kredite quasi fremdfinanziert hat. Man muß sich bewusst machen wie sich die Situation tatsächlich darstellt: Selbst wenn sich die Deutsche Bundesbank seit Gründung der Bundesrepublik tatsächlich im Alleinbesitz der öffentlichen Hand befindet, muss sich der deutsche Staat seit 60 Jahren permanent verschulden, da die Deutsche Bundesbank das gesetzliche Zahlungsmittel, also die Banknoten des Staates,- und damit die Banknoten des Volkes, des "Souveräns"* in einer demokratischen Gesellschaft, ausschließlich nur über den Umweg des Bankensektors in Umlauf bringt! *Artikel 20 GG Abs.2 "Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus ..."

Der deutsche Staat verschuldet sich also seit Gründung der Bundesrepublik mit seiner eigenen Währung*, indem er sich sein Geld über verzinste Kredite von privaten Geschäftsbanken leiht, und sich so selbst und damit die Bürgerin und Bürger in eine systembedingt immer weiter anwachsende Verschuldung treibt! Das dieser doch 'erstaunliche' Sachverhalt meines Wissens bis dato noch in keiner öffentlichen Diskussion oder in der Presse thematisiert wurde, ist bemerkenswert. Ich erinnere hier an die Problematik der "Pressefreiheit", siehe oben.
( *als auch über "Staatsanleihen" und internationale "Kapitalmärkte", Stichwort: Auslandsverschuldung )

"[...] Entscheidend ist also, dass es sich beim Währungsamt um eine staatliche Behörde ( = Amt ) handeln muss, die allen Bürgern des Staates dient, nicht jedoch, wie die heutige Zentralbank, ausschließlich den privaten Geschäftsbanken, welche das Geld nur gegen Zins und Zinseszins an Produzenten, Konsumenten und Staatsorgane(!) verleihen und deshalb absurder Weise insgesamt mehr Geld zurückverlangen*, als sie jemals ausgeliehen haben. [...]" ( Siehe unten:*Der Verschuldungszwang ) Aus: »Das Geldwesen muss verstaatlicht werden! - Anmerkungen zum Freigeld von Silvio Gesell« von Prof. Eckhard Grimmel.


Trailer zum Vortrag: "Geld aus dem Nichts. Die unentdeckten Geheimnisse der Banken". Den vollständigen Vortrag von Jürgen Vierheller können Sie sich hier ansehen.

In diesem Zusammenhang muß folgendes ergänzend erwähnt werden: Jedem Unternehmer ist klar das er gewinnbringend wirtschaften muß ( in diesem Wirtschaftssystem, andere Modelle sind denkbar und bereits entwickelt(!) - Link Juni 2012 hinzugefügt ) wenn sein Unternehmen langfristig bestehen soll. Dadurch das der Staat öffentliche Investitionen von Anbeginn zu einem immer größer werdenden Teil über verzinste Kredite fremdfinanziert hat, hat er sich damit selbst zu einem Wirtschaftsteilnehmer,- zu einem Unternehmen gemacht, das, wenn es nicht in die Verschuldung geraten will, in diesem Geldsystem natürlich ebenfalls fortlaufend in ausreichendem Maße gewinnbringend wirtschaften muß, um die durch den Zins- und Zinseszins in die Höhe treibenden Schuldenlasten an die Gläubiger zurückzahlen zu können.

Foto von Eric Chan
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Das Euro- Symbol.
Im Hintergrund der Eurotower
in Frankfurt am Main.
Da der Staat jedoch keine Firma ist ( nicht sein kann und nicht sein soll ), die durch die Produktion von Waren oder durch die Entwicklung und Vermarktung von Dienstleistungen permanent Gewinne erwirtschaften kann ( es sei denn, es sind einträgliche Bodenschätze in hinreichendem Maße vorhanden ), muß diese unsinnige Art der Finanzierung öffentlicher Ausgaben über verzinste Kredite zwangsläufig in eine stetig anwachsende Verschuldung,- und damit in eine immer größer werdende Abhängigkeit zu privaten nationalen- und internationalen Kapitalgebern führen!

Hier die »Staatsverschuldung Deutschlands« von 1948 - 2008. Der gegenwärtige Stand der Staatsverschuldung liegt bei ca.1,7 Billionen Euro ( Mai 2010 ).

Da dieses Geldsystem zudem, wie zuvor dargelegt, auf Verschuldung basiert, ist der seit Jahrzehnten propagierte Abbau der Staatsverschuldung nicht mehr, als eine Illusion. Dieser Schuldenberg kann systembedingt nicht getilgt werden!  Es ist also buchstäblich sinnlos die Staatsausgaben zum Zwecke der Schuldentilgung weiter kürzen zu wollen. Das einzige was hierdurch erreicht wird, ist, dass die ohnehin schon erheblichen sozialen Defizite im Lande noch weiter anwachsen werden.

Ohne grundlegende systemische- und rechtliche Veränderungen des heutigen Geld- und Finanzsystems wird die Staatsverschuldung Deutschlands, so wie in der Vergangenheit auch, aus einfachen mathematischen Gründen immer weiter ansteigen ...

Joseph Huber, Prof. für Wirtschafts- und Umweltsoziologie an der Martin- Luther- Universität Halle- Wittenberg und James Robertson, ehemaliger Direktor des Forschungsinstitutes der Britischen Banken und Politikberater fordern in einem Beitrag der "Zeitschrift für Sozialökonomie", Ausgabe April 2009: "Die Geldschöpfung muß vollständig in öffentliche Hand gebracht werden, in dem die Giralgeldschöpfung der Geschäftsbanken ( siehe unten ) unterbunden wird, und der Staat seine eigene Währung nicht weiterhin über Kredite, sondern direkt und zinslos von der Zentralbank erhält". »Geldschöpfung in öffentlicher Hand« Einen weiteren Artikel zur Thematik Geldschöpfung und Zentralbanken finden Sie hier »Bankgeheimnis Geldschöpfung« von Prof. Dr. Bernd Senf. Weitere Artikel zum Thema finden Sie hier und hier.

Die Geldschöpfung der Geschäftsbanken
Der Bevölkerung ist zudem bis zum heutigen Tage verborgen geblieben, dass auch Geschäftsbanken Geld buchstäblich aus dem 'Nichts' schöpfen können! Als Grundlage hierfür genügt diesen eine Mindesteinlage an Bargeld ( "Banknoten" ), die die Geschäftbanken, wie zuvor beschrieben, von der Zentralbank für Zins erhalten. Auf diesem Sockelbetrag an Bargeld können Geschäftsbanken nun sogar ein Vielfaches ( Faktor 10 bis 40!*) an sogenanntem "Giralgeld" schöpfen. Giralgeld ist Buchgeld, also Geld das durch eine bloße buchhalterische Eintragung 'entsteht'.

(*Siehe "Mindestreserven" auf der Webseite der Deutschen Bundesbank und hier )

Dieses "Giralgeld" ist nur durch den Sockelbetrag an Bargeld der Zentralbank gedeckt, den die Geschäftsbank als Sicherung für dieses autonom geschöpfte Geld im eigenen Hause ( plus einer kleinen Reserve für Bar- Auszahlungen in den Filialen ) vorhalten muß. 
 
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Manchmal sagt ein Bild mehr als Worte

Wie aus dem obigen Zitat von Bernard Lietaer hervorgeht, wird Geld in dem Moment geschöpft, wenn Banken Kredite vergeben.

Dieses 'Geld' ist im Falle der Kreditvergabe von Geschäftbanken eben dieses per Tastatureingabe de facto aus dem 'Nichts' erzeugte digitale "Giralgeld". Giralgeld ist: Das was Ihnen Ihr online- Konto anzeigt, wenn Sie sich bei Ihrer Bank via Internet "einloggen". Sie sehen am Bildschirm nur Zahlen, keine Münzen oder Banknoten. Diese Zahlen sind "Giralgeld". 'Geld' das tatsächlich nur in digitaler Form 'existiert', also in Form von Zahlen im Computer Ihrer Bank! Giralgeld stellt lediglich ein "Anspruch auf Bargeld" dar, welches die Geschäftsbanken, wie zuvor beschrieben, in geringen Mengen in ihren Filialen für Bar- Auszahlungen vorhalten.

Es handelt sich bei der digitalen Giralgeldschöpfung privater Kreditinstitute* also um das Privileg, auf der Grundlage eines geringen Betrages tatsächlich vorhandener Banknoten in erheblichem Umfang eigenmächtig Geld aus dem 'Nichts' zu erzeugen, welches vom Staat jedoch bemerkenswerterweise als gesetzliches Zahlungsmittel anerkennt wird! Ein Buchhaltungstrick der besonderen Art und mit staatlichem 'Segen', der indes so gut wie niemandem auffällt, da Zahlungstransfers heute weitestgehend bargeldlos ( per Überweisung oder Kreditkarte ) abgewickelt werden.

*"Geld entsteht durch „Geldschöpfung“. Sowohl staatliche Zentralbanken als auch private Geschäftsbanken können Geld schaffen. Im Eurosystem entsteht Geld vor allem durch die Vergabe von Krediten.....[...] Die Geschäftsbanken schaffen Geld durch Kreditvergabe ... [...]" Quelle: Deutsche Bundesbank, Das Bankensystem, Seite 88 / 89, Kapitel 4.4 - "Geldschöpfung der Banken". Siehe auch: Geld und Geldpolitik, Seite 68, Kapitel 3 - "Das Giralgeld".

Ein konkretes Beispiel macht deutlich, wie selbstverständlich wir dieses virtuelle 'Geld' privater Kreditinstitute heute verwenden: Viele Bürgerin und Bürger bezahlen ihre Einkäufe, ob nun im Internet oder im Supermarkt, inzwischen mittels Kreditkarte. Wenn Sie nun aber meinen das Sie für diese Einkäufe mit Geld bezahlen, liegen Sie falsch! Denn tatsächlich bezahlen Sie mit "Giralgeld", also mit virtuellen und buchstäblich aus dem 'Nichts' erzeugten Zahlen privater Banken, die Ihrem Kontostand im Moment des 'Bezahlens' subtrahiert, und dem Konto des Verkäufers einfach hinzuaddiert werden. Und auch wenn es gewiss schwer zu glauben ist, aber Geld ist bei diesem inzwischen alltäglichen Vorgang tatsächlich nicht im 'Spiel'.

Zurück zur digitalen Geldschöpfung
Die weitreichenden Konsequenzen dieser wundersamen digitalen Geldvermehrung privater Kreditinstitute sollen nun Stück-für-Stück erläutert werden.

"[...] Damit ist die Situation gegeben, dass die ( M3 genannte ) Geldmenge zu 90 - 95% von der privaten Hand geschaffen wird [ gemeint ist dieses digitale "Giralgeld" ] und nur zum geringsten Teil vom Staat selbst. Die beiden Autoren halten diesen Zustand nicht nur für hochproblematisch, sondern auch für untragbar: Heute nehmen Regierungen Schulden in einem Geld auf, dessen Neuschöpfung sie den Banken selbst genehmigt haben und für das sie Zinsen an Banken und Privatpersonen zahlen müssen. Ein großer Teil der Staatsverschuldung ist also allein der Tatsache „geschuldet“, dass der Staat das Geld im Wesentlichen nicht selbst „macht“, sondern „machen lässt“ und dafür Zinsen bezahlt. ( Ein sog. „Staatsfinanzierer“ ist übrigens die HypoRealEstate bzw. deren Tochter Depfa ). [...]" Aus: »Geldschöpfung in öffentliche Hand« von Joseph Huber und James Robertson, Mitinitiator / Unterstützer der "Monetative" - Geldschöpfung in öffentliche Hand.

Für dieses autonom und aus dem 'Nichts' erzeugte digitale Kredit- 'Geld' verlangen die Geschäftsbanken bekanntermaßen Zinsen und eine Kreditsicherung in Form von dinglichen Sicherheiten. logo_monetative
Monetative - Geldschöpfung
in öffentliche Hand!

Es stellt sich nun natürlich die Frage, wie das Zinsnehmen und insbesondere die vertraglich verlangte dingliche Sicherung zu rechtfertigen sind, wenn die Gegenleistung der Geschäftsbanken lediglich darin besteht, die gewährte Kreditsumme per Tastatureingabe einfach aus dem 'Nichts' zu erzeugen?! Man muß sich klar machen was passiert, wenn die Kreditnehmer z.B. durch Arbeitslosigkeit nicht mehr zahlen können. Ich erinnere hier an die beiden Bilder oben und an das Zitat von US- Präsident Thomas Jefferson!

Das gesamte Komplex des heutigen Zentral- und Geschäftsbankensystems ist,- im Gegensatz zu anders lautenden Behauptungen, aufgrund seines einzigartigen (.Macht-.) Monopols der (.Schuld-.) Gelderschaffung aus dem 'Nichts' offenkundig kein "normaler" Bestandteil unseres Wirtschafts- und Gesellschaftssystems! Wenn man sich nun vor Augen führt das private Geschäftsbanken in gleicher Weise 'Geld' einfach aus dem 'Nichts' erzeugen, und dieses sogenannte 'Geld',- wie aus obiger Textpassage "Geldschöpfung in öffentliche Hand" bereits hervorgeht, auch an Staatshaushalte für Zins und Zinseszins verleihen, sollte spätestens jetzt jedem klar geworden sein, was das bedeutet!

"Wir sind komplett von den Banken abhängig. Jeder einzelne Dollar ( gilt gleichermaßen für "D-Mark", "Lira", "Euro" etc. ) im Umlauf wurde zuvor von irgendwem geborgt, bar oder als Buchgeld. Wenn die Banken für genügend synthetisches Geld sorgen, geht es uns gut, wenn nicht, leiden wir Not. Uns fehlt ein Geldsystem, das von Dauer ist. Sieht man sich die Gesamtsituation an, so wird deutlich, wie absurd und tragisch unsere hoffnungslose Position ist. Und auch wenn es kaum zu glauben ist, entspricht es der Realität. Genau hierüber sollte jeder intelligente Mensch Nachforschungen anstellen und sich seine eigenen Gedanken machen. Das ist derart wichtig, dass es zum Zusammenbruch unserer heutigen Zivilisation führen könnte, wenn es nicht sehr bald zu einem weit reichenden Verständnis der Thematik kommt und die Defekte im System behoben werden." ( Robert H. Hemphill, Kreditmanager der Federal Reserve Bank Atlanta, 1935 ) 

Quellen: Im Vorwort von einem Buch des bekanntesten Ökonomen des 20. Jahrhunderts, Irving Fisher, "100% Money", 1935, und "Insiderwissen: Silber, investieren in die Zukunft", ein Buch von David Morgan aus dem Jahr 2006, und: Web of Debt - "LESSONS FROM THE JAPANESE" von Ellen Brown. Und: "Wie Geld gelehrt wird!" Bewusste Fehlinformationen - "Geld & Geldpolitik", herausgegeben im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft zu Förderung der wirtschaftlichen- und sozialen Bildung e.V, Bonn, von Dr. Adalbert Kitsche und Prof. Dr. Heinz Markmann, in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bundesbank. Auf Seite 45 dieses offiziellen Dokuments der vorgeblich "staatlichen" Deutschen Bundesbank wird die Giralgeldschöpfung privater Banken beschrieben:

"[...] Die Geschäftsbanken können auch selbst Geld schaffen, das sogenannte Giralgeld. Der Geldschöpfungsprozess durch die Geschäftsbanken lässt sich durch die damit verbundenen Buchungen erklären: Wenn eine Geschäftsbank einem Kunden einen Kredit gewährt, dann bucht sie in ihrer Bilanz auf der Aktivseite eine Kreditforderung gegenüber dem Kunden ein – beispielsweise 100.000 Euro. Gleichzeitig schreibt die Bank dem Kunden auf dessen Girokonto, das auf der Passivseite der Bankbilanz geführt wird, 100.000 Euro gut. Diese Gutschrift erhöht die Einlagen des Kunden auf seinem Girokonto – es entsteht Giralgeld, das die Geldmenge erhöht. Das so geschaffene Giralgeld kann der Bankkunde nutzen, um den Kauf von Waren und Dienstleistungen zu bezahlen.
Auf den ersten Blick könnte man meinen, der Kreditkunde sei durch die Geldschöpfung reicher geworden. Doch dem ist nicht so. Denn seinem durch die Kreditaufnahme entstandenen Guthaben steht eine gleich hohe Verbindlichkeit gegenüber, nämlich die Pflicht, den Kredit wieder zu tilgen. Zudem muss er für den Kredit fortlaufend Zinsen zahlen. [...]"

Die Deutsche Bundesbank erweckt in ihrer neutral und sachlich anmutenden Beschreibung den Eindruck, dass die autonome Geldschöpfung privater Kreditinstitute nicht nur rechtlich und moralisch unbedenklich ist, sondern etwas ganz „Normales“ sei. Ist es das!?

Was ist Geld, Prof. Bernard Lietaer? Der Schein trügt  ( 00.01.13 )
Es werde Geld und Schulden - Die Geschäftsbanken: Bernard Lietaer beschreibt in diesem kurzen Videoausschnitt wie Geschäftsbanken virtuelles digitales "Giralgeld" auf der Grundlage von Zentralbanknoten, wie zuvor beschrieben, per Tastatureingabe einfach aus dem 'Nichts' erschaffen.

Das diese, im wahrsten Sinne des Wortes unglaublich klingende Schilderung des Vorgangs der Geldschöpfung den Tatsachen entspricht, soll nun an drei Beispielen beschrieben und belegt werden:
 
1. Als die als "Argentinien Krise" bezeichnete Finanz- und Wirtschaftskrise in den Jahren 2001 / 02 ihren Höhepunkt erreichte, strömten die Menschen aus Sorge um ihr Erspartes in die Filialen der Banken und hoben ihr gesamtes Guthaben ab. Nach relativ kurzer Zeit waren die Banken jedoch nicht mehr in der Lage Bargeld an ihre Kunden herauszugeben, und schlossen darauf hin umgehend ihre Filialen. Die Erklärung für diese rasch einsetzende Bargeldverknappung geht aus obiger Beschreibung hervor. Die recht knappen Bargeldbestände, die die Geschäftbanken in den Filialen vorhalten, reichen im alltäglichen Geschäftsbetrieb für gelegentlich vorkommende Bar- Auszahlungen aus, aber natürlich nicht, wie in Argentinien geschehen, wenn die Kunden die Banken in großer Zahl regelrecht 'stürmen'. 

2. So wird nun auch verständlich warum Bundeskanzlerin Merkel und Finanzminister Steinbrück zu Beginn dieser internationalen Finanzkrise der stark verunsicherten Bevölkerung vor laufenden Kameras versprachen, dass die Bankguthaben der Bundesbürger staatlich gesichert seien. Für diese Zusage gibt es bis dato übrigens keine entsprechenden gesetzlichen Regelungen,- die jedoch zwingend erforderlich sind, wenn dieses 'Versprechen' im Ernstfall greifen soll. Ein ähnlicher Ansturm auf die Banken in Deutschland, wie seinerzeit in Argentinien, hätte binnen kürzester Zeit offenbart das sich auf den Konten der Bundesbürger beinahe ausschließlich nur virtuelles "Giralgeld" ( = buchstäblich Nichts! ) befindet.

In diesem Zusammenhang sollte daran erinnert werden, dass das "Banken- Rettungspaket" in Höhe von 480 Mrd. Euro für "notleidende Kreditinstitute" im Eilverfahren und de facto unter Umgehung der parlamentarischen Kontrolle durchgesetzt und verabschiedet wurde. Ferner muß die "SoFFin" ( Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung ), die Gelder aus diesem "Rettungspaket" an die Banken verteilt, nicht offenlegen, an welche Bank welche Summe diesen Geldes fließt. Geld ( = Forderungen! ) für das die Bürger nun ungefragt gerade stehen müssen.

Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages haben sich zudem auch langfristig jede rechtswirksame Kontrollmöglichkeit über die internen Vorgänge der "SoFFin" von der Bundesregierung nehmen lassen. Eine derartige Aufhebung der Gewaltenteilung ist mit dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland nicht zu vereinbaren!

Besetzt ist die "SoFFin" mit privaten Bankiers, Anwälten der Hochfinanz, ehemaligen Politikern und Staatsekretären, die die strikte Geheimhaltung der Interna dieser Einrichtung für notwendig erachten. Auf der Webseite der "SoFFin" ist zu lesen, dass diese Einrichtung eine Bundesanstalt sei.
mayer_amschel_rothschild
*"Gib mir die Kontrolle über die
Währung einer Nation, und es ist mir
gleichgültig, wer ihre Gesetze macht."
( Mayer A. Rothschild, 1744 - 1812 )

*Wird M. A. Rothschild zugeschrieben.
   Mehrere unbestätigte Quellen.

Es drängt sich hier nun die Frage auf wie eine staatliche Institution mit privaten Akteuren besetzt werden kann, die zudem noch am Parlament vorbei Gesetze erarbeiten und deren Aktivitäten keiner wirksamen Kontrolle der gewählten Volksvertreter unterliegt?! Weiteres zur "SoFFin" entnehmen Sie bitte dem Beitrag des ARD- Magazins "Plusminus" vom 19.05.2009: "Verfassungsbruch - SoFFin außer Kontrolle!", 7 min. online- Video.

LobbyControl, Oktober 2008: Finanzkrise und Lobbyismus
"[...] An dem Rettungspaket der Bundesregierung ist die Finanzbranche direkt beteiligt. Laut "Spiegel" arbeiteten neben Kanzleramt und Finanzministerium auch Bundesbankpräsident Axel Weber, Deutsche- Bank- Chef Josef Ackermann, Commerzbank- Chef Martin Blessing und Bankenpräsident Klaus- Peter Müller an der Konzeption mit. [...] Die Finanzbranche hatte in den letzten Jahren immer wieder eigene Leute im Finanzministerium sitzen. Diese haben an wesentlichen Gesetzen für die Branche mitgewirkt, z.B. dem Investmentmodernisierungsgesetzt, das Hedgefonds in Deutschland zuließ, an der Umsetzung der europäischen Finanzmarktrichtlinie, am Kreditwesengesetzes und der Finanzdienstleistungsaufsicht. [...]"

N24, 29.10.2009: Bundesbank- Präsident fordert Schuldenabbau
"[...] Bundesbank- Präsident Axel Weber hat die neue Bundesregierung eindringlich zum Schuldenabbau ermahnt: Die Konsolidierung müsse "das Hauptschlagwort dieser Legislaturperiode" sein. [...]"

5. Oktober 2010. NachDenkenSeiten. Werner Rügemer: Subvention, Korruption, Marktzerstörung
"[...] Die Rettung bankrotter Banken in der westlichen Wertegemeinschaft seit 2007 war und ist eine solche Subvention. Sie verstößt gegen die grundlegenden Prinzipien der Marktwirtschaft und der mit ihr verbundenen Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung.
Ähnliche Fälle hatten wir schon oft, gerade in den hochkapitalistischen Ländern wie USA und Deutschland. Neu ist die quantitative Dimension und die Gleichzeitigkeit in allen großen Staaten, die der Marktwirtschaft und der Demokratie verpflichtet sind. Und es handelt sich zusätzlich nicht um einzelne Rechtsbrüche, sondern um einen systematischen, flächendeckenden, nachhaltigen Rechtsbruch: Insolvenzverchleppung und -verhinderung ist in allen westlichen Staaten nach den geltenden Gesetzen eine Straftat. [...]"

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Prof. Bernd Senf in seinem Vortrag "Der Staat in der Schuldenfalle, Bankgeheimnis Geldschöpfung".
Die Deutung dieser Sachverhalte und Vorgänge überlasse ich Ihnen. Um hier zu den richtigen Schlussfolgerungen gelangen zu können ist es indes hilfreich, die Entstehungsgeschichte der amerikanischen Zentralbank "FED" zu kennen. Eine kurze Beschreibung dieser mit einigen sehr aussagekräftigen Zitaten von US- Präsidenten und Kongressabgeordneten finden Sie hier: Federal Reserve System - die FED. Weitere Informationen hierzu finden Sie in "Bankgeheimnis Geldschöpfung" von Prof. Dr. Bernd Senf.

Zurück zum Giralgeld. Dieses Buchgeld 'existiert' heute, wie oben bereits dargelegt, praktisch nur noch in digitaler Form in den Großrechnern der Banken.

Mit diesem digitalen Geld werden alle bargeldlosen Zahlungstransfers abgewickelt. In der Gewissheit das es Ihnen ( wie auch mir vor einigen Monaten ) noch recht schwer fällt wirklich zu erfassen, was Giralgeld ist und wie massiv dieses sogenannte 'Geld' unser aller Leben durch seine ökonomische Wirksamkeit bestimmt und dominiert, hier nun eine kurze Zusammenfassung: Diese virtuellen und aus dem 'Nichts' geschöpften 'Gelder' privater Banken sind tatsächlich nicht mehr als digitale Verrechnungseinheiten*, die heute im Computerzeitalter mit Lichtgeschwindigkeit und in nahezu unbegrenztem Umfang von A nach B über den Globus transferiert werden. (*praktisch wertlose weil weitestgehend ungedeckte und per Tastatureingabe erzeugte Zahlenkolonnen, denen Banken einfach ein "$" oder "€" Symbol anfügen um den Eindruck zu erwecken, dass es sich hierbei um werthaltige "echte" Gelder handelt ). Als Beleg hierfür siehe hier: Die umgekippte Pyramide globaler Liquidität.

Der weit überwiegende Teil des "Banken- Rettungspaketes" in Höhe von 480 Mrd. Euro ist übrigens ebenfalls nur virtuelles digitales "Giralgeld" privater Kreditinstitute. Mehr dazu hier: Die Banken- Rettungspakete. Geld und Schulden aus dem 'Nichts'. Gleiches gilt für die weiter oben erwähnten 1,7 Billionen Euro Staatsverschuldung! Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, als befänden wir uns in der "Welt des Geldes" in einer virtuellen Realität eines Computerspiels. Und tatsächlich entspricht dies den gegenwärtigen Umständen, wie insbesondere auch das folgende Beispiel zeigen wird.

Diese wundersamen und aus dem 'Nichts' erzeugten 'Gelder' machen,- dank des fleißigen Druckens von ebenfalls weitgehend ungedecktem Papiergeld der US- Notenbank "FED" und anderen vorgeblich "staatlichen" Zentralbanken inzwischen ein Gesamtvolumen aus, welches die jährliche Weltwirtschaftsleistung um ein Vielfaches übersteigt. Als Beleg für diese These sei nun folgendes Beispiel erwähnt.

3. Das weltweit an den spekulativen Finanzmärkten ( Kurve X in der Grafik oben ) sich immer weiter aufsummierende Gesamtvolumen der sogenannten "Derivate" beläuft sich derzeit auf über 863 Billionen US- Dollar. ( 863 Billionen = 863.000.000.000.000 Dollar, oder 863 x Tausend Milliarden Dollar. ) Siehe auch hier. Diese astronomische Summe entspricht in etwa dem 15-fachen jährlichen Bruttoinlandsprodukt aller Volkswirtschaften der Erde!

Zur Erinnerung: Die Gesamtverschuldung aller Nationen der Erde belief sich Mitte 2007 auf etwa 400 Billionen US- Dollar. Die abnorme Höhe dieser Summe macht sofort deutlich, dass diese 863 Billionen Dollar nicht aus Wertschöpfungsprozessen der Realwirtschaften gekommen sein können, sondern von Banken einfach aus dem 'Nichts' geschöpft wurden. Diesem Papier- und Giralgeld stehen,- wie bereits erwähnt, keine echten Werte gegenüber. Dieses Geld besitzt also keinerlei Kaufkraft!

Spätestens dann, wenn auch diese autonom erzeugte Spekulationsblase platzt, wird dieses Finanzsystem endgültig kollabieren. Hieraus wird klar: Dieses Finanzsystem kann nicht "gerettet" werden! Es gibt ein Wort das diese kaum zu fassenden Verhältnisse zutreffend beschreibt: Wahnsinn! Mit Methode allerdings, wie sich noch zeigen wird.
henry_ford
"Den Menschen muss geholfen werden, über das Wesen des Geldes nachzudenken. Es muss ihnen gesagt werden, was Geld ist, was Geld macht, und wo die Möglichkeiten des gegenwärtigen Geldsystems liegen, Menschen und Nationen unter die Kontrolle einiger Weniger zu bringen." ( Henry Ford, 1863 - 1947, aus: "My Life and Work", Doubleday, Page & Co., 1922, S.163 )

Die Dollarflut aus dem 'Nichts'
"[...] Nach dem Kollaps des Neuen Marktes und dem 11. September 2001 verschärfte sich das Problem weiter: In den folgenden vier Jahren brachte die Federal Reserve mehr Dollar in Umlauf als in der gesamten 200- jährigen US- Währungsgeschichte zuvor. Im Herbst 2005 wurde überdies in den USA dekretiert, daß das Geldmengenwachstum nicht mehr statistisch erfaßt wird. Es soll offensichtlich niemand merken, was da eigentlich vor sich geht. Noch dramatischer ist die Entwicklung der nicht von der Fed, sondern von Privatbanken mit Hilfe von Greenspans "innovativen Finanzprodukten" erzeugten Geldmenge, die rein virtuell in Computern generiert wurde – aber dennoch schreckliche Verwüstungen in der Realität anrichtet.
Der US- Milliardär Warren Buffet spricht in diesem Zusammenhang von "finanziellen Massenvernichtungswaffen": Sie bergen Gefahren, die im Augenblick zwar verborgen, potentiell jedoch todbringend sind. [...] Der Bankriese J.P. Morgan war nicht nur der Erfinder der "finanziellen Massenvernichtungswaffen" zu Ende des Jahrtausends, sondern kontrolliert weltweit die meisten Hedge- Fonds, nämlich 398 ( Stand 2005 ). Man sollte sich nicht wundern, daß dieser Hauptverursacher des großen Crashs gleichzeitig in der Folge auch ihr größter Profiteur wurde. Im Frühjahr 2008 schnappte sich J.P. Morgan die Investment- Bank Bear Stearns für zwei Dollar pro Aktie; ein Jahr zuvor waren Bear Stearns- Anteilscheine noch für 159 Dollar gehandelt worden. Als im September 2008 die Sparkasse Washington Mutual zusammenbrach, der bis dahin größte Bankenkollaps der Geschichte, schlug J.P. Morgan wieder zu: Für Anlagen, die auf 176 Milliarden Dollar geschätzt wurden, bezahlte die Bank gerade 1,9 Milliarden. [...]" Aus: »Fiktives Kapital, realer Krieg« von Jürgen Elsässer aus seinem aktuellen Buch "Nationalstaat und Globalisierung".

Der globale Systemausfall
"Die Größenordnung des Derivatemarktes, der etwa das 530- Fache der amerikanischen Geldmenge M1 beträgt, das 34- Fache des US- Bond- Marktes ( 25.2 Billionen USD Stand 2006 ), das 19- Fache des weltweiten Anleihemarktes ( 44.9 Billionen USD Stand 2006 ) und etwa das 24- Fache des weltweiten Aktienmarktes ( 36.6 Billionen USD Stand Oktober 2008 ), zeigt, dass das Problem der dort angehäuften tickenden Zeitbomben nur noch in einem Supergau an den internationalen Finanzmärkten enden kann. [...]" Quelle: "Massenvernichtungswaffe Swap", ein Artikel von Artur P. Schmidt, 29.06.2009, Heise / Telepolis.

Der Verschuldungszwang
Aus dem obigen Zitat des ehemaligen Zentralbankers Bernard Lietaer geht des Weiteren hervor das die Zinsen, die auf jeden geschaffenen Kredit von Banken erhoben werden, nicht durch den Vorgang der Kreditgelderschaffung mit in den Umlauf einer Volkwirtschaft gebracht werden.

Da nun sowohl die Kredite als auch die Zinsen von den Schuldnern aufgebracht werden müssen, da diese ansonsten ihr erarbeitetes Eigentum ( Stichwort: dingliche Kreditsicherung ) an die Banken durch Pfändung oder gar durch Zwangsversteigerung verlieren würden, wird das im Umlauf der Volkswirtschaft befindliche Geldvolumen im Laufe der Zeit stetig kleiner,- und der Kreditbedarf wächst weiter an.
Foto von F. Kromberg / W.J.Pilsak
geld_regiert_die_welt
Geld regiert die Welt.
    Wer also das Geld regiert ...

Um diesen, durch den Zinseffekt in stetig sich beschleunigendem Maße erzeugten Liquiditätsschwund wieder und wieder ausgleichen zu können, müssen ( gesamtwirtschaftlich betrachtet ) ständig neue Kredite generiert und aufgenommen werden ( Neuverschuldung = systembedingte Ausweitung der kreditären Geldmenge ), die ihrerseits natürlich ebenfalls wieder mit Zins- und Zinseszins belastet sind - usw. usw. Max von Bock ist es in seinem nur 16 minütigen Trickfilm »Wie Geld funktioniert!...« ausgezeichnet gelungen, die Eigendynamik dieses systembedingten Verschuldungszwangs sehr anschaulich zu schildern.
Die mathematisch bedingte Folge dieses sich über mehrere Jahrzehnte hinweg erst schleichend, dann immer schneller ( exponentiell ) vollziehenden Prozesses ist schließlich der Zustand der totalen Überschuldung weiter Teile der Bevölkerung, und auch der der internationalen Staatshaushalte. Der jetzige Zustand,- der Status vor dem systembedingten Kollaps des ( Welt- ) Wirtschaftssystems!

Ein Volk das permanent zur Leistungserbringung gezwungen wird um sein erarbeitetes Hab und Gut, und damit seine Existenzgrundlagen, gegen den systembedingten Verschuldungszwang dieses Geldsystems zu verteidigen, ist kein freies Volk, da es sich diesem Zwang praktisch nicht entziehen kann. Auch nicht durch die Nutzung alternativer Regionalwährungen, da der Staat von seinen Bürgerin und Bürgern verlangt, für die Begleichung von Steuern und Abgaben das gesetzliche Zahlungsmittel bzw. "Giralgeld" zu verwenden.

Ich sehe hier einen erheblichen Konflikt mit Art.12 Abs.3 des Grundgesetzes: "Zwangsarbeit ist nur bei einer gerichtlich angeordneten Freiheitsentziehung zulässig." Des Weiteren widerspricht das heutige Geld- und Finanzsystem in Beschaffenheit und Wirkung dem internationalen Pakt der bürgerlichen und politischen Rechte der Vereinten Nationen,- den unveräußerlichen Menschenrechten, und ist somit als rechtswidrig zu bezeichnen!

Prof. Dr. Bernd Senf aus "Bankgeheimnis Geldschöpfung": "[...] Das Bankgeheimnis Geldschöpfung verdeckt die Fragwürdigkeit, dass die Banken für aus dem Nichts geschöpftes Geld von den Kreditnehmern Zinsen und Tilgung fordern - und bei Nichterfüllung auf das beliehene Eigentum der Schuldner - wie zum Beispiel Immobilien - zurück greifen und es zwangsversteigern lassen. Auf diese Weise verlieren überschuldete Schuldner zuweilen das Dach über dem Kopf und den Boden unter den Füßen. Diese Konsequenz kann auch ganze überschuldete Länder ( zum Beispiel der Dritten Welt ) treffen, so dass die Gläubiger die Kontrolle über Menschen und Ressourcen bekommen. Die zugrunde liegende Abfolge "Kreditbedarf - Verschuldung und Enteignung" zieht sich wie ein roter Faden, wie ein Thema mit Variationen durch einige Tausend Jahre Geldgeschichte, aber sie wird besonders grotesk, wenn die Mittel zur Kreditvergabe - wenn auch in gewissen Grenzen - aus dem Nichts geschöpft werden. Man kann diesen Zusammenhang auf einen kurzen Nenner bringen:

"Mit selbst geschöpftem Geld - kaufen sie die Welt"

Der Wachstumszwang
Aus dem systembedingten Zwang zur Neuverschuldung ergibt sich nun ebenso zwanghaft, dass die Wirtschaftsleistung der Volkswirtschaft(en) ebenfalls stetig wachsen muß, um die aus dem Verschuldungszwang resultierenden Zinsforderungen der Kapitalgeber weiter bedienen zu können.

Da die Höhe der Verschuldung durch den Zinseffekt exponentiell ansteigt, müsste das Wirtschaftsleistung "BIP" ( grüne Kurve in der Grafik oben.) ebenfalls fortwährend exponentiell ansteigen, was in einer Welt mit begrenzten Ressourcen und Absatzmärkten auf Dauer jedoch schlicht unmöglich ist! Das Wirtschaftswachstum wird sich also früher oder später abschwächen müssen.

Da die Forderungen der Kapitalgeber durch den Zinseffekt indes stetig weiter und immer schneller anwachsen, versinkt der Staat und die ( Welt- ) Gesellschaft insgesamt nun in einer immer bedrohlicher werdenden Schuldenfalle, die schließlich unweigerlich im Kollaps enden muß, da die Schuldenlasten von den Schuldnern letztlich nicht mehr bedient werden können.

An der extremen Aufweitung der Kurven 1 und 4 ist ersichtlich, dass die Volkswirtschaften und auch die Staatshaushalte inzwischen kaum noch in der Lage sind weitere Kredite aufzunehmen. Stichworte: "Kreditklemme" in der Realwirtschaft und "Staatsbankrotte" u.A. in der Eurozone.
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"Niemand ist hoffnungsloser versklavt
als der, der fälschlich glaubt frei zu sein".
 Quelle ( Johann Wolfgang von Goethe )
 
Dieses auf Verschuldung basierende Geld- und Finanzsystem erzeugt eine sich früher oder später zwangsläufig einstellende Überschuldungskrise, die innerhalb des bestehenden Systems nicht überwunden werden kann! Die Behauptung, dass diese globale Finanz- und Wirtschaftskrise durch die Etablierung "strengerer Regeln" auf den Finanzmärkten prinzipiell überwindbar sei, ist daher als mathematisch haltlos und absurd zu bezeichnen.

Dieses destruktive Geld- und Finanzsystem muß so schnell wie möglich in ein geregeltes Konkursverfahren* überführt werden, bevor das internationale Wirtschaftssystem durch das Platzen der Derivateblase endgültig kollabiert, und hierdurch eine ökonomische- und soziale Katastrophe globalen Ausmaßes erzeugt!

Ich erinnere in diesem Zusammenhang an die verheerenden Folgen der Hyperinflation in den 1930er Jahren in Deutschland. Diese Tragödie würde sich heute beinahe weltweit ereignen ...

Man muß sich bewusst werden in welch existentieller Gefahr sich die Staatengemeinschaft gegenwärtig befindet. Sollten sich diese 863 Billionen Dollar in die Realwirtschaft ergießen ( was in naher Zukunft passieren könnte ) würde dies die global vernetzte Ökonomie wahrscheinlich vollständig zum erliegen bringen. Die Folge wäre aufgrund des enormen Verbreitungsgrades des US- Dollar als Weltleitwährung ein annähernd weltweit einsetzendes Massensterben, - das schließlich gar Milliarden das Leben kosten könnte!

*Der US- Ökonom und Politiker Lyndon LaRouche fordert dazu auf, das bankrotte und sich täglich weiter destabilisierende globale Finanzsystem sofort in ein geregeltes Konkursverfahren zu überführen und durch Kreditsysteme souveräner Nationalstaaten [1] zu ersetzen, deren Zweck ausschließlich der Fortentwicklung der Menschheit und der der physischen Ökonomie dienen soll. Der erste zwingend notwendige Schritt hierzu ist die von LaRouche und anderen geforderte internationale Implementierung des "Glass- Steagall- Acts" [2]. Ergänzend hierzu: Konferenz des Schiller- Instituts vom 21. - 22. Februar 2009 in Rüsselsheim: "Der Wiederaufbau der Weltwirtschaft nach der Systemkrise".

[1] Aus der dargelegten Systematik des heutigen Geldsystems ergibt sich nun der logische Rückschluss, dass Geld grundsätzlich nicht durch Verleihen sondern z.B. durch öffentliche Investitionen in Umlauf zu bringen ist, um ein, - entsprechend der in Umlauf gebrachten Geldmenge, permanent steigendes Maß an Verschuldung systembedingt ausschließen zu können. In diesem Falle entfiele die Negativkurve aus der gesamtwirtschaftlichen Finanzierungsrechnung. Geld käme so durch hoheitliche Geldschöpfung schuldfrei in Umlauf, und diente dem Staat und der Gesellschaft insgesamt fortan als das, wozu es eigentlich erdacht war: als neutrales Tauschmittel ohne Eigenwert. Ich erinnere in diesem Zusammenhang an die Zitate von Abraham Lincoln und William Lyon Mackenzie King. Siehe hierzu auch: Petition an den Bundestag: Geldschöpfung durch den Staat und Monetative - "Geldschöpfung in öffentliche Hand".

[2] Der "Glass-Steagall-Act" stellt eine sogenannte "Firewall" ( die strikte gesetzliche Trennung ) zwischen der spekulativen- und der realwirtschaftlichen Sphäre des Finanzsystems dar. Nach dessen Implementierung kann der hoffnungslos bankrotte Teil des globalen Finanzsystems gefahrlos in ein geregeltes Konkursverfahren überführt werden.

Lyndon LaRouche: "[...] Wir sind jetzt an dem Punkt angelangt, wo ein Zusammenbruch der gesamten Zivilisation droht. Wir haben es nicht bloß mit einer Wirtschaftsdepression zu tun. Über den Punkt sind wir längst hinaus. Wir sind an dem Punkt, wo eine Kettenreaktion droht. Ein weiterer schwerer Einbruch des US-Dollars – der in den jüngsten Monaten schon beträchtlich im Wert gefallen ist – würde China ruinieren, Indien unvorstellbar schaden und Europa verheeren. Europa, China, Indien und andere Länder könnten einen plötzlichen Zusammenbruch des Dollars der Art, wie er jetzt ansteht, nicht überstehen. Und das ist ein Prozeß, der schon läuft. Wir leben also in einer ungewöhnlichen Zeit. Es ist nicht nur eine Depression, der wir ins Auge sehen müssen: Es ist die Gefahr eines weltweiten, langen neuen finsteren Zeitalters der Menschheit. [...]" Quelle: "Die gegenwärtige Weltfinanzkrise" von Lyndon LaRouche, »Neue Solidarität Nr. 39/2007«

"Ozeane von Papiergeld steigen an in einer immer schneller steigenden Rate der Steigerung. Das ist kein internationales Finanzsystem, das ist ein internationaler Finanzprozess und dieser Prozess hat den Charakter einer Explosion. Alle Prozesse haben einen Anfang, eine Mitte und ein Ende. Wird dieser explosive Finanzprozess noch fünf Jahre halten? Wir wissen es in dem Moment, wenn die explosive Expansion enden wird, das Zusammenziehen des Kredits kommt, sofort und mit Gewalt: nach der Explosion kommt die Implosion der Kredite. Diese unverantwortliche Expansion des Kredits ( der Schulden ) und die explosive Kreation von Geld wird an ein Ende kommen, da der Prozess sich selbst erschöpft. Die Welt, wie wir sie heute kennen, wird nach diesem Kollaps ( Implosion ) des Weltfinanzsystems in Ruinen liegen." Hugo Salinas Price. Quelle


Angelides- Kommission bestätigt LaRouches Warnungen ( 00:13:52 )
Der Ausbruch der Finanzkrise 2007 in den USA und der sich jetzt inflationär beschleunigende Zusammenbruch des Weltfinanzsystems waren vorhersehbar und hätten verhindert werden können! Die Analysen des Ökonomen Lyndon LaRouche wurden im "Angelides- Bericht" Ende Januar 2011 bestätigt und machen die Notwendigkeit zur sofortigen Umsetzung von "Glass- Steagall" überdeutlich. Ein Video- Bericht der BÜSO.

Weiterführende und in die Tiefe gehende Informationen zu geschichtlichen Zusammenhängen des heutigen Geldsystems,- wie im obigen Video angesprochen, entnehmen Sie bitte der Webseite der BÜSO. Außerdem sei an dieser Stelle nochmals auf das sehr informative Interview mit Prof. Bernd Senf verwiesen, das Sie sich direkt auf dieser Seite ansehen können: Interview mit Bernd Senf.

BÜSO, 01.02.2011: "Es gibt keine Alternative zu Glass- Steagall ... Nachdem Millionen von Amerikanern ihre Arbeit, ihre Rente oder ihr Eigenheim verloren haben und in Armut und Not absinken, hat die Untersuchungskommission zur Finanzkrise ( FCIC ) ihre seit langem erwartete Studie veröffentlicht und deutlich gesagt, daß man die Schuldenblase hätte vermeiden können und müssen. In dem unter Leitung von Phil Angelides erstellten Bericht wird die Aushöhlung und schließlich Abschaffung des Trennbankengesetzes Glass- Steagall als Hauptursache der Krise identifiziert. [...]"

Globalisierung und Privatisierung
An dieser Stelle muss ich nochmals darauf hinweisen: Das heutige Geldsystem ist nicht unser Geldsystem, also das Geldsystem eines Volkes bzw. das eines Staates, sondern das private Geldsystem einer transnational organisierten Hochfinanz, welche über 'unabhängige' "Ratingagenturen" bestimmen, welches Land zu welchen Konditionen Gelder über Kredite von Banken erhalten. Man muß sich klar machen was das für die demokratische Gesellschaftsordnung und die Souveränität ( = das Recht, selbstbestimmt leben zu können ) einer Nation bedeutet: Über die Kreditwürdigkeit ganzer Völker entscheiden übergeordnete private Institutionen, deren "Rating" umso 'freundlicher' ausfällt, je höher die zukünftige Wirtschaftsleistung eines Landes ( also die Profitspanne für Kapitalgeber ) eingestuft wird.
 
Wenn eine Nation ihre "Hausaufgaben" nicht zur vollen Zufriedenheit der privaten Geldschöpfer und Investoren gemacht hat - Märkte entsprechend nicht weiter "liberalisiert" hat, Steuern für Konzerne nicht weiter gesenkt hat, dass Gesundheitswesen nicht für private Versicherungsunternehmen geöffnet hat, die Lohn- und Lohnnebenkosten nicht gesenkt und Sozialleistungen nicht weiter konsequent gekürzt hat,-.wird über höher verzinste Kredite von privaten Institutionen der Hochfinanz kurzerhand abgestraft!

Oder aber bekommt, wie am Beispiel der Dritten Welt, schließlich gar kein Geld mehr!

Noch einmal: Private Ratingagenturen bewerten im Auftrag von privaten Banken und Investoren ganze Nationen und bestrafen diese, wenn diese den verlangten Anforderungen nicht genügen. Dieser Tatbestand muß Kraft gesunden Menschenverstandes,- vorausgesetzt das „so etwas“ in einer neoliberal konditionierten Welt noch verstanden wird, als Ungeheuerlichkeit ersten Ranges bezeichnet werden!
Die "FED". Foto von Dan Smith.
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Es werde Geld und Schulden Teil II - Die Zentralbanken: Das Eccles Building in Washington D.C. ist der Hauptsitz des im 100%-igen Privatbesitz befindlichen Federal Reserve Systems.  Papier in beliebigen Mengen zu bedrucken ( "Banknoten" herzustellen ) ist heute ebenso einfach wie billig. Zu wessen Nutzen wird nun langsam immer klarer ...

Jüngstes Beispiel für das Diktat der Hochfinanz ist Griechenland, weitere Länder werden systembedingt in Kürze folgen: "Bei Streik Herabstufung der Kreditwürdigkeit? - Die große Rating- Agentur S&P stuft Griechenland herab und droht nun dem Land mit dem Junk- Level". Ein Artikel von Ralf Streck, Heise / Telepolis. Die besagte S&P- Agentur hat die Ramsch- Papiere von Lehman Brothers übrigens noch kurz vor der Pleite der Bank mit "AAA" bewertet. Die Bestnote in der "Welt des Geldes". Quelle: Der zuvor erwähnte Artikel von Ralf Streck.

Zur Gruppe der Hochfinanz zählen nicht nur international agierende Großbanken sondern auch transnationale Megakonzerne, die sich,- ebenso wie die Banken und deren autonom erzeugte virtuelle Kapitalströme, der hoheitlichen Kontrolle der internationalen Staatengemeinschaft in den zurückliegenden Jahrzehnten mehr und mehr entzogen haben, und so inzwischen beinahe alle globalen Rohstoffströme unter ihre Kontrolle bringen konnten. Privatisierung und Monopolisierung in globalem Maßstab.
Die Macht, die wirtschaftliche- und soziale Entwicklung eines Landes steuern zu können, ist der nationalen Politik durch das Geldsystem der Hochfinanz und der neoliberalen Ideologie zur schrankenlosen Globalisierung der Wirtschaft Stück-für-Stück genommen worden. Die Staatengemeinschaft steckt in einer künstlich kreierten Schuldenfalle - einer kreditären Falle privat geschöpften Schuldgeldes, und ist hierdurch inzwischen beliebig erpressbar geworden. Wie weit diese Erpressbarkeit inzwischen gediehen ist, macht die gegenwärtige Finanzkrise überdeutlich: Die Regierungen können nur noch reagieren und werden nun durch die sogenannten "Rettungspakete" noch weiter in die Verschuldung, und damit noch tiefer in die Abhängigkeit zur Hochfinanz getrieben. Die Souveränität der Staaten ist durch diese monetäre Abhängigkeit offenkundig zerstört worden,- was den Sinn von Wahlen, insbesondere in demokratischen Gesellschaften, schließlich ad absurdum führt!

Kündigung des Gesellschaftsvertrags
"[...] Es geht keineswegs um notwendige Opfer für alle in Zeiten der Krise. Kürzung der Lohnfortzahlung bei Krankheit, Aufhebung des Kündigungsschutzes, radikale Schnitte bei allen Sozialleistungen und Lohnsenkung trotz steigender Produktivität sind kein Krisenmanagement mehr. Die Reformer im Zeichen der Globalisierung kündigen vielmehr den ungeschriebenen Gesellschaftsvertrag der Republik, der die soziale Ungleichheit durch Umverteilung von oben nach unten in Grenzen hielt. Das Modell des europäischen Wohlfahrtsstaats habe ausgedient, propagieren sie, im weltweiten Vergleich sei er nun zu teuer. Die Betroffenen verstehen sehr wohl. [...] Auch sind die Soziallasten in Deutschland keineswegs explodiert, ihr Anteil am Bruttosozialprodukt war 1995 sogar geringer als 20 Jahre zuvor. Was wirklich trifft, ist dagegen der stete Verweis auf die Politik der anderen, bisherigen Industrieländer. Staatsausgaben kürzen, Löhne senken und Sozialleistungen streichen, das Programm ist von Schweden über Österreich bis Spanien im Kern gleich. Und überall endet der Protest in Resignation. [...]

In einer globalen Zangenbewegung hebt die neue Internationale des Kapitals ganze Staaten und deren bisherige gesellschaftliche Ordnung aus den Angeln. An der einen Front droht sie mal hier, mal dort mit Kapitalflucht und erzwingt so drastische Steuerabschläge sowie milliardenschwere Subventionen oder kostenlose Infrastruktur. Wo das nicht wirkt, hilft Steuerplanung im großen Stil : Gewinne werden nur noch in den Ländern ausgewiesen, wo der Steuersatz auch wirklich niedrig ist. Weltweit sinkt der Anteil, den Kapitaleigner und Vermögensbesitzer zur Finanzierung staatlicher Aufgaben beitragen. Auf der anderen Seite fahren die Lenker der globalen Kapitalströme das Lohnniveau ihrer steuerzahlenden Beschäftigten kontinuierlich nach unten. Auch die Lohnquote, der Anteil der Lohnbezieher am gesellschaftlichen Reichtum, sinkt im Weltmaßstab. Keine Nation allein vermag sich dem Druck entgegenzustellen. Das Modell Deutschland, kommentiert der US- Ökonom Rüdiger Dornbusch, werde im transnationalen Wettbewerb nun »regelrecht abgekocht« [...]
 
Foto von Mark Hirschey
warren_buffett
US- Börsen- und Investor- Guru Warren Buffett 'verdiente' über 50 Milliarden Dollar(!) mit speku- lativen Geschäften auf Kosten der Weltgesellschaft.
Rückwärts geht es in die Zukunft, und Gewinner wie Heinrich von Pierer, der Chef des Weltkonzerns Siemens, triumphieren: "Der Wettbewerbswind ist zum Sturm geworden, und der richtige Orkan steht uns noch bevor".
Die Wortwahl Pierers und anderer Bannerträger des neuen Globalismus soll glauben machen, bei alldem handele es sich um einen gleichsam naturgegebenen Prozeß, Ergebnis eines unaufhaltsamen technischen und wirtschaftlichen Fortschritts. Das ist Unsinn. Die globale wirtschaftliche Verflechtung ist keineswegs ein Naturereignis, sondern wurde durch zielstrebige Politik bewußt herbeigeführt. Vertrag für Vertrag, Gesetz für Gesetz waren es immer Regierungen und Parlamente, deren Beschlüsse die Barrieren für den grenzüberschreitenden Verkehr von Kapital und Waren beseitigt haben. Von der Freigabe des Devisenhandels über den europäischen Binnenmarkt bis zur fortwährenden Ausdehnung des Welthandelsabkommens GATT haben Regierungspolitiker der westlichen Industrieländer systematisch jenen Zustand selbst heraufbeschworen, mit dem sie nun nicht mehr fertig werden. [...]"

Aus: "Die Globalisierungsfalle - Der Angriff auf Demokratie und Wohlstand", Kapitel "Die 20:80-Gesellschaft. Der richtige Orkan" von Hans- Peter Martin und Harald Schumann. Rowohlt Verlag 1997.

"Privatisierung kommt von privare, ein lateinisches Wort mit der Bedeutung ‚berauben‘. Wenn nun eine Privatisierung stattfindet, dann werden Gemeinschaftsgüter von privaten Interessenten aufgekauft - oder sogar verschenkt ... und das ist nichts anderes, als eine Beraubung der Gemeinschaft." ( Hermann Scheer (†), SPD- Bundestagsabgeordneter und Träger des alternativen Nobelpreises. Quelle )

Prof. Jean Ziegler: "[...] In der Ordnung des globalisierten Kapitalismus, der dank Hunger und Schuld prosperiert, sind die Handlungsmöglichkeiten beschränkt. Entweder verhält sich der Kosmokrat wie ein Mensch, der mit anderen Menschen solidarisch ist... und sein Reich bricht zusammen. Oder er schickt jedes Mitgefühl und jede Sympathie zum Teufel, verhält sich wie ein wilder und zynischer Beutejäger ... und die Kapitalrendite steigt, die Profite klettern in den Himmel, und unter seinen Füßen werden die Massengräber immer tiefer. - Eine andere Wahl gibt es kaum. Und in Anbetracht der stattlichen persönlichen Gewinne, die den Fürsten aus ihrer Aktivität zufließen, ist es für sie nicht sehr verlockend, den Weg des Mitgefühls einzuschlagen und aus dem Spiel auszusteigen. [...]" ( Aus: "Das Imperium der Schande" von Jean Ziegler, Seite 229f, Kapitel: "Die Refeudalisierung der Welt"
 

Ein Aufstand des Gewissens ( 00:03:08 )
Prof. Jean Ziegler ist ein Schweizer Soziologe, Politiker und Sachbuchautor. Von 1967 bis zu seiner Abwahl 1983 und erneut von 1987 bis 1999 war er Genfer Abgeordneter im Nationalrat für die SP. Von 2000 bis 2008 war er UN- Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung, zuerst im Auftrag der Menschenrechtskommission, dann des Menschenrechtsrats sowie Mitglied der »UN-Task-Force« für humanitäre Hilfe im Irak. Am 26. März 2008 wurde Jean Ziegler in den Beratenden Ausschuss des Menschenrechtsrats gewählt, wo er gemäß Losentscheid für ein Jahr Einsitz nahm. Prof. Ziegler erhielt trotz des Widerstands der USA die meisten Stimmen aller sieben Kandidierenden, nämlich 40 von 47. Er ist außerdem im Beirat der Bürger- und Menschenrechtsorganisation »Business Crime Control«.

Jean Ziegler weist im obigen Video u.A. darauf hin, dass die westlichen Demokratien durch den entgrenzenden Kapitalismus inzwischen akut gefährdet sind in herrschaftliche Feudalsysteme transformiert zu werden. Wie weit dieser hochgradig gefährliche Transformationsprozess bereits fortgeschritten ist, zeigt sich insbesondere auch am fortwährenden Ausverkauf öffentlichen Eigentums. Da auch die öffentlichen Haushalte der wohlhabenden Nationen durch den permanenten Verschuldungszwang in den letzten Jahrzehnten unter einen immer massiveren monetären Anpassungsdruck geraten sind, befinden wir uns auch in der Bundesrepublik inzwischen längst in einer Zeit, in der öffentliches Eigentum in zunehmendem Maße in Privateigentum umgewandelt wird: Die Bahn, die Post, Krankenhäuser, der öffentliche Nahverkehr, die »städtische Schmutzwasserentwässerung« etc. etc. Siehe auch »Heuschrecken im öffentlichen Raum: Public Private Partnership - Anatomie eines globalen Finanzinstruments« von Christine Wicht und »Cross Border Leasing« und »Privatisierung als Ursache der Finanzkatastrophe« von Werner Rügemer, und »Moderner Feudalismus ( "Meudalismus" ) in Deutschland« von Harald Wozniewski. Was vor einigen Jahrzehnten in der Dritten Welt begann, wird heute in der Ersten Welt fortgesetzt. Die ebenso simple wie wirkungsvolle Formel hierfür lautet:

»Erzeuge Schulden und erhebe Forderungen«
[ Privatisierung und Monopolisierung durch Ver- und Überschuldung ]

Was mit dem Ausverkauf öffentlichen Eigentums schleichend und in immer größerem Ausmaß vorangetrieben wird, ist nicht weniger, als eine systematische Enteignung von Volkseigentum! Wohlbemerkt: Mit aus dem 'Nichts' geschöpftem Papier- und Giralgeld transnational organisierter Banken. Einfacher kann man auf 'legalem Wege' kaum zu immer mehr Eigentum, und damit zu einer stetig wachsenden wirtschaftlichen- und politischen Macht gelangen!

"[...] Die galoppierende Privatisierung  von Volksvermögen läßt viele bangen, was wohl als Nächstes kommt. Wird demnächst unsere Luft von den nationalen Volksvertretern an Global Players verhökert ? [...]" Aus: »Die Mega- Liberalisierung. Globalisierung - Privatisierung - Deregulierung« von Viktor Farkas.


Public Private Partnership: Ausverkauf des Trinkwassers in Deutschland ( 00:09:59 )

14.02.2011, Berliner Wassertisch: Wasser gehört in Bürgerhand - Schluss mit den Geheimverträgen! "Gesetzentwurf durch Volksentscheid angenommen. Mitteilung der Landeswahlleiterin vom 13. Februar 2011. Der Gesetzentwurf über die Offenlegung der Teilprivatisierungsverträge bei den Berliner Wasserbetrieben wurde durch Volksentscheid angenommen. ... 98,2% der Teilnehmer stimmten mit Ja. [...]"

Zu welch schwerwiegenden und vollkommen überflüssigen Verteilungskonflikten uns die systembedingten Zwänge dieses Schuldgeldsystems geführt und verführt haben,- was dieses destruktive Geldsystem inzwischen aus dem ökonomischen- und sozialen Gefüge unserer Gesellschaft gemacht hat, muß nun in der hierfür notwendigen Klarheit beschrieben werden. Bei alledem handelt es sich indes um ein auflösbares Gefangenendilemmata, das als solches ( jetzt! ) erkannt und korrigiert werden muß, bevor dieses Finanzsystem endgültig zusammenbricht und unsere Gesellschaft hierdurch zerstört!

Das über Jahrzehnte hinweg wiederholte Argument: Die Staatsfinanzen müssten konsolidiert werden um die immer bedrohlicher werdende Staatsverschuldung abbauen zu können, was, wie zuvor dargelegt, systembedingt nicht möglich ist, wird nun dazu genutzt um: Immer mehr Sozialleistungen zu kürzen, Krankenkassenbeiträge zu erhöhen und Leistungen zu streichen, die Steuer- und Abgabenlast für den Mittelstand und für Normalverdiener zu erhöhen und zugleich für Wohlhabende und Konzerne weiter zu senken, den Billiglohnsektor weiter auszubauen und damit wissentlich Altersarmut zu erzeugen, die Menschen- und Bürgerrechte in eklatanter Weise zu missachten* und immer weiter zu untergraben ( Kinderarmut, "Hartz- Reformen" ) und schließlich immer mehr Volkseigentum an private Investoren zu veräußern. Und über die von offensichtlich inkompetenten 'Experten' propagierte "alternativlose Rettung" des Finanzsektors wird nun der Druck zu weiteren, die ökonomische- und soziale Integrität der Gesellschaft systematisch zerstörenden Kürzungen öffentlicher Investitionen noch deutlich erhöht. Zur Rechtfertigung von weiteren "harten Einschnitten im Sozialbereich" und entsprechenden "Reformen" wird nun abermals das Totschlagargument der "angespannten Situation der öffentlichen Haushalte" genutzt ...

*»Aushungern und Fordern« Ein Interview mit Claudia Daseking und Solveig Koitz über die rechtswidrige Hartz IV- Sanktionspraxis. Von Reinhard Jellen, Heise / Telepolis. Und »Hartz IV - Schrecken ohne Ende«. Ein Artikel von Robert Kurz. Und: »Brief an Merkel« von Dipl.-Ing. Ulrich Engelke. Und »Was uns noch bevorsteht: Sozialstaat im Abbruch« von Wolfgang Lieb. Und »Privat- Pleiten- Rekord. 2009 meldeten 130.698 Bundesbürger Privatinsolvenz an. "Das entspricht einem Anstieg um 8,65 Prozent gegenüber dem Vorjahr ( 2008: 120.289 ). Vor allem jüngere Menschen sind zunehmend von der Pleitewelle betroffen und von Armut bedroht".

Anwälte die erwerbslose Mitbürger ( stikmatisierend als "HartzIV- Empfänger" bezeichnet ) im Kampf für ihr unveräußerliches Recht auf ein menschenwürdiges Leben unterstützen, finden Sie hier: http://www.anwaelte-gegen-hartz4.de/. Das sich Erwerbslose,- die in diesem Wirtschaftssystem zwangsläufig immer zahlreicher werden müssen, ihr Grundrecht(!) auf ein menschenwürdiges Dasein in Deutschland heute mit Hilfe eines Anwalts und vor Gericht erstreiten müssen, macht deutlich, in welchem Zustand sich dieses Land ( wieder ) befindet. Es geht nicht vorwärts, sondern mit gewaltigen Schritten zurück in eine dunkle Vergangenheit ...



"Ziel aller Wirtschaft ist die Bedarfsdeckung des Volkes"

"Die Wirtschaft hat der Entfaltung der schaffenden Kräfte des Menschen und der Gemeinschaft zu dienen. [...] Die Zeit vor 1933 hat zu große Zusammenballungen industrieller Unternehmungen gebracht. Diese bekamen dadurch einen monopolartigen Charakter. Sie wurden für die Öffentlichkeit undurchsichtig und unkontrollierbar.

Wenn der Aktienbesitz der großen industriellen Unternehmungen, abgesehen von wenigen Ausnahmen, wie z.B. Krupp, auch stark gestreut war, so wurde doch die Zusammensetzung des Aufsichtsrats und Vorstandes infolge der Vertretung der zahlreichen Aktionäre durch wenige Banken von einem verhältnismäßig kleinen Kreis von Personen bestimmt. 
Foto von Daidalus
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Das bischöfliche Gymnasium
"St. Michael" in Ahlen.

Die zu dem engen Kreis der Vertreter der Großbanken und der großen industriellen Unternehmungen gehörigen Personen hatten infolgedessen eine zu große wirtschaftliche und damit zu große politische Macht. [...] Unternehmungen monopolartigen Charakters, Unternehmungen, die einen bestimmte Größe überschreiten müssen, verleihen eine wirtschaftliche und damit eine politische Macht, die die Freiheit im Staate gefährden kann. [...] Darüber hinaus soll bei diesen Unternehmungen das machtverteilende Prinzip eingeführt werden, damit jede mit dem Gemeinwohl unverträgliche Beherrschung wesentlicher Wirtschaftszweige durch den Staat, Privatpersonen oder Gruppen ausgeschlossen wird. [...] Die schon vor 1933 begonnene gesetzliche Kontrolle des Geld- und Bankwesens sowie des Versicherungswesens muss weiter ausgebaut werden. [...] Leistungsfähige Klein- und Mittelbetriebe sind um ihres volkswirtschaftlichen Wertes und ihrer sozialen Aufstiegsmöglichkeiten willen zu fördern. [...] Durch geeignete Maßnahmen soll den Arbeitnehmern eine Beteiligung am Ertrage gesichert werden. [...]"

Das »Ahlener Programm« der Christlich Demokratischen Union ( CDU ) der britischen Zone vom 3. Februar 1947.



"Wollt ihr dem Staat Bestand verleihen, dann nähert die äußeren Rangstufen soweit wie möglich an, duldet weder übermäßig Reiche noch Bettler; diese beiden ihrem Wesen nach nicht voneinander zu trennenden Stände sind für das Gemeinwesen gleichermaßen verhängnisvoll. Aus dem einen gehen die Förderer der Tyrannei hervor, aus dem anderen die Tyrannen". Jean - Jacques Rousseau ( 1762 ) Quelle: "Das Ende der Bescheidenheit - Aneignung!"



Zurück in die Gegenwart
In "Agenda Bertelsmann", einem Film zur 4. Bertelsmann- kritischen Tagung »Ein Konzern stiftet Politik« von attac Gütersloh wird offenkundig, wie weitgehend "Think Tanks" ( Denkfabriken ) der Hochfinanz die Richtlinien der Poltik heute bestimmen. Siehe auch »Notwendigkeit eines Anti-Bertelsmann- Kongresses« ( 4 min. online- Video ).

Die "Bertelsmann Stiftung" und das "Centrum für angewandte Politikforschung" haben im Juni 2005 einen Entwurf für einen »Vertrag zur Reform des Vertrags von Nizza« erarbeitet, der nach Recherchen u.A von attac von der Politik gar ohne wesentliche Änderungen übernommen wurde. Siehe auch: »Prof. Dr. Klaus Buchner, ödp-Bundesvorsitzende : "EU- Verfassungsentwurf - Diktatur der Konzerne?"« und »Verfassungsfeinde feierten in Berlin« und »Ergänzung Krake Bertelsmann und Netzwerk EU/Brok, ZDF, Springer…«, und "Kanzlerin Merkel zur Idee der europäischen Einigung" »Eine Frage von Krieg und Frieden« von Hans Georg, und »Über den EU- Vertrag muss das Volk entscheiden!« von Dietrich Antelmann. Außerdem: »Bertelsmann Stiftung: Privatisierungen im Bildungsbereich«, und "Feindliche Übernahme unserer Köpfe zugunsten des Kapital" »Gehirnwäsche durch Bertelsmann u.a.« von Hans- Dieter Hey, und »Die neue Weltordnung aus Gütersloh« von Jörn Hagenloch, Heise / Telepolis, und »Bertelsmann: Der Motor hinter der Agenda 2010 und Hartz IV« von Elisabeth Hellenbroich, Neue Solidarität Nr. 50/2004.

Der einleitende Text von attac Gütersloh zur Bertelsmann- kritischen Tagung:
"Ob Privatisierung öffentlicher Dienste oder Einführung von Studiengebühren, ob Harz IV und Sozialkürzungen oder globale Militärinterventionen und Vorgaben zur Aufrüstung: Die gesellschaftspolitische Agenda der Bundesrepublik wird von der Bertelsmann- Stiftung entworfen. Diese "gemeinnützige" und steuerbegünstigte "Reformwerkstatt", die zugleich das größte Aktienpaket am Bertelsmann- Konzern als weltweit viertgrößten Medienunternehmen hält, stellt die erfolgreichste Public- Private Partnership dar - nicht allein auf Firmenprofit, sondern zugleich auch auf gesellschaftliche Steuerung ausgerichtet."

Foto von א ( Aleph ),
http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.5/

merkel
Kanzlerin Merkel pflegt,- wie auch Politiker aus der Führungsriege anderer Parteien, enge Beziehungen zu Medienmachern, Konzernen, und elitären Think Tanks wie der "Bertelsmann Stiftung".
Foto von Sandstein,
World Economic Forum 2010.

ackermann
Einer der prominentesten und einflussreichsten "Finanzexperten" der Bundesrepublik: Regierungsberater, Chef der Deutschen Bank und des internationalen Bankenverbandes, Josef Ackermann.

Die "Bertelsmann Stiftung" entwirft Zukunftsstrategien für Deutschland, Europa, und den 'Rest' der Welt: »International Bertelsmann Forum«. Eine Veranstaltung der Bertelsmann Stiftung vom 22. / 23.09.2006 in Berlin mit einem Strategiepapier des C·A·P - "Bertelsmann Forschungsgruppe Politik".

Anwesend waren u.A.: EU- Kommissionspräsident José Manuel Barroso, Gunter Thielen, Vorstandsvorsitzender der Bertelsmann AG, Liz Mohn, Vorsitzende der Bertelsmann Stiftung und Prof. Dr. Werner Weidenfeld, Mitglied des Vorstands der Bertelsmann Stiftung und Direktor des C·A·P, Kanzlerin Angela Merkel, Bundesverteidigungsminister Franz Josef Jung, Dominique de Villepin, Guy Verhofstadt, Ferenc Gyurcsány, Carlo Azeglio Ciampi und Henry Kissinger, der auch zum engsten Kreis des in der Öffentlichkeit noch immer weitestgehend unbekannten elitären Zirkels der jährlich stattfindenden »Bilderberg- Konferenzen« zählt. Siehe auch »Bilderberg- Konferenz. Verschwiegene Weltmacht« von Marcus Klöckner, Frankfurter Rundschau Juni 2008, und auf der Webseite des Forschungsprojektes "Wem gehört die EU?" am Institut für Soziologie der Westfälischen Wilhelms- Universität Münster »Bilderberg- Konferenzen. Schweigende Massenmedien, schweigende Sozialwissenschaften

Ergänzend hierzu »Eine europäische Verteidigungsstrategie« der "Bertelsmann Forschungsgruppe Politik" vom 07.06.2004, und: Auf der Internetseite des Deutschen Bundestages »Entwicklungsbedarf nach oben«, Annette Heuser, Leiterin der Bertelsmann- Stiftung in Washington über "Politikberatung" in Washington und Berlin, und »Auswärtiges Amt und Bertelsmann Stiftung starten Internetportal zur gesellschaftlichen Verantwortung von Unternehmen«. Und »Reform der sozialen Sicherung« "Halbierung der Sozialabgaben keine politische Utopie", von Dr. Kirsten Witte, Bertelsmann Stiftung, eine Gemeinschaftsinitiative "Soziale Marktwirtschaft" in kooperation mit der Heinz Nixdorf- Stiftung und der Ludwig- Erhard- Stiftung.

"Die Aktivitäten der Bertelsmann Stiftung integrieren die Definition von Gemeinwohl in eine neuartige, gefährliche, aggressive Europapolitik im Interesse der Konzerne. In der neuen Weltordnung der Bertelsmann Stiftung gilt als »demokratisch« nur, wer Marktöffnung für die Konzerne betreibt - und umgekehrt. Mit dieser Stoßrichtung gewinnt sie derzeit fast unbeschränkte Definitionsmacht über das Projekt Zivilgesellschaft." Quelle: "Die »gute Regierung« des Bildungswesens: Bertelsmann Stiftung" von Ingrid Lohmann, Manuskript des Beitrags zum 20. DGfE- Kongreß, FFM 2006.

"[...] Bertelsmann versucht auf den verschiedensten Ebenen und auf die verschiedensten Themen Einfluss auszuüben: zum Thema Demographie und für Privatvorsorge, in der Schul- und Hochschulpolitik, für Studiengebühren und für den Rückzug des Staates aus bisher öffentlichen Dienstleistungen. Die Bertelsmann Stiftung hat großen Einfluss auf die Agenda 2010 und die Hartz- Reform- Entwürfe. Die deutschen Medienunternehmen tragen die Kampagne „Du bist Deutschland“ , unter tatkräftiger Hilfe wiederum der Bertelsmann Stiftung.
Das Pharmaunternehmen Altana AG, das im Wesentlichen der Familie Quant gehört, finanziert eine Aktion der so genannten Jungen Bundestagsabgeordneten zur so genannten Generationengerechtigkeit und damit pro Privatvorsorge. Die Deutsche- Bank- Gruppe finanziert das Deutsche Institut für Altersvorsorge ( DIA ), das wiederum Aufträge an andere Personen und Institutionen des neoliberalen Netzwerks vergibt. Die Robert Bosch Stiftung finanziert eine Kommission unter dem Vorsitz von Kurt Biedenkopf zu Familie und demographischem Wandel. McKinsey ist der Initiator eines Kreises, der zusammen mit „Stern“ , ZDF und Web.de mit Hilfe einer Umfrag eine subtile Propaganda für neoliberale Ideen macht. [...]" Aus: "Machtwahn - Wie eine mittelmäßige Führungselite uns zugrunde richtet" von Albrecht Müller. Quelle

»Die Richtlinien der Politik werden ( wieder ) weitgehend von Eliten der Hochfinanz entworfen und bestimmt« [ Eliten und in dessen Auftrag arbeitende "Think Tanks", die sich der Bevölkerung nie zur Wahl stellten. Und nie zur Wahl stellen werden ]

Wer die Fäden zieht
Reinhard Jellen ( Telepolis ) im Gespräch mit dem Soziologen Hans Jürgen Krysmanski ( German Power Structure Research ) über globale- und nationale Macht- und Funktionseliten. Auszug aus Teil 1 vom 29.12.2009: "Hans Jürgen Krymanski ist emeritierte Professor für Soziologie an der Universität Münster und hat sich in seinem Buch "Hirten und Wölfe - Wie Geld- und Machteliten sich die Welt aneignen", das nun in einer zweiter und gründlich überarbeiteten sowie erweiterten Auflage erschienen ist, der Erforschung jener gewidmet, von denen Carl Schmitt in einer lichten Stunden sagte: "Eliten sind diejenigen, deren Soziologie keiner zu schreiben wagt." Inspiriert vom Modell der amerikanischen Herrschaftsstrukturforschung Power Structure Research, rückt er jenen zu Leibe, welche die monetär gefasste Welt regieren, dabei so einflussreich sind, dass sie öffentlich nicht in Aktion treten müssen und dennoch trotz aller Machtfülle gestürzt werden können. [...]
 
Reinhard Jellen: Welchen gesellschaftlichen und politischen Einfluss besitzen die Superreichen und welche Kanäle benutzen sie dabei ? Hans Jürgen Krysmanski:
"[...] Die amerikanische Herrschafts- Strukturforschung ( Power Structure Research ) hat ziemlich überzeugend die Pfade nachgewiesen, wie in dieser "mächtigsten Demokratie der Welt" heute die zentralen politischen Entscheidungen ablaufen. Und dieses Herrschaftsmodell ist, wie McDonald's, ein Exportschlager geworden. Auch in Berlin versucht man sich ja an einer Kopie. Die Richtlinien der Politik werden in den USA in Netzwerken festgelegt, die weitaus dauerhafter sind ( auch was das Personal angeht ) als die jeweiligen Präsidentschaften.  
Foto von Norbert Schiller, World Economic Forum.
henry_kissinger
Macht im Hintergrund: Bilderberg-
Eminenz
Henry Kissinger.

Es ist völliger Unsinn, den jeweiligen amerikanischen Präsidenten als den "mächtigsten Mann der Welt" zu apostrophieren. Wir sehen ja, wie Clinton oder Bush und all die anderen und demnächst Obama und vielleicht einmal Sarah Palin im ( wohlgepolsterten ) Machtvakuum verschwinden. [...]"

Elite- Universitäten, Stiftungen und Think Tanks
Das amerikanische Power Structure Research hat für die USA die entscheidenden Gesetzgebungsverfahren untersucht und gezeigt, wie Superreiche und Konzerne durch Fördermittel, Forschungsaufträge, Personal die wichtigsten Universitäten, Stiftungen und Denkfabriken in der Hand haben. Und von diesen Institutionen her wird "die Wirklichkeit definiert", werden Handlungsmöglichkeiten eingegrenzt und das politische Weltbild bestimmt. Über die Elite- Universitäten, die großen Stiftungen und Think Tanks wird ein großer Teil des "Einflussgeldes" verteilt, von dort kommen die "Experten", die in einem Geflecht von formellen und informellen Diskussions- und Planungsgruppen Gesetzesvorlagen vorbereiten usw. Die Expertisen landen dann bei den Parteien, in Ausschüssen. Geld plätschert in die Wahlkassen der Abgeordneten und Senatoren und in die offenen Hände der Meinungsmacher. So ist relativ sichergestellt, dass nur Regelungen und Gesetze der ursprünglichen 'Auftraggeber' realisiert werden, wie sich leicht am Umgang mit der Finanzkrise, mit der Gesundheitskrise, mit der Ökokrise – und an den zunehmenden Frustrationsanzeichen bei Barack Obama – ablesen lässt. [...]"

Quelle Teil 1 - "Wer die Fäden Zieht": http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31762/1.html.
Quelle Teil 2 - "Über die Identität der Gläubiger des Schuldners Staat wird nie gesprochen": http://www.heise.de/tp/artikel/31/31763/1.html

Hier die online- Version des Buches "Hirten & Wölfe. Wie Geld- und Machteliten sich die Welt aneignen", ISBN 3-89691-602-5. Ergänzend hierzu: »Aspekte der Globalisierung - Neue Weltordnung« von Hans Jürgen Krysmanski. Und »Henry Kissinger: "Chance für eine neue Weltordnung!"« von Thorsten Schulte.

Eliten und der Geldmachtkomplex
"[...] Ein Aspekt wird bei der Erforschung dieser Netzwerke allerdings oft vernachlässigt. Der informelle – d.h. private, hyperprivate – Charakter dieser Treffen eröffnet den privatesten aller Privaten, den Superreichen, Möglichkeiten des Mitmischens, wie wir sie seit den Zeiten des Hochfeudalismus nicht mehr kennen. Erst jüngst gab es wieder ein herausragendes Secret Meeting of Billionaires: Auf Einladung von Bill Gates und Warren Buffett traf sich ein Dutzend der reichsten Leute dieser Welt an der Rockefeller University. Dabei waren so bekannte Philanthropen wie New Yorks Bürgermeister Michael Bloomberg, George Soros, Eli Broad, Oprah Winfrey, David Rockefeller Sr. und Ted Turner.
Nach Berichten weigerten sich die Teilnehmer standfest, den Inhalt ihrer Diskussionen preiszugeben. Man hörte aber, dass es um die globale Rezession, die Rolle von Wohltätigkeit in dieser Situation und auch, man höre und staune, um Möglichkeiten der Verringerung der Weltbevölkerung ging*. Nun gehört diese Gruppe sicher zu den 'liberalen', 'sozialen', sogar 'progressiven' Vertretern ihres Standes. Man kann sich gut vorstellen, dass auch weniger gemeinsinnorientierte Privatiers sich solcher Absprachemöglichkeiten bedienen. [...]" Quelle: "Eliten und der Geldmachtkomplex" von Hans Jürgen Krysmanski.

*Die globale Erwärmungs- Agenda ist tod - es lebe die Überbevölkerungsagenda
"Nach der nicht abreißen wollenden Pannenserie der erfundenen oder falsch berechneten Welt- Erwärmungswerte hat die Globale Elite eine noch größere Panikpropagandakeule ausgepackt: Die Welt- Überbevölkerung! Ein jetzt an die Öffentlichkeit gekommenes Geheimpapier lässt Schreckliches ahnen. Das Dokument wurde vom amerikanischen Sender "Foxnews" veröffentlicht. Im Netz ist eine PDF- Version des Originaltextes mit dem schönen Namen »The Secretary-General’s Retreat – Alpbach, 5.-6. September 2010« eingestellt, in der jeder nachlesen kann, was die Vereinten Nationen für einen grausamen Plan ausgeheckt haben. Im schönen Österreich haben sich Herr Ban-Ki-Moon und sechzig Globalisten der obersten Riege in dem abgelegenen Örtchen Alpbach getroffen, um nicht nur die CO2- Legende wieder in anderem Gewand, sondern gleich die nächste Stufe der Repressionen gegen die Menschheit in eine schöne Form zu gießen. [...]" Quelle.

Prof. Dr. Gerhard Gerlich, Physiker an der TU Braunschweig: "Es ist eine unbestreitbare Tatsache, dass die hier dargestellten Schwierigkeiten mit der Aussagekraft aller globaler Klimamodelle den sogenannten ‚Klimawissenschaftlern’ bekannt sind. Als die ‚Klimawissenschaftler’ von den Politikern ( IPCC ) die Aufgabe übernahmen, mit Modellrechnungen die angeblich durch Kohlendioxid verursachten Klimaveränderungen zu berechnen, haben diese Leute sehr bewußt gelogen und die Öffentlichkeit betrogen, da sie genau wußten, dass nie realitätsnahe ‚Rechnungen’ möglich sind und sein werden. Deshalb werden die ‚Ergebnisse’ wie vom Delphischen Orakel verkündet, wodurch die ‚Klima- Wissenschaftler’ nur schwer von Astrologen zu unterscheiden sind. [...]" Quelle: "Freispruch für CO2? Immer mehr Wissenschaftler zweifeln an der Klimaschädlichkeit des unreaktiven Gases" ( Pdf.- Datei, 380KB )


The Great Global Warming Swindle, Teil 1 - 6 ( deutsch ) ( 01:00:58 )
Dieser Dokumentarfilm des britischen Fernsehproduzenten Martin Durkin wurde zuerst von "Channel 4" ausgestrahlt. Er arbeitet auf, wie es zur Lüge mit der Klimaänderung durch den Menschen kam und warum es sich dabei um eine bewußte politische Lüge handelt. ( Text: http://der-weg.org/klima.html )

Weltumspannende Klimadiktatur droht
"[...] Im Jahr 1990 stellte das 1988 gegründete IPCC seinen ersten Weltklimabericht vor, der in einhundert Jahren eine Katastrophe prophezeite. Zwar musste das IPCC seine Aussagen in den Folgejahren abmildern, doch hatte das IPCC inzwischen übernationale Macht erlangt, die es auszubauen galt. Das Geld spielte keine Rolle mehr, seit man sich auf die politische Bühne begeben hatte und eine immer größere Zahl von „Wissenschaftlern“ dem IPCC zuarbeiteten. Nochmals und in aller Deutlichkeit: Das IPCC ist entgegen den Statuten eine politische Organisation und keine naturwissenschaftliche.
Inzwischen hat die „Klimakatastrophe“ auch die letzte Regierung der Erde erreicht. Das „Kyoto-Protokoll“ wurde geboren, die unsinnigste Geldvernichtungsmaschine, die Politiker erfinden konnten. Vor allem die deutschen Regierungen begannen, die Wirtschaft des Landes „ökologisch“ auszurichten, ohne auf die Warnungen jener Naturwissenschaftler zu hören, die der „Klimakatastrophe“ noch nicht erlegen waren. Das Ergebnis der „nachhaltigen ökologischen Ausrichtung“ wird eine stete Verarmung der heute noch reichen Industrieländer mit Deutschland als Vorreiter zur Folge haben. Sie mutierte inzwischen zur schlimmsten Selbstverstümmelung, die sich Menschen ausdenken konnten, weil sie unweigerlich in eine weltumspannende Klimadiktatur münden wird. Wann das Unheil sein Ende findet, vermag niemand zu sagen.
Wird es irgendwann einmal kälter, werden die gleichen Geister aufstehen und wiederum behaupten, diese neue „Klimakatastrophe“ wäre von Menschen gemacht. Unzählige Forscher werden bereit sein, das durch „wissenschaftliche“ Untersuchungen zu bestätigen." Quelle: "Wider die Klimahysterie" von Christian Bartsch, F.A.Z.

Ergänzend hierzu: "Zensur auf der Klimakonferenz: ZDF- und ARD- Chefredakteur protestieren bei Merkel und UNO" und "IPCC- Klimakonsens vor dem Ende" von F. William Engdahl. Und: "Der CO2- Schwindel - Eine These wird zur politischen Ideologie". Ein ausgezeichneter vierteiliger Artikel von Klaus Müller, Epoch Times Deutschland. Und: EIKE - Europäisches Institut für Klima und Energie: "Offener Brief an Kanzlerin Merkel - Temperaturmessungen ab 1701 widerlegen anthropogen verursachte Temperaturschwankungen" und: "Wie ein Klimaforscher die Erwärmung voranschreiten lässt - So langsam gerät im Kielwasser der Klimagate Affäre auch die deutsche Medienlandschaft in Bewegung. In den letzten Tagen war auch in den Mainstream Medien immer deutlichere Kritik am Gebaren des Weltklimarates IPCC zu hören."


Arte TV. Der Fall Kissinger ( 01:18:49 )
Eine aufschlussreiche Dokumentation über den Werdegang des Bilderberg- Funktionärs Henry Kissinger. Ein Dokumentarfilm von Alex Gibney und Eugene Jarecki. 

Neuerdings erscheinen auch vereinzelt Meldungen in den Massenmedien über den elitären Zirkel der Bilderberger und ihre "privaten* informellen Meetings", die jeweils weiträumig von staatlichen Institutionen wie der Polizei, Geheimdiensten und Militär von der Aussenwelt abgeschirmt werden, und zu denen Vertreter der Medien, - es sei den sie werden eingeladen, generell keinen Zutritt haben.

*Wie auf der ( erst seit einigen Monaten existierenden ) offiziellen Bilderberg- Webseite nachzulesen ist: "Participants attend Bilderberg in a private and not an official capacity".

Geheime Bilderberg- Gruppe tagt in Spanien ( 3sat News vom 04.06.2010 )
"Für die einen ist es eine Art "Weltregierung" im Schatten, für die anderen nur ein überholter Gesprächskreis: Streng abgeschirmt von der Außenwelt ist die geheimnisumwobene Bilderberg- Gruppe zu ihrem jährlichen Treffen in Spanien zusammengekommen. Die Konferenz des exklusiven Zirkels aus Politikern, Ökonomen, Unternehmern, Adeligen und Militärs tagt in einem Luxushotel in Sitges bei Barcelona an der Costa Dorada.
 

Rund 350 Polizisten sind nach Presseberichten vom 4. Juni 2010 im Einsatz. Globalisierungsgegner protestierten gegen das Treffen. Die Liste der rund 100 Teilnehmer ist vertraulich, aber nach den Berichten gehören zu ihnen unter anderem Königin Beatrix der Niederlande, Spaniens Königin Sofía, der frühere US- Außenminister Henry Kissinger, Microsoft- Gründer Bill Gates und Paul Volcker, Ex- US- Notenbankchef und Berater von Präsident Barack Obama. Auf der Tagesordnung des bis 6. Juni 2010 dauernden Treffens stehen demnach Themen wie die Wirtschafts- und Finanzkrise, die Zukunft des Euro, die Lage in Afghanistan oder die Spannungen mit dem Iran. Spaniens Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero wolle die "Bilderberger" bei dem Treffen dazu aufrufen, Vertrauen in den Sparkurs seines Landes zur Überwindung der Schuldenkrise zu haben.

Das elitäre Forum war 1954 von Prinz Bernhard der Niederlande ins Leben gerufenen worden, um die Beziehungen zwischen Westeuropa und den USA zu stärken. Der Name "Bilderberg" kommt vom ersten Konferenzort, einem Hotel im niederländischen Oosterbeek. Über die Gespräche wird traditionell völliges Stillschweigen bewahrt. Die Presse ist nicht zugelassen. Dies hat im Laufe der Jahrzehnte Verschwörungstheorien genährt, wonach die "Bilderberger" eine Art "globale Herrschaft" anstrebten und eine neue Weltordnung begründen wollten".


28.05.2010: Kopp- Verlag Online. Der britische Abgeordnete Nigel Farage stellt in seiner Rede im EU- Parlament die demokratische Legitimation des Ratspräsidenten Herman van Rompuy in Frage. In der Tat drängt sich hier die Frage auf: Wer ist Herman van Rompuy, und wer hat ihn gewählt?!


01.06.2010. Am Dienstag präsentierte Daniel Estulin, Journalist und Autor des Buchs "Die wahre Geschichte der Bilderberger", den EU- Abgeordneten in einer Pressekonferenz seine langjährigen Recherchen über die Bilderberg- Group, welche die einflussreichsten Menschen aus internationaler Politik, Militär, Presse, transnationalen Konzernen und Banken zusammenbringt, und sich bereits seit Jahrzehnten und ohne jede demokratische Legitimation hinter verschlossenen Türen in geheimen privaten Meetings trifft. ( Übersetzung für Teil 2 in Bearbeitung )

02.06.2010. Re- Feudalisierung und Privatisierung der Macht?
"Die sogenannten Bilderberg- Konferenzen finden seit 1954 jährlich an wechselnden, möglichst geheim gehaltenen Orten statt. Angeblich sind die Treffen rein privater Natur, doch wenn die Mächtigen aus Wirtschaft und Adel Politiker zum geheimen Gespräch laden, wundern sich auch Menschen, die keinen Verschwörungstheorien anhängen. [...]" Nach Jahrzehnten beharrlichen Schweigens: Ein bemerkenswert engagiert geschriebener Artikel von Detlef Grumbach auf der Webseite des "Deutschlandfunk".

08.06.2010. Bilderberger: Spanien auf der Speisekarte. Von Jürgen Elsässer.
"Diesjährige Konferenz der Wirtschaftsbosse an der Costa Dorada. Es war schon immer seltsam, wenn nicht verdächtig, dass über die private Wirtschaftskonferenz zu Anfang jedes Jahres in Davos in den Medien breit berichtet wurde, aber die Konferenzen der Trilateralen Kommission und der Bilderberger ignoriert – mit dem Hinweis, das seien private Treffen. Dieses bewußte Wegsehen gab allen denen Recht, die von einer Omerta sprachen, von einem Schweigegelübde – wie bei der Mafia. [...]"

11.06.2010. AG Friedensforschung, Universität Kassel
"Bilderberg- Treffen in Spanien: Die Linke stellt Bundesregierung Fragen zur Geheimkonferenz. SPD- Politiker Olaf Scholz unterwirft sich Schweigepakt. [...] Unter schwerer Bewachung nahm die Tagung vom 3. bis 6. Juni ihren Lauf, doch worüber sich beispielsweise der deutsche Sozialdemokrat Olaf Scholz mit dem US- Bankier David Rockefeller und dem griechischen Finanzminister George Papaconstantinou austauschte, das bleibt für die Öffentlichkeit ein Geheimnis. Die gut 130 handverlesenen Teilnehmer der diesjährigen Bilderberg- Konferenz haben, genauso wie die in den mehr als 50 Jahren zuvor, einen Schweigepakt akzeptiert. Was bei der Zusammenkunft besprochen wird, soll nicht nach außen dringen. Die Öffentlichkeit kann nur erahnen, daß demokratisch gewählte Politiker mit der globalen Geldelite nicht zusammenkommen, um über das schöne Wetter oder ihr Handicap beim Golf zu reden. Eine Aussage des Ehrenvorsitzenden der Bilderberger selbst, Etienne Davignon, in der Internetzeitung EU- Observer ( euobserver.com/9/27778 ) gewährte jüngst einen kleinen Einblick in die Gestaltungsmacht des Zirkels. Davignon sagte, der Euro sei auf Bilderberg zurückzuführen. [...]"

Parlamentarische Anfrage von Heinz-Christian Strache über die Teilnahme von Werner Faymann an der Bilderberg-Konferenz 2009. Parlamentarische Anfrage von Susanne Winter über die Teilnahme von Oscar Bronner, Heinz Fischer und Rudolf Scholten an der Bilderberg-Konferenz 2010.


24.05.2011. Schweizer Nationalrat fordert die Verhaftung gesuchter Bilderberg- Teilnehmer in der Schweiz. "Nach dem Brief an die Bundesrätin und Vorsteherin des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartements Simonetta Sommaruga, betreffend der Bilderberg- Konferenz, fordert nun der jurassische Nationalrat Dominique Bättig die Verhaftung von den Konferenz- Teilnehmern, welche wegen Kriegsverbrechen international gesucht werden ( Bush, Kissinger, Cheney, Perle ). Gestützt auf das Römer Statut über den Internationalen Strafgerichtshof, wird dieser entweder auf Grund einer Staatenbeschwerde, einer Initiative des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen oder einer eigenen Initiative seiner Anklagebehörde tätig [...]"


16.06.2010. EZB- Pressekonferenz ( 00:03:09 )
Claudio Celani ( EIR- Nachrichtenagentur ) befragt EZB- Chef Jean- Claude Trichet, der 2009 ebenfalls Teilnehmer der Bilderberg- Konferenz war, erneut zu Glass- Steagall. Trichets bemerkenswerte Antwort: "[...] Für uns ist das weder dringend, noch in der gegenwärtigen Situation besonders angebrach. Aber ich lasse Ihnen Ihre Meinung. Sie haben Ihre, wir haben unsere." Die ablehnende Haltung der EZB- Bankiers widerspricht nicht nur dem gesunden Menschenverstand, sondern vor allem und für jeden unschwer erkennbar, den mathematischen Gegebenheiten: Geld- Tranfervolumen an den globalen Kapitalmärkten pro Tag

16.06.2010. LobbyControl: Im Schatten der Medien: Bilderberg-Treffen 2010 in Sitges
"Die Bilderberg- Gruppe ist ein elitärer Zirkel, der seit 1954 Top- Eliten aus Europa und den USA zusammen bringt - Wirtschaftsbosse und Strategen treffen auf handverlesene Politiker und Journalisten. Vom 3.- 6. Juni 2010 fand das Bilderberg- Jahrestreffen im spanischen Sitges statt. [...]"

21.06.2010. MMnews: EU- Parlament verzweifelt an Finanzlobby
"Mit einem außergewöhnlichen Hilferuf setzt sich das Europaparlament gegen die Übermacht der Finanzlobby zur Wehr. "Das Ungleichgewicht zwischen der Macht dieser Lobby und mangelnden Gegenexpertisen erscheint uns als Gefahr für die Demokratie. [...] Es gibt keine neutrale Instanz, die die Zahlen der Banken überprüfen kann. [...]"

28.09.2010. MMnews: Euro- Konferenz zensiert
"[...] Mehr als 700 Teilnehmer zählte die Konferenz „Der Euro vor dem Zusammenbruch“ letztes Wochenende in Berlin. In den deutschen Medien wurde die Konferenz jedoch komplett ignoriert, was einem medialen Skandal gleichkommt. Weder Fernsehen noch Zeitungen erwähnten das Event auch nur mit einer Silbe, obwohl trotz sorgfältiger Pressearbeit alle Agenturen, Zeitungen, Sender eingeladen waren. Doch niemand kam! Das Problem "Euro" soll im Westen totgeschwiegen werden, so der Eindruck. [...]" (( Pressefreiheit? ))

22.10.2010. Schweiz Nagazin: Deutsche Medien: Verlacht, verhöhnt und verspottet
"Die deutschen Massenmedien haben den Einfluss auf ihre Leserschaft verloren. Kaum noch ein Beitrag der den Redakteuren nicht links und rechts um die Ohren gehauen wird. Für die Massenmedien Deutschlands beginnt eine neue Zeitrechnung. Ihre über Jahre manipulierte und gelenkte Leserschaft folgt ihnen nicht mehr. Bild, Spiegel, Stern oder Focus und viele andere Publikationen sind in ihren Meinungen isoliert und verlieren immer weiter an Boden. Mittlerweile werden fast sämtliche Artikel durch die Leser in den Foren oder Kommentarfeldern verrissen, sofern man sich noch traut Kommentare zuzulassen. Dies unterbleibt aber immer häufiger bei brisanten Themen. Dort wo Leser- Kommentare noch zugelassen sind, werden Artikel derart ins Lächerliche gezogen, dass man sich wahrlich wundern muss. [...]"


Geld für die Zukunft - Auswege aus zyklischen Wirtschaftskrisen ( 00:03:04 )
Bernard Lietaers Ausführungen zum gegenwärtigen Zustand des Weltfinanzsystems machen deutlich, dass es ein „weiter wie bisher“ definitiv nicht geben wird! Die Menschheit befindet sich aufgrund der globalen Vernetzung dieses hoffnungslos bankrotten Schuldgeldsystems und der sich zuspitzenden Verknappung natürlicher Ressourcen am Scheideweg. Lietaer lässt keine Zweifel daran das die "Rettung" dieses Finanzsystems nicht möglich ist, und beschreibt hier mit anderen Worten was Albert Einstein einst so formulierte: "Eine neue Art von Denken ist notwendig, wenn die Menschheit weiterleben will." ( Quelle ) Einen 35 minütigen Film zu Peter Russells Buch "The Global Brain", welches von Bernard Lietaer hier angesprochenen wird, finden Sie hier: The Global Brain - Die erwachende Erde 

11.11.2010. FTD. G20- Treffen: Ackermann lehnt Reform des Währungssystems ab
"Der Chef der Deutschen Bank findet, dass das derzeitige Modell "ein gutes ist". Eine Rückkehr zum Goldstandard hält er für unnötig. Auch die Kritik an der Dollarschwemme der Fed teilt der Schweizer nicht. Und was China treibt, findet der Topbanker ebenfalls okay. [...]"

13.11.2010. MMnews: Trichet mit Realitätsverlust
"EZB- Chef Trichet: Inflationsängste in der Euro- Zone sind unbegründet. Inflationsrate im Euro- Raum sei nie über zwei Prozent gestiegen. "Nicht stark wie die D- Mark, sondern stärker als die D- Mark ist hier die richtige Charakterisierung. [...]"

Ebenso wie der immer dominanter werdende Einfluß von elitären Zirkeln und "Think Tanks" der Hochfinanz auf Parteien und Presseorgane,- und der damit einhergehenden Bewusstseinsbildung der Bevölkerung, so gehört die fortschreitende Enteignung von öffentlichem Eigentum zu einer kohärenten, sich exponentiell beschleunigenden Fehlentwicklung, die dem Automatismus jenes Umverteilungsprozesses von Unten nach Oben folgt, der durch dieses private Schuldgeldsystem systematisch erzeugt und im Interesse Weniger kontrolliert und manipuliert wird. Ein kritischer Blick in die Realität unseres Daseins beschreibt die hieraus erwachsenden gesellschaftlichen Konflikte, die als zwangsläufige Resultate zuvor dargelegter mathematischer Zusammenhänge erkannt werden müssen! Es werden heute nun immer deutlicher erkennbar auch die Lebens- und Rechtsverhältnisse der wohlhabenden Nationen Schritt-für-Schritt an private Eigentums- und Machtinteressen angeglichen. In ähnlicher Weise ist in den zurückliegenden Jahrzehnten mit der Dritten Welt verfahren worden:
 
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Diese Welt ist krank.
Dieses Kind muß gerettet
werden, nicht Banken.
Trotz spektakulärer Schuldenerlasse, die aufgrund manipulierter Zinssätze für Kredite zur 'Entwicklungshilfe' bedeutungslos blieben, sind diese Länder weiterhin in einer unentwegt anwachsenden Verschuldung gefangen, und werden so gezwungen herzugeben, wonach die international agierenden autonomen Großbanken, transnationale Konzerne und private Investoren auch immer verlangen! Quelle Bild links:  http://www.30000-kinder-sterben-taeglich.de/

"Wenn „wir“ der sogenannten „Dritten Welt“ wieder einmal einen „Schuldenerlass“ in Aussicht stellen und einen weiteren Kredit vergeben, ist allen klar, dass diese Länder das Geld nie zurückzahlen können. Sollen sie auch nicht. Diese Länder sollen sich bloß hoffnungslos verschulden, um so ihren Kredithaien hilflos ausgeliefert zu sein. Können die Länder die fälligen Raten nicht bezahlen, kommen die Weltbank und der Internationale Währungsfond ( IWF ) und stellen ihre Bedingungen für neue „Überbrückungskredite“ bzw. die Verlängerung der Laufzeiten.

Die wichtigste Forderung ist immer die Abwertung der Währung. So sollen angeblich die Exporte auf dem Weltmarkt preiswerter werden. Tatsächlich verteuern sich dadurch aber die überlebensnotwendigen Importe. Die Auslandsschulden steigen zusätzlich, da diese nicht in der Landeswährung, sondern in US- Dollar abgerechnet werden. [...]" Quelle: INITIATIVE Information - Natur - Gesellschaft - "Die Kriege und Schulden der Dritten Welt". Siehe hierzu auf der Seite "Filme / Videos": "Economic Hit Man". John Perkins im Dienst der Wirtschaftsmafia

Kopp- Online, 08.02.2011. Pulverfass Ägypten: Wie Banken und Investoren die Welt in den Hunger treiben. "Den Hintergrund für die plötzlich und explosionsartig ausgebrochenen Unruhen in Ägypten und Tunesien bildet eine sich verschärfende weltweite Krise, ausgelöst vom sprunghaften Anstieg der Lebensmittelpreise und der Arbeitslosigkeit. Laut Associated Press leben rund 40 Prozent der Menschen in Ägypten an der von der Weltbank definierten Armutsgrenze von unter zwei Dollar am Tag. Nach Schätzungen von Analysten liegt die Preisinflation bei Lebensmitteln in Ägypten derzeit bei unhaltbaren 17 Prozent pro Jahr. In den ärmeren Ländern müssen die Menschen 60 bis 80 Prozent ihres Einkommens für Lebensmittel aufwenden, in den Industrieländern dagegen nur 10 bis 20 Prozent. Steigt der Preis für eine Gallone ( ca. vier Liter ) Milch oder einen Laib Brot für die Amerikaner um rund einen Dollar, dann kann dieser Anstieg für Menschen in Ägypten und anderen Ländern den Hungertod bedeuten. [...]"

Die Demontage der UNO
"[...] Heute kontrollieren die von der US- amerikanischen Regierung dominierten und geführten G8 den Sicherheitsrat ( außer China ), den IWF, die Weltbank, die WTO und nicht zu vergessen die NATO ( ausgestattet mit einem neuem Mandat, das auf gemeinsamen Interessen, anstatt gemeinsamem Territorium beruht ), die ich alle zusammen als G8- Institutionen bezeichnen werde. Auch wenn die US- Regierung die Führung innehat, so sind die anderen sieben nichtsdestotrotz loyale Gefolgsleute. Die Logik, die hinter all dem steht, ist die Absicht, dem Westen den Zugang zu den globalen natürlichen Ressourcen zu sichern - auf Kosten anderer Länder, die immer mehr Einfluss verlieren, vor allem Entwicklungsländer. [...]" Aus: "Gesellschaft zerstören - Der neoliberale Anschlag auf Demokratie und Gerechtigkeit" von Bernd Hamm.

Wir erleben eine sich schleichend vollziehende Renaissance des Feudalismus - in globalem Maßstab - indem nun abermals die nicht hinterfragte und daher sklavische Abhängigkeit der Schuldner vom Geldsystem der Hochfinanz zur Durchsetzung niederer egoistischer Interessen genutzt wird!

»Dieser Tatbestand macht Geld zu einem gewaltigen universellen Machtinstrument in den Händen Weniger« [ Diese Macht basiert einzig und allein auf der Unwissenheit des Volkes und der ( mutmaßlich überwiegenden Mehrheit ) seiner Politiker ]

Heute Griechenland, morgen wir
"Ziel des neoliberalen Projekts ist es, die „Dritte Welt“ in die Erste zu tragen und ein globales Feudalsystem zu errichten. Überschuldete Haushalte sind kein Zufall. Sie entsprechen der Logik des Systems und werden inszeniert. Denn nicht solvente, sondern zahlungsunfähige Schuldner verhalten sich gefügig gegenüber den Wünschen machthungriger Gläubiger. Griechenland war erst der Anfang. Was heute dort geschieht, kann morgen auch bei uns geschehen. [...]" Quelle: Hinter den Schlagzeilen, Konstantin Weckers Webmagazin. Ergänzend hierzu: "Der Untergang der Republik... ( Die Systemkrise als Wegbereiter zur überstaatlichen Diktatur )" Ein "Must-See-Film" mit ebenso aufschlussreichem wie brisantem Inhalt des amerikanischen Journalisten und Filmemachers Alex Jones.

Weiterführende Informationen zur systematischen Demontage national- souveräner Regierungsstrukturen und der damit einhergehenden Transformation zu einem anonymen und antidemokratischen Weltregierungssystem ( Government zu Governance ) finden Sie auf der sehr informativen Webseite von Dr. rer. pol. Karl H. Pitz: http://www.macroanalyst.de/

"[...] Das Ergebnis dieser Entwicklungen ist eine Oligarchie von privatem Kapital, dessen enorme Kraft nicht einmal von einer demokratisch organisierten politischen Gesellschaft überprüft werden kann. Dies ist so, da die Mitglieder der gesetzgebenden Organe von politischen Parteien ausgewählt sind, die im Wesentlichen von Privatkapitalisten finanziert oder anderweitig beeinflusst werden und in der Praxis die Wähler von der Legislative trennen. Die Folge ist, dass die "Volksvertreter" die Interessen der unterprivilegierten Schicht der Bevölkerung nicht ausreichend schützen. Außerdem kontrollieren unter den vorhandenen Bedingungen die Privatkapitalisten zwangsläufig direkt oder indirekt die Hauptinformationsquellen ( Presse, Radio, Bildung ). Es ist deshalb äußerst schwierig und - für den einzelnen Bürger in den meisten Fällen fast unmöglich - objektive Schlüsse zu ziehen und in intelligenter Weise Gebrauch von seinen politischen Rechten zu machen. [...]"

Textauszug aus "Why Socialism?" Einem Essay von Albert Einstein das im Jahre 1949 in der ersten Ausgabe der US- Zeitschrift "Monthly Review" veröffentlicht wurde. »http://www.monthlyreview.org/598einstein.php« Und in deutscher Übersetzung hier »http://www.freitag.de/datenbank/freitag/2005/21/sozialforum-iv/print«.

Photo by Severin Nowacki,
World Economic Forum 2007.

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Eine weitere "Stiftung"
US- Multimilliardär Bill Gates erhielt für sein soziales Engagement, der "Bill und Melinda Gates Stiftung"*, den Indira Gandhi- Preis.
Prof. Jean Ziegler: "In der Nacht des 4. August 1789 haben die Abgeordneten der Nationalversammlung das Feudalsystem in Frankreich abgeschafft. Heute müssen wir mit ansehen, wie die Welt von neuem feudalisiert wird. Die despotischen Herrscher sind wieder da. Die neuen kapitalistischen Feudalsysteme besitzen nunmehr eine Macht, die kein Kaiser, kein König, kein Papst vor ihnen je besessen hat.

Die 500 mächtigsten transkontinentalen kapitalistischen Privatgesellschaften der Welt - in der Industrie, im Handel, in den Dienstleistungen, im Bankwesen - kontrollierten im Jahr 2004 52% des Weltsozialprodukts, mit anderen Worten: mehr als die Hälfte aller Güter, die auf unserem Planeten innerhalb eines Jahres erwirtschaftet werden.

Ja, der Hunger, das Elend, die Unterdrückung der Armen sind entsetzlicher als je zuvor. Die Attentate vom 11. September 2001 in New York, Washington und Pennsylvania haben eine dramatische Beschleunigung dieses Prozesses der Refeudalisierung bewirkt. Sie waren für die neuen Despoten der Anlass, die Welt in Besitz zu nehmen. Sich der Ressourcen zu bemächtigen, die für die Glückseligkeit der Menschheit notwendig sind. Die letzten Dämme der Zivilisation drohen zu brechen. Das internationale Recht liegt in den letzten Zügen.

Die Organisation der Vereinten Nationen und ihr Generalsekretär werden rüde behandelt und diffamiert. Die kosmokratische Barbarei kommt mit Riesenschritten voran. Aus dieser neuen Realität ist dieses Buch ("Das Imperium der Schande") hervorgegangen."

Jean Ziegler beschreibt in seinem Buch "Das Imperium der Schande" wo ein Großteil des weltweit erwirtschafteten Reichtums zu finden ist, und wozu dieser genutzt wird. Siehe hierzu auch »Die Welt gehört Wenigen« ( 3 min.Videoausschnitt aus "Der Geist des Geldes" ) und ein »Interview mit Prof. Jean Ziegler«. Ergänzend hierzu: »Weltherrschaft des Managements - Der Anfang des "gerechten" Wirtschaftskrieges«, Arte- TV 2007.

*"Es gibt gutherzige Menschen, denen es daran liegt, anderen zu helfen. Selbstverständlich, gibt es auch Organisationen, deren erstes Interesse ehrlicher Hilfe gilt. Daran gibt es keinen Zweifel. Doch, leider, gibt es auch andere Beispiele zur Genüge. Groß aufgezogene Spendenaufrufe, bei denen nur ein kleiner Prozentsatz dem Zweck zugeführt wird, steuerlich absetzbare Spenden ins ferne Ausland, von denen die Hälfte zurückbezahlt wird, und dann gibt es noch die unglaubliche Philanthropie der reichsten Männer dieser Welt, im speziellen, Bill Gates und Warren Buffett. Während der zweitgenannte schon vor Jahren fast sein gesamtes Vermögen, 37 Milliarden Dollar, dem Wohle der Menschheit zu überlassen ankündigte, verspricht Bill Gates, jetzt noch einmal 10 Milliarden dazuzulegen. Was steckt wirklich dahinter? [...]" Quelle: The Intelligence - Der Schwindel mit Spendengeldern.

Der international renommierte Staatsrechtler Prof. Dr. iur. Karl Albrecht Schachtschneider beschreibt diese hochgradig gefährliche Fehlentwicklung so: "[...] Der Kapitalismus läßt dem menschlichen Ideal der Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit keine Chance. Der Kapitalismus entliberalisiert, entdemokratisiert, entsozialisiert, entrepublikanisiert die Lebensverhältnisse. Der Kapitalismus entnationalisiert die Völker. Der Kapitalismus entrechtlicht die Gesetze. [...]" Aus: »Demokratie versus Kapitalismus«.

In diesem Zusammenhang möchte ich auf das Dokument »Argumente gegen die Zustimmung zum Vertrag über eine Verfassung für Europa« von Prof. Schachtschneider hingewiesen. ( Der Wortlaut "Verfassung für Europa" wurde zwischenzeitlich durch "Vertrag für Europa" ersetzt. Rechtlich hat sich indes nichts Wesentliches geändert ). Es ist sehr aufschlussreich sich dieses Dokument einmal durchzulesen. Das der Vertrag von Lissabon trotz der bereits ergangenen Ablehnung der Völker Frankreichs und den Niederlanden nun doch und ohne Referenden rechtsverbindlich in Kraft getreten ist, stellt eine ebenso grundlegende wie unentschuldbare Missachtung demokratischer Grundregeln dar!
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Bedrucktes Papier ohne jeden Eigenwert: Schleichend und unerkannt zerstört das Machtinstrument Geld das ökonomische- und soziale Gefüge der Welt- gesellschaft...

Das ein völkerrechtsverbindliches Vertragswerk von Verfassungsrang(!) in demokratischen Gesellschaften der ausdrücklichen Zustimmung des "Souveräns" - des Volkes - bedarf, ist eigentlich eine Selbstverständlichkeit die unseren Volksvertretern bekannt sein sollte?! ( Das Demokratieprinzip: Artikel 20 GG Abs.2 "Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus ..." ) Ergänzend hierzu: Václav Klaus erklärt den Lissabon- Vertrag »http://www.pi-news.net/2009/01/vaclav-klaus-erklaert-den-lissabon-vertrag/«.

Um diesen Vertrag hätte es in Mitgliedsstaaten der EU eine ebenso lebhafte wie ausführliche öffentliche Debatte geben müssen, nach dessen Abschluss die Bevölkerungen dann hätten ( aus- ) wählen können, unter welchen sozialen, wirtschaftlichen, und politischen Rahmenbedingungen die Menschen in Europa zukünftig leben wollten. Offenbar war ein demokratischer Entscheidungsfindungsprozess um diesen eminent wichtigen Vertrag jedoch nicht erwünscht! Einen Video- Vortrag von Prof. Schachtschneider zum Vertrag von Lissabon finden Sie hier: "Der Lissabonner Vertrag". Weiterführende Dokumente zum Thema finden Sie auf der Webseite von Prof. Schachtschneider.

Der Crash
Wer nun noch immer meint das es bei dieser Finanzkrise tatsächlich um Geld geht, hat den Sinn und Zweck des kapitalistischen Geld- und Finanzsystems nicht verstanden. Der Hochfinanz geht es gewiss nicht ums Geld! Denn das wird, wie zuvor dargelegt, von ihnen selbst in nahezu beliebigen Mengen in Form einer immer weiter ausufernden Verschuldung einfach aus dem 'Nichts' geschöpft, kann in diesem System niemals zurückgezahlt bzw. getilgt werden, 'existiert' inzwischen zu 90 - 95% nur noch in digitaler Form [ "Giralgeld": nicht mehr als Zahlenkolonnen in den Großrechnern der Banken ] und ist nach dem Kollaps des Finanzsystems augenblicklich bedeutungslos! Geld ist in diesem Geldsystem nur Mittel zum Zweck einer transnational organisierten Finanz- Oligarchie, deren Interesse nur dem gilt, was diese mit ihrem Geldsystem international erpressen und erbeuten können.


»Es geht hier folglich ausschließlich um Macht und nicht um Geld«

[ Macht über die internationale Staatengemeinschaft zur gewaltsamen Durchsetzung faschistoid- elitärer Macht- und Eigentumsinteressen in einer sich aufgrund zunehmender globaler Ressourcenverknappung grundlegend verändernden Welt ]

Uralte primitive Denkmuster aus grauer Vorzeit, die heute zwangsläufig in eine nicht kontrollierbare Abfolge globaler Katastrophen führen müssen! Zumindest um das zu erkennen sollte der Grips dieser komplett größenwahnsinnigen 'Eliten' eigentlich reichen.

Ergänzend hierzu: Prof. Dr. Karl- A. Schachtschneider zur Euro EU- Diktatur... und EU- Polizeitruppen trainieren Bürgerkrieg ( online- Videos ) Und: "Kampf um die Ressourcen und direkte Einspeisung von Informationen ins Gehirn" von Florian Rötzer, Heise / Telepolis, 10.04.2007. Und "Deutschlands Beteiligung am weltweiten Krieg um Ressourcen", Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges / Ärzte in sozialer Verantwortung e.V. ( IPPNW ), und "Konkurrenz und Konflikte um Ressourcen" und "Der globale Kampf um Energiequellen bricht aus". Und: The Intelligence - "US-General erklärt, es gab keinen Grund für den Irak- Krieg". Und: AG Friedensforschung, Universität Kassel - "Neoliberaler Kolonialismus. Die USA und die militärische Ausweitung und Absicherung der Globalisierung" von Jürgen Wagner. Und: "Der "Tresor des jüngsten Gerichts" in der Arktis. Gates, Rockefeller und die GMO- Giganten wissen mehr als wir". Von F. William Engdahl. Und: "Subvention, Korruption, Marktzerstörung". Ein Referat von Werner Rügemer auf der 6. Gottfried von Haberler- Konferenz, gehalten am 24. September 2010 in Vaduz / Liechtenstein.

Das Zentralorgan dieser überstaatlichen Oligarchie ist namentlich das durch Bilderberg- Eminenzen gesteuerte Federal Reserve System, das die Kaufkraft des US- Dollar durch eine zügellose inflationäre Dollarflut inzwischen um ca. 97% seines ursprünglichen Wertes ( Bezugsjahr 1913 ) herunter manipuliert hat. Es darf wohl als selbstverständlich vorausgesetzt werden, dass die Geldschöpfer der "FED" wissen was sie tun! Es muß erkannt werden was uns allen bevorsteht wenn ( jetzt! ) nicht rasch und konsequent gehandelt wird. Denn dieses Geld- und Finanzsystem ist aus einfachen und für jeden nachvollziehbaren Gründen am Ende!

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Der Verlauf des Kaufkraftverlustes des US- Dollar von 1913 bis 2007. Hier das Original der Grafik: "AMERICA'S FORGOTTEN WAR AGAINST THE CENTRAL BANKS" by Mike Hewitt, dollardaze.org, October 20, 2007.

Welche Werte bleiben nach dem Kollaps eines Finanzsystems? Echte Werte: Eigentum! Das Eigentum, welches man zuvor mit diesem aus dem 'Nichts' geschöpften Papier- und Giralgeld national wie international erbeutet hat! Und Eigentum ist stets Macht. Dieser Enteignungsprozess betrifft, wie oben bereits dargelegt, natürlich auch das Privateigentum ( Sparguthaben, Immobilien etc.) der Bürger in Europa! Wie ein Rückblick in die Geschichte zeigt, wurde dieses zinsbasierte Schuldgeldsystem nach dem zwangsläufigen Zusammenbruch einfach 'neu' gestartet, was folgerichtig dann auch die Erklärung dafür ist, warum wir uns gegenwärtig abermals an der Schwelle zum Kollaps des Finanzsystems befinden.

Es gehört nicht all zu viel Phantasie dazu um zu erkennen und zu begreifen, dass der Kollaps des Finanzsystems im Interesse der Hochfinanz liegt, damit ein Neustart dieses Schuldgeldsystems überhaupt möglich wird ...

"Ich sehe in naher Zukunft eine Krise heraufziehen. Sie enerviert mich und läßt mich um die Sicherheit meines Landes zittern. In Friedenszeiten schlägt die Geldmacht Beute aus der Nation und in Zeiten der Feindseligkeiten konspiriert sie gegen sie. Sie ist despotischer als eine Monarchie, unverschämter als eine Autokratie, selbstsüchtiger als eine Bürokratie. Sie verleumdet all jene als Volksfeinde, die ihre Methoden in Frage stellen und Licht auf ihre Verbrechen werfen. Aktiengesellschaften sind inthronisiert worden, und eine Zeit der Korruption an höchsten Stellen wird folgen, und die Geldmacht des Landes wird danach streben ihre Herrschaft zu verlängern, indem sie die Vorurteile des Volkes ausspielt, bis der Reichtum in den Händen von wenigen angehäuft und die Republik vernichtet ist." ( Abraham Lincoln, 16. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, fünf Monate vor seiner Ermordung am Karfreitag den 14. April 1865 )

Quelle: U.S. President Abraham Lincoln, Nov. 21, 1864 ( letter to Col. William F. Elkins ) Ref: "The Lincoln Encyclopedia", Archer H. Shaw ( Macmillan, 1950, NY ) Siehe auch: Ein Artikel von Samuel L. Wolcott, Empire State College. Und: "Globalization and mythology" von R.W. Oldford, University of Waterloo, May 9, 2002. Und: "fiat taxation and the elimination of the federal reserve and income tax", Seite 303, von Jesse Cowell, 2008. Das Schreiben Lincolns an Col. William F. Elkins ist im Jahre 1866 in einem Artikel der "The Providence Evening Press" erschienen. Ein Nachdruck dieses Artikels kann hier geordert werden: http://www.historicpages.com/texts/incat49.htm. Weitere Zitate finden Sie hier: »Federal Reserve System - die FED«

Ein zunächst 'sanfter' anmutendes, für unsere Zukunft jedoch kaum weniger gefährliches Szenario beschreiben Günter Hannich und Andreas Popp:

Günter Hannich, 15. November 2010: Der Weg zu Überwachungsstaat und perfekter Diktatur.
"Immer häufiger kommt heute die Forderung nach elektronischem Geld, oder einer Kartenwährung. Dieses Zahlungsmittel wird dabei immer als besonders modern dargestellt, während die herkömmlichen Scheine und Münzen als altmodisch und unbequem verunglimpft werden. [...]
Verlust der Freiheit: Das Risiko besteht darin, daß alle Zahlungsvorgänge kontrolliert und überwacht werden können. Es kann jederzeit, auch im nachhinein, festgestellt werden, wer, wann, wo, was und für welchen Betrag gekauft hat. Damit lassen sich zutreffende Nutzerprofile erstellen, mit denen der einzelne genau kontrolliert werden kann. Auch besteht die Möglichkeit, das Konto systemkritischer Personen jederzeit zu sperren und so Druck auf die freie Meinungsäußerung auszuüben. [...]"

Andreas Popp, MMnews 01. Januar 2011. Bargeld- Verbot: Willkommen in 1984
"Ein weiterer Baustein dieser generalstabsmäßigen Freiheitsberaubung der Menschen ist die Abschaffung des Bargeldes. Mit diesem aus meiner Sicht echten Terroranschlag gegen die Völker durch das herrschende Finanzsystem, wird offenbar ein Gang höher geschaltet in der angestrebten Neuordnung. Wer in Zukunft nicht mehr im Interesse des Wahnsinns spurt, wird durch ein einfaches Abschneiden am Zahlungsverkehr in seiner Existenz zerstört. Dass wir uns aus meiner Sicht längst nicht mehr in einem Rechtsstaat bewegen, habe ich oft gesagt und selbst alteingesessene Anwälte stimmen meinen Aussagen mittlerweile oft zu, auch wenn sie jahrelang meine „wilden Thesen“ ablehnten.
George Orwell hat mit seinem Roman „1984“ schon damals unsere Zukunft voraus gesagt. [...] Die anvisierte Abschaffung des Bargeldes macht alle Menschen völlig abhängig von den Vorgaben der Machtsysteme und ihrer ausführenden Politiker. [...]"

Prof. Dr. Eberhard Hamer vom Mittelstandsinstitut Niedersachsen hat Ende 2004 einen Artikel veröffentlicht, der die Hintergründe dieser sich damals bereits ankündigenden Systemkrise recht anschaulich beleuchtet »Der - Weltgeldbetrug« - http://www.goldseiten.de/content/kolumnen/artikel.php?storyid=611 und auch hier http://nationaleschulden.files.wordpress.com/2010/11/der-welt-geldbetrug.pdf. Insbesondere in Bezug auf die Erbeutung von Eigentum gibt dieser Artikel einen Einblick in das, was in den zurückliegenden Jahrzehnten in der ganzen Welt in stetig zunehmendem Maße zu beobachten war. Widerspruch muß allerdings in Bezug auf die Beschreibung der Rolle der Deutschen Bundesbank geäußert werden, siehe oben

Schon wieder mal geht es in der Geschichte der Menschheit um Raub und die zutiefst skrupellose Durchsetzung egoistischer Machtinteressen zu Lasten des Gemeinwohls. Und diesmal sogar in globalem Maßstab! Und wieder mal wird zur Umsetzung dieser Ziele das universelle Machtinstrument Geld verwendet. Und wieder mal geschieht all dies, ohne das die Bevölkerungen auch nur annähernd darüber informiert sind, wie dieses Geldsystem funktioniert, und wer dieses Geldsystem kontrolliert.


Die Geschichte wiederholt sich


Fazit: Wir bewegen uns auf eine ökonomische- und soziale Katastrophe zu, dessen Schweregrad die furchtbaren Folgen der letzten großen Krise in den 1930er Jahren sehr wahrscheinlich noch deutlich übertreffen wird. Mischen Sie sich ein! Es ist Ihr Leben und die Zukunft Ihrer Kinder, die durch diesen armseligen feudalistischen Macht- und Besitzwahn zerstört werden! Das erforderliche Hintergrundwissen um die Politik zum sofortigen Handeln zu bewegen steht Ihnen hiermit zur Verfügung. Fordern Sie von der Politik die Schaffung eines öffentlich kontrollierten Geldsystems ein. Noch ist es für grundlegende Korrekturen nicht zu spät!
 


Mir ist natürlich bewusst das diese komprimierte Beschreibung viele Fragen unbeantwortet lässt. Wenn Sie sich hier erstmalig mit diesem Themenkomplex beschäftigen, wird Ihnen vieles an dieser Beschreibung sicher unverständlich und vermutlich auch unglaubwürdig erscheinen. Es geht hier indes nicht um Glaubensfragen irgendwelcher Art, sondern um die Aufdeckung und Beschreibung von mathematisch und geschichtlich belegbaren Zusammenhängen, dessen Folgewirkungen inzwischen als offensichtlich zu bezeichnen sind.

Ich kann ich Ihnen an dieser Stelle nur empfehlen sich das »Interview mit Prof. Dr. Bernd Senf« anzusehen, in dem er recht ausführlich beschreibt was ich hier nur in komprimierter Form darlegen kann. Ergänzend zu den Ausführungen von Prof. Bernd Senf möchte ich zudem nochmals auf den sehr aufschlussreichen Vortrag von Jürgen Vierheller verweisen »Geld aus dem Nichts. Die unentdeckten Geheimnisse der Banken«.Wenn Sie hierfür keine Zeit erübrigen wollen, - was ich Ihnen jedoch nachdrücklich empfehle, sollten Sie sich den Trickfilm »Warum überall Geld fehlt. Die Geschichte vom Goldschmied Fabian« ansehen, der in knapp 60 Minuten bereits eine Fülle an wesentlichen Informationen vermittelt.

Weiterführende Video- Vorträge mit Prof. Bernd Senf finden Sie hier:
  • Teil 1 "Tiefere Ursachen der Weltfinanzkrise - und ein Ausblick auf die Konsequenzen."
  • Teil 2 "Der Staat in der Schuldenfalle, Bankgeheimnis Geldschöpfung."
  • Teil 3 "Not-(!) wendige Konsequenzen, zinsloses Geld und staatliche Geldschöpfung, 100%-Geld, Vollgeld, Umlaufsicherungsgebühr, Brakteaten, Regionalwährungen, Tobin-Steuer, Firewall, neues Bretton Woods?"
  • Teil 4 "Börsenfieber und kollektiver Wahn."

Nachtrag
"Die ganze Erdkugel, so wie sie da im prächtigen Flug um die Sonne kreist, ist ein Organ eines jeden einzelnen Menschen. Dürfen wir nun gestatten, dass einzelne Menschen Teile dieser Erde als ausschließliches und ausschließendes Eigentum in Beschlag nehmen? [...] Den Schwarzen, den Roten, den Gelben, den Weißen - allen ohne Ausnahme gehört die Erde ungeteilt." Quelle: Silvio Gesell, Das Recht auf den vollen Arbeitsertrag durch die Geld- und Bodenreform ( 1906 ), in: Gesammelte Werke Band 4, S. 78 und 80 – 81; Band 11, S. 99.

Geld ist Mittel zum Zweck das durch nichts weiter gedeckt sein muß, als durch das Vertrauen der Menschen in seine Tauschwertstabilität. Diese Stabilität erzielt man allein dadurch, indem man die umlaufende Geldmenge ( angepasst an die Wirtschftsleistung eines Landes ) stabil hält. Mehr ist nicht erforderlich. Die von vielen geforderte Wiedereinführung einer Gelddeckung durch Edelmetalle ist grundfalsch! Geld ist ein universelles Tauschmittel ohne Eigenwert. Wer Geld einen Eigenwert zuschreibt erzeugt automatisch monetäre Machtstrukturen und dementsprechend ökonomische-  und soziale Konflikte in der Gesellschaft, welche früher oder später zwangsläufig zu krisenhaften Entladungen führen müssen. Nach Einführung eines öffentlich kontrollierten Geldes als reines Tauschmittel wäre prinzipiell alles finanzierbar, was die Gesellschaft finanzieren will und was die verfügbaren Ressourcen der Erde ermöglichen. Ökonomische Prozesse sind Verhandlungssache,- wofür man sich gegenseitig bezahlt ist letztlich ( fast ) egal. Nur Geld muß jeder haben, das niemandem gehört.

"Geld ist die Ressource der Ressourcen, das heißt es ist die Ressource für die Verteilung aller anderer wirtschaftlicher Ressourcen und seiner selbst... Eine öffentliche Währung, die von Hand zu Hand geht als anonymes Zahlungsmittel, das niemandem wirklich gehört, ist ein öffentliches Gut, dessen Wert dem Gemeinwohl zugute kommen und selbst nicht Gegenstand von Geschäftemacherei sein sollte." [...] Auf längere Sicht könnte Zinsfreiheit und Neutralität des Vollgeldes zur Änderung des Verständnisses von Geld führen und den materialistischen Geist, Utilitarismus und Kapitalismus untergraben. Geld könnte aufhören ein Zweck an sich zu sein und substantielleren Prioritäten Platz machen." Prof. Joseph Huber, Mitgründer der Monetative - "Geldschöpfung in öffentliche Hand". Quelle: Neues Geld - Neue Welt - Die drohende Wirtschaftskrise - Ursachen ...

"[...] Das Wohlbefinden und der Wohlstand des einzelnen Menschen, das Glück der Volksgemeinschaft, die Zufriedenheit des ganzen Volkes und der Friede der Welt sind hauptsächlich, wenn nicht gänzlich und allein, ein Geldproblem."  ( Vincent C. Vickers, 1910 - 1919 Gouverneur der Bank von England ). Quellen: "Economic Tribulation". Siehe auch ERC Historisches Archiv und Deutsche Wirtschaftsgemeinschaft. Und auch auf dieser Webseite in Auszügen ( in deutscher Übersetzung ): Economic Tribulation

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