Die internationale
Staatengemeinschaft ist mit
umgerechnet 400 Billionen US- Dollar verschuldet. Wie
ist diese Verschuldung entstanden ? Gibt es
Lösungen für dieses Dilemma ?
Was
ist Geld.?
"99% der
Menschen sehen das Geldproblem nicht. Die Wissenschaft sieht es nicht,
die Ökonomie sieht
es nicht, sie erklärt es sogar als ,nicht existent‘. [...]"
Prof. H.-C. Binswanger,
Volkswirtschaftler. Quelle
Entspricht
es tatsächlich der Wahrheit das der Staat,- und damit wir alle, in
finanzieller
Hinsicht permanent "über
unsere Verhältnisse" gelebt haben, und das wir
deshalb nun "den Gürtel
enger schnallen" müssen um uns von dieser
immer erdrückender werdenden Schuldenlast zu befreien ?
Um
es gleich
vorweg zu nehmen :
Nein !
Auf dieser Seite erfahren Sie in Form eines "Crashkurses" warum.
Seit
der Währungsreform zur D-Mark am 20 Juni 1948
wächst die Staatsverschuldung
Deutschlandsimmer weiter an. (
Zählerstand nach Angaben von steuerboykott.org )
Aussagen wie die zuvor genannten haben wir nun bereits
seit Jahrzenten immer wieder gehört. Und die weit überwiegende Mehrheit
der Menschen glaubt an dessen Richtigkeit. Erstaunlicherweise
wundert sich jedoch bis zum heutigen Tage offenbar kaum jemand darüber
das auch die wenigen wohlhabenden Nationen der "Ersten Welt"
hoch verschuldet sind, obwohl doch gerade diese
in den
zurückliegenden Jahrzehnten durch das permanente Wirtschaftswachstum
enorme Vermögen hätten anhäufen müssen. Und natürlich sind diese
Vermögen auch vorhanden. Doch im gleichen Zeitraum wuchs auch
die Staatsverschuldung extrem an.
Und nicht nur die der Bundesrepublik, sondern beinahe weltweit.!
Bereits vor
Ausbruch dieser globalen Systemkrise des Finanzsystems belief sich die
Gesamtverschuldung
der internationalen Staatengemeinschaft auf rund 400 Billionen US-
Dollar (.400
Billionen = 400 x
Tausend Milliarden Dollar. Quelle.: "Der
Geist des Geldes",
ein Dokumentarfilm von Yorick Niess aus dem Jahr 2007.). Diese
astronomische Summe
entspricht in etwa dem siebenfachen jährlichen Bruttoinlandsprodukt (.BIP.) aller.(!) Volkswirtschaften
der
Erde. Um diesen
gigantischen Schuldenberg abzubauen müssten die Volkswirtschaften
also volle sieben Jahre lang buchstäblich jeden erwirtschafteten Cent
in
die Tilgung stecken. Da zur Finanzierung der Volkswirtschaften (.und damit
auch der Staatshaushalte.)
in diesem Geldsystem weiterhin verzinste Kredite aufgenommen werden
müssen, wird
sich
die Verschuldung der Nationen in
den kommenden Jahren nicht reduzieren, sondern, so wie in der
Vergangenheit auch,
zwangsläufig weiter enorm erhöhen.!
Die internationale
Staatengemeinschaft befinden
sich
in einer immer problematischer werdenden
Schuldenfalle, aus der sie
sich (.entgegen
anders lautenden Aussagen.)
ohne grundlegende Veränderungen
des heutigen Geld- und Finanzsystems nicht befreien kann.!
Siehe hierzu auch :
"World debt comparison".
Diese als Weltkarte gestaltete interaktive Weltschuldenuhr zeigt,- wenn
auch in absoluten Zahlen aufgrund unterschiedlicher
Berechnungsgrundlagen abweichend von den Erhebungen aus der
Dokumentation "Der Geist des Geldes",- die permanent steigende
Gesamtverschuldung der Nationen von 2000 bis 2012.
Es
handelt sich bei der beinahe weltweit stetig ansteigenden
Verschuldung der öffentlichen Haushalte jedoch nicht, wie die einen
fälschlich meinen, nur um ein Verteilungsproblem der erwirtschafteten
Vermögen, oder, wie die neoliberalen Vertreter immer wieder ins Feld
führen,
gar um das Resultat einer verschwenderischen Ausgabenpolitik der
öffentlichen Hand in Kombination mit einem sogenannten Reformstau auf
dem Arbeitsmarkt und der Sozialsysteme. Die ausschlaggebenden Faktoren
für
dieses annähernd weltumspannende und sich nun immer weiter zuspitzende
Verschuldungsdilemma der Nationen
liegt
offensichtlich anderswo.
Denn auch die armen Länder der "Dritten Welt" sind,-.trotz des
Jahrzehnte währenden Exportes
ihrer
wertvollen Ressourcen in die "Erste Welt" inzwischen hoffnungslos
verschuldet, und niemand wird allen Ernstes behaupten oder
gar belegen können,
dass auch
diese Länder ständig "über
ihre
Verhältnisse" gelebt hätten.
Foto
von F. Kromberg / W.J.Pilsak
Bedrucktes
Papier. Wir
benutzen es täglich, und doch kann kaum jemand beschreiben was Geld
eigentlich ist, und wie unser heutiges Geldsystem
funktioniert. Hier liegt
das Problem.!
Einer Forsa-
Umfrage im Auftrag des Magazins "Stern" vom Mai 2009 zufolge
ist
die inzwischen drastisch
zunehmende Staatsverschuldung mittlerweile die größte Sorge der
Deutschen. Für fast zwei Drittel der Bürger steht fest, dass der
gigantische Schuldenberg eines Tages nicht mehr bezahlt werden kann.:Mehrheit der Deutschen gegen neue
Staatsschulden, siehe auch.:Sollte der Staat sich Ihrer Meinung nach
weiter verschulden, um die Wirtschaft zu stützen ?.
Was der
verunsicherten Öffentlichkeit nicht bekannt ist.: Die
permanent anwachsende Staatsverschuldung ist im heutigen Geld- und
Finanzsystem
angelegt, national wie international, sie ist,-
mathematisch
widerspruchsfrei belegbar, systembedingt.! Die
folgende Grafik zeigt den Verlauf der "gesamtwirtschaftlichen
Finanzierungsrechnung" für die Volkswirtschaft der Bundesrepublik
Deutschland der vergangenen
50
Jahre.
Schulden
durch Verleihen : Das Kreditgeldsystem
Zur
Erklärung (.in
aller Kürze.).: Da
alles Geld im heutigen Geld- und Finanzsystem nur durch Verleihen (.per Kredit,
Darlehen, Hypothek etc.)
in den Umlauf der Volkswirtschaft(en) gelangt, ist jeder in
Umlauf
gebrachte Geldschein immer mit Schulden in Höhe seines
Nennwertes
belastet. In Zahlen ausgedrückt (.noch ohne
Zinseffekt.)
stellt sich dieser grundlegende Zusammenhang folgendermaßen dar.:
Auf die gesamte Volkswirtschaft übertragen bedeutet dies, dass dem
Gesamtvolumen
allen
in Umlauf gebrachten Geldes in diesem Geldsystem immer ein
dementsprechendes Volumen an Kreditforderungen (.Schulden.) gegenüber
steht ! Ohne
an dieser Stelle näher ins Detail gehen zu können ergibt sich aus
diesem Zusammenhang für
die Volkswirtschaft der Bundesrepublik nach der Währungsreform zur
D-Mark folgende Entwicklung :
*Gesamtwirtschaftliche
Finanzierungsrechnung gemäß
obiger Grafik in
"Euro", bei
einem volkswirtschaftlich durchschnittlich wirksamen Zinssatz von
etwa 6%:
Jahr
Kreditvolumen
Geld
im Umlauf
Kreditforderungen
Zins
/ Zinseszins
1960
ca. 190 Mrd. €
190 Mrd. €
190 Mrd. €
150 / 118
Mrd. €
1970
ca. 458 Mrd. €
458
Mrd. €
458
Mrd. €
362 /
286 Mrd. €
1980
ca.
1106 Mrd. €
1106
Mrd. €
1106 Mrd. €
875 / 692
Mrd. €
1990
ca.
2673 Mrd. €
2673
Mrd. €
2673
Mrd. €
2114
/ 1672 Mrd. €
usw. usw ...
*Vereinfachte
Rechnung mit realistischen, obiger Grafik weitgehend
entsprechenden Summen. Berechnung mit
Zinseszins und
linearer Unterverzinsung :
Die Zinserträge werden den Kreditvolumen
jährlich zugeschlagen und bis zum Ende der Gesamtlaufzeit mitverzinst.
Nach
Berechnungen des Geld- und Wirtschaftsanalytikers Helmut
Creutz,
der sich seit
1982 mit der Systematik und insbesondere mit den
gesellschaftlichen Folgewirkungen dieses Geld- und Finanzsystems sehr
eingehend
beschäftigt hat, hat dieser sich
exponentiell aufbauende Prozess im Verlaufe der vergangenen
Jahrzehnte zu folgendem Ergebnis geführt. Siehe Grafik rechts.
Aus
diesen Grafiken und der zuvor dargelegten Systematik wird nun für jeden
unmittelbar ersichtlich, dass die
Bildung von Vermögen in diesem Geld- und Finanzsystem zwangsläufig ein
dementsprechendes Maß an Verschuldung erzeugt, da sich Geldvermögen und
Schuldenlasten in diesem System bedingen.! Der
spiegelsymmetrische Kurvenverlauf obiger Grafik für Vermögen und
Verschuldung, dessen
exponentielle Charakteristik auf den Zins- und Zinseszinseffekt
zurückzuführen ist,
beschreibt diesen
systemisch untrennbaren Zusammenhang und dessen Verlauf über einige
Jahrzehnte.
Ergänzend
hierzu.:Hochrechnung
bis 2021 von Dipl.-Ing. Ulrich Engelke.
Wenn also wieder und
wieder
behauptet wird das wir in
finanzieller
Hinsicht permanent "über
unsere Verhältnisse"
gelebt hätten, so muß dieser Aussage aus mathematischen Gründen
widersprochen, und folgendes grundsätzlich
klargestellt werden.
Helmut
Creutz Nr. 034_043b
Ges.wirt.Finanzierungsrechnung
der BRD in Rel. (.%.) zum BIP.
Was ist Geld ? Wem
dient das heutige Geldsystem und wie wirkt es auf die
Gesellschaft ?
Geld ist
weder natur- noch gottgegeben sondern
eine menschliche Erfindung, ein Konstrukt, über
dessen
ökonomische- und soziale Eigenschaften der Mensch weitestgehend frei (!) bestimmen
kann.
Geld
„an sich“ ist
wertlos. Geld ist nur "Mittel zum Zweck" in einer
arbeitsteiligen Gesellschaft. Geld ist ein künstliches universelles
Werte- Äquivalent ohne jeden Eigenwert,
geschaffen für den
Handel mit echten Werten (.Waren
und Dienstleistungen.),
dessen Sinn,
Zweck und 'Wert' vollständig an
echte Werte gebunden ist. Die
Gegenthese zu dieser Definition führt zu dessen Bestätigung.:.Die
Beseitigung allen Geldes führt nicht zu einer Aufhebung der inhärenten
Wertigkeit echter Werte. Der 'Wert' des
Geldes ist folglich stets nur zugeordnet und damit zweckgebunden bzw.
funktional. Volkswirtschaftlicher Reichtum ist durch echte Werte und
durch die Realisierung sinnvoller und notwendiger gesellschaftlicher
Zielsetzungen definiert. Nicht durch Geld.
Geld ist
eine
gesellschaftliche Vereinbarung die den direkten Tauschhandel mit
echten Werten, den sogenannten "Naturalientausch", ersetzt. Eine
Vereinbarung
die, sollte sich diese im
Verlaufe der Zeit als schädlich für die Volkswirtschaft und
das
Gemeinwohl,.-.und somit
für den Fortbestand
der Gesellschaft erweisen, selbstverständlich umgehend
durch eine
andere ersetzt werden sollte, womit das verwendete Geldsystem seine
fehlerhafte Funktion und auch dessen mögliche
Folgewirkungen für die Gesellschaft augenblicklich verliert.! (.Stichwort.: Hyperinflation
1923 und die darauf folgende Weltwirtschaftkrise 1929 als Wegbereiter
des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkriegs.)
Ein
Beispiel verdeutlicht den fundamentalen Unterschied
zwischen echten Werten [.siehe
Punkt 3.] und Geld.: Echte
Werte bilden die elementaren Lebensgrundlagen
menschlichen Lebens, menschlicher Kulturen. Die Zerstörung echter Werte
führt, je nach Schweregrad, zu einer erheblichen Minderung der
Lebensqualität oder gar zur Zerstörung
menschlichen Lebens.!
Der (.kontrollierte.) Austausch
eines
Währungssystems führt zur
Implementierung eines anderen. Geld- und Geldsysteme sind aufgrund
ihrer künstlichen Beschaffenheit
beliebig
ersetzbar. Echte Werte nicht.
Der 'Wert' des Geldes beschränkt sich
also einzig
und allein auf seine Funktion in einer arbeitsteiligen Gesellschaft.
Und diese Funktion ist
weitestgehend frei
bestimmbar.!
Die gegenwärtige
Dominanz des Geldes als ultimativer Maßstab gesellschaftlichen Lebens
in all seinen Belangen, als alles bestimmender Regulator, als
unsichtbare Hand, quasi als
Gottheit, dessen
schicksalhaft scheinendem Wirken sich der Einzelne und auch ganze
Volkswirtschaften selbstverständlich zu beugen haben, kann daher nur
als vollkommen
absurd
bezeichnet
werden.!
Die offen zu Tage getretene Hilflosigkeit und Inkompetenz im
Umgang mit dieser
Finanz- und Wirtschaftskrise muß als Bestätigung hierfür gesehen
werden.
Die moderne
Zivilisation krankt an der als dogmatisch zu bezeichnenden
Vorstellung, dass Geld „an
sich“ wertvoll ist,
Geld gar bestimmend
ist, und ist durch diese monetäre Verblendung
augenblicklich nicht annähernd in der Lage ihre Zukunft selbst zu
bestimmen und Kraft gesunden Menschenverstandes zu
gestalten.
Geld als
alles beherrschender Faktor, als moderner Religionsersatz und
Einbahnstraße, weitgehend ohne
sinnvolle ökonomische- und gesellschaftliche Zielsetzung. Monetarismus
als Volkswirtschafts - Ersatz :
Nicht der Zweck bestimmt das
Denken und
Handeln, sondern das wertlose Mittel zum
Zweck und dessen widersinnige und destruktive inflationäre
Vermehrung. Absurd !
Die
weit überwiegende Mehrheit der heutigen Ökonomen
befinden sich insbesondere in Sachen Geld
und Geldwesen auf dem evolutiven Entwicklungsstand zur Zeit der Inquisition.
In
der globalisierten Welt von heute ist diese ideologische
Verblendung,- die inzwischen religiöse Züge angenommen hat,
nicht
nur hochgradig gefährlich sondern
letztlich fatal.!
Zuvor
gesagtes gilt auch für Währungen
die in der
Vergangenheit durch Edelmetalle
gedeckt waren. Denn auch Gold und Silber können
lebensnotwendiges selbstverständlich nicht ersetzen.
Geld
muß durch nichts weiter gedeckt
sein, als durch das Vertrauen der Menschen in seine
Tauschwertstabilität. Diese Stabilität erzielt man allein dadurch,
indem man die umlaufende Geldmenge (.angepasst an die
Wirtschaftsleistung eines Landes.) stabil hält. Die
in
vielen Ländern sehr erfolgreich
eingesetzten "Regio- Währungen"
belegen dies. Die von
einigen geforderte Wiedereinführung einer
Gelddeckung durch Edelmetalle ist jedoch nicht nur überflüssig und
falsch, sondern
inhuman, da dies all die Länder extrem
benachteiligen
würde die sich keine Edelmetalle zur Deckung ihrer Währungen leisten
könnten. Also abermals vor allem die Dritte Welt. Diese Währungen
gehören somit endgültig der
Vergangenheit an.
Echte Werte sind all die
Dinge, materiell wie immateriell, die der
Mensch / die Gruppe / die Nation / zum leben und
überleben braucht. Echte Werte sind :
hochwertige
Nahrungsmittel, eine dem Stand der Technik entsprechende medizinische
Versorgung
für alle, eine nicht durch Schadstoffe verseuchte Umwelt, technische,
kulturelle und soziale Werte bzw. Errungenschaften,
Rechtsstaatlichkeit, Friede,
Freiheit ...
und
natürlich,- damit das Leben Sinn macht.: individuelle
Zufriedenheit und
Glück.!
Echte Werte sind.: »physisch,
kulturell, sozial«und (.im
Gegensatz zu jeder Art von Geld.)
prinzipiell
unersetzbar und im wahrsten Sinne des Wortes »lebensnotwendig«. Sie
bilden das
Fundament einer humanen Gesellschaft, die
ihre ökonomische- und soziale Integrität
schließlich zwangsläufig verliert, wenn diese Werte nicht gelebt und
damit zerstört werden.
Das heutige Geldsystem deformiert und zerstört dieses
Werte schleichend und systematisch !
Geld ist keine natürliche und damit begrenzte
Ressource des Planten Erde. [.Siehe Punkt.1.] Geld kann
aus diesem
Grunde niemals zu
knapp
werden.
Folglich kann der Staat / das Volk / die
Menschheit insgesamt / in finanzieller
Hinsicht niemals "über
ihre Verhältnisse leben" oder "gelebt haben".
Volkswirtschaftliche Geldverknappung und stetig
wachsende
Schuldenlasten weisen somit unmittelbar auf grundlegende
Konstruktionsfehler
im Geldsystem
hin.
Eine natürliche Obergrenze für die verfügbare
Geldmenge (.so
sie den
existent wäre.)
ein in finanzieller Hinsicht "über
die Verhältnisse leben"
gesamtwirtschaftlich betrachtet auch
gar nicht
zuließe,
und
somit ebenfalls unmöglich wäre. In diesem Fall hätte man es mit
Verteilungsproblemen zu tun, die durch entsprechende Regelungen gelöst
werden müssten. Der Tatbestand der Schuld bestände in einem solchen
Fall allein im »nicht-teilen-wollen«.
Das
heutige Geldsystem ist ein Kreditgeldsystem,.-.ein
Schuldgeldsystem, da in diesem
Geldsystem alles Geld nur durch
Verleihen (.durch
die "Schöpfung" von Krediten.)
in Umlauf gebracht
wird.
Würden alle Schulden zurückgezahlt (.was in
diesem Geldsystem mathematisch unmöglich ist.) würde
dies die
umlaufende Geldmenge auf Null reduzieren, da sich Geldvermögen und
Schuldenlasten in diesem Geldsystem bedingen, siehe Grafik oben.
Gesamtwirtschaftlich
betrachtet können Schulden in einem
Schuldgeldsystem niemals beglichen werden. Die Staatsverschuldung der
Bundesrepublik kann also, ebenso wie die der anderen Nationen,
systembedingt nicht
zurückgeführt werden !
Aus
der Systematik des Schuldgeldsystems ergibt sich nun der logische
Rückschluss, dass Geld
grundsätzlich nicht durch Verleihen sondern z.B. durch öffentliche
Investitionen in Umlauf zu bringen ist,
um ein,- entsprechend der in Umlauf gebrachten Geldmenge,
permanent steigendes Maß an Verschuldung systembedingt ausschließen zu
können. In diesem Falle entfiele die
Negativkurve aus der gesamtwirtschaftlichen Finanzierungsrechnung. Geld
käme so durch hoheitliche bzw. staatliche Geldschöpfung schuldfrei
in
Umlauf, und diente
dem Staat und der
Gesellschaft insgesamt fortan
als das, wozu es eigentlich erdacht war :
als neutrales Tauschmittel ohne Eigenwert. Ich verweise in
diesem
Zusammenhang auf die Zitate von
Abraham Lincoln und William Lyon
Mackenzie King !
Das
Schuldgeldsystem zwingt den Staat und die weit
überwiegende
Mehrheit der Gesellschaft fortlaufend zur *Kreditaufnahme
(."Neuverschuldung".), da
sowohl die Kredite als auch die Zinsen nur
durch die Aufnahme weiterer
Kredite bezahlt werden können. Diese durch den Zins- und Zinseszins
getriebene
Systematik lässt die Geldvermögen
in den Händen Weniger, durch Zinsgewinne, und
die Schuldenlasten von
Staat und Gesellschaft durch dementsprechend steigende Zinslasten
gleichermaßen immer
weiter ansteigen.
*Die
in
diesem Geldsystem zwanghafte Ausweitung der kreditären Geldmenge führt
zur Inflation und nach wenigen Jahrzehnten schließlich zur
vollständigen Entwertung der Währung - und damit zu einer
systematischen
'Vernichtung' bzw. Enteignung von
Renten und Sparguthaben aller Art.! Ein
zinsbasiertes Geldsystem ist (.auch.) aus
diesem Grunde volkswirtschaftlicher Unsinn.
Der
systembedingte Zwang zur Neuverschuldung
erzeugt
einige Jahrzehnte nach dem Start dieses Schuldgeldsystems eine in
diesem
System nicht überwindbare Überschuldungskrise (.der
gegenwärtige
Zustand.)
die letztlich zwangsläufig
im
Kollapsdes
gesamten Wirtschaftssystems enden muß.! Die
um
Kurvenverläufe für Zinsgewinne / Zinslasten und Wirtschaftswachstum erweiterte grafische
Darstellung dieses Geldsystems auf der Seite "Crash.!"
veranschaulicht diese hochgradig gefährliche und sich
exponentiell beschleunigende Fehlentwicklung.
"[...]
Dass diese Krisen dem
Bereich der Banken und Börsen entstammen, ist kein Zufall. Denn hier
haben sich - ausgelöst durch die
zinsbedingte "Selbstalimentation der Geldvermögen" (.Bundesbank.!.) - über
die Jahrzehnte hinweg jene Geldvermögensberge angesammelt, die im
gleichen Umfang alle Volkswirtschaften zu immer höheren Verschuldungen
zwangen. So nahm z. B. die Wirtschaftsleistung in Deutschland von 1950
bis 2005 in realen Größen auf das Achtfache zu, während die
Geldvermögen und Schulden auf das 46-fache anstiegen.! Aus der
Zinsperspektive
betrachtet.: Im Jahr 1950
steckten in jeder
ausgegebenen Mark erst sechs Prozent Zinsen, heute 35 bis 40 Prozent.! ..." Quelle.:Helmut
Creutz
Ergänzend
hierzu ein Artikel des Nachrichtenportals "MMnews".:Geldsystem vor Todesstoss : Kreditmenge
sinkt um 2 Billionen. "Die
Ausleihungen von Banken sind im Jahr 2009 um fast 2 Billionen
zurückgegangen. Wenn im Geldsystem die Kredite schrumpfen, dann
bedeutet dies den deflationären Todesstoss. Seit Beginn der Krise im
Jahre 2008 schrumpften die Ausleihungen der Banken sogar um 3,8
Billionen Dollar oder 11 Prozent, so die „Zentralbank der
Zentralbanken“, BIS. [...]" Hinweis.: Dieser Artikel ist
über den Link zu MMnews leider nicht mehr erreichbar. Die
Webseite von MMnews wurde zwischenzeitlich überarbeitet. Eine Kopie
dieses
Artikels finden Sie hier.
dradio.de vom 19 Mai
2010.: Mittelstand klagt über Kreditklemme"[...]
Laut einer
Verbandsumfrage klagt fast die Hälfte von 1.300 Betrieben über
Schwierigkeiten bei der Finanzierung. Ohoven bezeichnete das Ergebnis
als niederschmetternd. [...]"
Da
Geld eine menschliche Erfindung ist, dessen Verwendung weitestgehend
freibestimmt
werden kann, liegt die Lösung für die immer akuter werdenden
ökonomischen- und sozialen
Probleme der Menschheit allein
im Denken, und nicht in äußeren Umständen oder gar im Geld „an
sich“.
Geld
wird in diesem nationalen- wie internationalen Finanzsystem nur von
Banken produziert und in Umlauf
gebracht. Die "Schöpfung" [.Produktion.] und
"Inumlaufbringung" des Geldes liegt in
diesem
Geldsystem nicht,.-.wie
die meisten Menschen fälschlich annehmen und aus obiger
Beschreibung [.Punkt
8.] bereits
hervorgeht, in der Hand der Nationen,
des Gemeinwesens, wo das
Geldsystem als Teil des Gemeinwesens notwendigerweise hingehört,
sondern beinahe vollständig in der Hand und in der Kontrolle von
privaten Banken.! Als
Beleg für diese These genügt
folgende einfache Rechnung :
Befände sich das
Geldwesen im Eigentum und in der Kontrolle der Nationen, wäre die weit
überwiegende
Mehrheit der Nationen heute gänzlich schuldenfrei, da es mathematisch
offenkundig
unmöglich ist das sich die Nationen der
Welt
mit ihrem selbst geschöpften Geld permanent ver- und überschulden.!Staatsverschuldung
gäbe es in diesem Falle, wenn überhaupt noch, dann nur zwischen
souveränen Staaten.
Eine
ausführliche Beschreibung der strukturellen Beschaffenheit des
Schuldgeldsystems ist auf dieser Seite aus Platzgründen leider nicht
möglich. Ich beschränke mich hier deshalb in aller Kürze auf die
wesentlichen Punkte. Eine weiter ins Detail gehende Beschreibung zur
Problematik derGeldschöpfung
privater Banken / der exponentiellen Zinsdynamik / des
geldsystembedingten
Wachstums- und
Verschuldungszwangs / und
den damit verbundenen und in der Öffentlichkeit
weitestgehend unbekannten Machtstrukturen ( an dessen Auflösung die
Profiteure dieses Systems naheliegenderweise nicht interessiert sind )
finden
Sie auf
der
Seite "Crash.!" und auch unter "Filme
/ Videos"
Die erheblichen internationalen Verflechtungen
und
Abhängigkeiten die dieses transnationale
Finanzsystem schleichend und über die Ideologie zur
schrankenlosen "Globalisierung" der Wirtschaft hervorgebracht hat, hat
die
Souveränität der Nationen (.=
das Recht und die ökonomische- und
soziale Freiheit
selbstbestimmt leben zu können.) in den
zurückliegenden Jahrzehnten
immer weiter geschwächt und inzwischen weitestgehend
zerstört.!
Diese Systemkrise mit ihren defacto erpressten und
systembedingt vollkommen sinnlosen
"Bailouts" in Billionenhöhe zu Lasten des Gemeinwohls ganzer Völker
macht folgendes offensichtlich.: Die Nationen
befinden sich in einer (.künstlich
kreierten.)Schuldenfalle,-.einer
kreditären Falle privat geschöpften (.Schuld-.) Geldes,
aus
der sie sich ohne grundlegende Veränderungen dieses
globalisierten Finanzsystems aus
einfachen mathematischen Gründen nichtbefreien
können ! Eine
derartige Machtkonzentration in den Händen Weniger ist mit einer
demokratischen Gesellschaftsordnung (.Stichworte.:
Gewaltenteilung,
Rechtsstaatlichkeit.)
unmöglich in Einklang zu bringen. Geschweige
denn, mit der 1976 inkraftgetretenen und
international verbindlichen Gesetzgebung der unveräußerlichen
Menschenrechte.
Denn wer unverschuldet über eine immer weiter ausufernde
Staatsverschuldung zu Tributzahlungen gezwungen wird, ist
nicht frei.: Dieses
Geld- und Finanzsystem widerspricht insbesondere aufgrund des
systembedingten Verschuldungszwangs dem internationalen
Pakt für
bürgerliche- und politische Rechte der Vereinten Nationen
("Zivilpakt
ICCRP"),
und ist somit als rechtswidrig
zu bezeichnen !
Womit nun abschließend die eingangs gestellte Frage
geklärt wäre, wem dieses Geldsystem dient, wie es auf die Gesellschaft
wirkt und mit wessen Geld sich der
Deutsche Staat / die Nationen in den vergangenen Jahrzehnten
systematisch verschuldet
haben.:
Mit
dem Geld welches von Banken (.Zentral-
und Geschäftsbanken.) in
nahezu
beliebigen Mengen produziert*,
und
ausschließlich
durch Verleihen für
Zins- und Zinseszins in Umlauf gebracht wird.: Nicht die Nationen sind
also die Schuldenmacher, sondern die Banken über ihr auf Verschuldung
basierendes Kreditgeldsystem.! Der
gegenwärtige Zustand
kommt damit,.-.ob man das
nun wahrhaben will oder nicht, einer über den Nationen stehenden
Diktatur des Finanzsystems und seiner Bankiers gleich, wie auch für den Uninformierten
immer deutlicher erkennbar wird ...
*In
den letzten 30 Jahren hat sich die Gütermenge der Welt vervierfacht.
Die Geldmenge hat sich im gleichen Zeitraum hingegen
vervierzigfacht.: autonome
Geldschöpfung ohne jede realwirtschaftliche Kopplung (.und
durch das Zinssystem im Interesse Weniger.)
aus dem 'Nichts'.!
Obgleich leider noch immer weitgehend unbekannt, so handelt es sich
hierbei doch um ein offenes Geheimnis.: "Geld
entsteht durch „Geldschöpfung“. Sowohl staatliche Zentralbanken als
auch private Geschäftsbanken können Geld schaffen. Im Eurosystem
entsteht Geld vor allem durch die Vergabe von Krediten.....[...] Die Geschäftsbanken
schaffen Geld durch Kreditvergabe..[...]" Quelle.: "Das Bankensystem", Seite 88./.89, Kapitel 4.4 -
Geldschöpfung der Banken. Ein offizielles
Dokument der
Deutschen Bundesbank.
Wie dieser Textpassage zu entnehmen ist, entsteht Geld in diesem
Geldsystem vorrangig durch die Vergabe von Krediten. Im Falle der
Kreditvergabe
von Geschäftsbanken durch Buchgeld- bzw. "Giralgeldschöpfung". Und wie
zuvor dargelegt, ist mit jeder Schöpfung eines Kredites (.=.Kreditvergabe.) zugleich die
Schaffung einer Kreditforderung (.=.Schulden.+.Zinsen.) verbunden, da
Banken,.-.wie allgemein
bekannt, Kredite nur durch Verleihen in Umlauf bringen und bei Ausfall der vertraglich
verlangten Tilgung 'legal' auf das erarbeitete Eigentum der Schuldner
zurückgreifen. Wohlbemerkt.:
Mit selbst geschöpftem Geld seitens der Bank !
Zur Untermauerung dieser gewiss 'erstaunlich'
anmutennden Beschreibung verweise ich hier auf ein Zitat
des ehemaligen belgischen Zentralbankers Bernard
Lietaer,
welches
Sie meinem Schreiben an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages
entnehmen können. Zudem finden Sie auf der Seite "Crash !" einen kurzen
Mitschnitt eines 3-Sat Interviews mit Prof. Bernard Lietaer, in dem dieser die zuvor
dargelegten Ausführungen bestätigt.
Nichts
Neues, sondern ein "alter Hut"
Wie ein Rückblick in die
Geschichte zeigt, wurde Geld tatsächlich nur sehr
selten als das
verwendet wozu es einst erdacht war, nämlich als neutrales (.zinsfreies.)
Tauschmittel. Der Grund hierfür ist vorrangig in der
hierarchischen Struktur menschlicher Gesellschaften zu sehen und
erklärt sich
so im
Grunde fast von selbst :
Geldsysteme
wurden in der Geschichte der Menschheit naheliegenderweise nicht vom
einfachen Volk und in dessen Interesse implementiert, sondern,- wie
könnte es
auch anders
sein,
von einer nach Machterhalt und Reichtum strebenden Oberschicht. Oder
auch, wie etwa im Falle
des
Templerordens
im 13. Jahrhundert und in enger Anlehnung zur heutigen monopolistischen
Kapitalmacht der Banken und ihrer Eigner, von anderen elitären Gruppen.
Dementsprechend
wurden Geldsysteme in aller Regel auch nicht primär dazu
geschaffen um
dem einfachen Volk und dem Gemeinwohl zu dienen, sondern,-
was wohl niemanden überraschen wird, um den Reichtum und vor allem
aber die
Macht
derer zu erweitern und zu festigen, die über das eigene Volk, oder,
mittels transnational vernetzter Geldsysteme, gar über ganze
Kontinente herrschten.!
Das ein neutrales Tauschmittel, welches notwendigerweise nicht durch
Verleihen
sondern
schuldfrei in Umlauf zu
bringen ist eben genau diesem Zweck nicht dient, liegt auf der
Hand. Und ebenso klar wird nun, in Anbetracht einer weltweiten
Gesamtverschuldung von inzwischen deutlich über 400 Billionen US-
Dollar, dass diese elitäre Form der Geldmacht noch
immer und heute noch in ungleich ausgeprägterem Umfang über das Wohl
des Einzelnen, und, inzwischen übersehbar, dass ganzer Nationen bestimmt.!
Bild
von "Liberal Freemason"
Das Kreuz des Templerordens,
der transnationalen
Hochfinanz des Mittelalters.
Diese
verdeckte Form
der Machtausübung, die sowohl
als offensichtlich als
auch
als (.noch
immer.)
weitestgehend unerkannt charakterisiert werden muß, funktioniert
aufgrund einer sehr weit verbreiteten fundamentalen
Unkenntnis über das, was Geld ist und wie Geld in Umlauf gelangt,
tatsächlich bereits seit einigen
Jahrtausenden.!
Und zwar ebenso simpel wie nachvollziehbar und effektiv :
»Ausnahmslos jeder benötigt in
einer
arbeitsteiligen Gesellschaft ein universelles Tauschmittel. Schaffe
also
Abhängigkeit von deinem (.Schuld-.) Geldsystem durch Kredit.
Kontrolliere den
Geldfluß
in deinem und im Interesse deiner Klientel durch den Zins. Erzeuge so
Schulden (.=.Macht.) und Vermögen. Erhebe
Forderungen und schaffe
Eigentum.!«
"Der Vorgang, mit dem Banken
Geld erzeugen, ist so simpel, dass der Geist ihn kaum fassen kann."John Kenneth Galbraith,
kanadischer Ökonom. Quelle.: "G.
K. Galbraith, Money.:
Whence it came, where it went. Penguin, Harmondsworth", Page 29, 1976.
Siehe auch "The Ecology of Money" by Richard
Douthwaite.
"[...] Der
Ausdruck
„Gesunde Finanzen“ ist seinem Wesen nach eine Erfindung der Bankiers
und Kreditgeber. Er bedeutet starres Festhalten an überlieferten
Verhältnissen....
Zum Nachteil des
geldbedürftigen Kreditnehmers begünstigt dies System natürlich den
Reichen....
Bei Gefahr jedoch sind diese Vertreter „Gesunder
Finanzen“ die ersten
im Rettungsboot, sie sind die ersten, die das sinkende Schiff
verlassen, aber die letzten, wenn es gilt, Männer für den Dienst an die
Rettungspumpen zu stellen....Je
größer die Verschuldung des Volkes, um so größer ist der Profit der
Geldverleiher, und auf dieselbe Weise der Geldmarkt der Welt... Die
Geldverleiher sind zu ihrem Gedeihen fast ausschließlich auf die
Verschuldung anderer angewiesen. [...]"
Quellen.: "Economic Tribulation" von Vincent
C. Vickers, 1910 bis 1919 Gouverneur der Bank von
England. Siehe auch Free Books und Deutsche Wirtschaftsgemeinschaft.
"Das
Zinssystem bevorzugt in krasser Weise die Besitzenden. Der Ertrag des
Wachstums dient nicht in erster Linie dem Volkswohlstand, sondern
konzentriert sich bei wenigen, sichert das exponentielle Wachstum der
großen Vermögen. Die Verfügungsgewalt verlagert sich immer mehr auf
gewaltige private, anonyme Gebilde, welche von der Geldseite her
politische Macht und Willensbildung zu manipulieren verstehen." (.Werner
Rosenberger, INWO
Schweiz.) Quelle.:Kapitel 16 aus
"Das Geldsyndrom" von Helmut Creutz, ISBN 3-548-35456-4, 1997.
"Privatisierung
kommt von privare, ein lateinisches Wort mit der Bedeutung ‚berauben‘.
Wenn nun eine Privatisierung stattfindet, dann werden
Gemeinschaftsgüter von privaten Interessenten aufgekauft - oder sogar
verschenkt ...
und das ist nichts anderes, als
eine Beraubung der Gemeinschaft." ( Hermann Scheer (†), SPD-
Bundestagsabgeordneter und Träger des alternativen
Nobelpreises. Quelle) "[...].Das
Bankgeheimnis Geldschöpfung verdeckt die Fragwürdigkeit, dass die
Banken für aus dem Nichts geschöpftes Geld von den Kreditnehmern Zinsen
und Tilgung fordern - und bei Nichterfüllung auf das beliehene Eigentum
der Schuldner - wie zum Beispiel Immobilien - zurück greifen und es
zwangsversteigern lassen. Auf diese Weise verlieren überschuldete
Schuldner zuweilen das Dach über dem Kopf und den Boden unter den
Füßen. Diese Konsequenz kann auch ganze überschuldete Länder (.zum
Beispiel der Dritten Welt.) treffen, so dass die Gläubiger
die
Kontrolle über Menschen und Ressourcen bekommen.
Die zugrunde liegende Abfolge "Kreditbedarf - Verschuldung und
Enteignung" zieht sich wie ein roter Faden, wie ein Thema mit
Variationen durch einige Tausend Jahre Geldgeschichte, aber sie wird
besonders grotesk, wenn die Mittel zur Kreditvergabe - wenn auch in
gewissen Grenzen - aus dem Nichts geschöpft werden. Man kann diesen
Zusammenhang auf einen kurzen Nenner bringen.:Mit selbst geschöpftem Geld -
kaufen sie die Welt..[...]" Dr. Bernd
Senf, Professor
für Volkswirtschaftslehre
an der
FHW Berlin, aus "Bankgeheimnis Geldschöpfung".
"[...] Purer
Wahnsinn ist das Vorhaben, in Griechenland einen Privatisierungsfonds
nach Vorbild der deutschen Treuhandgesellschaft* einzurichten. Die
Treuhand ist das Paradebeispiel für die Verschleuderung von
Volksvermögen und einen beispiellosen Betrug an den Steuerzahlerinnen
und -zahlern. Wer die Treuhand zum Vorbild erklärt, will Griechenland
nicht retten, sondern zur Plünderung freigeben. Dass dieser Prozess
schon im Gange ist, zeigt auch die steigende Kapitalflucht aus
Griechenland [...]" Aus "Privatisierungen.:
Griechenland zur Plünderung freigegeben", attac Deutschland,
25.05.2011
Trotz permanent gestiegener
Wirtschaftsleistung wächst die Verschuldung,.-.ein offensichtlicher
Widerspruch, und nimmt uns nun mehr und
mehr
die Luft zum Atmen.Doch
die Schuldenfalle wird abermals nicht erkannt.Weder
vom Volk, noch von der (.mutmaßlich.) überwiegenden Mehrheit seiner
Politiker. König Mammon herrscht nicht nur
über
die
globalisierte Ökonomie, sondern vor allem auch über unsere Köpfe.!
Im
Würgegriff der Hochfinanz: "[...].....wir
haben eine monopolistische Geldordnung, wo die Zentralbanken über ihre
Zinspolitik Konjunkturpolitik betreiben..[...].....wir sind erpressbar
geworden.[...].....unterm Strich führt das dazu,
dass die bürgerliche
Gesellschaft in
ihren Fundamenten zerstört wird.!.[...]" Frank
Schäffler,
FDP, im Interview
mit Michael Mross für MMnews.:
Der
Staat ist erpressbar geworden ( 00:10:00 )
23. April 2010. Die erwartete "Rettungsaktion" Griechenlands geschieht
letztlich nur,
um die involvierten Banken schadlos zu halten. Deshalb stellt
sich die Frage :
Wer regiert eigentlich ? Die Banken oder die Politik ?
Erstmalig äußerst sich ein Abgeordneter des Deutschen Bundestages zum
Thema Geldsystem und Währungsreform. (.Text.: MMnews.)
Trotz glaubhaftem
Engagement.: Auch Herr
Schäffler hat die grundlegenden Fehler im Geldsystem noch
nicht vollständig erkannt. Die vorgeblich "staatlichen"
Zentralbanken dienen in ihrer
jetzigen Funktion,- wie zuvor mathematisch dargelegt und auf der Seite "Crash
!" im
Detail beschrieben, ausschließlich privaten Eigentums- und
Machtinteressen.! Dies gilt auch für
die Deutsche
Bundesbank, wie aus der Grafik der "gesamtwirtschaftlichen
Finanzierungsrechnung" und der permanent steigenden allgemeinen
Verschuldung unmittelbar abzulesen ist.
Trailer
zum Vortrag : Geld
aus dem Nichts - Die unentdeckten Geheimnisse der Banken (
00:04:04 ) Den vollständigen Vortrag von Jürgen Vierheller können Sie
sich hier
ansehen.
16.
Juni 2010. EIR
konfrontiert Trichet mit Glass- Steagall "Bei seiner
monatlichen
Pressekonferenz am 10.6. in Frankfurt konfrontierte EIR Strategic Alert
Service den Chef der EZB, Jean- Claude Trichet, einmal mehr mit der
Frage nach der Trennung von Geschäfts- und Investmentbanken. Der
Mitherausgeber des Strategic Alert Service, Claudio Celani, gab seine
Enttäuschung kund, daß im jüngsten Global Stability Review der EZB ein
Glass- Steagall- Standard mit zwei Argumenten zurückgewiesen werde -
einem ideologischen ( die „europäische Tradition sind Universalbanken“
) und einem technischen ( eine Brandschutzmauer zwischen
Bankaktivitäten könnte die „Funktionalität“ der Märkte beeinträchtigen
) ... [...]"
EZB
Pressekonferenz vom 16 Juni 2010 ( 00:03:09 )
Claudio Celani befragt EZB- Chef Trichet
erneut zu Glass- Steagall. Trichets bemerkenswerte Antwort :"[...] Für uns ist das weder
dringend, noch in der gegenwärtigen Situation
besonders angebracht. Aber ich lasse Ihnen Ihre Meinung. Sie haben
Ihre,
wir haben unsere."
Wie sich gleich zeigen
wird beschränkt sich die von den EZB- Bankiers in ihrer "Global
Stability Review" diagnostizierte „Funktionalität“
der
Finanzmärkte inzwischen weitgehend darauf, nicht zu kollabieren
!
Wie
auch für den Laien insbesondere in Anbetracht folgender Grafik
ersichtlich wird, ist die Errichtung einer 'Firewall', also die
strikte gesetzliche
Trennung zwischen der spekulativen- und
der realwirtschaftlichen
Sphäre des Finanzsystems inzwischenzwingend
erforderlich !Die internationale Implementierung des "Glass-Steagall-Acts"
stellt augenblicklich die einzige wirklich zuverlässige Möglichkeit dar
den finalen Kollaps des Weltfinanzsystems noch zu verhindern !
Die Grafik zeigt
das gesamte Geld-
Transfervolumen an den internationalen Kapitalmärkten pro Tag. Nur noch
etwa 0,5%
allen pro Tag global umlaufenden Geldes werden für den Handel mit
realen Waren verwendet, Stand :
März 2009. Die 'restlichen' 99,5% sind größtenteils ungedeckte
Monopoly- Gelder. Wie 'Experten' nun angesichts dieser geradezu
aberwitzigen Zahlen noch irgend etwas im bestehenden Finanzsystem zum
Besseren
"regulieren"
wollen, ist mit
schleierhaft. Hier gibt
es nichts zu regulieren !
Diese überschüssigen und aus dem
'Nichts' geschöpften Gelder müssen umgehend aus dem System
gelöscht werden, bevor das globale
Kasino endgültig
kollabiert und
die Menschheit in eine nie dagewesene ökonomische- und soziale
Katastrophe stürzt. Ich erinnere in diesem Zusammenhang an die
verheerenden Folgen der Hyperinflation in den 1930er Jahren in
Deutschland ! Siehe
auch hier :Verlauf und Höhe
der Derivate-
Volumen an den internationalen Kapitalmärkten und Die
umgekippte Pyramide globaler Liquidität. Quelle
obiger Grafik.:http://www.jjahnke.net/blase.html
oder http://www.jjahnke.net/alterhut.html. Ergänzend hierzu.:Vermögenssicherung in der Finanzmarktkrise.Die Powerpoint-
Präsentationsfolien der
Ökonomen Andreas
Clauss und Friedhelm Meier. (.Achtung, pdf.- Datei, 9MB !.)
Dr.
Joachim Jahnke:"Der globale
Währungshandel hat mit etwa 1.900 Mrd US$ pro Tag einen
neuen Rekord erreicht. Um die kaum vorstellbare Größenordnung
wenigstens etwas zu verdeutlichen :
Das entspricht auf Tagesbasis dem
78- Fachen des weltweiten Warenverkehrs oder dem 260- Fachen des
Bruttoinlandsprodukts Deutschlands oder dem 630- Fachen aller
Bruttolöhne und - Gehälter in Deutschland. Der Umsatz
an
spekulativen Finanzpapieren in Form von Derivativen an den Terminbörsen
hat sich in den letzten drei Jahren verdoppelt und erreicht ein
durchschnittliches Tagesvolumen von 3.9 Mrd US$ oder mehr als das
Tausendfache aller täglichen Bruttolöhne und - Gehälter in Deutschland.
Dabei sprang der Betrag aller ausstehenden „Terminwetten" im im ersten
Halbjahr 2006 fast um ein Viertel auf 370 Billionen Dollar. Zum
Vergleich : die gesamte Wirtschaftsleistung der USA pro Jahr beträgt
etwa 13 Billionen US Dollar. Diese Verträge werden
meistens „over the counter" zwischen Banken gehandelt und sind daher
schwer zu kontrollieren. 56 % davon waren Wetten auf Zinsentwicklungen,
10 % auf Währungsentwicklungen. Selbst wenn die Derivative saldiert
werden, indem neue auf ältere verrechnet werden, ergibt sich immer noch
ein Betrag etwa in der Größenordnung der gesamten amerikanischen
Wirtschaftsleistung eines Jahres."Quelle : http://www.jjahnke.net/alterhut.html Der
globale Systemausfall "Die Größenordnung
des Derivatemarktes, der etwa das 530- Fache der
amerikanischen Geldmenge M1 beträgt, das 34- Fache des US- Bond-
Marktes ( 25.2 Billionen USD Stand 2006 ), das 19- Fache des weltweiten
Anleihemarktes ( 44.9 Billionen USD Stand 2006 ) und etwa das 24- Fache
des weltweiten Aktienmarktes ( 36.6 Billionen USD Stand Oktober 2008 ),
zeigt, dass das Problem der dort angehäuften tickenden Zeitbomben nur
noch in einem Supergau an den internationalen Finanzmärkten enden kann.
[...]" Quelle :
"Massenvernichtungswaffe Swap", ein
Artikel von Artur P. Schmidt, 29.06.2009, Heise / Telepolis.
13.11.2010. MMnews :Trichet mit
Realitätsverlust "EZB- Chef Trichet
:
Inflationsängste in der Euro- Zone sind unbegründet. Inflationsrate im
Euro- Raum sei nie über zwei Prozent gestiegen. "Nicht stark wie die D-
Mark, sondern stärker als die D- Mark ist hier die richtige
Charakterisierung. [...]"
Die
Schuldenfalle und der Euro
:
Die Falle schnappt zu
! ( 00:09:55 )
02 Mai 2010. Die Euro- Krise war von Anfang an programmiert. Doch die
Krise der
europäischen Gemeinschaftswährung reflektiert nicht nur eigene
Konstruktionsfehler. Sie offenbart ebenso das Endstadium unseres
Geldsystems. Interview mit Prof. Bernd Senf. (.Text :MMnews.)
Michael Mross
spricht im Interview mit Prof. Bernd Senf u.A. auch die
damalige
Klage von vier Professoren vor dem
Bundesverfassungsgericht gegen die ( nicht durch die Bürger Europas
demokratisch legitimierte ! ) Einführung des Euro an. Hier ein
Auszug aus der Presseerklärung der aktuellen "Verfassungsklage gegen
die
Griechenlandhilfe".
Karlsruhe, 7 Mai
2010 "Die
Vier
Professoren, Dr. rer.
pol. Wilhelm Hankel, Dr. rer. pol. Wilhelm Nölling, Dr. iur. Karl
Albrecht Schachtschneider und Dr. rer. pol. Dr. h.c. Joachim Starbatty,
die bereits 1998 die Verfassungsklage gegen den Euro erhoben haben,
legen Verfassungsbeschwerde gegen die Finanzhilfen Deutschlands für die
Hellenische Republik ein. [...]"
III.
Banken: "Die
Großbanken machen durch die außerordentliche Zinsdifferenz zwischen
ihren Forderungen und ihren Refinanzierungskosten große Gewinne. Das
daraus resultierende Risiko – denn sie beziehen diese Gewinne ja aus
Ramschanleihen – nehmen ihnen die Staaten ab. Das Bail- out
wird in Wahrheit zu
ihren Gunsten betrieben.
Sie sind die wahren Verursacher der Krise, nicht die an den Pranger
gestellten Spekulanten. Sie machen auf die daraus resultierenden
Gefahren aufmerksam, aber sind nicht ihre Verursacher. Das Argument
der Systemrelevanz
der Banken ist hohl.
Es dient der Erpressbarkeit der Regierungen und hat bislang auch vollen
Erfolg gezeigt.
[...]" Quelle
30.06.2011. MMnews :Euro- Kritiker
drohen Bundesverfassungsgericht "Kläger
sehen sich in
ihren „grundrechtsgleichen Ansprüchen auf rechtliches Gehör“ verletzt
und wehren sich nun gegen „den willkürlichen Ausschluss von der
mündlichen Verhandlung". - „Falls das Bundesverfassungsgericht, das als
Richter in eigener Sache entscheidet, nicht kurzfristig abhilft, wird
der Gang zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte unvermeidbar
sein. [...]"
Neue Solidarität, 14. September 2011 :Bundesverfassungsgericht
läßt die Bürger im Stich
"[...] Die akute Bedrohung der Souveränität und des Rechtsstaats durch
die Bailout- Politik ist leider durch das Gerichtsurteil vom 7.
September größer geworden. Auch der in Karlsruhe abgewiesene Kläger
Schachtschneider sieht das Urteil als „schwarzen Tag“ für Deutschland
und Europa. Noch mehr solch schwarze Tage darf es künftig nicht mehr
geben, wenn uns unsere Demokratie und unsere Verfassung etwas wert
sind."
Nach Angaben von Prof.
Wilhelm Hankel, Bankier und ehemaliger Chefvolkswirt der
Kreditanstalt
für Wiederaufbau, liegt der an der Realwirtschaft gebundene
Kreditanteil der Großbanken bei lediglich etwa 20%.
Das Argument der
Systemrelevanz
der Großbanken, für die die Bürger in Deutschland mit 480 Mrd. Euro
über das sogenannte "Banken- Rettungspaket" ( siehe unten ) von ihren
"Volksvertretern" ungefragt und im Eilverfahren in Haftung
genommen wurden, ist
demnach also schlicht falsch ! Quelle : Ein Interview
mit Prof. Wilhelm Hankel vom März 2010 ( online- Video in 9
Teilen ). Ergänzend hierzu :
07.03.2010. euronews :Freude in Island
über Nein beim Referendum "Mit Feuerwerken
haben die
Isländer das Ergebnis der ersten Volksbefragung
in Islands Geschichte
gefeiert : 93 Prozent sagten Nein zu dem Abkommen mit Großbritannien
und
den Niederlanden zur Tilgung der gigantischen Staatschulden, die aus
dem Zusammenbruch der isländischen Landsbanki resultieren."
21.06.2010.
MMnews :EU- Parlament
verzweifelt an Finanzlobby "Mit einem
außergewöhnlichen Hilferuf setzt sich das Europaparlament gegen die
Übermacht der Finanzlobby zur Wehr. "Das Ungleichgewicht zwischen der
Macht dieser Lobby und mangelnden Gegenexpertisen erscheint uns als
Gefahr für die Demokratie. [...] Es gibt keine neutrale Instanz, die
die Zahlen der Banken überprüfen kann. [...]" Hier der
Link zum Aufruf
der
EU- Parlamentarier.: http://www.finance-watch.org/
07.07.2010. NRhZ- Online :Merkels
Bankenrettung verfassungswidrig "[...]
Finanzmärkte offenbar verfassungswidrig bedient :
Die konservative „Welt” wartete heute mit einer, gerade von dieser
Zeitung nicht erwarteten, verfassungsfreundlichen Meldung auf. Wie das
Springer- Blatt berichtet, schätzt ein Gutachten des von der „Stiftung
Ordnungspolitik” finanzierten „Centrum für Europäische Politik” ( CEP )
eine vom Brüsseler Regierungsrat am 11. Mai erlassene Verordnung über
eine Bereitstellung von 500 Milliarden Euro für die Finanzmärkte als
verfassungswidrig ein. Nicht genug damit : die Ratsverordnung
ist offenbar sogar nach EU- Recht illegal. [...]"
17.07.2010. MMnews :Ex-
Verfassungsrichter :
Euro- Rettung illegal "[...] Paul
Kirchhof, von 1987 bis 1999 Richter am
Bundesverfassungsgericht und bei der Bundestagswahl 2005 CDU- Kandidat
für das Amt des Bundesfinanzministers, stellt die
Verfassungskonformität des Gesetzes zum Euro- Rettungspaket in Frage. [...]"
05.01.2011. Kopp Online :
Fünf EU- Länder wollen private
Altersersparnisse ihrer Bürger beschlagnahmen "[...] Wenn sich
gleich mehrere
EU-Staaten bei den privaten Ersparnissen ihrer Bürger bedienen, dann
sollte man meinen, dass die Deutschen darüber von den Medien
unterrichtet würden. Doch weit gefehlt – unsere »Qualitätsjournalisten«
schweigen. Sie konzentrieren sich derzeit lieber auf die
Regierungspropaganda zum angeblichen Jobwunder. Dabei übersehen die
»Qualitätsjournalisten« auch auf diesem Gebiet eine wichtige Tatsache : Dieses »Jobwunder« findet
ausschließlich im Dienstleistungssektor statt, nicht etwa in der
Produktion. [...]"
Neue Solidarität, 12. Januar 2011.
UN- Sonderberater Ziegler :
Finanzglobalisierung tötet ! "[...] Jean
Ziegler,
langjähriger UN- Sonderbotschafter für das Menschenrecht auf Nahrung,
brachte den moralischen Bankrott des globalisierten Finanzsystems am
30. Dezember in einem Interview mit der "Zeit" auf den Punkt. Zwei
Monate, nachdem im Oktober 2008 die Politiker der Eurozone einen
Kreditrahmen von 1,7 Bio. Euro für Bankenrettung beschlossen, hätten
dieselben Politiker dafür gestimmt, daß das UN- Nahrungsmittelprogramm (.WFP.) von 6 Mrd. auf 3 Mrd. Dollar
zusammengestrichen wurde.
Dadurch gab es „keine Schülerspeisungen mehr in Honduras oder
Bangladesch“ und „Essensrationen in den Flüchtlingslagern von Darfur,
deren Kaloriengehalt nach medizinischem Ermessen unter dem
Existenzminimum liegt”. Politiker verhielten sich wie „Handlanger
dieser Banditen, die so lange an der Börse spekulierten, bis alles
einkrachte.” Das bedeute den Tod von Menschen, so Ziegler. [...]"
Die obige Tabelle
zeigt die über Jahrzehnte systematisch angewachsene Verschuldung der
internationalen Staatengemeinschaft in Relation zum
Bruttoinlandsprodukt. Quelle.: Der Monatsbericht
des Bundesministeriums der Finanzen
(.BMF.) vom März
2010, Seite 129. Das
die Höhe der Verschuldung einiger Staaten zeitweise auch mal abnahm
ist auf relative Schwankungen in der Wirtschaftsleistung
innerhalb
der Staatengemeinschaft, als
auch
auf Schwankungen in der Höhe der Ausgaben einzelner Staaten
zurückzuführen. Dieser Effekt ist auch auf
nationaler Ebene unter Marktteilnehmern zu beobachten. Die Zahlenreihen
des
BMF widerspiegeln die Systematik des
Schuldgeldsystems.:
Ausweitung der
kreditären Geldmenge => in etwa
linear steigende Wirtschaftsleistung
=> exponentiell
steigende
Verschuldung =>
Finanz- und
Wirtschaftskrise ... => Crash !
Wie schon die obige Grafik
für die "gesamtwirtschaftliche
Finanzierungsrechnung" aufgezeigt hat, handelt
sich hierbei um einen
systembedingten Automatismus, den Helmut
Creutz in einer seiner zahlreichen Grafiken sehr anschaulich
als "Monetäre
Teufelsspirale" dargestellt hat. Wo dieser, in der Tat
teuflische Zwang zur permanenten Neuverschuldung die Nationen
schließlich hinführt, zeigt die Grafik
von Helmut Creutz aus der Publikation "Wirtschaftliche Triebkräfte von Rüstung und
Krieg". Ergänzend hierzu "Der Staatsbankrott" von Günter
Hannich. Abschließend eine kurze Zusammenfassung des Inhalts der Seiten
"Crash !" und "Die FED".
Es
werde Geld
Bild rechts :
Das Eccles Building in Washington D.C., von Insidern auch als "Tempel"
bezeichnet, ist
der Hauptsitz der mit Abstand einflussreichsten Zentralbank der Welt,
der US-
Notenbank Federal Reserve
System,
kurz "FED" genannt, die neben
der nationalen Währung für
die USA mit dem Dollar auch die Weltleitwährung stellt.
Wie andere Zentralbanken auch, produziert die "FED" Papiergeld
praktisch in beliebigen
Mengen
aus dem 'Nichts' und gibt dieses bedruckte
Papier,
die "Banknoten", nur durch Verleihen in Umlauf. Hierfür kassiert sie,
u.A. auch vom Staat, permanent
Zinsen. Zinsen für buchstäblich aus dem 'Nichts' geschöpftem Papiergeld
einer
Privatbank, die die US- Regierung über Steuern und Abgaben dann
zum Teil wieder eintreibt. Als Sicherung für diese an den
Staat vergebenen Kredite übereignet die Regierung dieser Privatbank
seit nunmehr knapp 100 Jahren "Staatsobligationen",
Schuldverschreibungen !
Die
"FED". Foto von Dan Smith
Die US- Notenbank
"Federal Reserve System" befindet
sich seit ihrer Gründung im Jahre 1913 in Privatbesitz ! Der Rechtsstatus der Deutschen Bundesbank
ist nach Recherchen von Prof. Grimmel nicht eindeutig zu klären.
Da das
Zinssystem nur
Vermögende durch permanent wachsende Zinsgewinne
begünstigt und auch Geschäftsbanken Geld nur über verzinste Kredite in
Umlauf bringen,- die ihrerseits Geld in nahezu beliebigen Mengen in
Form von sogenanntem "Buchgeld" einfach
aus dem
'Nichts' erzeugen ( mehr dazu
hier :Die
Geldschöpfung der Geschäftsbanken
), sollte jetzt eigentlich jedem klar geworden sein wie diese
permanent
anwachsenden
Schuldenlasten zu erklären sind, und warum die "Schere" zwischen Arm
und Reich sowohl in den USA, als auch global immer
weiter
auseinander geht ! Das folgende Zitat von Robert H.
Hemphill,
Kreditmanager der Federal
Reserve Bank Atlanta aus dem Jahre 1935 verdeutlicht, dass sich die
Staatengemeinschaft aufgrund der heutigen globalen
Vernetzung dieses hoffnungslos bankrotten Schuldgeldsystems
tatsächlich gar in einerexistenzbedrohenden
Situation
befindet, da
die durch den
Zinseffekt nun immer
schneller in die Höhe triebenden
Schuldenlasten von
den Staatshaushalten kaum länger finanziert
werden können ! Die drohenden Staatsbankrotte u.A. in
der Eurozone (.Griechenland, Spanien, Italien,
Belgien....)
werden sich nicht
verhindern lassen, wenn dieses Geldsystem nicht grundlegend
verändert und umgehend in hoheitliche Kontrolle
gebracht
wird !Robert
H.
Hemphill.:
Prof.
Bernd Senf in "Der Staat in der Schuldenfalle, Bankgeheimnis Geld-
schöpfung". Bernd
Senf, Mitinitiator der Monetative
- "Geldschöpfung in öffentliche Hand", in einem seiner sehr
informativen Vorträgezur
Weltfinanzkrise.
"Wir sind
komplett von den Banken
abhängig [.Punkt
12.] Jeder
einzelne Dollar [.gilt ebenso
für D-Mark, Lira, Euro etc,
Punkt 8.] im Umlauf wurde zuvor von
irgendwem geborgt, bar oder
als Buchgeld.Wenn die
Bankenfür
genügend synthetisches Geld sorgen, geht es uns gut, wenn nicht, leiden
wir Not. Uns
fehlt ein Geldsystem, das von Dauer ist. Sieht
man sich die
Gesamtsituation an, so wird deutlich, wie absurd und tragisch unsere
hoffnungslose Position ist. Und
auch wenn es kaum zu glauben ist,
entspricht es der Realität.
Genau
hierüber
sollte
jeder intelligente
Mensch Nachforschungen anstellen und sich seine eigenen Gedanken
machen. Das
ist derart
wichtig, dass es zum Zusammenbruch
unserer
heutigen Zivilisation führen könnte, [.Punkt 10.] wenn es nicht sehr
bald zu einem
weit reichenden Verständnis der Thematik kommt und die Defekte im
System behoben werden."
Quellen :
Im Vorwort eines Buchs des bekanntesten Ökonomen des 20.
Jahrhunderts, Irving Fisher - "100% Money" (.1935.), und "Insiderwissen : Silber,
investieren in die Zukunft", ein Buch von David Morgan aus
dem Jahr 2006, und.:
Web of Debt - "LESSONS FROM THE JAPANESE" von
Ellen Brown. Und :"Wie Geld gelehrt wird !" -
Bewusste Fehlinformation :
GELD
& GELDPOLITIK,
Herausgegeben im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft zu Förderung der
wirtschaftlichen und sozialen Bildung e.V, Bonn, von Dr. Adalbert
Kitsche und Prof. Dr. Heinz Markmann, in Zusammenarbeit mit der
Deutschen Bundesbank.
Ein Rückblick in
die Geschichte bestätigt die eindringliche Warnung von Robert
H.
Hemphill.
Nach dem unvermeidlichen zyklischen Kollaps wurde dieses
höchst profitable Schuldgeldsystem
von der Hochfinanz ( und ihren folgsamen Handlangern u.A. auch in den Parlamenten
)
ohne grundlegende systemische
Veränderungen stets erneut
gestartet.
Da die
Hochfinanz ihre alles beherrschende Kapitalmacht auch diesmal
gewiss nicht verlieren will, ist es nur allzu
naheliegend das sich dieser Ablauf auch diesmal so vollziehen soll !
Aus diesem Grunde wehrt sich die
Finanzlobby so vehement gegen die
nationale- wie internationale Implementierung des "Glass-Steagall-Acts"
!
Man
muß sich nun klar machen welch verheerende
Folgen der Kollaps des
US- Dollar ( der Weltleitwährung ),
mit dem auch der Euro zu etwa 80% unterlegt ist, in der global
vernetzten Welt von heute auslösen würde. Hier
der
Verlauf
des Kaufkraftverlustes
des Dollar von 1913 bis 2007 ...
Die
obige Grafik zeigt die explosionsartig steigende Verschuldung der USA
in
Relation zum
Bruttosozialprodukt. In Europa und anderen Regionen der Welt sieht die
Situation z. T. noch dramatischer aus. Hier noch etwas "regulieren" zu
wollen ist offensichtlich
sinnlos und absurd. Original der Grafik :
"Kein Boden in Sicht", ein Artikel
von Tomasz Konicz, Heise / Telepolis. Siehe auch hier :http://www.urbandigs.com/total-credit-debt-percentage-gdp.jpg
"Ozeane von Papiergeld steigen
an in
einer immer schneller steigenden Rate der Steigerung. Das ist kein
internationales Finanzsystem, das ist ein internationaler Finanzprozess
und dieser Prozess hat den Charakter einer Explosion. Alle Prozesse
haben einen Anfang, eine Mitte und ein Ende. Wird dieser explosive
Finanzprozess noch fünf Jahre halten ? Wir wissen es in dem Moment,
wenn
die explosive Expansion enden wird, das Zusammenziehen des Kredits
kommt, sofort und mit Gewalt : nach der Explosion kommt die Implosion
der Kredite. Diese unverantwortliche Expansion des Kredits ( der
Schulden ) und die explosive Kreation von Geld wird an ein Ende kommen,
da der Prozess sich selbst erschöpft. Die Welt,
wie wir sie heute kennen, wird nach diesem Kollaps ( Implosion ) des
Weltfinanzsystems in Ruinen liegen." Hugo
Salinas Price. Quelle
"[...]
Daß
dieses System auf ein apokalyptisches Endezusteuert ist
unübersehbar. Die Weltwirtschaft wird in eine Krise von bislangungekannten
Ausmaßen stürzen.
[...]" Quelle :
Günter Hannich - "Todesursache Zins"
"[...] Wir
sind jetzt an dem Punkt angelangt, wo ein Zusammenbruch der
gesamten Zivilisation droht. Wir haben es nicht bloß mit einer
Wirtschaftsdepression zu tun. Über den Punkt sind wir längst hinaus.
Wir sind an dem Punkt, wo eine Kettenreaktion droht. Ein weiterer
schwerer Einbruch des US-Dollars – der in den jüngsten Monaten schon
beträchtlich im Wert gefallen ist – würde China ruinieren, Indien
unvorstellbar schaden und Europa verheeren. Europa, China, Indien und
andere Länder könnten einen plötzlichen Zusammenbruch des Dollars der
Art, wie er jetzt ansteht, nicht überstehen. Und das ist ein Prozeß,
der schon läuft.Wir leben
also in einer ungewöhnlichen Zeit. Es ist nicht nur eine Depression,
der wir ins Auge sehen müssen : Es ist die
Gefahr eines weltweiten, langen neuen finsteren Zeitalters der
Menschheit.
[...]" Quelle :"Die gegenwärtige
Weltfinanzkrise" von Lyndon LaRouche, »Neue Solidarität Nr. 39/2007«
Der
US- Ökonom und Politiker Lyndon LaRouche
fordert dazu auf, das bankrotte und sich nun immer weiter
destabilisierende globale Finanzsystem sofort
in ein geregeltes Konkursverfahren
zu überführen und durch ein Kreditsystem souveräner Nationalstaaten
[.siehe
Punkt 8.] zu
ersetzen, dessen Zweck ausschließlich der Fortentwicklung der
Menschheit
und der der physischen Ökonomie dienen
soll. Der erste zwingend notwendige Schritt hierzu ist die von LaRouche
und
anderen geforderte internationale Implementierung des "Glass- Steagall- Acts".!
Angelides-
Kommission bestätigt LaRouches Warnungen ( 00:13:52 )
Der Ausbruch der Finanzkrise 2007 in den USA und der sich jetzt
inflationär beschleunigende Zusammenbruch des Weltfinanzsystems waren
vorhersehbar und hätten verhindert werden können.! Die
Analysen des Ökonomen Lyndon LaRouche wurden im "Angelides- Bericht"
Ende Januar 2011 bestätigt und machen die Notwendigkeit zur sofortigen
Umsetzung von "Glass- Steagall" überdeutlich. Ein Video- Bericht der BÜSO.
Die "Banken-
Rettungspakete". Geld und
Schulden aus dem 'Nichts' Wenn
das globalisierte Finanzsystem durch diese Systemkrise des Geldsystems
von
den Staaten durch
milliarden- und billionenschwere "alternativlose
Rettungsmaßnahmen" vor der
totalen Pleite "gerettet"
werden muß, die Staaten jedoch selbst kein
Geld haben und bereits vor Ausbruch dieser Weltfinanz- und
Wirtschaftskrise
hoch verschuldet waren, drängt sich nun natürlich die Frage auf, wo
denn
dann
das Geld
herkam um diese gigantischen Rettungspakete für "in Not geratene Banken"
bereitstellen zu können ?!
Mitte September 2009 stellte Herr Peter
Scholz auf
"abgeordnetenwatch"
an Frau Monika Herz genau diese Frage und bekam von Frau Herz eine
Antwort in der Sie exakt beschreibt, wie unser heutiges Geldsystem
funktioniert. Frau Herz ist Geschäftsführerin des REGIO- Vereins. Die Bestätigung
für
die Ausführungen von Frau Herz finden
Sie oben
und im Detail beschrieben auf der Seite "Crash
!".
Frage von Peter Scholz,
12.09.2009
:
Sehr
verehrte Frau Herz,
mir ist immer noch nicht klar, wo die vielen Milliarden Euro herkommen,
mit denen Wirtschaft und das Bankwesen unterstützt wird. Von den Banken
selbst kann es ja wohl nicht kommen. Kennen Sie eine plausible Antwort ?
mit freundlichen Grüssen
Perter Scholz
Antwort von Monika Herz,
13.09.2009:
Lieber Herr Scholz,
vielen herzlichen Dank für diese tiefgehende Frage. Sie rühren damit an
ein Tabuthema. Es ist 10 h morgens und die Schuldenuhr vom Bund der
Steuerzahler zeigt 1.612 944 204 526 Euro. (.www.steuerzahler.de.).
Wenn der Staat Schulden machen muss, weil er die erforderlichen
Maßnahmen nicht aus dem normalen Staatshaushalt abdecken kann, dann
kann er nicht einfach Geld drucken. Dieses Privileg ist der Notenbank
vorbehalten. Lt. ZDF leiht der Staat zu 97 % Geld bei Banken und
Investmentfonds und zu 3 % bei uns Bürgern über Bundesschatzbriefe.
Demnach leiht sich der Staat das Geld, das er zur Rettung der Banken
verwendet, bei den Banken selbst und zahlt es dann mit Zinsen zurück.
Das heißt nach den Gesetzen der Logik, die Banken verdienen gut daran,
dass sie gerettet werden müssen. Ist das nicht eine clevere
Geschäftsidee.!
Wie geht das ?
Ich hab das mal vom Prinzip her so gelernt: Jemand stellt eine
Kreditanfrage an die Bank. Die Bank sagt : Ja, du bist
vertrauenswürdig.
Ich möchte dir gerne einen Kredit geben. Die Bank schaut nach und
sieht : Oh
verdammt, ich bin ja selber pleite. Daraufhin geht sie zur
Landesbank und sagt :
Ich bräuchte da einen Kredit. Die Landesbank sagt :
Ja gerne. Schaut nach und sieht :
Huch, ich hab ja selber gar kein Geld
mehr ! Daraufhin geht sie zur Bundesbank und hält die Hand auf. Die
Bundesbank lässt von der Europäischen Zentralbank Geld drucken und gibt
es der Landesbank. Diese reicht es weiter an die Hausbank. Und die
reicht es weiter an den ursprünglichen Kreditanfrager.
Im Prinzip läuft es mit den Staatsschulden ähnlich, nur dass der Staat
wohl nicht in den unteren Banketagen das Geld leihen wird, sondern eher
auf einer höheren Etage. Wie genau die Geldschöpfung vonstatten geht,
darüber werden wir allerdings nicht informiert.
Der Staat, also wir, gilt natürlich als absolut vertrauenswürdiger
Kreditnehmer. Es gibt ja die ca. 80 Millionen Bürger, die als Bürgen
für die Zinszahlungen geradestehen.
Es heißt, dass der Staat noch nie Schulden zurückgezahlt hat. Wenn
Rückzahlungen fällig werden, springt gerne immer eine Bank ein, um die
Schulden zu "kaufen". Wir zahlen "nur" die Zinsen. Diese betrugen im
Jahr 2007 40 Milliarden 500 Millionen. Allein die Verwaltungskosten für
diesen Zinsetat betrugen 68 Millionen. (.Quelle: www.bundesfinanzministerium.de.).
Das ist der zweitgrößte Posten im Staatshaushalt.
Wenn Sie sich tiefer mit dem Thema Zinssystem, Geldschöpfung und
Spekulation und tiefere Ursachen der Weltfinanzkrise informieren
möchten, empfehle ich Ihnen hier ein Interview mit Bernd Senf. www.berndsenf.de
Es ist nun 10.38. Wenn ich die Zahl aufschreiben will, die auf der
Zinsenuhr steht, krieg ich ein Problem. Die Zahl bewegt sich so
schnell, dass ich nicht recht mitkomme mit dem Schreiben. Pro Sekunde
werden es 4.439 Euro mehr. Pro Sekunde ! Aber nicht etwa, weil wir
begonnen hätten, unsere Schulden zurückzuzahlen, sondern weil der Zins
die Summe ständig in die Höhe treibt. In 10 Sekunden sind das 44. 390
Euro. In 20 Sekunden 88.780 Euro. Alle 20 Sekunden stirbt ein Kind an
den Folgen von Mangel. Wenn wir aufhören würden, Zinsen für die
Staatsverschuldung zu bezahlen, könnten wir stattdessen alle 20
Sekunden jenen Kindern 88.780 Euro zur Behebung des Mangels zur
Verfügung stellen. Wie finden Sie das.?
Es ist 10.44. Die Zinsuhr sagt :
1.612.950.120. In der Zeit, in der ich
Ihre Frage beantwortet habe, hätten wir mehr als 6 Millionen Euro für
sinnvollere Aufgaben verwenden können ! Nochmals vielen Dank für Ihre
Frage !
"Was
ist ein Dietrich gegen eine
Aktie ? Was ist ein Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank.?.[...]"
Bertholt Brecht. Aus "Die Dreigroschenoper". Quelle
Petition an den
Bundestag :
Geldschöpfung durch den Staat
Eine Petition
von Herrn Marian Löhr an die Abgeordneten des Deutschen
Bundestages vom 16 Dezember 2009 :
"Bankenwesen -
Geldschöpfung durch den Staat"
Text der
Petition: "Der
Deutsche Bundestag möge beschließen, dass das Finanzsystem so zu
verändern ist, dass nicht mehr die Banken das Geld durch Kredite
schöpfen, bei einer Kapitaldeckung von gerade einmal 8%, sondern der
Staat das Geld selbst schöpft und in angemessenem Umfang im
öffentlichen Interesse in Umlauf bringt, bzw. ausgibt."
Begründung : "Die
meisten Menschen wissen nicht wo Geld her kommt. In unserem
Wirtschaftssystem schöpfen die Banken das Geld durch Kredite, die durch
nichts gedeckt sind. Banken müssen lediglich 8% Kapitaldeckung
vorweisen um 100% Kredite vergeben zu können, also Geld zu verleihen,
welches sie nicht besitzen und Zinsen darauf zu verlangen. Der größte
Kreditnehmer :
Der Staat...
WIR. WIR haben die Banken in diese Position gebracht, WIR stehen durch
das Vertrauen in unsere Wirtschaftsleistung als Garant hinter dem
Kredit des Staatshaushalts und damit als Garant hinter unserer Währung,
da die Zentralbank Bundesanleihen zur Verpfändung akzeptiert und
Bargeld dafür ausgibt. WIR könnten dieses Geld also auch selbst
schöpfen und müssten dann an niemanden Zinsen zahlen. Der Haushalt wäre
ausgeglichen und die Staatsverschuldung wäre lediglich ein Protokoll
über die Menge Geld, die in Umlauf gebracht wurde !
Auch
eine
Finanzkrise wie die gerade laufende konnte sich in diesem Umfang nur
ereignen, da das gesamte Wirtschaftssystem auf Krediten, auf Schulden
aufgebaut ist. Da Banken für vergebene Kredite Zinsen verlangen, also
mehr Geld zurück fordern als sie ursprünglich ins System gegeben haben,
wächst das gesamt Schuldenaufkommen stärker an, als das durch Kredite
zur Verfügung stehende Geld. Es müssen also immer höhere Kredite
vergeben werden, um immer höhere Kreditforderungen bedienen zu können.
Die Schulden wachsen also exponentiell und werden uns immer wieder in
noch schlimmere Finanzkrisen führen als der gerade laufenden. Der
einzige Ausweg ist die Abkehr von unserem auf Kredit bzw. auf Schulden
finanzierten Wirtschaftssystem, hin zu einem System in dem demokratisch
geschaffenes Geld vom Staat - von UNS allen - zum Wohle aller
eingesetzt wird, schuldenfrei ist und frei ist von Zinszahlungen. Die
Kapitaldeckung der Banken muss auf 100% hochgefahren werden, so dass
die Banken nur noch Geld verleihen können, welches sie tatsächlich
besitzen, so dass sie an der Geldschöpfung nicht mehr beteiligt sind."
Wie diesem Petitionstext von Herrn Löhr zu entnehmen
ist,
ist auch der Petitionsausschuss des Bundestages seit Dezember 2009
über die Systematik dieses auf Verschuldung basierenden Geldsystems
informiert !
Auf der Webseite des EU- Abgeordneten der "Grünen", Sven Giegold, ist
im Dezember 2010 ein Arbeitspapier mit dem Titel : "Zeit für eine
echte Wirtschaftsunion" erschienen. Darin heißt es :
"Gemeinsam mit den
Kollegen Dany Cohn-Bendit und Pascal Canfin aus unserer Europa-Fraktion
sowie mit Gerhard Schick aus unserer Bundestagsfraktion
haben wir einen Text mit vier Vorschlägen für eine echte
Wirtschaftsunion verfasst, der heute parallel auf deutsch in der
Süddeutschen Zeitung und auf französisch in Le Monde erschienen ist.
Ihr findet beide Artikel hier dokumentiert. ..." ( Link zum Arbeitspapier )
Am 17. Januar 2011 hat Herr Marian Löhr den Inhalt dieses
Arbeitspapiers auf der Webseite von Sven Giegold folgendermaßen
kommentiert :
"Wir leben in
einem System in dem Geld durch Schulden geboren wird. Wenn jemand einen
Kredit bekommt, so erhält er nicht das Geld, welches von Sparern mal
eingezahlt wurde, sondern Geld, welches durch den Akt der Kreditvergabe
von der Bank aus dem Nichts neu erzeugt wird. Für jeden Euro,
der im Umlauf ist, gibt es auch immer noch jemanden, der diesen Euro
noch als Kreditschuld zurück zahlen muss, plus Zinsen. Genau deshalb
gibt es Schulden bei Staaten, Firmen und Privatleuten. Wenn jeder seine
Schulden zurück bezahlen könnte, so wäre kein Euro mehr im Umlauf. Der
Zwang zu immer mehr Verschuldung ist systematisch so in unser
Geldsystem eingebaut worden. Der Staat verschenkt jährlich 40
Milliarden Euro als Zinszahlungen an die Banken, dafür dass diese das
Geld durch Bilanzverlängerung aus dem Nichts haben entstehen lassen.
Dieses auf
Schulden basierte System muss DRINGEND verändert werden. Davon sehe ich
leider nichts in dieser Broschüre.
Schaut Euch doch
mal den Film “Money as Dept II – Promises Unleashed”
(http://www.bbc5.tv/eyeplayer/video/money-debt-ii) an. Er ist der beste
seiner Art. Ich bin sehr
enttäuscht von unseren grünen Politikern, die diese Problematik nicht
zu begreifen scheinen, den Skandal hierin nicht sehen und hier nur von
Europa-Anleihen sprechen. Eine Union wie die EU sollte sich nirgendwo
Geld leihen müssen, sie sollte alles Geld selbst schöpfen können,
anstatt dies den Banken zu überlassen und Zinsen dafür zu bezahlen."
Ebenso wie dieser unmissverständlich
formulierte Kommentar von Marian Löhr so erwies sich auch mein
offener Brief an die Abgeordneten des Bundestages bis zum heutigen Tage
als wirkungslos.!
Gleiches gilt für
die zahllosen Bemühungen von Prof. Bernd Senf, Helmut Creutz, Andreas
Popp ... etc ... etc ...
Update
Juni 2011 Deutscher
Bundestag lehnt staatliche Geldschöpfung ab !
Mein Kommentar zu diesem als Ungeheuerlich zu bezeichnenden
Ergebnis.:
Private Banken dürfen also mit Zustimmung der Politik weiterhin
eigenmächtig ungedecktes
Kreditgeld generieren - und
unsere Gesellschaft damit in den
unausweichlichen Bankrott treiben !
Anhang "Jedes
Mal, wenn eine Bank ein Darlehen vergibt ( oder Sicherheiten
ankauft ), wird neuesGuthaben erzeugt, - neue
Einlagen, brandneues Geld. ... alles Geld wird von Banken in Form von
Darlehen in Umlauf gebracht." Graham F. Towers, 1934 -
1954 Direktor der Bank von Kanada. Quelle
: "The Yarra Glen Report" aus dem
Jahre 1939. Siehe auch hier.
"Der
Vorgang, mit dem Banken Geld erzeugen, ist so simpel, dass der Geist
ihn kaum fassen kann."John Kenneth Galbraith, kanadischer Ökonom.
Quelle :
"G.
K. Galbraith, Money :
Whence it came, where it went. Penguin, Harmondsworth", Page 29, 1976.
Siehe auch "The Ecology of Money" by Richard
Douthwaite.